Kurznachrichten

Griechische Inseln überfüllt Zahl der Migranten in den Hotspots der Ägäis steigt weiter

Ungeachtet der EU-Vereinbarung mit der Türkei kommen noch immer zahlreiche Flüchtlinge und andere Migranten in der Ägäis an. Es gebe zwar keinen Ansturm, ihre Zahl sei in den vergangenen Monaten aber konstant gestiegen, hieß es aus Kreisen der Küstenwache in Piräus am Dienstag.

Allein am Vormittag seien knapp 50 neue Migranten in der Ostägäis aufgegriffen worden, teilte die griechische Küstenwache mit. Die Registrierlager (sogenannte Hotspots) auf den Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos sind überfüllt. Dort leben gut 17 500 Flüchtlinge und Migranten in staatlichen Registrierzentren und Unterkünften von Hilfsorganisationen.

Der Flüchtlingspakt EU-Türkei von 2016 sieht vor, dass die EU alle Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen, zurückschicken kann. Im Gegenzug nehmen EU-Staaten der Türkei schutzbedürftige Flüchtlinge aus Syrien ab und finanzieren Hilfen für in der Türkei lebende Flüchtlinge. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 hatte es Tage gegeben, an denen 7000 Migranten über die Türkei griechische Inseln erreichten.

Quelle: n-tv.de, dpa

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