Kurznachrichten

Familienministerin bemängelt Lücken Schwesig für mehr Frauenhäuser auf dem Land

Familienministerin Manuela Schwesig ist für eine bessere Abdeckung mit Frauenhäusern in ländlichen Regionen. "Ich bin mit allen Länderministerinnen im Gespräch, weil es sehr unterschiedlich läuft", sagte die SPD-Politikerin im ZDF-"Morgenmagazin".

Sie selbst könne die Lücken auf dem Land als Bundesministerin jedoch nicht schließen. "Für diese Aufgabe sind die Städte und die Länder zuständig." In Mecklenburg-Vorpommern etwa finanzierten Land und Kommunen Frauenhäuser mit, sagte Schwesig. Sie wirke darauf hin, "dass wir hier doch zu möglichst einheitlichen Situationen kommen".

Seit drei Jahren berät und vermittelt das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" Opfer von Gewalttaten. Seitdem meldeten sich Schwesig zufolge mehr als 100.000 Frauen und auch Männer. Die Beratung erfolge in 15 Sprachen. Es sei einfacher, zum Hörer zu greifen und erstmal anonym zu bleiben als direkt zur Polizei zu gehen, sagte Schwesig.

Quelle: n-tv.de, dpa