Medienkooperation
Website Baukasten / Eigene Website erstellen in 7 einfachen Schritten, ohne Programmieren und für Anfänger / Eigenen Blog erstellen: In 7 Schritten zum eigenen Blog 📖 Die besten Tipps 2026

Eigenen Blog erstellen: In 7 Schritten zum eigenen Blog 📖 Die besten Tipps 2026

Zuletzt aktualisiert am 15.04.2026

Eine Person im gelben Pulli sitzt an einem Schreibtisch und tippt auf einem Laptop. Wir zeigen dir, wie du in einfachen Schritten einen eigenen Blog erstellen kannst!

Du möchtest deinen eigenen, erfolgreichen Blog erstellen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Der folgende Guide unterstützt dich dabei, deinen Blog in sieben einfachen Schritten einzurichten und dich inhaltlich auszurichten. Wir zeigen dir, worauf es bei der Auswahl deines Hostingsanbieters ankommt und wie du mit WordPress deine Seite einrichtest.

Auch wenn es einige Fehler gibt, die du anfangs vermeiden solltest, kannst du einen eigenen Blog grundsätzlich sehr einfach und schnell starten. Weit verbreitete Blogsysteme wie WordPress sind einfach zu bedienen und gute Hostingsanbieter nehmen dir die technische Arbeit bei der Einrichtung ab. So kannst du dich komplett auf Design und Inhalte deines Blogs konzentrieren und dir Gedanken darüber machen, wohin du die Seite langfristig entwickeln willst. Wenn du mit dem Bloggen Geld zu verdienen planst, gibt es ebenfalls einiges zu beachten.

Lesetipp: mehr zum Thema „Hosting Anbieter

Blog erstellen: Der Nutzen eines eigenen Blogs

Eine der wichtigsten Fragen, die du dir ganz zu Beginn deiner Blogging-Reise stellen solltest, ist die nach deinen eigenen Zielen. Willst du dir mit deinem Blog einen Expertenstatus in einem bestimmten Bereich erarbeiten, dein Business als Freelancer voranbringen oder einfach einen Raum für deine Gedanken schaffen? Hoffst du, deinen Blog mittelfristig direkt oder indirekt zu monetarisieren? Blogs sind unglaublich vielfältig. Damit du deinen Blog für dich optimal nutzen kannst, solltest du dir daher von Anfang an überlegen, was er sein soll – und was nicht.

Eigenen Blog erstellen: Die ultimative Anleitung – In 7 Schritten zum eigenen Blog

Blick von oben auf eine Frau, die in einem Bett sitzt und einen Laptop auf dem Schoß hat. In der rechten Hand hält sie eine Tasse Kaffee. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung kannst du einfach einen Blog erstellen!

Doch wie gehst du vor, wenn du deinen Blog aufbauen und etablieren möchtest? Die folgende Schritt-für-Schritt Anleitung erklärt, wie du in wenigen Schritten deinen Blog aufsetzen und deinen ersten Blogartikel schreiben kannst. Erstelle deinen Blog so binnen weniger Stunden!

#1 Wähle die passende Plattform

Die erste Frage, die sich dir bei der Einrichtung deines Blogs stellt, ist die nach der Plattform. Einerseits gibt es Anbieter wie Wix, Squarespace oder Jimdo, die mit ihren Homepagebaukastenlösungen auch die Einrichtung von Blogs ermöglichen. Daneben gibt es Anbieter wie Tumblr, Medium oder Blogger.com, die als Blogplattformen auftreten und dir die Einrichtung eines Blogs im Korsett der jeweiligen Plattform ermöglichen. All diesen Lösungen ist gemein, dass du dich mit ihnen in die Abhängigkeit von den jeweiligen Anbietern begibst. Bei der Optimierung deiner Website für Suchmaschinen (SEO) und der Monetarisierung bist du auf die Optionen angewiesen, die die Plattformanbieter vorsehen.

Das ist bei einem selbst gehosteten Blog anders. Indem du deinen Blog mit einer Bloggingsoftware wie WordPress selbst betreibst, stellst du sicher, dass du die Kontrolle über deine Seite und deine Inhalte behältst. Du kannst deinen Blog damit komplett nach deinen Wünschen gestalten.

Wix
Website Builder
4.9/5
ab 13,09 Euro mtl.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
Wix Highlights
  • Intuitiver Editor
  • Umfangreiche KI-Funktionen
  • DSGVO-konform

#2 Identifiziere das Thema für deinen Blog

Unter Umständen weißt du bereits sehr genau, worüber du schreiben möchtest, vielleicht hast du bislang aber auch nur eine diffuse Vorstellung davon, worum es auf deinem Blog gehen soll. Grundsätzlich kannst du deinen Weblog inhaltlich natürlich so ausrichten, wie du möchtest. Damit deine Seite aber eine Chance hat, erfolgreich zu werden, solltest du dir überlegen, dich thematisch zu spezialisieren.

Wichtig bei der Auswahl deines Themas ist es, dass du dafür tatsächlich eine gewisse Expertise und Leidenschaft mitbringst. Überlege dir, während du ein Thema für dich suchst, ob du dir vorstellen könntest, darüber Vorträge zu halten oder sogar ein ganzes Buch zu schreiben. Wenn das der Fall ist, bist du auf der richtigen Fährte. Setz dich dann mit Zettel und Stift aufs Sofa oder in ein Café und überlege dir, welche Ideen für Blogposts du zu deinem möglichen Thema hast. Findest du auf Anhieb 20–30 Artikelideen?

In dieser Phase solltest du deinem Blog auch einen Namen geben. Das kann dein eigener Name sein oder ein deskriptiver Titel, der beschreibt, worum es auf der Seite geht. Ein kurzer, eingängiger Name ist die beste Wahl. Prüfe auch, ob du zu deinem Wunschnamen noch eine passende Domain registrieren kannst.

Lesetipp: mehr zum Thema „Domain registrieren

#3 Wähle den passenden Hosting-Anbieter

Nachdem du dich inhaltlich vorbereitet hast, geht es an die eigentliche Einrichtung deines Blogs. Dazu musst du dich zunächst für einen Hosting-Anbieter entscheiden. In unserem Angebot, findest du Tests und Übersichtsseiten, auf denen wir dir einige der besten Anbieter im Vergleich vorstellen. Wichtig ist vor allem, dass der Hoster genug Speicherplatz bietet. Wenn der Anbieter dir eine WordPress-One-Click-Installation ermöglicht, ist das ein echter Bonus, da du so noch etwas schneller mit deinem Blog loslegen kannst.

#4 Sichere deine Domain

Wenn du es mit dem Bloggen ernst meinst, solltest du deine Seite unter einem eigenen Domainnamen einrichten. Eine Domain ist für dich als Blogger aus verschiedenen Gründen sinnvoll. Zum einen strahlt die eigene Internetdomain Professionalität aus. Zum anderen ist eine kurze, eingängige Adresse für deine Besucher leicht zu merken, sodass es einfacher wird, deinen Blog zu erreichen. Auch mit Blick auf die Suchmaschinenoptimierung ist eine eigene Domain sinnvoll.

#5 Installiere WordPress

Sobald du deine Domain gesichert und deinen Webspace beim Hoster eingerichtet hast, kann es mit der Installation von WordPress losgehen. Viele Webhoster bieten dir eine schnelle Option an, WordPress direkt, mit wenigen Klicks einzurichten und so deinen Blog zu starten. Wenn das möglich ist, spricht nichts dagegen, von dieser Option Gebrauch zu machen. Solltest du deinen Blog in Zukunft zu einem anderen Hoster umziehen wollen, ist das mit einer solchen WordPress-Installation genauso einfach möglich, wie mit einem von Hand eingerichteten System.

Wenn dein Hoster keine WordPress-Schnelleinrichtung anbietet, ist das aber auch kein Problem. Alles, was du dann brauchst, sind die Zugangsdaten zu deinem Webspace und zur MySQL- bzw. MariaDB-Datenbank. Beides stellt dein Webhoster dir nach dem Vertragsabschluss zur Verfügung. Dann lädst du WordPress von der Seite wordpress.org herunter und lädst die Dateien über eine SFTP-Software zu deinem Hoster hoch. Wenn du danach die Adresse deines Blogs aufrufst, begrüßt dich ein einfaches Installationsmenü, über das du WordPress installierst.

#6 Gestalte und Optimiere deinen Blog

Nach der Installation enthält dein Blog erst einmal nur einen Begrüßungspost und wird in einem Standarddesign angezeigt. Du hast jetzt die Möglichkeit, deine Seite zu individualisieren. Mit sogenannten Themes passt du das Design an, mit Plugins kannst du deinen Blog um zusätzliche Funktionen erweitern.

Tipp: Wenn du den Link zur Administrations-Oberfläche deines neuen Blogs nicht direkt findest, gib in der Adresszeile deines Browsers einfach /wp-admin hinter der Domain deines Blogs ein. Also zum Beispiel https://emilstechnikblog.de/wp-admin. Dadurch gelangst du direkt auf die Login-Seite.

Wähle ein passende Theme

Im Backend deines WordPress-Systems findest du unter dem Menüpunkt „Design“ den Bereich „Themes“. Hier kannst du, indem du auf die Schaltfläche „Neues Theme hinzufügen“ klickst, direkt auf einen umfangreichen Katalog unterschiedlicher Layouts für deinen Blog zugreifen. Dort kannst du dir kostenfrei ein WordPress-Theme für deinen Blog aussuchen.

Neben den kostenlos in diesem Verzeichnis angebotenen Designs bieten zahlreiche Webdesigner auch kostenpflichtige Premium-Themes an. Die Preise dafür reichen von 20 Euro bis zu mehreren hundert Euro für sehr professionelle Designs. Einer der wichtigsten Vorteile solcher Premium-Themes ist, dass sie weniger häufig benutzt werden, als die kostenlosen Designs aus dem WordPress-Verzeichnis. Eine damit gestaltete Website sticht deutlicher aus der Masse heraus. Für den Start kannst du aber problemlos mit einem der kostenfreien WordPress-Themes arbeiten. Wenn du deine Seite später mit einem Premium-Design überarbeiten willst, ist das kein Problem.

Wix
1.
Favicon
4.9/5
ab 13,09 Euro mtl.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
IONOS
2.
Favicon
4.8/5
ab 1 € mtl.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
Webador
3.
Favicon
4.7/5
ab 4,50 Euro mtl.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
STRATO
4.
Favicon
4.6/5
ab 7,00 Euro mtl.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
Jimdo
5.
Favicon
4.5/5
ab 9 Euro mtl.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link

Installiere Plugins

Mit Plugins kannst du deine WordPress-Installation um zusätzliche Features erweitern. Das reicht von sehr einfachen Plugins, die es dir ermöglichen, ein Kontaktformular anzulegen, über Antispam-Erweiterungen, die Spam-Kommentare aus deinem Blog so weit wie möglich entfernen bis hin zu komplexen Statistiktools. Letztere helfen dir, zu analysieren, welche deiner Blogposts besonders viele Leser ansprechen.

Installiere zusätzliche Software-Tools

Je nachdem wie du deinen Blog nutzen möchtest, kann es sinnvoll sein, zusätzliche Software einzusetzen. Für WordPress werden zum Beispiel offizielle Apps für Android und iOS angeboten, über die du auch von unterwegs schnell auf Kommentare reagieren oder kleine Korrekturen in Beiträgen vornehmen kannst. Weiterhin solltest du dir Gedanken darüber machen, ob es sinnvoll ist, Geld in eine gute Bildbearbeitungssoftware zu investieren, um Fotos und andere Bilder für deine Beiträge zu bearbeiten. Alternativ kannst du natürlich auch mit kostenlosen Stockphotos oder KI-generierten Bildern arbeiten, um deine Beiträge aufzulockern.

Erstelle die wichtigsten Seiten

Neben den eigentlichen Blogposts kannst du mit WordPress auch statische Seiten anlegen, die über die Navigation deiner Seite schnell und von überall aus erreichbar sind. Zu den wichtigsten Seiten zählen:

Startseite

An der Frage, ob ein Blog eine Startseite oder Landingpage braucht, auf der nicht einfach nur die aktuellsten Beiträge gezeigt werden, scheiden sich die Geister. Auf jeden Fall hat eine Landingpage eine Reihe von Vorteilen, so kannst du hier etwa Dinge, die du verkaufen möchtest, anpreisen oder den Lesern das Angebot machen, deinen Newsletter zu abonnieren. Eine optimierte Landingpage verspricht im Vergleich zu Blogposts, in denen du die entsprechenden Angebote machst, meist eine deutlich bessere Conversionrate.

Blogübersicht

Eine Blogübersichtsseite gibt dir die Möglichkeit, dein Blog noch einmal vorzustellen. Neben einem kurzen Mission-Statement, in dem du deine Ziele zusammenfasst, kannst du hier langfristig auch deine besten Blogposts noch einmal sammeln und verlinken, um neuen Lesern den Einstieg zu erleichtern.

Über mich

Auf der Über-mich-Seite stellst du dich persönlich vor. Wie viel du dabei von dir preisgeben möchtest, bleibt natürlich dir überlassen. Grundsätzlich gilt aber, dass es sympathischer wirkt und Vertrauen bei den Lesern schafft, wenn du ein bisschen von dir erzählst. Hier kannst du auch ein Kontaktformular einfügen, um es Besuchern zu ermöglichen, dich anzuschreiben. Alternativ kannst du dafür auch eine eigene Kontakt-Seite anlegen.

Impressum und Datenschutzerklärung

Das Impressum und deine Datenschutzerklärung sind unabdingbar. In Deutschland musst du, wenn du eine Internetseite betreibst, im Impressum eine „ladungsfähige Adresse“ angeben, über die du bei möglichen rechtlichen Beanstandungen deiner Inhalte erreichbar bist. Zudem musst du in einer Datenschutzerklärung genau darlegen, welche Nutzerdaten deine Seite verarbeitet und eventuell speichert. Gerade, wenn du ein Statistik-Plugin und einen externen Analyseservice wie Google Analytics verwendest, um zu analysieren, wie dein Blog genutzt wird, ist das relevant. Mit einem Haftungsausschluss kannst du unter anderem deutlich machen, dass du keine Verantwortung für den Inhalt verlinkter Webseiten übernehmen kannst. Im Internet findest du zahlreiche Vorlagen für einwandfreie Impressumsseiten, nutze diese, um dich vor unnötigen Abmahnungen zu schützen.

Lesetipp: mehr zum Thema „Landingpage erstellen

7. Schreibe deinen ersten Blogartikel

Nachdem du deinen Blog erstellt hast, fehlt jetzt nur noch der erste Beitrag. Um deinen ersten Artikel zu schreiben, klickst du, in der WordPress-Adminoberfläche, ganz oben auf das kleine Plus mit der Beschriftung „Neu“. Es öffnet sich der Editor. Alles, was du jetzt noch brauchst, sind ein kleines bisschen Mut und die richtige Idee für deinen ersten Artikel. Denk dabei daran: Du kannst Artikel in deinem Blog jederzeit überarbeiten. Fehler und Stilblüten kannst du also später problemlos korrigieren.

WordPress: Die ultimative Blog-Plattform

Blick von hinten über die Schulter einer Frau, die an einem schwarzen Schreibtisch vor einer schwarzen Wand sitzt und an einem Laptop arbeitet. Wenn du einen Blog erstellen willst, geht fast nichts über WordPress als CMS. Wir zeigen dir, was das System bietet und geben wertvolle Tipps!

Wer ernsthaft ins Bloggen einsteigen möchte, steht vor der Frage, welches Contentmanagementsystem er dabei einsetzen soll. Eine der am weitesten verbreiteten und populärsten Lösungen ist das kostenlose, quelloffene WordPress. WordPress, das ursprünglich ausschließlich für die Erstellung von Blogs konzipiert wurde, ist das am weitesten verbreitete CMS der Welt. Fast die Hälfte aller Webseiten läuft auf Grundlage der einfach einzurichtenden Software.

1. Warum du als Blogger WordPress nutzen solltest

WordPress hat für dich als angehenden Blogger eine ganze Reihe von Vorteilen. Vor allem ist das System sehr einfach einzurichten und stellt nur vergleichsweise geringe Anforderungen an den Webserver. PHP und eine MySQL- bzw. MariaDB-Datenbank reichen aus, um WordPress zu installieren. Das sind Features, die heute auch bei Hostingpaketen für Einsteiger in aller Regel zum Leistungsumfang gehören. Die Installation ist auch für Laien kein Problem. Die meisten Webhoster bieten die Installation von WordPress sogar als One-Click-Lösung an. Mehr zur Installation erfährst du weiter oben im Abschnitt „Installiere WordPress“.

Zudem spricht die extrem weite Verbreitung dafür, WordPress zu nutzen. Die Popularität des Systems sorgt dafür, dass es tausende unterschiedliche Themes und Plugins für dafür gibt, mit denen du dein Blog individualisieren und anpassen kannst. Für weniger weit verbreitete Blogsysteme gibt es deutlich weniger Erweiterungen. Auch Dokumentationen, Guides, Tutorials und Fachbücher findest du zu WordPress in großer Menge, sodass du dich, wenn du die Möglichkeiten des Systems ausloten willst, weiter informieren kannst.

Zudem bedeutet der hohe Verbreitungsgrad, dass du, wenn du deinen Blog später weiter professionalisieren möchtest, jederzeit Webdesigner und -entwickler finden wirst, die dich dabei unterstützen, deine Seite weiterzuentwickeln.

2. Tipps zum Blog erstellen mit WordPress

Nutze Plugins

Mit Plugins erweiterst du dein WordPress Blog um zusätzliche Funktionen. Zu den wichtigsten Plugins gehören zum Beispiel:

Antispam-Erweiterungen: Spam-Kommentare unter deinen Blogbeiträgen werden automatisch erkannt und gelöscht.

Statistik-Tools: Analysiere, welche deiner Beiträge besonders populär sind und welche nicht gelesen werden.

Social-Sharing-Plugins: Damit kannst du deine Blogbeiträge automatisch bei Facebook, Instagram und Co. bewerben.

SEO-Plugins: Diese Erweiterungen helfen dir dabei, deine Seite und deine Beiträge für die Auffindbarkeit per Google zu optimieren.

Datenschutz-Erweiterungen: Als Betreiber einer Webseite musst du bestimmte gesetzliche Datenschutzanforderungen erfüllen. Mit geeigneten Plugins stellst du sicher, dass dein Blog die Daten der Benutzer korrekt verarbeitet und die Besucher, wenn erforderlich, um ihr Einverständnis bittet.

Stelle Permalinks richtig ein

Permalinks sind die Links zu deinen einzelnen Blogbeiträgen. In der WordPress-Standardeinstellung werden deine Posts einfach durchnummeriert. Die Permalinks sehen dann zum Beispiel so aus: meinblogueberhaustiere.de/?p=328. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern verschlechtert auch das Suchmaschinenranking deines Blogs. Glücklicherweise erlaubt WordPress es dir, stattdessen deskriptive Links zu generieren. Diese sehen dann beispielsweise so aus: meinblogueberhaustiere.de/blog/das-richtige-katzenfutter/. Die Form der Permalinks konfigurierst du, indem du in der Administrationsoberfläche deines WordPress-Blogs in der linken Seitenleiste auf „Einstellungen“ klickst und dort dann den Menüpunkt „Permalinks“ auswählst. Auf der sich öffnenden Seite werden dir verschiedene Optionen angeboten, deine Permalinks zu konfigurieren.

Typische Fehler die du beim Erstellen eines Blogs vermeiden solltest

Nahaufnahme eines Computerbildschirms auf dem

Dem Launch deines eigenen Blogs steht technisch also kaum etwas im Wege. Dennoch gibt es eine ganze Reihe typischer Fehler, mit denen du dir gerade zu Beginn deiner Laufbahn als Blogger das Leben unnötig erschwerst.

1. Plugin-Chaos – Zu viele Tools

Gerade bei WordPress-Einsteigern ist dieses Phänomen weit verbreitet. Die Vielfalt unterschiedlicher Plugins für das Content-Management-System macht es spannend, diese auszuprobieren. In der Praxis benötigst du meist aber kaum mehr als fünf oder zehn Erweiterungen, um deinen Blog sinnvoll zu individualisieren. Das Problem ist: Jedes Plugin sorgt potenziell dafür, dass deine Seite etwas langsamer lädt. Außerdem können unbenutzte Plugins, die du vergisst, langfristig zum Sicherheitsrisiko werden. Gerade Plugins, die auch vom Entwickler nicht mehr gepflegt werden, weisen oft Sicherheitslücken auf.

Natürlich spricht dennoch nichts dagegen, erst einmal mit ein paar unterschiedlichen Plugins herumzuspielen, um ein Gefühl für die Möglichkeiten und Grenzen des Erweiterungssystems zu entwickeln. Achte aber darauf, unbenutzte Plugins auch wieder zu deaktivieren bzw. sie ganz zu deinstallieren. Damit schaffst du mehr Ordnung im Backend deines Blogs und sorgst dafür, dass deine Seite immer schnell lädt.

2. Kein Redaktionsplan – Content nicht geplant

Um deinen Blog in seiner Nische bekannt zu machen, musst du eine gewisse Kontinuität bei den Veröffentlichungen an den Tag legen. Das sorgt dafür, dass neugierige Besucher regelmäßig auf die Seite zurückkehren und sich mit deinen Themen beschäftigen. Gerade wenn du mit dem Bloggen einfach nur nebenher beginnst, ist es allerdings nicht einfach, diese Kontinuität aufrechtzuerhalten. Nach den motivierten ersten Wochen fallen viele Neu-Blogger erst einmal in ein Loch und verlieren die Lust an ihrem Projekt. Dabei ist es gerade in dieser Phase wichtig, am Ball zu bleiben und Momentum zu entwickeln.

Ein Redaktionsplan hilft dir dabei, deine Posts im Voraus zu planen. Lege einen regelmäßigen Erscheinungsrhythmus für neue Beiträge fest. Ob täglich, wöchentlich oder sogar nur zweiwöchentlich, ist dabei egal. Wichtig ist, dass deine Leserschaft die Möglichkeit hat, sich auf neuen Content einzustellen. Versuche zunächst, keine Artikel zwischen den regelmäßigen Terminen zu veröffentlichen und schreibe stattdessen lieber ein paar Posts auf Vorrat. Der Tag, an dem dir Zeit und Muße fehlen, einen neuen Beitrag zu verfassen, kommt früher, als du denkst.

3. Keine Keyword-Recherche – Potenzial der Suchmaschinenoptimierung verschenkt

Wichtig ist zudem, dass du deine Beiträge von Anfang an mit Blick auf Google und andere Suchmaschinen entwickelst. Wenn du denkst, dass deine Posts echten Mehrwert bieten, wäre es schade, wenn sie nicht auch gefunden würden. Mithilfe kostenloser Keyword-Research-Tools kannst du prüfen, welche zu deinen Themen passenden Begriffe besonders viel gesucht werden. Benutze diese Keywords in deinen Artikeln, um sie bei Google auffindbar zu machen.

4. Eigene Arbeit unterschätzen – Status als Experte sichern

Wenn du von deinen Themen etwas verstehst, solltest du dein Licht nicht unter den Scheffel stellen. Mache sowohl auf deiner Über-mich-Seite als auch in deinen Beiträgen immer wieder deutlich, dass du Expertise und Sachverstand mitbringst. Damit stellst du langfristig sicher, dass du als Experte wahrgenommen und für andere Projekte angefragt wirst.

5. Kein Newsletter – Nicht vergessen: Promote deinen Blog

Um dich mit deinem Blog aus der Masse hervorzuheben, musst du dafür sorgen, dass deine Beiträge von potenziellen Lesern auch gesehen werden. Eine der einfachsten und effektivsten Maßnahmen besteht darin, deine Blogposts automatisch auch als Newsletter zu verschicken. Mithilfe entsprechender Plugins kannst du das ganz automatisch von WordPress erledigen lassen. Wenn du planst sehr viele, kurze Beiträge zu veröffentlichen, kann es auch sinnvoll sein, dass du den Newsletter separat anbietest und dazu nutzt in regelmäßigen Abständen über neue Beiträge auf deinem Blog zu informieren. Ebenso wichtig ist es zudem, deine Beiträge möglichst breit auf Social-Media-Plattformen zu bewerben. Ob auf Instagram, Facebook oder LinkedIn: Indem du deinen Content weit streust, sorgst du dafür, dass mehr Interessenten überhaupt die Chance haben, ihn zu lesen.

Fazit – Blog starten leicht gemacht

Nun solltest du alles nötige wissen, damit du deinen Blog erstellen kannst. Ob du einen persönlichen Blog oder ein professionelles Fachmedium starten willst, ist dabei gar nicht so wichtig. Denn zunächst geht es vor allem darum, einen zuverlässigen Partner für das Hosten der Seite zu finden. Die Einrichtung von WordPress dauert danach nur wenige Minuten. Nachdem du deinen Blog individualisiert hast, kannst du mit dem bloggen auch schon loslegen.

 

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Blog erstellen

Was brauche ich, um einen Blog zu erstellen?

Bloggen ist wie Joggen: Um damit anzufangen, brauchst du nicht viel. Es ist aber sinnvoll, von Anfang an in ein Paar gute Laufschuhe zu investieren. Im Fall deines Blogs ist das gutes, zuverlässiges Hosting. Ob du dabei auf den Service von Homepage-Baukastenanbietern wie Wix, einen spezialisierten WordPress-Hoster oder ganz klassisches Webhosting setzt, hängt davon ab, welche technischen Fähigkeiten du mitbringst und wie viel Kontrolle du über deinen eigenen Blog behalten möchtest.

Wie viel kostet es, einen Blog zu erstellen?

Um mit deinem eigenen Blog zu starten, musst du zunächst nicht viel investieren. Es gibt bei Anbietern wie wordpress.com sogar die Möglichkeit, einen kostenlosen Blog anzulegen. Damit kannst du ausprobieren, ob du der Herausforderung, einen Blog zu betreiben, gewachsen bist. Um von Anfang an einen professionellen Blog zu lancieren, solltest du aber mindestens eine Domain und ein werbefreies Hosting buchen. Domains kriegst du schon für unter 10 Euro im Jahr, zuverlässiges Hosting wird ab etwa 5 – 10 Euro im Monat angeboten. Viele Provider bieten Hosting und Domain auch im Paket an. Oft gibt es dabei für Neukunden sogar mehrere Monate kostenloses Hosting als Werbeangebot. Langfristig wirst du für deine Website eventuell zusätzliche Leistungen und Software benötigen, die mit weiteren Kosten verbunden sein können. Mach dir darüber aber erst einmal keine Gedanken, zum Start reicht ein einfaches Hostingpaket für deinen Blog komplett aus.

Kann man mit einem Blog Geld verdienen?

Ja, es gibt Möglichkeiten, Geld damit zu verdienen, zu bloggen. Mit dem Bloggen Geld und Einkommen zu generieren, ist aber harte Arbeit. Um mit Werbung oder dem Verkauf von Inhalten Geld zu verdienen, musst du dir in deiner gewählten Nische ein relevantes Publikum aufbauen. Nur mit ausreichender Reichweite lässt der Blog selbst sich vermarkten.

Wie verdient ein Blogger sein Geld?

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, wie du mit deinem Blog Einnahmen generieren kannst. Einerseits kannst du versuchen, ihn selbst als Werbefläche zu vermarkten. Mit Services wie Google AdSense kannst du, ohne selbst Werbefläche verkaufen zu müssen, Anzeigen auf deiner Seite einblenden. Das lohnt sich typischerweise aber erst, wenn du vergleichsweise viele Besucher auf deiner Seite hast.

Eine Alternative zu normaler Werbung können Affiliate-Links sein. Diese verweisen direkt auf ein Produkt bei Amazon oder einem anderen Onlineshop. Wenn über den Link ein Verkauf zustande kommt, erhältst du eine kleine Provision. Die zweite, für viele Blogger deutlich erfolgversprechendere Möglichkeit der Refinanzierung, ist es, sich mithilfe des Blogs in der eigenen Nische einen Expertenstatus zu erarbeiten. Wenn dir das gelingt, eröffnen sich neue Möglichkeiten, vom eBook-Verkauf bis hin zu Vorträgen, um aus deiner Arbeit Profit zu schlagen. Für beide Varianten gilt: Bis du mit deinem Blog wirklich Geld verdienen kannst, dauert es eine Weile.

Wie werde ich ein guter Blogger?

Die kurze Antwort: Indem du loslegst und regelmäßig bloggst. Beim Blog geht es darum, deinen eigenen Ton zu finden. Das gelingt am besten, wenn du dich ins kalte Wasser wagst und einfach losschreibst. Um rasch ein Publikum zu finden, ist es vor allem wichtig, kontinuierlich zu veröffentlichen und mit den Lesern zu kommunizieren. Zusätzlich solltest du etwas Zeit in Keyword-Recherche investieren und deine Blogbeiträge auf Social-Media-Plattformen bekannt machen. Mit der Zeit erhältst du so wertvolles Feedback von den Lesern und lernst, welche Inhalte in deiner Nische funktionieren. Wenn du ausführlichere Artikel schreibst, kann es auch sinnvoll sein, alte Beiträge nach einiger Zeit noch einmal zu überarbeiten. Du wirst staunen, wie viel besser du schon nach ein paar Monaten bist.

Diese Website verwendet Cloudflare und orientiert sich an den Richtlinien der Google Safe Browsing Initiative sowie Googles Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre.
×
Dein Bonus Code:
Das Bonusangebot von hat sich bereits in einem weiteren Fenster geöffnet. Falls nicht, kannst du es aber auch nochmal über den folgenden Link öffnen:
Zum Anbieter *