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Warnung an UnternehmenVerfassungsschutz fordert besseren Schutz deutscher Firmen vor Drohnen-Spionage

09.06.2026, 11:37 Uhr
DJI-Mavic-4-ueber-Deutschland
(Foto: picture alliance / dpa)

Der Verfassungsschutz hat deutsche Firmen aufgefordert, sich besser gegen den sich häufenden Einsatz von Drohnen zu schützen.

"Es wächst die Gefahr, dass Drohnen auch für gezielte Spionage- und Sabotageversuche eingesetzt werden", heißt es in einem vom Bundesamt für Verfassungsschutz am Dienstag veröffentlichten Informationsbrief für Unternehmen. "Die Drohnentechnologie entwickelt sich mit enormem Tempo weiter. Kameras verfügen über eine immer höhere Auflösung. Gleichzeitig geht der Trend zur Miniaturisierung weiter, weil immer bessere Technik auf immer weniger Raum verbaut werden kann", heißt es. Zudem ermögliche der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), dass die Drohnen besser gesteuert und Bilder genauer ausgewertet werden können. Der Verfassungsschutz rät den Firmen deshalb zu einem ganzen Bündel an Maßnahmen, allerdings nicht zum eigenen Abschuss der Drohnen. Die Firmen könnten sich etwa schützen, in dem sie bei einer Drohnensichtung mobile Kommunikations-Schnittstellen wie WLAN oder Bluetooth unterbrechen und keine Einsicht in Büros gewähren. Sie sollten zudem Drohnen filmen und bei Sicherheitsbehörden melden.

Hintergrund sind zunehmende Berichte über Drohnenüberflüge etwa über kritischer Infrastruktur in Deutschland. Dahinter wird häufig Russland vermutet. 

Quelle: ntv.de, rts

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