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Insider zu E.ON Verkauf von Gas-Geschäft in Ungarn womöglich noch in diesem Jahr

Nach Informationen von Reuters stehe E.ON kurz vor dem Verkauf seines Gas-Geschäfts in Ungarn.

Die staatliche Energiefirma MVM werde die Aktivitäten womöglich noch in diesem Jahr übernehmen, sagte eine mit der Situation vertraute Person am Donnerstag zu Reuters. Beide Firmen lehnten eine Stellungnahme ab. Ungarische Zeitungen hatten zuletzt von einem möglichen Kaufpreis zwischen 800 Millionen und 1,2 Milliarden Euro gesprochen, ohne jedoch Quellen für diese Information zu nennen.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hatte schon Ende August angekündigt, die E.ON-Einheiten für den Handel und die Speicherung von Gas erwerben zu wollen. Details blieb er aber schuldig. Die Verstaatlichung würde dem osteuropäischen Land laut Analysten Kontrolle über die Gas-Importe und langfristig auch die Energiepreise geben.

Der ungarische Konzern MOL hatte 2005 sein Gas-Geschäft an E.ON, Deutschlands größten Versorger, veräußert.

Quelle: ntv.de, rts

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