


Benutzererfahrung für eine Website
In der heutigen digitalen Welt entscheidet die Benutzererfahrung (UX) oft über den Erfolg einer Website. Mit steigender Konkurrenz und immer anspruchsvolleren Nutzern wird eine reibungslose, schnelle und benutzerfreundliche Webseite unverzichtbar. Wer die Bedürfnisse seiner Besucher nicht erfüllt, verliert potenzielle Kunden schnell an Mitbewerber. Dieser Artikel gibt praxisnahe Tipps, wie Du die User Experience auf Deiner Seite verbessern kannst, um langfristig mehr Traffic und zufriedene Nutzer zu gewinnen.
Als Nutzererfahrung, auf Englisch User Experience, abgekürzt mit UX, bezeichnet man die Erlebnisse und das Empfinden der Menschen beim Surfen im Netz und auf verschiedenen Websites. Diese können sowohl positiv als auch negativ sein. Je besser die Benutzererfahrung ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Person gezielt wieder die gleiche Internetseite besucht, beispielsweise weil sie die gesuchten Produkte oder Informationen dort schnell gefunden hat. Bei einer schlechten UX wechselt potenzielle Kundschaft hingegen oft schnell zur Konkurrenz.
Hier erfährst Du, wie Du die Benutzererfahrung auf Deiner Website optimieren kannst und auf welche Punkte es dabei besonders ankommt.
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User Experience
Hier sind 10 Tipps, um eine gute User Experience auf Deiner Website zu bieten.
Gelangen Menschen über eine Suchmaschine oder Links auf Social Media auf Deiner Webseite, landen sie meistens entweder auf der Start- oder auf einer sehr spezifischen Unterseite. Von dort aus müssen sie bequem und schnell auch auf den Rest des Internetauftritts zugreifen können. Am einfachsten geht das über die Navigationsleiste, die stets am oberen oder linken Rand der Webseite zu sehen sein sollte. Je weniger Du bei der Gestaltung der Navigation von den gängigen Standards abweichst, desto besser ist die Nutzererfahrung auf Deiner Website für die meisten Menschen.
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Wenn Deine Homepage nur aus wenigen Seiten besteht, kannst Du alle im Menü direkt verlinken. Bei größeren Webauftritten benötigst Du hingegen ein Menü mit verschiedenen Unterpunkten, um die Inhalte möglichst übersichtlich abbilden zu können. Dabei solltest Du aber nicht mehr als ein Untermenü erstellen, weil die Bedienung sonst auf Mobilgeräten sehr schwierig werden kann. Zusätzlich kannst Du besonders gefragte und häufig aufgerufene Unterseiten im Footer der Website direkt verlinken.

Schnelle Ladezeiten
Während es in den Anfangszeiten des Internets noch normal war, auf den Aufbau einer Website zu warten, erwarten Menschen heute, dass Seiten nahezu sofort verfügbar sind: Etwa die Hälfte erwartet Ladezeiten von weniger als zwei Sekunden. 40 Prozent springen ab, wenn eine Website länger als drei Sekunden zum Laden braucht – und kommen danach auch nicht mehr wieder. Dabei gilt es zu bedenken, dass heute etwas mehr als die Hälfte aller Seitenaufrufe mit Mobilgeräten getätigt werden. Dementsprechend solltest Du Deine Website so gestalten, dass Sie auch bei geringer Bandbreite schnell lädt. Am besten gelingt das mit folgenden Strategien:
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Unter einem responsiven Webdesign versteht man die automatische Anpassung des Webseitenformats und seiner Gestaltung an das verwendete Endgerät. Das ist wichtig, weil mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets eine niedrigere Bildschirmauflösung und Displaygröße haben als Laptops und Desktop-PCs. Mittels HTML5 und CSS3 Media-Queries verarbeitet Deine Website beim Aufruf automatisch, auf welchem Gerät sie angezeigt wird, und passt ihre Elemente dementsprechend an. So stellst Du eine gute UX, unabhängig vom verwendeten Gerät, sicher. Denn ohne responsives Design verschwindet bei Webseiten oft die Navigationsleiste oder die Benutzererfahrung für die Website wird durch endloses Scrollen und falsche Textgrößen negativ beeinflusst.

UX
Eine barrierefrei gestaltete Website kommt nicht nur Menschen mit Einschränkungen zugute. Beschreibende Texte, sogenannte Alt Texte, für Bilder und ausreichend Kontrast für eine gute Lesbarkeit hilft nicht nur Menschen mit Seheinschränkungen. Sie verbessert auch die UX gesunder Personen und hilft gleichzeitig, bei Suchmaschinen ein besseres Ranking zu erhalten. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Barrierefreiheit ist die Verwendung einfacher Sprache. Vermeide, wo möglich, Fachbegriffe oder erkläre diese. So lässt Du niemanden außen vor und stellst sicher, dass Deine Website für alle Interessierten zugänglich ist.
Konsistentes Webdesign deckt verschiedene Aspekte der Benutzererfahrung für Websites ab: Einerseits sollten Internetseiten in sich konsistent designt sein. Das heißt, dass wichtige Steuerungselemente wie die Navigationsleiste, der Warenkorb oder der Home-Button immer an der gleichen Stelle sein sollten – egal, auf welcher Unterseite. Das gilt natürlich auch für die Navigationsmenüs, die Seitenstruktur oder verschiedene Abläufe, die immer auf die gleiche Art und Weise funktionieren sollten. Auch in Sachen Sprache sollte Deine Webseite konsistent sein: Relevante Wörter wie Produktkategorien sollten immer gleich genannt und geschrieben werden, um Verwirrung zu vermeiden.
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Am besten ist Dein Webdesign aber darüber hinaus auch mit anderen Designs konsistent, damit sich Menschen auf Deiner Website intuitiv zurechtfinden und dadurch eine positive Nutzererfahrung haben. Zum Beispiel ist es gängige Praxis für Onlineshops, dass Produkte zuerst in einem Warenkorb gesammelt werden, bevor man zum Bezahlvorgang, der Kasse, geht. Als Symbol für den Warenkorb wird ein Einkaufswagen, Einkaufskorb oder eine Tasche verwendet, die am oberen rechten Rand der Website angezeigt wird. Platzierst Du auf Deiner Seite den Link zum Warenkorb unten rechts, ist er schwieriger zu finden und die UX leidet.

Interaktive Elemente
Interaktive Elemente sorgen dafür, dass Webseiten nicht mehr statisch sind und wie ein Buch gelesen werden, sondern sich spielerisch entdecken lassen. Das sorgt für Spannung, macht das Surfen zu einem Erlebnis und steigert dadurch natürlich auch die Benutzererfahrung. Gleichzeitig bekommen Personen beim Besuchen der Homepage Rückmeldung von dieser, was mehr der natürlichen Art zu kommunizieren gleicht als einfach nur ein passiver Konsum. Beispiele für beeindruckende interaktive Elemente sind zum Beispiel:
Aber auch sogenannte Mikrointeraktionen, kurze Antworten auf User-Input können die UX verbessern. Dazu gehören Schaltflächen, die ihre Farbe ändern, nachdem sie gedrückt wurden, oder ein Haken, nachdem in einem Feld eine gültige Eingabe getätigt wurde. Auch Benachrichtigungen, zum Beispiel für eine erfolgreiche versendete Anfrage oder den Abschluss einer Bestellung, sind unerlässlich, damit sicher ist, dass die gewünschte Aktion auch abgeschlossen ist.
Visuelles Feedback ist eng verwandt mit Mikrointeraktionen, kann aber auch andere Gestalten annehmen. Bei Webseiten, die zu Beginn oder zwischen den einzelnen Seiten längere Ladezeiten benötigen, zum Beispiel, weil viele Bilder mit hoher Auflösung geladen werden müssen, sorgt ein Fortschrittsbalken oder eine Animation dafür, dass Menschen seltener abspringen, weil sie wissen, dass es gleich weitergeht.
Bei mehrschrittigen Aktionen, zum Beispiel dem Abschluss einer Bestellung, kann ein Fortschrittsbalken transparent machen, wie viele Schritte bereits geschafft sind und wann der Vorgang abgeschlossen ist. Aber auch die Eingabe von Daten lässt sich unmittelbar mit visuellem Feedback validieren, um das Gegenüber in seinem Tun zu bestärken und zu unterstützen.
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Gute Lesbarkeit
Die zunehmende Verbreitung mobiler Endgeräte sorgt auch dafür, dass es heute höhere Anforderungen bezüglich der Lesbarkeit von Websites gibt. Denn bei hellem Sonnenlicht direkt auf dem Bildschirm sind hohe Kontraste besonders wichtig, damit alle Inhalte klar erkennbar bleiben. Am besten lässt sich das natürlich mit schwarzer Schrift auf weißem Grund umsetzen. Alternativ kann auch eine weiße Schrift auf dunklem Untergrund zum Einsatz kommen.
Hintergrundbilder beeinträchtigen die Lesbarkeit und können dadurch die Benutzererfahrung für die Website beeinträchtigen. Deswegen solltest Du in der Regel lieber einen einfarbigen Hintergrund verwenden und die Inhalte mit zusätzlichen Bildern anreichern.
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Auch wenn Deine Website eine übersichtliche Struktur mit einer intuitiven Navigation hat: Ab einer bestimmten Größe wollen sich Personen nicht durch alle Menüs klicken, um die richtigen Inhalte zu finden. Eine Suchfunktion löst dieses Problem. Du bindest sie am besten als Eingabefeld neben der Navigation oder als Eingabefeld im Menü ein. So fällt sie schnell ins Auge und wird in Kombination mit dem Button „suchen“ oder einer Lupe von den meisten problemlos gefunden. Um Nutzer und Nutzerinnen zusätzlich zu unterstützen, verfügt die Onsite-Suche am besten über eine Autovervollständigung. So wird bereits nach Eingabe weniger Buchstaben ersichtlich, wonach gesucht werden kann und die Suche liefert eine bessere Nutzererfahrung durch akkurate Ergebnisse.

Zielgruppe
Letzten Endes entscheidet nicht nur das Wie, sondern auch das Was über die Benutzererfahrung. Damit Menschen Deine Webseite immer wieder besuchen, müssen sie darauf das bekommen, was sie suchen. Das können sowohl bestimmte Informationen als auch Produkte oder Dienstleistungen sein. Um die Inhalte auf Deine Zielgruppe abzustimmen, führst Du am besten eine Zielgruppenanalyse durch und erstellst eine Buyers Persona. Auf dieser Grundlage lassen sich sowohl Produkte als auch Inhalte, die über die Suchmaschinen Menschen auf Deine Webseite bringen, optimieren.
In einer globalisierten Welt ist kein Angebot mehr einzigartig. Potenzielle Kundschaft im Internet hat jederzeit die Auswahl zwischen einer Vielzahl an verschiedenen Anbietern. Sind sie mit der UX einer Webseite oder eines Onlineshops zufrieden, steigt allerdings die Wahrscheinlichkeit, dass sie diese gezielt wieder aufsuchen. Auf der anderen Seite kann eine schlechte Nutzererfahrung potenzielle Kundschaft schnell wieder vergraulen. Indem Du die Benutzererfahrung für die Website verbesserst, sicherst Du Dir langfristig mehr Aufrufe und Marktanteile.
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Um die Benutzererfahrung für eine Website zu verbessern, solltest Du insbesondere folgende Punkte überarbeiten und optimieren:
Wer im WLAN kurze Ladezeiten gewohnt ist, erwartet das auch auf dem Smartphone. Über 40 % springen nach drei Sekunden ab. Lassen sich längere Ladezeiten nicht verhindern, kann die Benutzererfahrung für die Website durch Animationen oder Fortschrittsanzeigen verbessert werden.
Eine beliebte Form zur Analyse der Benutzererfahrung sind A/B-Tests. Hier werden verschiedene Versionen der gleichen Website getestet und anhand der Nutzerzahlen analysiert. Eine weitere Möglichkeit sind Befragungen zu Wünschen und Feedback hinsichtlich der Benutzung der Internetseite oder gezielte Tests, um zu prüfen, wo es Verbesserungsbedarf bei der Benutzererfahrung für die Website gibt.
Die User Experience bezeichnet die Wahrnehmung und das Erleben von Personen, während sie ein Produkt, oder eben eine Website, benutzen. Unter Usability versteht man die Benutzerfreundlichkeit eines Produkts, oder einer Website, also wie gut sie benutzt werden kann. Dadurch hängen beide Begriffe eng zusammen, sind aber nicht das Gleiche.
Durch ein responsives Design stellst Du sicher, dass Deine Website auch auf mobilen Geräten richtig angezeigt wird und beispielsweise die Navigation wie gewünscht funktioniert. Gleichzeitig musst Du mit dieser Technik aber auch nicht zwei verschiedene Websites, eine optimiert für Desktop und eine für mobile Geräte, pflegen und unterhalten.
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