


Wer heutzutage eine eigene Website erstellen will, hat eine enorme Auswahl an Anbietern und Design-Optionen. Bei der Suche nach einer passenden Website-Lösung stoßen gerade Selbstständige, kleine Unternehmen, Vereine und mittelständische Unternehmen mit regional begrenztem Wirkungskreis auf die Möglichkeit eines Onepagers. Hier erfährst Du, was ein Onepager ist, wie Du ihn erstellen kannst und was dabei unbedingt beachtet werden sollte.
Ein Onepager, auch als Ein-Seiten-Website bekannt, ist eine moderne und minimalistische Website-Lösung. Statt Inhalte auf mehrere Unterseiten, die über eine Hauptseite zugänglich sind, zu verteilen, werden alle Informationen übersichtlich auf einer einzigen Seite dargestellt. User navigieren durch Scrollen oder über Sprungmarken direkt zu den gewünschten Abschnitten.
Die User Experience ist von großer Bedeutung für den Erfolg Deines Onepagers und kann etwas Fingerspitzengefühl sowie mehrmalige Anpassung der verschiedenen Elemente bedürfen. Im Idealfall gelingt es Dir, Texte, Fotos und multimediale Elemente so miteinander zu kombinieren, dass der Lesefluss der Seitenbesucher nicht gestört wird und diese den Onepager als harmonisches Gesamtkonzept wahrnehmen. Dazu ist es auch wichtig, die Bedürfnisse der Seitenbesucher unmittelbar zu bedienen, was bei einem Onepager beispielsweise mit CTA-Buttons gelingt.
Ob ein Onepager für dich in Frage kommt, hängt in erster Linie vom Zweck Deiner Seite ab. Für erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen eignet sich ein Onepager nicht (zum Beispiel in Form einer Website oder Landingpage), da hier nur begrenzte Informationen präsentiert werden können. Einen eigenen Onepager zu gestalten ist hingegen praktisch, wenn Du Informationen zu einer Veranstaltung mit potenziellen Gästen teilen möchtest, Deine Arbeit als Freiberufler oder Kleingewerbetreibender präsentieren willst oder wenn Du ein kleines Unternehmen mit leicht vorzustellenden Leistungen führst. Auch Vereine und Künstler nutzen Onepager für ihre digitale Präsenz. Falls Du Deine neue Website schnell und einfach erstellen möchtest und dabei bestimmte Informationen auf lediglich einer Seite unterbringen kannst, ist der Onepager die ideale Wahl für dich. Er ist schnell und unkompliziert umgesetzt, was jede Menge Zeit und Geld spart. Bei ansprechender Gestaltung gewinnst Du darüber Kunden oder machst Deine Arbeit bekannter beziehungsweise die zu teilenden Informationen einfach abrufbar.
Zu den Grundlagen gehören die inhaltliche Strukturierung sowie die Trennung der verschiedenen Bereiche einer Seite. Außerdem muss ein Domainname festgelegt werden, der bestenfalls zum Inhalt passt und von Usern leicht zu merken ist.
Zu den Grundlagen der Erstellung eines Onepagers gehört es, eine sinnvolle Reihenfolge der verschiedenen Inhalte festzulegen. Bestenfalls sortierst Du diese mit einer absteigenden Relevanz und platzierst am Ende der Seite Kontaktmöglichkeiten für Seitenbesucher. Dabei gibt es aber auch nicht zwingen “richtig” und “falsch”. Achte außerdem darauf, dass die Inhalte für unterschiedliche Nutzerbedürfnisse erstellt werden. Sie sollten einerseits alle wichtigen Informationen zu Deinen Produkten, Dienstleistungen oder dem konkreten Thema liefern, andererseits jedoch auch emotional ansprechen. Dazu bietet sich ein Zusammenspiel von Text und Fotos oder interaktiven Elementen an.
Damit Websitebesucher bestimmte Informationen schnell und unkompliziert auf dem Onepager finden können, solltest Du den Inhalt nicht nur strukturieren, sondern auch übersichtlich gestalten und die verschiedenen Bereiche optisch voneinander trennen. Das gelingt beispielsweise durch den Einsatz von Templates, welche als Vorlage bei Baukasten-Anbietern meistens bereits vorhanden sind. Ebenso kannst Du die Bereiche der Seite durch Bilder oder Infoboxen voneinander abgrenzen und damit die Übersichtlichkeit verbessern. Auch Listen oder Tabellen helfen dabei, den Content für Leser gut erfassbar zu machen.
Gerade für Menschen ohne Programmierkenntnisse bietet sich das Baukastenprinzip an, wenn ein sie einen Onepager erstellen möchten. Innerhalb kurzer Zeit und ohne Vorkenntnisse lässt sich damit ein Einseiter in eleganter Optik, mit den wichtigen Inhalten und hoher Funktionalität online stellen. Falls Du dich für einen Homepage-Baukasten entscheidest, stehen Dir verschiedene Anbieter zur Auswahl. Schau Dir nachfolgend an, mit welchen Vorteilen sie punkten können, welche Kosten einzuplanen sind und welche möglichen Schwächen es gibt.
Zu den bekannten Anbietern eines Baukastens für den Onepager gehört das Unternehmen IONOS. Ein besonderer Vorteil ist der telefonische Support, der Kunden in deutscher Sprache zur Verfügung steht und bei Fragen mit dem IONOS-Baukasten weiterhilft. Die Leistungen kannst Du einen Monat lang in einer kostenlosen Testphase ausprobieren, so dass Du bei diesem Anbieter kein Risiko eingehst. Anschließend kostet der Onepager in den ersten zwölf Monaten bei IONOS by 1&1 jeweils einen Euro.
Praktisch beim Baukastenanbieter Wix ist, dass Dir hier unterschiedliche Kategorien mit jeweils passenden Vorlagen zur Auswahl stehen. Zu Beginn entscheidest Du, ob Dein neuer Onepager für eine Veranstaltung, zum Thema Musik, für ein Unternehmen oder einen Onlineshop erstellt wird. Danach greifst Du auf nützliche Vorlagen zu und füllst diese mit individuellem Inhalt.
Zu den Vorteilen des Baukasten-Modells bei Jimdo gehört die intuitive Bedienung, mit welcher sich schnell ein Onepager erstellen lässt. In der Basisversion erhältst Du allerdings nur die wichtigsten Funktionen für eine Ein-Seiten-Website. Die laufenden Kosten für einen Onepager belaufen sich bei Jimdo auf 11 bis 45 Euro pro Monat, abhängig vom gewählten Leistungsumfang. In der einfachen Testversion ist das Angebot auch hier kostenlos.
Auch bei STRATO helfen dir zahlreiche Vorlagen dabei, den Onepager in kurzer Zeit zu gestalten und mit deinen individuellen Inhalten zu füllen. Von Vorteil ist, dass das Hosting in Deutschland erfolgt, die Mindestvertragslaufzeit bei nur einem Monat liegt und du auf zahlreiche SEO-Funktionen zugreifen kannst. Bei STRATO belaufen sich die Ausgaben auf 7 bis 18 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten.
Der Erfolg Deines Onepagers hängt davon ab, ob Du ein klares Ziel verfolgst, die Nutzerbedürfnisse befriedigst und mit einem ansprechenden Seitenlayout überzeugen kannst. Hinzu kommen Aspekte wie die emotionale Wirkung beim Storytelling, die Funktionalität der Sprungmarken, aber auch die Darstellung der Navigationsleiste und aller anderen Inhalte. Die nachfolgenden sieben Tipps unterstützen dich dabei, Deinen Onepager mit möglichst geringem Aufwand und ohne umfangreiche Vorkenntnisse zum Erfolg zu machen.

Ohne ein vorab bekanntes Ziel ist es schwer, einen guten Onepager zu erstellen. Befasse dich daher zu Beginn mit der Frage: Was möchte ich mit meinem One-Pager erreichen? Dein Ziel kann es zum Beispiel sein, darüber Produkte zu verkaufen, Kontaktdaten potenzieller Kunden zu generieren oder die Konversionen zu erhöhen. Sobald Dein Ziel definiert ist, stimmst Du alle weiteren Schritte beim Erstellen eines Onepagers darauf ab.
Der Begriff responsive Design bedeutet, dass die Inhalte einer Website optimiert für unterschiedliche Endgeräte dargestellt werden. Das ist besonders wichtig, da Seitenbesucher teilweise mit dem Smartphone und sehr kleinem Display, teilweise jedoch auch mit einem stationären PC und großem Bildschirm auf Deinem Onepager surfen. Relevant ist responsives Design jedoch nicht nur für das Nutzererlebnis der Anwender. Auch Suchmaschinen wie Google bewegen sich immer stärker dahin, dass Onepager ohne responsives Design in den Suchergebnissen nicht berücksichtigt werden.
Da bei einem Onepager alle Inhalte auf einer Seite angezeigt werden, sollten die verschiedenen Themen in unterschiedlichen Elementen untergebracht sein. Das verbessert die Orientierung der Seitenbesucher, erleichtert die Navigation und sorgt für ein ansprechendes Layout. Dadurch kannst Du auch besonders wichtige Inhalte hervorheben und so die Konversionen erhöhen.
Call-to-Action bedeutet Handlungsaufforderung und soll User dazu animieren, ein Produkt zu kaufen, eine Anfrage zu stellen, Kontaktdaten zu hinterlassen, sich für einen Newsletter anzumelden oder ähnliches. Damit diese Handlungsaufforderung sofort ins Auge fällt und von den Besuchern angenommen wird, helfen Call-to-Action-Elemente. Vorlagen dafür findest Du bei Baukasten-Anbietern für verschiedene Zielsetzungen und passt sie ganz einfach an Deinen Bedarf an.
Du bist auch auf Social Media wie Facebook, TikTok, Instagram oder YouTube mit einem Firmenprofil vertreten? Dann solltest Du die Besucher Deines Onepagers genau das wissen lassen. Hierzu ist es möglich, Social-Media zu integrieren und Deine Profile direkt zu verlinken oder sogar Inhalte aus den Social-Media-Kanälen anzeigen zu lassen.
Einmal erstellt, ist ein Onepager leider kein Selbstläufer. Um den Besuchern stets aktuelle Informationen zu liefern, solltest Du Deine Inhalte regelmäßig aktualisieren. Damit das im Stress des Geschäftsalltags nicht aus den Augen gerät, hilft es, sich einen monatlichen Termin zur Aktualisierung einzurichten. Durch diese Regelmäßigkeit fällt der Aufwand der Aktualisierung nur sehr gering aus und Deine gesamte Website ist stets auf dem aktuellsten Stand.
Ohne einen ausführlichen Test sollte keine Website online gehen. Wichtig ist dabei, die Ladezeiten, alle Animationen auf der Page, das Navigieren durch Inhalte sowie die Darstellung sämtlicher Inhalte in verschiedenen Browsern zu überprüfen. Außerdem solltest Du testen, ob alle Verlinkungen funktionieren. Überprüfe nach dem Livegang des Onepagers auch das Ranking in den Suchmaschinen. Dabei stellst Du fest, ob die Suchmaschinenoptimierung bereits ausreicht, oder ob Du in den Bereich SEO noch etwas Zeit und Energie investieren musst.
Ideal geeignet ist ein Onepager für Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler, die wenig umfangreiche Inhalte auf einer Website präsentieren und dadurch die Möglichkeiten des Online-Marketings nutzen möchten. Da bei einem Onepgager auf Unterseiten und zusätzliche Landingpages verzichtet wird, müssen alle Inhalte auf das Wesentliche konzentriert und auf einer Seite untergebracht werden. Durch die Nutzung eines Baukastens wie dem von IONOS, Wix, Jimdo oder STRATO sparst Du viel Zeit beim Erstellen eines Onepagers und benötigst anders als bei einer klassischen HTML-Seite keine Programmierkenntnisse. Trotzdem ist es wichtig, etwas Zeit in ein ansprechendes Webdesign, die Auswahl einer Domain, eine emotional ansprechende Geschichte eines Produkts sowie SEO-Maßnahmen zu investieren.
Einige Unternehmen haben den Onepager quasi in Perfektion umgesetzt und können Dir als Inspiration dienen. Beispiele dafür sind ie Onlinepräsenz des aus den USA stammenden Software-Entwicklers Dolox oder der Onepager des Immobilienkonzerns Royal Oaks.
Mit dem Baukastenprinzip ist ein Onepager kostenlos erstellbar. Wer sich einen erweiterten Funktionsumfang wünscht, der muss je nach Anbieter und Umfang zwischen 7 und 45 Euro pro Monat bezahlen.
Die wichtigste Regel beim Erstellen einer Ein-Seiten-Website ist es, große Bilder, nur wirklich wichtige Inhalte und diese mit absteigender Relevanz auf der Seite zu platzieren. Das gelingt besonders einfach mit dem Baukasten-Model.
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