Kurznachrichten

Statistisches Bundesamt Weniger Unternehmensgründungen 2018 in Deutschland

In Deutschland sind im vergangenen Jahr weniger neue Betriebe gegründet worden als 2017. Die Zahl der Neugründungen sank nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,3 Prozent auf 542 500.

Darunter waren nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Donnerstag knapp 122 700, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das waren 2,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der Neugründungen von Kleinunternehmen verringerte sich um 3,4 Prozent auf 169 100, bei Nebenerwerbsbetrieben gab es ein Plus um 0,6 Prozent auf 250 700. Insgesamt verringerte sich die Zahl der Gewerbeanmeldungen, die auch bei Betriebsübernahme, Betriebsumwandlung oder Zuzug aus einem anderen Meldebezirk erfolgen müssen, binnen Jahresfrist um 1,2 Prozent auf 668 700.

Der Abwärtstrend bei Firmengründungen hält schon seit längerem an. Als ein wichtiger Grund gilt die historisch niedrige Arbeitslosigkeit in Deutschland. So sehen sich weniger Menschen gezwungen, mangels Job ein Unternehmen zu gründen. 102 600 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung gaben im Jahr 2018 ihr Gewerbe vollständig auf. Das waren 1,7 Prozent weniger als im Jahr 2017.

Quelle: n-tv.de, dpa

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