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EU-Rechnungshof Wildbienen-Schutz der Kommission ist weitgehend wirkungslos

Der Schutz für Wildbienen, Schmetterlinge und andere wildlebende Bestäuber läuft aus Sicht des Europäischen Rechnungshofs zum Großteil ins Leere.

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(Foto: dpa)

"Die bisherigen EU-Initiativen zum Schutz wilder Bestäuber waren leider so schwach, dass sie keine Früchte trugen", erklärte der zuständige EU-Rechnungsprüfer Samo Jereb am Donnerstag in Luxemburg. Der Rechnungshof forderte die EU-Kommission zum Nachsteuern auf.

Die Maßnahmen in der Biodiversitätsstrategie der EU für das Jahr 2020 hielten den Rückgang von wilden Bestäubern kaum auf, wie die Prüfer feststellten. Dabei ist ein Ziel der Strategie, den Verlust von biologischer Vielfalt zu stoppen. Vorgaben wie die Erhaltung und Wiederherstellung von Ökosystemen sollten auch den wilden Bestäubern zugutekommen. Bereits im Jahr 2015 ermittelte die Kommission allerdings, dass es dabei nur sehr langsam beziehungsweise kaum Fortschritte gab.

Die Rechnungsprüfer unterscheiden in ihrem Bericht zwischen wildlebenden Bestäubern und bewirtschafteten Honigbienen.

Quelle: ntv.de, dpa

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