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Donnerstag, 12. April 2018

Bamf-Statistik: Zahl der neu eintreffenden Flüchtlinge geht weiter zurück

Im März sind erneut weniger Asylsuchende nach Deutschland gekommen. Insgesamt wurden 10 717 Menschen erstmals als schutzsuchend in Deutschland registriert, wie das Bundesinnenministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Das waren 2,6 Prozent weniger als im Vormonat und 28,4 Prozent weniger als im März 2017. Die meisten Asylbewerber kamen zuletzt aus Syrien, Eritrea und dem Irak.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat im März über 22 714 Asylanträge entschieden. Dabei wurden 14,9 Prozent der Bewerber als Flüchtlinge anerkannt. 10,6 Prozent der Anwärter bekamen subsidiären Schutz zugesprochen, weitere 5,1 Prozent dürfen etwa aus medizinischen Gründen nicht abgeschoben werden.

Als Flüchtling anerkannt werden Menschen, die politisch oder wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe verfolgt werden. Sie sind rechtlich besser gestellt als Angehörige der beiden anderen Kategorien. Subsidiären, also eingeschränkten Schutz bekommen Menschen, denen im Herkunftsland ernsthafter Schaden droht, etwa durch Krieg.

Bei der Bearbeitung offener Asylanträge kommt das Bundesamt voran. So waren im März 51 968 Anträge noch offen. Im Vorjahresmonat waren es noch 278 006 Anträge gewesen.

Quelle: n-tv.de

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