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Onlineshop erstellen Kosten: Was kostet ein Onlineshop? 

Zuletzt aktualisiert am 14.04.2026
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Onlineshop erstellen Kosten: Was kostet ein Onlineshop?

Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen verkaufen, nutzen meistens auch den Online-Vertriebsweg, um sich auf das veränderte Kaufverhalten der Kund:innen anzupassen, dauerhaft im Wettbewerb bestehen zu können und um ihre Marktposition auszubauen.

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Wer Produkte über einen Onlineshop verkaufen will, der sollte stets auch die Kosten berücksichtigen, die mit einer Internetpräsenz verbunden sind. Wir informieren dich in diesem Artikel über die Kosten, die mit dem Erstellen eines Onlineshops verbunden sind. Wir empfehlen dir, einen Webshop möglichst mit der Expertise einer E-Commerce-Agentur erstellen zu lassen, um das Kosten-Leistungs-Verhältnis zu optimieren.

Onlineshop erstellen Kosten: Alle Positionen im Blick

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Onlineshop erstellen Kosten: Alle Positionen im Blick

Welche Kosten kommen auf dich als Onlineshop-Betreiber zu? Nachfolgend haben wir einige der wichtigsten Kostenpositionen aufgeführt, die bei der Erstellung eines Onlineshops anfallen.

  • Die Lizenz für die Nutzung eines bestimmten Shopsystems ist eine wesentliche Geschäftsgrundlage für die allermeisten Online-Shops.
  • Webdesigner gestalten Onlineshops entsprechend den Wünschen eines Shopbetreibers mit Texten, Videos und Fotografien. Dabei orientieren sie sich an der speziellen Zielgruppe, die der Shop ansprechen soll.
  • Programmierer erstellen unter anderem die Schnittstellen zu bestimmten externen Anwendungen. Erst ein hochwertiges Sicherheitszertifikat (SSL-Zertifikat) gewährleistet den unbedingt erforderlichen Datenschutz.
  • Das in die Webseite integrierte Zahlungssystem sollte den Webseitenbesuchern verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anbieten.
  • Kosten entstehen auch für das Hosting der Webpräsenz, für die Nutzung eines Domain-Namens sowie für Updates und Wartung.

Was kostet ein Onlineshop? Die Kostenfaktoren im Detail

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Was kostet ein Onlineshop? Die Kostenfaktoren im Detail

Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen anbieten, setzen zunehmend auf den Online-Vertrieb, um sich an das veränderte Kaufverhalten ihrer Kund:innen anzupassen, wettbewerbsfähig zu bleiben und ihre Marktposition zu stärken.

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Wenn Du planst, Produkte über einen Onlineshop zu verkaufen, solltest Du die damit verbundenen Kosten sorgfältig einplanen. In diesem Artikel geben wir Dir einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Ausgaben, die beim Erstellen eines Onlineshops entstehen können. Unser Tipp: Beauftrage eine erfahrene E-Commerce-Agentur, um ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis zu gewährleisten und von deren Expertise zu profitieren.

Detaillierte Kostenübersicht: Onlineshop erstellen und wichtige Ausgaben im Blick behalten

Welche Kosten kommen auf Dich als Onlineshop-Betreiber zu? Nachfolgend haben wir einige der wichtigsten Kostenpositionen aufgeführt, die bei der Erstellung eines Onlineshops anfallen.

  • Die Lizenz für die Nutzung eines bestimmten Shopsystems ist eine wesentliche Geschäftsgrundlage für die allermeisten Online-Shops.
  • Webdesigner gestalten Onlineshops entsprechend den Wünschen eines Shopbetreibers mit Texten, Videos und Fotografien. Dabei orientieren sie sich an der speziellen Zielgruppe, die der Shop ansprechen soll.
  • Programmierer erstellen unter anderem die Schnittstellen zu bestimmten externen Anwendungen. Erst ein hochwertiges Sicherheitszertifikat (SSL-Zertifikat) gewährleistet den unbedingt erforderlichen Datenschutz.
  • Das in die Webseite integrierte Zahlungssystem sollte den Webseitenbesuchern verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anbieten.
  • Kosten entstehen auch für das Hosting der Webpräsenz, für die Nutzung eines Domain-Namens sowie für Updates und Wartung.

Was kostet ein Onlineshop? Die Kostenfaktoren im Detail

Die Kosten des eigenen Onlineshops hängen von vielen Faktoren ab. Je nach Komplexität eines Online-Shops rechnen Fachleute allein für die Einrichtung einer Onlinepräsenz mit einem Kostenaufwand von etwa 2.000 Euro bis zu über 50.000 Euro. Shopsoftware ist meist nur in der jeweiligen Basisversion gratis erhältlich. Hingegen sind individuelle Ausgestaltungen ebenso wie Support-Dienstleistungen regelmäßig kostenpflichtig. Welche Kostenfaktoren auf Dich zukommen, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

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1. Eigenentwicklung vs. Shopsystem

Du hast zwar durchaus die Möglichkeit, einen Onlineshop in Eigenregie unter Zuhilfenahme eines Open-Source-Shopsystems zu erstellen. Gerade die Inhaber kleinerer Onlineshops verzichten häufig auf kostspielige Speziallösungen und nutzen vorzugsweise einfacher gestaltete Shopsysteme wie Shopify oder WooCommerce. Sobald Du aber bestimmte Sonderfunktionen und individuelle Wünsche bei der Shopeinrichtung berücksichtigen möchtest, bist Du vermutlich wie die meisten Shopbetreiber auf externe Hilfe durch Shopsystem-Anbieter, Webdesigner und Programmierer angewiesen. Erst eine individuelle Gestaltung Deiner Webseite ermöglicht Dir eine präzise Ansprache Deiner Kundenzielgruppe und sorgt zugleich für einen hohen Wiedererkennungswert Deines Unternehmens. Dies wiederum schafft die Voraussetzung für eine gute Kundenbindung.

Die Wahl des Erstellungsweges und damit der Kosten ist also abhängig von Deinen Ansprüchen. Heutzutage gibt es aber ausgezeichnete und leistungsstarke Shopsoftware, die viele Kriterien Out-of-the-box erfüllt.

2. Kosten für Onlineshop erstellen: Die besten Shopsysteme im Überblick

Die Art Deines Shop-Projektes entscheidet darüber, welches Shopsystem für Dich am besten geeignet ist. Auch große Unternehmen entscheiden sich teilweise für niedrigpreisige Systeme wie Shopify und WooCommerce. Wer ein höheres Maß an Individualität benötigt, der wählt häufig ein etwas teureres Shopsystem wie Magento, Shopware oder Shopify Plus. Für die Nutzung einer Shopsoftware, die mehr als nur Grundfunktionalitäten zulässt, fallen Lizenzgebühren an, deren Höhe vom jeweiligen Anbieter abhängt. Einige Standard-Lizenzleistungen werden kostenfrei angeboten. Lizenzen, die auch Support-Services einschließen, sind ab etwa 2.000 Euro erhältlich. Mit steigendem Leistungsvolumen steigen die Lizenzkosten bis auf 6.000 Euro.

Onlineshop erstellen lassen

Wegen der erheblichen Kostenbandbreite beim Erstellen eines Internetshops ist es wichtig, dass Du vor Beginn Deines Shop-Projekts einen sorgfältigen Preis-Leistungs-Vergleich durchführst. Definiere für Dich, welche Leistungen Du wirklich benötigst und hole auf dieser Grundlage verschiedene Angebote ein. Ansonsten wirst Du Deine Kosten in die Höhe treiben, ohne einen Nutzen davon zu haben.

Shopify

Shopify gehört zu den beliebtesten Shopsystemen weltweit. Für Online-Shops bietet Shopify drei Tarife an:

  • Bereits der Tarif Basic, der für Einzelunternehmer entwickelt wurde und für 27 Euro im Monat erhältlich ist, bietet für Onlineshops einen vollständigen Funktionsumfang, einschließlich von Shopify Payments.
  • Der Tarif Shopify kostet 79 Euro im Monat. Mit fünf zusätzlichen Mitarbeiterkonten eignet sich dieser Tarif für kleine Teams.
  • Wachsende Unternehmen mit bereits hohem Umsatz wählen die Tarifstufe Advanced für eine Monatsgebühr von 289 Euro. Für komplexe Handelsunternehmen mit hohem Geschäftsvolumen offeriert Shopify den Tarif Plus. Für 2.300 US-Dollar im Monat liefert Plus nutzerdefinierte Analysen sowie die Führung von 200 POS-Pro-Standorten und einer unbegrenzten Anzahl von Mitarbeiterkonten. Plus-Kunden steht rund um die Uhr ein priorisierter telefonischer Support zur Seite.

Lesetipp: Mehr zum Thema Shopify

WooCommerce

Die E-Commerce-Plattform WooCommerce ist eine Open-Source-Erweiterung der WordPress-Software. WooCommerce eignet sich insbesondere für Internetshops, die gezielt Content-Marketing betreiben und auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) setzen. Um WooCommerce nutzen zu können, muss die Anwendung auf einer WordPress-Webseite installiert werden. Für Onlinehändler bietet WordPress den WooCommerce-Tarif Entrepreur an. Je nach zur Verfügung stehendem Speicherplatz kostet WooCommerce bei WordPress pro Monat 45 Euro (50 GB), 90,96 Euro (100 GB) oder 121,67 Euro (150 GB).Der Entrepreneur-Tarif verspricht unter anderem ein optimales WooCommerce-Hosting, leistungsstarke Anwendungen zur Gestaltung des Shop-Designs, eine Bestandsverwaltung und ein erweiterbares Bezahlsystem. Mit dem Tarif ist außerdem eine für ein Jahr kostenlose Domain verbunden.

Lesetipp: Mehr zum Thema WooCommerce

Wix

Der Anbieter versteht sich als Webseiten-Baukasten, der eine Komplettlösung einschließlich E-Commerce-Funktionen, SEO und Marketing-Tools anbietet. Wix bietet vier Tarifstufen an:

  • Der Grundlagen-Tarif Light kostet pro Monat 13,09 Euro. Der Tarif Light ist mit einem Speicherplatz von 2 GB verbunden und beinhaltet einfache Marketing-Anwendungen.
  • Die Tarifstufe Core ist für 26,18 Euro im Monat erhältlich. Der Webspace ist auf 50 GB erweitert. Zudem stehen Dir im Tarif Core Basisanwendungen in den Bereichen Marketing, Statistiken und E-Commerce zur Verfügung.
  • Zum Tarif Business (40,46 Euro je Monat) gehört ein Speichervolumen von 100 GB sowie erweiterte Funktionalitäten.
  • Der Tarif Business Elite für 177,31 Euro pro Monat gewährt Dir unbegrenzten Speicherplatz und verfügt über eine umfangreiche Entwickler-Plattform.

Mit allen Tarifen ist eine für ein Jahr kostenlose Domain verbunden. Ab dem Tarif Core erhältst Du zudem Zugriff auf eine Sammlung rechtssicherer Texte für Deinen Onlineshop.

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  • Intuitiver Editor
  • Umfangreiche KI-Funktionen
  • DSGVO-konform

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Der Website-Baukasten Jimdo offeriert drei Business-Tarife.

  • Der Tarif Grow wird Selbständigen und kleinen Unternehmen für 18 Euro je Monat angeboten. Grow gewährleistet SEO, enthält eine Besucherstatistik und umfasst persönlichen Support innerhalb von vier Stunden.
  • Das Jimdo-Angebot Grow legal (für 26 Euro im Monat) stellt für die eigenen Onlineshops von Webseitenbetreibern laufend aktualisierte rechtssichere Texte bereit und garantiert DSGVO-Konformität.
  • Für 45 Euro im Monat erhältst Du das Tarifpaket Unlimited mit unbegrenztem Speicherplatz und einen professionellen Design-Check. Außerdem steht Dir der Jimdo-Support innerhalb von einer Stunde zur Verfügung. Zudem bietet Jimdo Dir eine kostenlose Testfunktion, mit der Du alle Jimdo-Grundfunktionen ausprobieren kannst.

IONOS

Mithilfe der Webseiten-Baukästen des IT-Dienstleister IONOS kannst Du ebenfalls Deinen Onlineshop einrichten. Die Kosten sind abhängig vom gewählten Shopsystem. IONOS ermöglicht den Aufbau von Web-Shops über verschiedene Shopsysteme wie WooCommerce (für etwa 20 Euro pro Monat), PrestoShop (zwischen 6 Euro und 28 Euro je Monat), Shopware (maximal 22 Euro im Monat) und OpenCart (höchstens 7 Euro je Monat).

Welches Shopsystem für Dich in Frage kommt, das hängt von Deinem individuellen Bedarf ab. IONOS stellt seine umfangreiche Angebotspalette (offenbar durchaus bewusst) sehr unübersichtlich dar. Lasse Dich deshalb bei der Wahl der richtigen Leistungspakete unbedingt von einer E-Commerce-Agentur beraten, um volle Transparenz über die Kosten für das Shopsystem zu erhalten. Für jeden, der einen Onlineshop plant, gilt der Grundsatz: Frage nach den Kosten!

3. Hosting und Domain

Achte beim Onlineshop erstellen lassen auf die Kosten von Domain und Hosting. Die Domain ist die Adresse im Word Wide Web, unter der Internet-Nutzer Deinen Onlineshop finden. Hosting ist die Dienstleistung eines Providers, der Dir auf seinem Server Speicherplatz für Deine Webseite zur Verfügung stellt, sodass Dein Onlineshop im Internet sichtbar wird und aufgerufen werden kann.

Hosting-Kosten

Die Kosten liegen für die Bereitstellung des Server-Speicherplatzes bei monatlich zwischen 5 Euro und 200 Euro. Der individuelle Preis hängt meistens von der Leistung und der Kapazität des Servers ab. Liegt der Monatspreis deutlich unter der genannten Kostenbandbreite, dann dürften die Server-Ressourcen wohl von mehreren Nutzern gleichzeitig genutzt werden. So fallen beim sogenannten Shared Hosting, bei dem Dutzende oder sogar Hunderte von Webseiten-Betreibern gemeinsam einen Server parallel nutzen, je nach Provider nur Hosting-Gebühren zwischen etwa 1,70 und 6,00 Euro im Monat an. Die Nutzung eines Servers durch zahlreiche Webseiten-Betreiber kann jedoch zu einer Server-Überlastung, zu System-Ausfällen oder zu einer langsamen Ladegeschwindigkeit Deiner Website führen.

Daher lohnt sich für Dich möglicherweise ein etwas höherer Hosting-Preis, wenn dadurch eine bessere Betriebssicherheit und Performance Deines Shops sichergestellt wird. Vergleiche die Angebote verschiedener Provider sorgfältig. Die Leistungspakete der Provider weisen einen unterschiedlichen Umfang auf und unterscheiden sich auch hinsichtlich der Kosten für die Erstellung eines Internetshops.

Kosten für eine Domain

  • Eine gut gewählte Domain ist wichtig für den Erfolg Deines Internetauftritts. Dein Domainname muss einmalig, einprägsam und aussagestark sein und einen direkten Bezug zu Deinem Unternehmen herstellen.  Die laufenden Kosten der Nutzung einer Domain variieren je nach Anbieter deutlich.
  • Manche Provider berechnen für unterschiedliche Domain-Endungen verschiedene Tarife. Die jährlichen Domain-Gebühren für Onlineshops kosten zwischen 10 und 100 Euro.
  • Einige Anbieter bieten einen Domain-Rabatt für die ersten zwölf Monate der Vertragslaufzeit an, während andere sogar dauerhaft kostenlose Domains zur Verfügung stellen.
  • Häufig wird anlässlich des Online-Shop-Erstellens auch eine Domain-Einrichtungsgebühr in Rechnung gestellt. Beispiele:
  • Strato berechnet Dir je nach gewählter Domain-Endung pro Monat zwischen einem und drei Euro, wobei die ersten zwölf Monate bei den meisten Strato-Tarifen mit Rabatt angeboten werden. Neben den Kosten für eine Domain berechnet Strato für einige Domain-Endungen zudem eine Einrichtungsgebühr von 2,50 Euro.
  • IONOS stellt Dir auf Basis der WordPress-Shopsoftware drei Domains auf Dauer kostenlos bereit.
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4. Sicherheit

Spare keinesfalls bei der Sicherheit, sondern nimm an dieser wichtigen Stelle eventuell etwas mehr Kosten in Kauf. Im Leistungspaket Deines Providers sollte unbedingt ein SSL-Zertifikat enthalten sein, das die Verschlüsselung aller Daten gewährleistet, die zwischen dem Webserver und den Browsern Deiner Webseitenbesucher ausgetauscht werden. Internetnutzer werden Deine Webseite nur dann besuchen und ein Produkt kaufen, wenn sie auf die Sicherheit ihrer persönlichen Daten vertrauen können. Falls das SSL-Zertifikat nicht bereits im Paket enthalten ist, fallen ungefähr 10 Euro Kosten im Monat an.

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5. Zahlungsoptionen

Eröffne den Besuchern Deines Onlineshops verschiedene Zahlungsmöglichkeiten. Manche Nutzer werden Deine Webseite ohne Kaufabschluss wieder verlassen, wenn sie nicht diejenige Zahlungsoption vorfinden, an die sie gewohnt sind und der sie vertrauen.

Untersuchungen haben ergeben, dass die Konversionsrate mit einer steigenden Zahl von Zahlungsoptionen deutlich zunimmt. Zu den Zahlungsmethoden, die Du Deinen Webseiten-Nutzern anbieten solltest, gehören insbesondere die Zahlung auf Rechnung, mit Kreditkarte, per Vorkasse und per Nachnahme, über Online-Bezahldienste (wie Klarna und Paypal) sowie Zahlungen über Mobilgeräte und nicht zuletzt der Ratenkauf.

Die Anbieter berechnen meistens eine feste Gebühr je Bestellvorgang (Anhaltspunkt: 20 bis 40 Eurocent je Bestellung) zuzüglich prozentualer Provisionen (Anhaltspunkt: 1,5 bis 3 Prozent des Kaufbetrags).

6. Design

Ein ansprechendes Design ist für einen erfolgreichen Onlineshop unerlässlich. Zielgerichtete Investitionen in das Design Deines Onlineshops, in Fotos und Videos sowie in die textliche Gestaltung verbessern die Konversionsraten und die Abschlusswahrscheinlichkeit. Viele Shop-Lösungen bieten intuitive Editoren an, mit denen Du bereits ein ansprechendes Design erstellen kannst. Willst Du Dich jedoch von der Masse abheben, sind individuell erstellte Shop-Designs die beste Wahl.

Ein individuell gestaltetes Design ist mit mehreren tausend Euro Kosten verbunden. Erforderlich ist meistens ein Budget von mindestens 3.000 bis 7.000 Euro. Veranschlage für professionelle Produktabbildungen zwischen 25 und 250 Euro, für Videos Beträge ab 2.000 bis 3.000 Euro. Damit möglichst geringe Kosten entstehen, kannst Du auf Bilddatenbanken oder auf Bilder des Produktherstellers zurückgreifen.

7. Zusatzfunktionen: ERP, WaWi & Co.

Damit Dein Onlineshop reibungslos funktioniert, benötigst Du eine Software zur Verwaltung von Kundendaten, zur Übermittlung von Lagerbeständen, zur Erstellung von Versandbelegen und Rechnungen sowie zur Abwicklung von Retouren.

#1 Ein ERP-Programm (Enterprise Resource Planning)

Hilft Dir, unterschiedliche Geschäftsprozesse (zum Beispiel Produktion, Marketing, Finanzwesen und Buchhaltung) miteinander optimal zu verknüpfen und mehr Produkte online zu verkaufen. Kleinere Onlineshops und Start-ups sind zu Beginn ihres Geschäftsbetriebs aber nicht unbedingt auf eine kostspielige ERP-Software angewiesen (Kosten meistens zwischen 15.000 und 100.000 Euro). Kostengünstiger ist die Bereitstellung von Software als „Software as a Service“. Bei diesem Modell befindet sich das Programm auf einem zentralen Server, auf den Du als Nutzer zurückgreifen kannst. ERP-Softwareprogramme sind im SaaS-Betrieb für eine Monatsmietgebühr ab 150 Euro erhältlich.

#2 Warenwirtschafts-Software (WaWi)

Sie unterstützt Dich bei der Verwaltung Deiner Warenbestände sowie bei der Organisation von Warenbestellungen und Auslieferungen. Grundlegende Software-Varianten sind bereits für ungefähr 100 Euro erhältlich, während eine komplexe, professionelle WaWi-Software 25.000 Euro kosten kann. Wenn Dein Onlineshop über ein umfangreiches Produktsortiment verfügt und Dein Webshop bereits ein größeres Geschäftsvolumen aufweist, dann kann für Dich die Anbindung eines PIM-System sinnvoll sein.

#3 PIM-Systems (Product Information Management)

Ein PIM-System, auf dem alle relevanten Produktdaten abgelegt werden, optimiert die Qualität der verfügbaren Daten, ermöglicht eine zeiteffiziente Datenpflege und erlaubt Dir die Kontrolle von Marketing- und Vertriebsausgaben. Für die Einführung eines PIM-Systems werden etwa 15.000 bis 60.000 Euro veranschlagt. Außerdem sind beim Erstellen eines Onlineshops PIM-Lizenzgebühren von jährlich zwischen etwa 25.000 und 250.000 Euro zu berücksichtigen.

#4 CRM-Systeme (Customer Relationship Management)

CRM-Systeme verwalten Kundendaten und Kundenanfragen, analysieren Kaufhistorien und Kundenverhalten und verfolgen Aktivitäten wie Angebotserstellungen und Auftragsabwicklungen. Manchmal ist CRM-Software kostenlos, für manche Anwendungen werden pro Monat Gebühren ab 30 Euro berechnet.

#5 Such- und Filter-Systeme

Sie gehören zwar meist zur Standardausstattung eines Shopsystems, wenn Du aber spezielle Anforderungen umsetzen möchtest, können leicht Kosten von bis zu 5.000 Euro entstehen. Erforderlich ist gegebenenfalls die Programmierung von Schnittstellen zwischen Deinem Onlineshop und einzelnen Anwendungen (Kostenpunkt: jeweils zwischen mindestens 3.000 und mehr als 10.000 Euro). Um Kosten einzusparen, solltest Du genau prüfen, welche Funktionen Du für Deinen Onlineshop benötigst und auf dieser Basis eine Software-Lösung mit einem entsprechenden Leistungsumfang auswählen.

8. Marketing Features

Auch das Online-Marketing zählt zu den bedeutenden Aufwandspositionen eines Onlineshops. Die Sichtbarkeit im Internet ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg Deines Web-Shops. Daher solltest Du eine E-Commerce-Agentur mit der Entwicklung von Maßnahmen zur SEO beauftragen, um bei Suchmaschinen wie Google für Deine Website eine gute Ranking-Position zu erreichen. Das spätere Controlling ermöglicht die fortlaufende Optimierung Deiner SEO-Marketingkampagne. Lasse Dich von Deiner Agentur auch zu den Möglichkeiten der Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA) und zu Marketingmaßnahmen in den Sozialen Medien beraten (Social-Media-Marketing, SMM). Experten empfehlen, ungefähr 30 bis 50 Prozent des Dir für den Onlineshop zur Verfügung stehenden Budgets in das Marketing zu investieren.

9. Produktionskosten

Im Rahmen Deines Business-Plans solltest Du Dir einen genauen Überblick über die Produktionskosten verschaffen, die mit der Errichtung und mit dem Betrieb Deines Onlineshops verbunden sind. Zu den tatsächlichen Kosten der Produktion zählen der Kostenaufwand für die Erstellung Deiner Shopwebseite, Software- und Lizenzkosten, die Kosten für den Produkteinkauf beziehungsweise für die Produktherstellung, Lagerhaltungskosten, Kosten für Marketingmaßnahmen sowie die Personalkosten.

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Onlineshop erstellen: Kosten hängen von der Größe ab

Bei kleineren Internetshops wird meistens mit Kosten zwischen 5.000 Euro und 14.000 Euro kalkuliert. Mittelgroße Shoplösungen, die begrenzte Funktionsanpassungen einschließen und über ein individuelles Design verfügen, erfordern meist ein Budget von 15.000 Euro bis 30.000 Euro. Besonders umfangreiche Shop-Projekte benötigen oft ein Investitionsvolumen von 50.000 Euro, wobei zuweilen auch sechsstellige Beträge investiert werden. Bei der Einordnung von Web-Shops in eine Größenkategorie helfen Dir verschiedene charakteristische Merkmale:

Als einfache oder kleine Onlineshops gelten beispielsweise solche Online-Präsenzen, über die ein bis 20 unterschiedliche Produkte angeboten werden. Das Design solcher Onlineshops weist zwar mitunter eine gewisse Individualisierung auf, ist aber nicht für den jeweiligen Shop speziell entwickelt worden. Zur Standard-Funktionalität kleiner Onlineshops zählen klassische Grundfunktionen wie Such- und Filterfunktionen sowie eine Einteilung in Produktkategorien. Internetshops dieser Größenordnung verfügen größtenteils nicht über komplexere Erweiterungen wie Kundentreue-Systeme und Produktkonfiguratoren. Ein kleiner Onlineshop ist besonders bei begrenztem Budget, bei leicht verständlichen Produkten und auch für Unternehmen interessant, die die Marktresonanz auf ein einzelnes, neu auf den Markt gebrachtes Produkt oder eine neuartige Produktlinie testen wollen.

Webshops mittlerer Größe verfügen bereits über ein individuelles, optimal auf die Unternehmensbedürfnisse abgestimmtes Design. Ein mittleres Budget erlaubt in eingeschränktem Umfang die Anpassung von Funktionen und die Integration von Produktkonfiguratoren. Die Anbindung eines ERP-Systems (Enterprise Resource Planning System) in den eigenen Onlineshop ist mit einem mittleren Budget aber zumeist noch nicht umsetzbar.

Große Shop-Lösungen benötigen ein Budget von mindestens 50.000 Euro. Zum Standard großer Onlineshops gehören ein individuell gestaltetes Design, Produktkonfiguratoren und die Anbindung von ERP-Systemen. Auf die Fertigstellung eines Onlineshops durch eine E-Commerce-Agentur folgt eine Testphase, die der Optimierung von Design, Bild- und Videomaterial und der Betriebseffizienz dient. Während der Testphase musst Du mit Kosten von etwa 100 Euro je Arbeitsstunde rechnen.

Rechenbeispiel: Einen Onlineshop erstellen 

So unterschiedlich komplex Onlineshops ausgestaltet sein können, so groß ist die Bandbreite der einzuplanenden Kosten für das Erstellen eines Internetshops. Einfache Onlineshops lassen sich für 2.000 Euro einrichten, komplexe Online-Präsenzen erfordern nicht selten einen Aufwand von 250.000 Euro. Die nachfolgende Übersicht enthält die wichtigsten Kosten für einen Onlineshop, der relativ einfach und kostensparend ausgestaltet wird.

Anschaffungskosten für die Nutzung kostenloser Shop-Software und Design-Vorlagen :

  • Kosten: 50 bis 150 Euro

Einfache Erweiterungen:

  • Kosten: 50 bis 300 Euro

Kosten für Webhosting:

  • Einfacher Onlineshop (bis zu 150 Produkte): 50 Euro/Monat

Planung und Konzeption:

  • Design der einzelnen Unterseiten: 800 Euro
  • Entwurf der Shop-Struktur: 1.200 Euro

Onlineshop-Realisierung:

  • Fixkosten (z. B. Shopsystem, Design-Installationen, Plug-ins, Anpassungen): mindestens 4.500 Euro
  • Variable Kosten je anzulegendem Produkt: 5 bis 100 Euro
  • Gesamtkosten abhängig von Komplexität und Anzahl der Produkte.

Zusatzkosten für Software-Erweiterungen und ergänzende Funktionen:

  • Je nach Bedarf variabel.

Integrierte Bilder, Texte und Medien:

  • Bilder aus Datenbanken oder Bildrechte-Inhabern: bis zu 10 Euro pro Bild
  • Professionelle Bilderstellung: ab 1.000 Euro
  • Blogtexte: 30 bis 80 Euro pro Text

Suchmaschinenoptimierung (SEO):

  • Kosten: 3.000 bis 5.000 Euro
  • Beinhaltet Optimierung von Texten, Überschriften, Bildern, Meta-Daten und SEO-Monitoring.

Online-Marketing:

  • Social-Media-Management und Bildplatzierung: 300 bis 1.800 Euro
  • Zusätzliche Kosten für Online-Werbekampagnen.

Tests vor dem Launch des Onlineshops:

  • Zeitaufwand: 15 bis 30 Arbeitsstunden

Monatliche Betriebskosten:

  • Wartungsmaßnahmen und Updates: 200 bis 400 Euro
  • Monitoring des Shop-Erfolgs: 200 bis 300 Euro
  • Kosten für Produktaktualisierungen und Weiterentwicklungen.

Gesamtkosten:

  • Standardmäßiger Onlineshop: 15.000 bis 20.000 Euro
  • Mit zusätzlichen Funktionalitäten oder Programmanbindungen: 25.000 bis 30.000 Euro

Kosten sparen beim Erstellen Deines Onlineshops 

Angesichts der hohen Investitions- und Betriebskosten eines Onlineshops solltest Du jede Möglichkeit zur Einsparung von fixen und laufenden Kosten nutzen.

Genaue Zielsetzung und Planung

Plane sorgfältig, mit welchen Produkten Du welche Zielgruppe erreichen willst. Richte Deinen Webshop genau auf die von Dir definierte Zielgruppe aus. Prüfe vor dem Erstellen Deines Internetshops, welche Funktionen Du für Deinen Onlineshop wirklich benötigst. Suche unter den verfügbaren Provider-Angeboten, die Deinen Wünschen inhaltlich entsprechen, das kostengünstigste Produktpaket aus. Achte dabei stets auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Modularer Aufbau: Webshop modern und professionell aufbauen

Die Baukastensysteme vieler Shopsystem-Anbieter ermöglichen es Dir, die gewünschten Leistungen zielgerichtet und budgetschonend einzukaufen. Ein umfangreiches Gesamtpaket einer professionellen Shopsoftware ist zu Beginn Deiner E-Commerce-Aktivitäten wahrscheinlich zu viel. Achte bei der Auswahl der Software auf einen modularen Aufbau und die Möglichkeit, mit Deinem Shop zu wachsen.

Automatisierung von Prozessen: Anbindung weiterer Systeme

Eine Automatisierung von Arbeitsabläufen sorgt für einen effizienten und kostensparenden Betrieb Deines Onlineshops. Sobald Dein Webshop eine gewisse Größe erreicht hat, solltest Du daher die Anbindung von ERP-, WaWi-, PIM- oder CRM-Systeme in Erwägung ziehen.

Fazit – Die Kosten eines Onlineshops nicht vernachlässigen

Wenn Du beabsichtigst, einen Online-Shop zu erstellen oder zu erweitern, dann solltest Du vorher eine sorgfältige Kostenplanung durchführen. Prüfe kritisch, welche Leistungen von Providern und E-Commerce-Agenturen Du wirklich benötigst, um möglichst geringe Kosten zu verursachen. Wähle dann unter den verfügbaren Angeboten, die zu Deinem Bedarf genau passen, die kostengünstigste Offerte aus. Eine Internet-Agentur kann Dich zu dem für Dein Projekt am besten geeigneten Shopsystem beraten. Zwar ist auch die kostengünstige Eigenentwicklung eines Shops möglich, doch solltest Du im Zweifel nicht auf die Expertise einer erfahrenen E-Commerce-Agentur verzichten, damit Dein Onlineshop optimal auf Deine Zielgruppe ausgerichtet wird.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Onlineshop erstellen Kosten

Was kostet die Erstellung eines Onlineshops?

Die Kosten für die Erstellung eines Onlineshops hängen von seiner Komplexität ab. Ein einfacher Shop lässt sich bereits mit 2.000 Euro erstellen, hoch komplexe Online-Präsenzen erfordern oft ein Budget von 50.000 Euro und mehr.

Wie viel Startkapital ist für einen Onlineshop notwendig?

Plane mit einem Startkapital von mindestens 10.000 Euro für deinen Webshop. Von dieser Summe solltest du 30 bis 50 Prozent für das Marketing nach Shop-Eröffnung verwenden. In der oben genannten Summe sind allerdings eventuelle Produktkosten noch nicht berücksichtigt.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Kosten eines Onlineshops. Zu den wichtigsten Kostenpositionen gehören• das Shopsystem, das die technische Grundlage deines Webshops bildet,• der Kauf und die Installation benötigter Design-Vorlagen und Erweiterungen,• Bild-, Video- und Textmaterial,• Hosting und Domain,• Online Marketing Maßnahmen,• Wartung und Updates,• die Leistungen einer E-Commerce-Agentur, die dich zur Erstellung und zum Betrieb deines Onlineshops berät.

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