Kurznachrichten

Nach Kritik der Opposition Schröder verteidigt Betreuungsgeld

Die Opposition hält nichts vom Betreuungsgeld und würde es am Liebsten sofort wieder abschaffen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder verteidigt es dagegen gegen die Kritik.

"Peer Steinbrück hat keine Ahnung von der Lebenswirklichkeit junger Frauen, wenn er sagt, das Betreuungsgeld halte Frauen vom Arbeitsmarkt fern. Wer glaubt, nur weil man uns Frauen 150 Euro hinhält, vergessen wir gleich sämtliche berufliche Ambitionen, der lebt in den 50er Jahren und hat in der Tat ein Problem mit seinem Frauenbild", sagte Schröder am Montag.

Der SPD-Kanzlerkandidat hatte kritisiert, das Betreuungsgeld werfe Frauen zurück und halte sie von der Erwerbstätigkeit fern. Im Fall eines Wahlsieges am 22. September werde die SPD die Leistung wieder abschaffen und das Geld für 200 000 zusätzlich Kita-Plätze einsetzen, erklärte Steinbrück.

Eltern, die für ihre Kleinkinder keinen öffentlich geförderten Betreuungsplatz in Anspruch nehmen, sollen ab 1. August ein monatliches Betreuungsgeld von zunächst 100 Euro, später von 150 Euro erhalten. Das Betreuungsgeld kann für Kinder beantragt werden, die ab dem Stichtag 1. August 2012 geboren sind.

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Quelle: ntv.de, dpa

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