


Noch nie war es so einfach, ein eigenes Geschäft zu eröffnen. Alles, was Du dafür brauchst, ist ein Internetzugang, etwas Startkapital und eine zündende Onlineshop-Idee. Zur Verwirklichung der Idee für den Online-Shop brauchst Du nicht einmal Programmierkenntnisse.
Allerdings fallen gute Ideen für das Online Business nicht vom Himmel. Vielleicht fängt es mit einem vagen Gefühl an oder die Geschäftsidee hat sich noch nicht klar herauskristallisiert. Was treibt die Konkurrenz? Wird dieses Segment bereits bedient? Zudem musst Du einen richtigen Onlineshop erstellen, das Marketing muss die Zielgruppe erreichen, Produkte müssen verkauft und versandt werden. Dieser Beitrag liefert Dir einige Beispiele und Tipps für die Umsetzung Deiner Online-Shop Ideen.
An Onlineshop Ideen mangelt es nicht. Hierbei geht es um grobe Kategorien. Welche Produkte und Dienstleistungen Du innerhalb dieser Shop-Konzepte anbietest, das musst Du selbst herausfinden:
Das Dropshipping bezeichnet die Praxis, ein Produkt vor dem Kauf nicht zu lagern, sondern es stattdessen von einem externen Lieferanten lagern und versenden zu lassen. Damit kannst Du Dir den logistischen Aufwand sparen. Der Produzent der Ware kann dasselbe Unternehmen sein, welches die Lagerung und den Versand übernimmt. Oder ein externer Anbieter, der mit Deinem Onlineshop und mit dem Dropshipping-Unternehmen zusammenarbeitet.
Vorteile des Dropshipping-Modells als Online-Shop-IdeeAus verschiedenen Gründen wurde das Dropshipping zu einem guten Mittel, seine Onlineshop-Geschäftsideen zu verwirklichen. Online-Händler sparen sich damit die Lagerung und den damit verbundenen logistischen Aufwand. Weiterhin müssen sie sich nicht um den Versand kümmern, auch das erledigt das Dropshipping-Unternehmen. Somit können sie sich um das Marketing, die Pflege des Shops und die Entwicklung neuer Ideen konzentrieren.
Zudem sind sie flexibel aufgestellt. Es spielt keine Rolle, von wo Du Deinen Online-Shop betreibst, da Du nicht mit dem Lager interagieren musst. Zudem kannst Du mit verschiedenen Zulieferern zusammenarbeiten und somit eine breite Palette an Produkten anbieten. Mit einem überfüllten Lager hast Du ebenfalls nicht zu kämpfen.
Nachteile von Dropshipping als Online-Shop-IdeeZwar sparst Du mit der Auslagerung des logistischen Aufwands Kosten, allerdings will der Zulieferer auch etwas verdienen. Dafür streicht er eine Gebühr für seine Dienstleistungen ein, was sich auf die Gewinnmarge der verkauften Produkte auswirkt. Du nimmst entweder geringere Gewinne in Kauf oder erhöhst den Preis. Wenn beim Versand doch etwas schiefläuft, hast Du darauf kaum Einfluss. Trotzdem wird der Kunde sich bei Dir beschweren wollen. Lagerung, Versand, Gestaltung des Pakets, Lieferzeiten und mehr sind abhängig vom gewählten Dropshipping-Unternehmen, was Deine Gestaltungsmöglichkeiten und Optionen einschränkt.
Im Grunde kann jeder mit dem Dropshipping erfolgreich sein. Das jedenfalls zeigt der über 80-jährige Adolf Kramer mit seinem Onlineshop polizeiladen.de mit Kleidung und Ausrüstung für Polizisten. Ein weiteres in Deutschland berühmtes Beispiel ist das Geschäft endlichzuhause.de rund um das Thema schöner wohnen. Christopher Filgertshofer hat es mit 22 sogar durch das Dropshipping zum Millionär geschafft. Er betreibt mehrere Shops, nutzte dafür allerdings auch seine Reichweite als Influencer.
Beim POD geht es um Druckprodukte wie Textilien, Matten, Taschen, Bücher. Die stellst Du nicht selber her, sondern übergibst diese Aufgabe einem externen POD-Anbieter. Der produziert die Ware, sobald ein Einkauf in Deinem Shop eingeht, und übernimmt anschließend die Lieferung zum Kunden. In vielerlei Hinsicht ähnelt diese Praxis dem Dropshipping, nur dass der externe Anbieter ebenfalls als Produzent auftritt. Die Gestaltung der Designs und Produkte ist Dir überlassen, wodurch sich Print-on-Demand vor allem zur Umsetzung kreativer Ideen für Onlineshops eignet.
Vorteile von Print-on-Demand als Online-Shop-IdeeMit POD musst Du keine Produktions- und Lagerkosten stemmen. Auch die Lieferung zum Kunden übernimmt der externe POD-Dienstleister. Für Dich sind lediglich die Designs und die kreative Arbeit relevant sowie das Marketing und der Kontakt zum Kunden. Zudem bist Du flexibel und kannst schnell auf neue Trends reagieren, indem Du ein neues Design oder Motiv hochlädst und es nach kurzer Zeit zum Verkauf anbietest. Weiterhin eignet sich POD zum Austesten und Ausprobieren, zum Beispiel einer neuen online Geschäftsidee, bevor Du das Business um die Produktion und Lagerung erweiterst.
Nachteile von Print-on-Demand als Online-Shop-IdeeWie beim Dropshipping verlangt der externe Dienstleister eine Gebühr für seine Dienste. Damit sinkt für Dich die Gewinnmarge und Du musst eventuell teurer verkaufen. Das könnte einige Käufer abschrecken. Deine Möglichkeiten hinsichtlich der Produktion und des Versands sind eingeschränkt und abhängig vom Angebot des POD-Anbieters. So kannst Du nicht frei zwischen den Materialien wählen oder ganz besondere Pakete verschicken. Zwar bieten die POD-Anbieter einige Optionen an, doch vollkommen frei bist Du nicht. Und wenn etwas bei der Lieferung oder bei der Produktion schiefgelaufen ist, dann richtet sich der Frust des Kunden zunächst auf Dich und nicht auf die eigentlichen Verantwortlichen.
Markus und Alex betreiben seit 2018 den Online-Shop „The Philosopher’s Shirt“. Hier verkaufen sie über Print-on-Demand T-Shirts und andere Textilien mit philosophisch angehauchten, lehrreichen und witzigen Motiven. Katja Perez arbeitete in den USA als Buchhalterin, bis sie mit Krebs diagnostiziert wurde. Daher folgte sie ihrer Leidenschaft, studierte Grafikdesign, kehrte nach Deutschland zurück und betreibt seitdem ihren Online-Shop „Katja Perez Illustrationen“. Und Kilian und Leo verkauften bereits mit 17 Jahren mit ihrem Shop „Gib Rillé“ nachhaltige Streetwear mit BMX-Bezug.
Du kannst auch einen Online-Handel eröffnen, ohne physische Produkte anzubieten. Rein digitale Waren sind ebenfalls wie für Online-Shops geschaffen. Das erspart einem viele Kosten, etwa für die Produktion, die Lagerung oder den Versand. Und wenn das Business gut läuft, kannst Du trotzdem hohe Verkäufe erzielen. Shops bieten ihre digitalen Inhalte häufig per Streams oder als Downloads an. Die Inhalte umfassen Videos und Filme, Musik, Lerninhalte, eBooks, Muster oder Designvorlagen. Wer Videos schneiden, animieren und designen kann, der kann sich mit seinen Ideen online selbstständig machen.
Vorteile von digitalen Produkten als Online-Shop-IdeeNeben dem eigentlichen Arbeitsaufwand zur Erstellung der digitalen Inhalte fallen nur Kosten für die Server an. Lager- und Versandkosten gibt es nicht. Damit ist diese Idee für den Onlineshop besonders skalierbar und bietet potenziell hohe Gewinne. Bei der Gestaltung der Inhalte hast Du freie Hand, kannst eine große Bandbreite anbieten und kreativ vorgehen. Prozesse lassen sich dank Plugins und Shopsystemen leicht automatisieren, während der buchhalterische Aufwand überschaubar bleibt.
Nachteile von digitalen Produkten als Online-Shop-IdeeSo leicht es ist, einen Online-Shop zu eröffnen, mit Ideen für digitale Produkte, so hoch ist dementsprechend die Konkurrenz. Wenn Du nicht besonders kreativ bist oder eine bestimmte Nische gefunden hast, dann gibt es bestimmt schon einen anderen Anbieter, der Deine Idee umsetzt. Zudem können Deine Inhalte als Raubkopien auf anderen Webseiten kostenlos zum Download auftauchen.
Sprachzeitungen.de bietet auf seinem Online-Shop Lerninhalte für die Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch sowie Deutsch als Fremdsprache an. Die Rezepte von Ashley Renee gingen auf TikTok so viral, dass sie ihren eigenen eBook-Shop mit Keto-Diät-Kochbüchern ins Leben rief, genannt „Messy Eats Store“. Und die „Silicon Valley Kids“ verkaufen in ihrem Online-Shop Lerninhalte für Kinder mit einem Fokus auf IT und Naturwissenschaften.

Gerade in Zeiten der Massenproduktion sehnen sich die Menschen nach handgemachten, kreativen Arbeiten. Produkte, die verdeutlichen, dass ein echter Mensch sie selbst hergestellt hat. Auch solche Produkte sind für einen Online-Shop geeignet und können ihre eigene Nische und Kundschaft erobern. Produkte dieser Art kannst Du entweder selbst herstellen oder sie für jemanden anderen vertreiben. Infrage kommen etwa Naturprodukte, Seifen, Paletten, Kerzen, Spielzeug, Möbel oder Produkte aus dem Bereich des Upcyclings.
Vorteile von selbstgemachten Produkten als Online-Shop-IdeeHandgefertigte Produkte sind gefragt und begehrt. Gerade nachhaltige Produkte können in diesem Bereich punkten und einen großen Kundenkreis für sich gewinnen. Wenn Du sie selbst produzierst, dann hast Du die volle Kontrolle über die Gestaltung und die Herstellungsweise. Kreative Freiberufler können sich hier besonders austoben. Auch als Hobby eignet sich diese Idee für den Onlineshop.
Nachteile von selbstgemachten Produkten als Online-Shop-IdeeFreie Gestaltung ist einem nicht mit allen selbst gefertigten Produkten gegeben. Dafür sorgen die deutschen Behörden. So gilt es, gesundheitliche Vorgaben einzuhalten. Eventuell musst Du bei den Behörden eine Genehmigung für Dein Business einholen. Das gilt unter anderem für kosmetische Produkte. Und ohne Risiko ist dieses Geschäft auch nicht. Der Aufwand ist hoch, es fallen Materialkosten und Kosten für die Lagerung und den Versand an.
Duftkerzen zählen zu den Klassikern unter den selbstgemachten Produkten für Online-Geschäftsideen. Wie erfolgreich das sein kann, zeigt zum Beispiel der Shop ava-may.de. Das Start-up „Concrete Jungle“ stellt selbstgemachten Schmuck aus Beton her. Und bei obstkisten-online.de gibt es Möbel aus wiederverwerteten Obstkisten.

Auch mit Mode ist es möglich, einen eigenen Online-Handel zu eröffnen. Dabei ist es Dir überlassen, ob Du selbst geschneiderte Mode verkaufen und somit Dein eigenes Label sein willst. Oder die Kleidungsstücke anderer Hersteller verkaufst, zum Beispiel über das Dropshipping. Auch Second-Hand-Kleidung lässt sich gut über einen Online-Shop veräußern. Das Konzept Print-on-Demand bietet sich für selbstgemachte Kleidung an, um Kosten und Aufwand bei der Lagerung und der Produktion zu sparen.
Vorteile von Mode als Online-Shop-IdeeMode und Kleidung ist immer gefragt. Ob eigene Designs als White-Label-Shop, Second-Hand-Klamotten oder die Mode anderer Hersteller – mit einem Online-Shop für Mode lässt sich gut verdienen. Freiberufliche Modedesigner können mit einem Print-on-Demand-Anbieter zusammenarbeiten, was für beide Seiten sehr vorteilhaft sein kann. Das Dropshipping ermöglicht es Dir, auch ohne Lager und Versand Einnahmen aus dem Verkauf von Modeprodukten zu erzielen.
Nachteile von Mode als Online-Shop-IdeeAls Neueinsteiger in diesem Marktsegment hat man es schwer, sich gegen die zahlreichen Konkurrenten durchzusetzen. Ein Erfolg ist daher nicht garantiert und geht mit einigen Mühen hinsichtlich des Marketings, Suchmaschinenoptimierung oder einfallsreicher Geschäftsideen einher. Das gilt vor allem für jene Shops, die auf Dropshipping oder Print-on-Demand verzichten. Zudem braucht es ein hohes Startkapital, denn Textilien und Materialien sowie Werkzeuge und Maschinen müssen eingekauft werden.
In dem Online-Shop lightgreen-mode.de gibt es selbstgemachte, nachhaltige Modeprodukte, ausschließlich aus Naturfasern hergestellt. Der Online-Shop „Vinted“ vertreibt mittlerweile Second-Hand-Kleidung in ganz Europa und darüber hinaus. Der Shop „Spark Paws“ bietet auch modische Kleidung für den Hund.
Dienstleistungen können ein breites Feld umfassen und reichen von Fotografen zu Video-Editoren, Grafikdesignern, Textern und im Grunde jeder freiberuflichen Tätigkeit. Eine Online-Präsenz ist heute unabdingbar und eine eigene Webseite kann dank Suchmaschinenoptimierung dabei helfen, online gefunden zu werden. Neben den eigentlichen Services kannst Du hier weitere Produkte im Bereich Deiner Tätigkeit anbieten. Oder Du nutzt sie schlicht als Visitenkarte.
Vorteile von Dienstleistungen als Online-Shop-IdeeEin Shop für die eigene Profession kann bei der Sichtbarkeit helfen, wodurch mehr Kunden auf einen aufmerksam werden. Kunden verschaffen sich hier einen Überblick über die Leistungen und deren Qualität. Damit baut der Online-Shop Vertrauen auf. Die Auswahl an Services lässt sich mit weiteren Produkten erweitern, wie etwa Online-Kurse oder eBooks. Die Darstellung Deiner Dienstleistungen und wie Du Dich präsentierst, ist dabei völlig Dir überlassen. Da Du bereits Kenntnisse in diesem Bereich besitzt, dürfte es Dir leicht fallen, einen eigenen Shop für Deine Dienstleistungen aufzubauen.
Nachteile von Dienstleistungen als Online-Shop-IdeeDer Online-Shop muss gepflegt und aktualisiert werden. Das erfordert Zeit und Aufwand, den nicht jeder neben der eigentlichen Tätigkeit aufbringen kann. Zudem fallen Kosten für das Webhosting an. Die sind allerdings im Vergleich zu den möglichen Einnahmen recht gering.
Das 2013 gegründete Unternehmen „Freeletics“ brachte seine eigene Fitness-App auf den Markt. Mittlerweile verzeichnet die App mehr als 50 Millionen Nutzer weltweit. Auf der Webseite Freeletics gibt es einen Onlineshop rund um Sportbekleidung sowie Fitness-Zubehör. Die Plattform 21-draw.com bietet neben Online-Kursen für Kunst, Design und Animation auch einen Online-Shop für eBooks sowie physische Bücher mit Lerninhalten.

Auch Schmuck verkauft sich online besonders gut. Großhändler verkaufen Ringe, Ketten, Armbänder, Uhren und andere Schmuckgegenstände für eine breite Kundschaft. Hier können Selbstständige mit Nischenprodukten, besonderen Designs sowie selbstgemachten Wertgegenständen auf sich aufmerksam machen. Beim Thema Schmuck kannst Du mithilfe des Dropshippings die Accessoires anderer verkaufen. Oder Du stellst sie selbst in eigener Produktion her.
Vorteile von Schmuck als Online-Shop-IdeeDer Online-Handel mit Schmuck ist beliebt und erreicht daher eine große Kundschaft. Wer hier erfolgreich ist, kann sich möglicherweise über hohe Einnahmen freuen. Durch das Dropshipping lassen sich Aufwand und Kosten weiter verringern. Willst Du den Schmuck dagegen selbst herstellen, dann hast Du bei der künstlerischen Gestaltung freie Hand. Mit den richtigen Online-Shop-Ideen gelingt es Dir, aus der Masse herauszustechen.
Nachteile von Schmuck als Online-Shop-IdeeSo hoch die Nachfrage nach Schmuck online ist, genauso groß ist auch der Konkurrenzdruck. Ein neuer Online-Shop für Schmucksachen wird Schwierigkeiten haben, sich zu behaupten. Die Beliebtheit von Accessoires bringt auch viele Produzenten auf den Plan, die mit minderwertiger Ware verdienen wollen. Beim Dropshipping kann es daher vorkommen, dass die gelieferte Ware nicht den Vorstellungen des Kunden entspricht. Der Frust bleibt dann an Dir hängen. Weiterhin kann der Kunde den Schmuck nicht online anprobieren, wodurch sich weitere Komplikationen ergeben können.
Auf eu.xouxou.com gibt es besondere Handyketten. Das Konzept war so erfolgreich, dass die Bestellungen innerhalb kürzester Zeit von 0 auf 16.000 pro Monat gingen. Der Onlineshop glitzerstein.com vertreibt Dot-It-Yourself (DIY) Schmuck für die kreative Schmuckgestaltung.

Fertiggerichte müssen nicht notwendigerweise billig oder ungesund sein. Wer sein Essen schnell zubereitet haben will, kann dank verschiedenster Meal-Prep-Unternehmen auf eine große Bandbreite an kreativen und vegetarischen Gerichten zugreifen. Die Fertiggerichte kommen über den Versand zum Kunden und sind schnell zubereitet. Viele Unternehmen richten sich dabei gezielt an sportliche Kunden oder an Vegetarier. Per Dropshipping kannst auch Du einen Onlineshop eröffnen, der Deine Kunden satt macht, ohne selbst die Gerichte zubereiten zu müssen. Ohne Dropshipping steigt der Aufwand. Mitarbeiter müssen eingestellt, die Gerichte zubereitet, verpackt und versandt werden.
Vorteile von Fertiggerichten als Online-Shop-IdeeDie Nachfrage nach gesunden und kreativen Fertiggerichten steigt. Bislang ist der Markt überschaubar und es haben sich nicht zu viele Anbieter etabliert, die einem das eigene Geschäft erschweren könnten. Solltest Du hier Fuß fassen können, dann winken potenziell hohe Gewinne. Zudem lässt sich die Bekanntheit der Marke in Zusammenarbeit mit Supermärkten erhöhen, indem sie Deine Produkte in den örtlichen Regalen verkaufen.
Nachteile von Fertiggerichten als Online-Shop-IdeeAufwand und Kosten für die Herstellung sind hoch. Die Kunden haben Ansprüche und erwarten qualitativ hochwertige und gesunde Zutaten, denn für reguläre Fertiggerichte gibt es bereits den Supermarkt. Der Preis ist entsprechend hoch, weswegen die Zielgruppe begrenzt ist. Für die Zubereitung braucht es das erforderliche Personal sowie die Zutaten. Lebensmittelvorschriften erhöhen den Aufwand noch weiter.
„Every Foods“ vertreibt mehr als 30 vegane Fertiggerichte auf der Basis nachhaltiger Herstellungsmethoden und Zutaten. Bei „Fittaste“ steht hingegen die richtige Ernährung für Fitness-Begeisterte im Vordergrund. „Brodowin“ ist einer der wenigen Lieferanten von Fertiggerichten, der mit Wild aufwarten kann.
Ohne eine Nische konkurrierst Du mit den unzähligen anderen Online-Shops. Daher solltest Du Dir vor dem Onlineshop erstellen, Deine individuelle Nische überlegen. Die Nische sollte nicht zu viele Konkurrenten aufweisen und dennoch auf genügend Nachfrage treffen, damit sich die Onlineshop-Idee auch lohnt. Die Optionen sind zahlreich und vielleicht entdeckst Du sogar eine neue Nische und kannst als First Mover Vorteil aus Deiner Idee für den Onlineshop ziehen. Finde Marktlücken oder biete besondere Produkte an, die es nirgends sonst zu haben gibt.
Häufig sind Nischen bestimmte Produkte innerhalb eines Gesamtmarkts. Darunter fallen etwa T-Shirts und andere Bekleidung mit Themen oder Designs, die von großen Anbietern nicht bedient werden. Nischen finden sich in Bereichen wie Haus und Garten oder als besonderes Zubehör für Haustiere. Selbstgemachte Produkte haben an sich bereits einen Nischencharakter, wenn sie nicht versuchen, das Sortiment der Großhändler abzubilden. Designer können in den Bereichen Mode, Poster, Tassen, Vorlagen und Muster kreativ wirken und ungewöhnliche Themen ansprechen.
Vorteile von Nischenprodukten als Online-Shop-IdeeMit einer eigenen Nische bedienst Du eine Nachfrage ohne großen Konkurrenzdruck. Eine treue Kundschaft und höhere Gewinnmargen sind die Folge. Zudem erhöht die Nische die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen und den sozialen Medien, denn kaum ein anderer macht Dir das Thema streitig. Dadurch verringern sich auch die Kosten und der Aufwand für die Werbung. Wenn die Kunden von Deinem Produkt überzeugt sind, dann werben sie häufig von allein dafür.
Nachteile von Nischenprodukten als Online-Shop-IdeeDer Handel mit Nischenprodukten kann sehr erfolgreich sein, birgt jedoch seine eigenen Risiken. Die Ansprüche der Kunden sind in der Regel hoch. Sollte das Produkt ungenügend sein und den Anforderungen nicht entsprechen, sind schlechte Bewertungen schnell die Folge. Und wenn der Erfolg ausbleibt, dann bleibt der Händler auf der Ware sitzen. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, die Nischenprodukte außerhalb der Nische gewinnbringend zu verkaufen.
Der Onlineshop rebuy.de ist mit dem An- und Verkauf von technischen Geräten erfolgreich geworden. Der Shop vegansavage.com hat sich mit seinem Merchandise auf vegane und sportliche Themen spezialisiert und bietet darüber hinaus Kurse an. Nachhaltigkeit hat sehr viel Potenzial für Nischenprodukte, wie etwa der Onlineshop wonderbar-soap.com zeigt. Der Shop verkauft Naturseifen aus 100 % veganer Produktion.
Du willst Dich selbstständig machen mit Deinem Onlineshop? Mit einer guten Idee ist es nicht getan. Der Shop muss gepflegt und aktualisiert werden, Du musst auf neue Trends reagieren und ebenfalls gut wirtschaften.

Märkte und das Interesse der Kunden ändern sich ständig. Produkte, die sich letztes Jahr noch verkauften, laufen dieses Jahr eventuell nicht mehr so gut. Publikationen und Nachrichtenseiten mit Bezug auf Deine Nische helfen bei der Identifikation neuer Trends. Tools wie TrendWatching, Trend Hunter und Google Trends bieten sich ebenfalls an.
Die Preisfindung ist ein wichtiger Bestandteil des Unternehmertums. Ist der Preis zu hoch, dann springen die Kunden ab, ist er zu niedrig, dann schmelzen die Gewinne dahin. Die Kosten bei der Herstellung und für den Versand wirken ebenso auf den Preis ein wie die Nachfrage und die Kaufbereitschaft der Kunden. Auch andere Services wie das Hosting der Webseite, Gemein-, Vertriebs- und Verwaltungskosten spielen hier hinein. Hast Du Dir eine Nische erobert und sind die Kunden von Deiner Geschäftsidee überzeugt, dann kannst Du den Preis auch höher ansetzen.
Neben den Käufen sollten Händler ebenfalls für die Rezensionen und Bewertungen der Käufer dankbar sein. Sie geben Dir ein wertvolles Feedback zur Verbesserung Deiner Produkte. Niemand testet Deine Produkte so ausführlich und umfassend wie jene, die sie tatsächlich verwenden. Verbessere Deine Produkte gemäß dem Feedback und die Kundschaft wird Dir dankbar sein. Außerdem können die Kunden nach Produkten und Dienstleistungen fragen, an die Du bisher nicht gedacht hast, wodurch sich Dir mehr Möglichkeiten zur Befriedigung ihrer Wünsche bieten.
Lesetipp: Mehr zum Thema Shopify
Einen Online-Handel zu eröffnen, war noch nie so einfach. Verschiedene Shopsysteme lassen sich in die Webseite integrieren, ohne eine Zeile Code schreiben zu müssen. Mit einem Baukasten-System gelingt der Aufbau der Webseite in wenigen Schritten. Nur müssen Shopsystem und Baukasten auch zusammenpassen.
Wix gehört zu den beliebtesten Webseiten-Baukästen auf der Welt. Mit dem Tool „Wix eCommerce“ erstellst Du innerhalb von sieben Schritten einen vollumfänglichen Onlineshop. Dafür stehen Dir 500 Designvorlagen zur Verfügung. Allerdings ist Wix nicht auf den europäischen Markt ausgerichtet, weswegen Du in Sachen DSGVO und Datenschutz nachhelfen musst.
Shopify lässt sich kostenlos testen, ist komplex und flexibel anpassbar und auf Onlineshops spezialisiert. Dafür ist es nicht immer intuitiv aufgebaut. Für professionelle Onlineshops ist es trotz der teils hohen Transaktionskosten eine der besten Lösungen.
Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Plugin für das CMS WordPress. Weitere Premium-Funktionen lassen sich zusätzlich buchen. Daher eignet es sich vor allem für kleine Shops, welche die Kosten niedrig halten wollen.
Lesetipp: Mehr zum Thema WooCommerce
Shopware kommt zwar aus Deutschland, lässt sich jedoch flexibel auf den internationalen Markt skalieren. Es wird eine kostenlose und eine Premium-Variante angeboten. Für die Gestaltung des Shops stehen viele Themes zur Verfügung.
Wie Du siehst, gibt es mehr als ausreichend Ideen für Deinen Onlineshop. Letztlich kommt es auch auf die Umsetzung an. Die Zielgruppe muss gefunden, der Shop erstellt und beworben, das Produkt hergestellt und geliefert werden. Für die verschiedenen Produkte und Dienstleistungen bieten sich jeweils andere Taktiken und Vorgehensweisen an. Dank des Internets ist das jedoch so einfach wie noch nie.
Neben selbstgemachten Produkten lassen sich auch eigene Designs per Print-on-Demand oder die Ware anderer über Dropshipping verkaufen. Die Auswahl an möglichen Produkten ist so groß, dass die Ideen selbst ein Lager füllen könnten.
Beliebt ist vor allem Mode, entweder selbstgemachte Kleidungsstücke, per Print-on-Demand oder über das Dropshipping. Auch Second-Hand-Kleidung ist bei den Online-Shops beliebt.
Dafür benötigst Du eine eigene Webseite, ein Shopsystem, Du musst die Ware herstellen (oder produzieren lassen), lagern und versenden. Shopsysteme, Webseiten-Baukästen sowie POD oder Dropshipping erleichtern Dir diese Aufgaben.
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