


Kann man sich kostenlos eine Website erstellen?
Kostenlose Website erstellen? Eine eigene Website zu haben, ist heute wichtiger denn je – sei es für ein Hobbyprojekt, eine kleine Geschäftsidee oder sogar einen Blog. Das Beste daran? Du kannst eine Website völlig kostenlos erstellen, auch ohne Programmierkenntnisse! Dank moderner Homepage-Baukästen kannst Du innerhalb weniger Minuten eine professionelle Seite online stellen. Doch wie findest Du den richtigen Anbieter, und was solltest Du dabei beachten?
In diesem Artikel erfährst Du:
Kostenlose Websites sind eine praktische Lösung, aber nicht für jeden geeignet. Sie bieten sich besonders an für:
Allerdings gibt es auch Einschränkungen, die Du berücksichtigen solltest:
Tipp: Überlege Dir, ob du langfristig auf eine professionelle, kostenpflichtige Lösung umsteigen möchtest, um diese Einschränkungen zu umgehen.
Hier findest Du eine übersichtliche Darstellung der besten Anbieter, ihrer Funktionen, Vor- und Nachteile sowie einer Bewertung. Diese Tabelle und Highlights helfen Dir, den idealen Anbieter für Dein Projekt zu wählen.

Anbietervergleich kostenloser Websites
Eine kostenlose Option zur Erstellung einer Homepage gibt es beim deutschen Anbieter IONOS so nicht. Wenn du den Baukasten-Service „MyWebsite Now Plus“ abonnierst, kannst du das Angebot 30 Tage lang kostenlos testen. IONOS bietet dir einen leistungsstarken Editor sowie zahlreiche Funktionen. Zum Leistungsumfang gehören eine eigene Domain ebenso wie ein SSL-Zertifikat. Der Serverstandort befindet sich in Deutschland, der Support ist auf Deutsch verfügbar, außerdem profitierst du von SEO-Funktionen. Werbung gibt es bei IONOS keine, denn es handelt sich ja nur begrenzt um einen kostenlosen Baukasten.
Anders als die anderen Anbieter ist Wix ein Content Management System (CMS) und kein Baukasten im engeren Sinn. Das heißt, dass du auch mal selbst Hand anlegen und deine Programmierkenntnisse – falls vorhanden – nutzen kannst. Im Großen und Ganzen funktioniert Wix jedoch genau gleich wie seine Konkurrenten. Die Wahl an Templates ist so gut wie unbegrenzt. Der Free-Tarif von Wix ist dauerhaft kostenlos, du musst dich jedoch mit 500 MB begnügen. Das SSL-Zertifikat ist inbegriffen. Die Server von Wix sind über die ganze Welt verteilt, zudem verfügt das Unternehmen auch über leistungsstarke Backup-Server. Zu den Pluspunkten zählt ein deutscher Support. Da es sich um ein kostenloses Angebot handelt, musst du mit Werbung rechnen. Am oberen Displayrand gibt es ein Werbebanner, in der Domain steht ein Wix-Zusatz. Die SEO-Funktionen sind begrenzt, Google Analytics wird nicht unterstützt.
Der Baukasten des deutschen Providers Jimdo ist besonders einfach zu bedienen. In nur wenigen Minuten kannst du mit dem Dolphin-Editor eine eigene Homepage erstellen – und zwar gratis! Die Templates sind attraktiv, außerdem hilft dir KI bei der Einrichtung deiner Website. Die Jimdo-Server befinden sich in Deutschland, und auch der Support hilft dir problemlos auf Deutsch weiter. Der Speicherplatz beträgt 500 MB, im „Play“-Tarif ist das SSL-Zertifikat gratis. Im Namen der Website steht „jimdofree„, zudem gibt es am Ende der Seite einen Hinweis auf den Provider. Obwohl Jimdo für einige User die richtige Wahl darstellen kann, musst du mit weiteren Abstrichen rechnen. So kannst du beispielsweise nur fünf Unterseiten erstellen, außerdem fehlen SEO-Tools.
Der Berliner Provider bietet ebenfalls keinen kostenlosen Baukasten an. Wenn du dich jedoch für ein kostenpflichtiges Angebot entscheidest, darfst du 30 Tage lang schnuppern. Du kannst zwischen mehreren Tarifen wählen, wobei der Basic-Tarif 5GB Speicherplatz, eine eigene Domain und das Erstellen von fünf Unterseiten umfasst – all das für fünf Euro im Monat. Die Server befinden sich in Deutschland, der Support funktioniert einwandfrei. Mit rund 200 Designvorlagen und SEO-Tools ist der Funktionsumfang dann auch beträchtlicher als bei kostenlosen Baukästen. Im Vergleich zum direkten Konkurrenten IONOS gewährt der Baukasten von STRATO weniger Gestaltungsfreiheit.
Mit seinem Free-Tarif schneidet der Anbieter Webador sehr gut ab. Das niederländische Unternehmen setzt auf Nachhaltigkeit und betreibt seine Server komplett klimaneutral. Zwar ist die Free-Version eher nicht zu empfehlen, wenn du mit deinem Blog oder Onlineshop einen professionellen Auftritt planst. Doch für kleinere Projekte und Blogs ist der Umfang dieses Angebots mehr als ausreichend. Neben den wichtigsten Grundfunktionen gibt es auch zusätzliche Blog- und SEO-Tools. Der Speicherplatz ist unbegrenzt, die Server befinden sich in der Europäischen Union. Bei der Domain wird klar auf Webador hingewiesen, außerdem wird auf der Homepage Werbung platziert. Trotzdem ist Webador eine gute Wahl, denn das Layout ist intuitiv. Texte und Bilder fügst du mit dem Drag-and-Drop-Tool hinzu.
Wähle einen der oben genannten Anbieter und erstelle ein kostenloses Konto. Achte darauf, dass du den richtigen Tarif auswählst, um keine versteckten Kosten zu riskieren.
Entscheide Dich für eine Vorlage, die zu Deinem Projekt passt. Viele Baukästen bieten branchenspezifische Vorlagen an, z. B. für Restaurants, Blogs oder Online-Portfolios.
Nutze Drag-and-Drop-Tools, um Texte, Bilder und Videos einzufügen. Achte darauf, dass Deine Inhalte klar strukturiert sind und eine ansprechende Optik bieten.
Selbst in kostenlosen Tarifen kannst Du die Basics der Suchmaschinenoptimierung anwenden:
Überprüfe Deine Inhalte und stelle sicher, dass alles funktioniert, bevor Du die Website online stellst.
Die meisten kostenlosen Baukästen für Websites bieten nur begrenzte E-Commerce-Funktionen. Dennoch gibt es einige Anbieter, die Dich zumindest mit kleinen Shops starten lassen:
Kostenlose Websites sind perfekt für Einsteiger, private Projekte und kurzfristige Events. Sie bieten Dir eine einfache Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln, ohne viel Zeit oder Geld zu investieren. Wenn Du jedoch langfristige Ziele wie eine bessere Sichtbarkeit bei Google hast oder professionelle Funktionen benötigst, solltest Du frühzeitig über ein Upgrade auf einen kostenpflichtigen Tarif nachdenken.
Im Prinzip kannst du eine eigene Domain einrichten und dann kostenlose Tools nutzen, um deine Website mit Inhalten aufzufüllen. Gratis ist dies jedoch nicht, denn das Hosting ist auf jeden Fall mit Kosten verbunden. Somit lohnt sich eine solche Herangehensweise nicht. Baukästen, in denen eine eigene Domain inbegriffen ist, sind stets mit Kosten behaftet. Schließlich ist es genau die eigene Domain, die deine Website professionell und seriös wirken lässt.
Schwierig, da Subdomains von Suchmaschinen oft ignoriert werden. Eine eigene Domain verbessert Deine Chancen erheblich.
Jimdo, Wix, und Webador bieten dauerhaft kostenlose Tarife, jedoch mit Einschränkungen.
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