Kurznachrichten

Regionale Unterschiede Verbraucher zahlten im Schnitt 2,5 Prozent weniger für Gas-Heizung

Wegen des milden Wetters haben Verbraucher bundesweit weniger für Gas-Heizkosten ausgegeben - allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden.

Die höchsten durchschnittlichen Gaskosten wurden in der vergangenen Heizperiode in Thüringen fällig, wo ein Musterhaushalt in einem Einfamilienhaus rund 1103 Euro für Gas bezahlen musste, wie das Vergleichsportal Verivox am Montag mitteilte. In Sachsen-Anhalt (1058 Euro), Sachsen (1057 Euro) und dem Saarland (1118 Euro) lagen die Kosten demnach ebenfalls vergleichsweise hoch.

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(Foto: imago images / Panthermedia)

Günstiger waren die Gaskosten laut Verivox in den beiden größten Städten: In Berlin lagen die durchschnittlichen Heizkosten demnach bei nur 780 Euro, in Hamburg bei 821 Euro. Auch in Schleswig-Holstein (917 Euro) und in Niedersachsen (939 Euro) wurde vergleichsweise günstig geheizt. Im bundesweiten Durchschnitt sank der Heizbedarf demnach zwischen Oktober 2019 und April 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent.

"Die jährlichen Gaskosten für Verbraucher hängen von zwei Faktoren ab: der regionalen Wetterlage während der Heizperiode und dem aktuellen Gastarif. Unsere Analyse berücksichtigt beide Faktoren", erklärte Valerian Vogel, Energieexperte bei Verivox. Deutlich milder als im Vorjahreszeitraum war es dem Portal zufolge in Baden-Württemberg, wo der Heizbedarf um rund fünf Prozent sank. Auch in Sachsen und im Saarland (je vier Prozent) musste merklich weniger geheizt werden. Lediglich in Berlin und Hamburg veränderte sich der Heizbedarf kaum.

Quelle: ntv.de, AFP

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