Kurznachrichten

Hersteller verringern Personal Zuspruch für Genfer Autoschau schwindet wegen Coronavirus

Autobauer und Lieferanten sind wegen des Coronavirus zunehmend verunsichert, ob sie zur Genfer Automesse reisen sollen. Nach anderen Herstellern entschied nun auch Toyota, das Personal an seinem Messestand in Genf zu verringern.

Man folge damit Vorgaben, Dienstreisen auf das Nötigste zu beschränken, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Deshalb sollten in Genf nur Mitarbeiter aus Europa vor Ort sein. Bei Volkswagen hieß es, man denke noch über die Messepräsenz nach: "Auch bei uns ist die Diskussion wieder hochgeschwappt." Die "Automobilwoche" berichtete darüberhinaus, auch Mazda sei nur mit einer Notbesetzung in Genf. "Der Mazda-Stand wird mit einem Minimum an Personal ausgestattet sein, um das Risiko zu minimieren", zitierte die Zeitung den Autobauer.

Der italienische der Bremsenhersteller Brembo hat seine Teilnahme für eine Presseveranstaltung kommende Woche auf der Messe bereits abgesagt. Das in der Lombardei ansässige Unternehmen beschloss, ein für Mittwoch in Genf geplantes Pressefrühstück mit dem Vorstandsvorsitzenden Daniele Schillaci wegen gesundheitlicher Bedenken im Zusammenhang mit dem Coronavirus-Ausbruch in Italien zu verschieben.

Die Präsidentin des deutschen Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, kündigte indes an, sie werde an der Automesse teilnehmen: "Ich werde - Stand heute - am Montag zum Genfer Autosalon reisen." Das öffentliche Leben müsse weitergehen.

Unterdessen stieg in der Schweiz die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus. Kurz nachdem der Kanton Genf einen Fall gemeldet hatte, bestätigte das Bundesamt für Gesundheit zwei weitere Ansteckungen im Kanton Graubünden. Die Zahl der bekannten Coronavirus-Fälle stieg damit auf insgesamt vier.

Quelle: ntv.de, rts

Newsticker