Kurznachrichten

Kultusministerkonferenz Zahl der Studienanfänger bleibt bis 2030 weitgehend stabil

Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland wird nach neuen Berechnungen der Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder in den kommenden Jahren auf dem derzeit hohen Niveau bleiben.

Im Jahr 2030 werden voraussichtlich rund 510.000 junge Menschen ein Studium aufnehmen und damit ungefähr so viele wie im vergangenen Jahr, wie die KMK am Freitag mitteilte. Im Jahr 2025 ist durch die Wiedereinführung des Abiturs nach neun Jahren in vielen Ländern ein zwischenzeitlicher Rückgang zu erwarten.

In diesem Jahr rechnet die KMK damit, dass 514.000 Studenten an Universitäten und Fachhochschulen beginnen. Im Jahr 2025 wird durch die verlängerte Schulzeit von neun Jahren an vielen Gymnasien ein Rückgang auf rund 490.000 Studienanfänger erwartet. Danach soll die Zahl bis 2030 wieder steigen.

Mit dem Hochschulpakt hätten Bund und Länder bereits für einen deutlichen Ausbau der Studienplätze in Deutschland gesorgt, erklärte KMK-Generalsekretär Udo Michallik. Bei den Nachfolgeprogrammen gehe es jetzt darum, "die bestehenden Hochschulkapazitäten sowohl quantitativ als auch qualitativ dauerhaft zu sichern".

Quelle: n-tv.de, AFP

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