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Kriminalität Thailänder wegen Mordes an deutscher Touristin zum Tode verurteilt

Für den Mord an einer deutschen Touristin auf der Insel Ko Si Chang im April ist ein Mann in Thailand zum Tode verurteilt worden. Das bestätigte ein Gerichtsbediensteter in dem asiatischen Land am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Provinzgericht in Chon Buri hatte das Urteil gegen den 24-Jährigen bereits am Mittwoch gefällt. Der Verurteilte könne noch Berufung gegen die Entscheidung einlegen, müsste dazu aber seine Aussage ändern, da er die Tat bereits gestanden habe, sagte der Justizmitarbeiter weiter.

Die 26 Jahre alte Frau aus dem Kreis Hildesheim in Niedersachsen war während eines Thailand-Urlaubs Anfang April auf der Insel vergewaltigt und ermordet worden. Der Mann, der sein Geld mit dem Einsammeln von Müll verdiente, gestand später die Tat. Er gab an, zum Zeitpunkt des Vorfalls unter Drogen gestanden zu haben. Die Polizei sagte örtlichen Medien, sie gehe davon aus, dass der Mann die Tat allein ausgeführt habe. Der Fall gelte damit als abgeschlossen.

Thailand gehört zu den beliebtesten außereuropäischen Urlaubszielen von Bundesbürgern. Im vergangenen Jahr kamen nach vorläufigen Zahlen mehr als 880 000 Deutsche in das südostasiatische Königreich.

Quelle: n-tv.de, dpa

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