Kurznachrichten

Bei Mutation droht weltweite Epidemie Vier weitere Tote durch Coronavirus

In Saudi-Arabien sind erneut vier Menschen an dem neuen Coronavirus MERS gestorben, das als sehr gefährlich gilt. Insgesamt habe es damit in dem Golfstaat bereits 32 Todesfälle gegeben, teilte das Gesundheitsministerium auf seiner Internetseite mit. Die Zahl der bestätigten Infektionen liege bei 49, von ihnen seien 32 Betroffene gestorben.

Das neue Coronavirus wurde vor einem Dreivierteljahr entdeckt und hat Ähnlichkeit mit SARS. Es kann grippeähnliche Symptome auslösen, aber auch zu einer schweren Lungenentzündung führen. Anders als beim SARS-Virus führt der neue Erreger zudem rasch zu Nierenversagen. Der genaue Übertragungsweg ist noch unklar. Seinen Ausgang nahm das neue Virus in Saudi-Arabien, wo auch die meisten Todesfälle registriert wurden. Gestorbene Patienten außerhalb Saudi-Arabiens hatten alle entweder das Land zuvor besucht oder Kontakt mit Menschen, die eine Reise in die Region unternommen hatten.

Gesundheitsexperten sind über die hohe Sterblichkeitsrate bei MERS-Infizierten besorgt. Sie befürchten eine weltweite Epidemie, sollte das Virus zu einer leicht übertragbaren Form mutieren. Bei der von China ausgehenden SARS-Epidemie im Jahr 2003 waren weltweit rund 8000 Menschen infiziert worden, etwa 800 von ihnen starben.

Quelle: ntv.de, AFP

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