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IPCC-Sonderbericht Weltklimarat berät über Landnutzungsreport

Mit einer Mahnung zum Schutz der Landflächen hat der Vorsitzende des Weltklimarats IPCC die politische Debatte zum neuen Weltklimareport eröffnet.

"Ich hoffe, dass wir die Aufmerksamkeit der Menschen für die Gefahren und Herausforderungen erhöhen können, die der Klimawandel für das Land bereithält, auf dem wir leben und das uns ernährt", sagte Hoesung Lee bei dem Treffen am Freitag in Genf. Mit der Sitzung starteten die mehrtägigen Beratungen über den IPCC-Sonderbericht zu Klima und Landnutzung, der am Donnerstag präsentiert werden soll.

Inger Andersen, Geschäftsführerin des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep), betonte bei der Eröffnung in einer Videobotschaft, dass "die Erde unter unseren Füßen eines der wertvollsten Vermögen der Menschheit" sei. "Zu einer Zeit, in der wir es uns am wenigsten erlauben können, verlieren wir fruchtbaren Boden und biologische Vielfalt in einem alarmierenden Tempo", erklärte Andersen. "Wir müssen die Nutzung unserer Landflächen an den Klimawandel anpassen, damit wir die Nahrungsmittelproduktion für die heutige und für zukünftige Generationen sicherstellen können."

Der Weltklimarat IPCC wird in den kommenden Tagen über den Sonderbericht zum Klimawandel und der Landnutzung beraten. In den sieben Kapiteln des Reports werden unter anderem die Versteppung, die Einflüsse von Treibhausgasen und ein nachhaltiges Landmanagement thematisiert. Am Bericht beteiligt sind Wissenschaftler aus mehr als 30 Ländern weltweit. Bei den Beratungen in Genf nehmen vor allem politische Delegierte teil, damit der Bericht anschließend auch entsprechend durch die Mitgliedsländer legitimiert ist.

Quelle: n-tv.de, dpa

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