Kurznachrichten
Montag, 31. März 2014

Nato Außenminister beraten Konsequenzen: Steinmeier warnt vor neuem Kalten Krieg

Unmittelbar vor dem Nato-Außenministertreffen in Brüssel hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier vor einer weiteren Zuspitzung der Ukraine-Krise gewarnt. «Es kann nicht sein, dass wir im 21. Jahrhundert einen Rückweg gehen in einen Kalten Krieg», sagte er am Montag in Berlin. «Aber das eben ist auch noch nicht ausgeschlossen.» Es gehe nun darum, eine neue Spaltung Europas zu verhindern.

Den Teilabzug der russischen Truppen von der Grenze zur Ukraine hat Steinmeier begrüßt. «Das scheint ein kleines Entspannungssignal zu sein», sagte er. Das ukrainische Verteidigungsministerium hatte die Verringerung der an der Grenze stationierten russischen Soldaten zuvor bestätigt, ohne Zahlen zu nennen.

Am Dienstag und Mittwoch beraten die 28 Außenminister der Nato über Konsequenzen aus der Ukraine-Krise. Steinmeier und seine Amtskollegen aus Frankreich und Polen, Laurent Fabius und Radoslaw Sikorski, trafen sich am Montag zunächst in Berlin, um dann zu Gesprächen in Weimar weiterzureisen. Seit 1991 kommen Außenminister sowie Staats-und Regierungschefs der drei Länder immer wieder zu informellen Gesprächen in dem Dreierformat zusammen, das «Weimarer Dreieck» genannt wird. 

 

 

Quelle: n-tv.de

Aktuelle Nachrichtenthemen