Kurznachrichten

Fahrer informiert Behörden Zwölf Migranten in Belgien in Kühlwagen entdeckt

Die belgische Polizei hat auf der Autobahn vom niederländischen Eindhoven nach Antwerpen zwölf Menschen in einem Kühlwagen entdeckt.

Der Fahrer des mit Obst und Gemüse beladenen Fahrzeugs habe am Dienstagabend die Behörden informiert, weil er nach eigenen Angaben vermutete, dass sich Migranten an Bord befänden, sagte ein Sprecher der belgischen Bundespolizei der Nachrichtenagentur AFP. Die zwölf Männer - elf Syrer und ein Sudanese - waren demnach bei guter Gesundheit. Die Antwerpener Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein. Es gelte vor allem zu klären, ob die Männer versucht hatten, nach Großbritannien zu gelangen, und wie sie in den Lastwagen gelangt waren, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Belgien ist eine beliebte Transitroute für Migranten auf dem Weg in das Vereinigte Königreich. Oft bringen kriminelle Schlepper die Migranten zu Autobahnrastplätzen, wo sie dann versuchen, sich in Lastwagen zu verstecken.

Vergangene Woche hatte der Fund von 39 Leichen im Kühlcontainer eines Lastwagens in der Nähe von London für Entsetzen gesorgt. Der Container war zuvor im belgischen Hafen von Seebrügge verladen worden. Bei einer Kontrolle im Hafen von Calais waren am Sonntag acht Menschen, unter ihnen vier Kinder, in einem Kühllastwagen entdeckt worden. Den französischen Behörden zufolge litten sie an Unterkühlung.

Quelle: n-tv.de, AFP

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