Kurznachrichten

Kampfjets greifen Kurden-Stellung an Türkei tötet 20 PKK-Kämpfer

Die türkische Luftwaffe hat nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu 20 Kämpfer beim Angriff von Stellungen der Kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet. Nach Angaben vom Mittwoch wurde zuvor ein Soldat getötet, als PKK-Mitglieder auf die Armee im Grenzgebiet zu Syrien und Irak schossen.

Zwei weitere Soldaten seien verletzt worden. Zwei F-16 Kampfjets griffen demnach daraufhin die Stellungen der verbotenen Gruppe an. Zudem entsandte die Armee Kampfhubschrauber, Drohnen und weitere Soldaten in die Region. Seit dem Ende des Waffenstillstands zwischen türkischer Armee und PKK sind rund 70 Armeeangehörige und nach Anadolu-Berichten über 900 PKK-Kämpfer getötet worden.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisierte das Verhalten der Behörden. "Es ist sehr besorgniserregend, dass die Polizei im Südosten der Türkei anscheinend zu einer Praxis der Übergriffe zurückkehrt." Ein Hinweis seien überfüllte Gefängnisse in der Region.

Quelle: n-tv.de, rts