


Individuelle, eigene Produkte über den Shop verkaufen, ohne ein eigenes Lager einrichten zu müssen? Der Service „Print on Demand“ macht es möglich. Damit wird das Produkt erst dann gefertigt, sobald es bestellt wird. Das übernimmt ein externer Dienstleister. Künstler, Autoren, Designer und Freiberufler können sich somit einen lukrativen Online-Handel aufbauen. Das Konzept hat sich in den vergangenen Jahren stark verbreitet. Interessierte haben daher die Auswahl zwischen mehreren Anbietern mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen. Alles, was sie benötigen, ist nur ihre Dienstleistungen bewerten und die richtige auswählen.

Unter dem Service „Druck auf Abruf“ versteht sich die Zusammenarbeit zwischen einem Onlineshop auf der einen Seite und einem externen Lieferanten auf der anderen Seite. Der Onlineshop bietet eigene Kreation in Form von Büchern, T-Shirts, Postern und anderen „White Label“-Produkten an. Das sind Produkte, die allein der Händler anbietet und somit sein eigenes kreatives Erzeugnis darstellen. Daher spricht man auch von der „White-Label-Kooperation“ und „White-Label-Produkte“.Wenn ein Käufer ein solches Produkt bestellt, dann holt der Online-Händler es nicht aus seinem eigenen Lager und er stellt es nicht selber her. Stattdessen wird es auf Abruf von einem externen Drittanbieter produziert. Der übernimmt nicht nur die Produktion, sondern auch den Versand. Dafür erhält er von dem Online-Händler eine Provision. Der Online-Händler wiederum kann sich auf andere Aufgaben fokussieren und darüber hinaus Geld sparen. Kurz gesagt, POD ist ein Geschäftsmodell, bei dem Produkte erst nach Eingang einer Bestellung in exakten Mengen bedruckt werden.
Zunächst muss sich der Shopbetreiber um den Aufbau des Shops kümmern. Dazu zählt die Erstellung einer eigenen Webseite, das Marketing und natürlich auch ein Sortiment an Produkten. Häufige Print-on-Demand-Produkte umfassen Bücher, Shirts und andere Textilien, Bettwäsche, Taschen, Handyhüllen, Fußmatten, Aufkleber, Schreibwaren und noch mehr. Im Grunde alles, was sich relativ einfach an einem Stück produzieren lässt.
Der Händler produziert diese Produkte nicht in einer eigenen Werkstatt oder Fabrik. Stattdessen entwirft er das Design, die Gestaltung und Motive. Sobald ein Kunde in seinem Shop eines der Produkte bestellt, wird der Auftrag an den POD-Anbieter weitergeleitet. Dadurch entstehen für den Verkäufer erst dann Kosten, wenn der Kunde für das Produkt bezahlt hat. Damit unterscheidet sich diese Praxis deutlich von gängigen Shops, bei denen der Händler die Ware erst produzieren und sie lagern muss, bevor er sie verkaufen kann. Stattdessen kümmert sich der Anbieter um die Produktion der Ware (was je nach Produkt unterschiedlich lang dauern kann), verpackt sie und schickt sie an den Käufer. Ob sich diese Praxis für Deinen Onlineshop anbietet, musst Du nach der Abwägung der Vor- und Nachteile selber entscheiden.
Oftmals sind es Nischenprodukte oder Produkte im Bereich des DIY, welche über diesen Weg vertrieben werden. Kleine Shops also, welche den zusätzlichen Aufwand und die Kosten der Lagerung und des Versands umgehen wollen. Und um Produkte, die eher im kleinen Rahmen verkauft werden. Spezielle Produkte eben, mit einer überschaubaren, aber ergebenen Kundschaft. Mit der richtigen Wahl des Anbieters lässt sich somit ein profitables Print on Demand Business aufbauen.Den Verkauf des Produkts gibst Du nicht händisch an den Print-on-Demand-Dienstleister weiter. Stattdessen bindest Du ihn als ein zusätzliches Plugin in die E-Commerce-Lösung Deines Onlineshops ein. Dafür braucht es keine Programmierkenntnisse. Einen eigenen Onlineshop zu betreiben, war noch nie so einfach.
Das Geschäftsmodell ist so erfolgreich, dass mehrere POD-Anbieter in Deutschland entstanden sind und Fuß gefasst haben. Wenn ein Anbieter sich um die Produktion, Lagerung und den Versand für einen externen Onlineshop anbietet, spricht man auch von einer besonderen Art des „Dropshippings“. Je nach Geschäftsmodell und Strategie mag sich der ein oder andere Print-on-Demand-Service von der Konkurrenz abheben und mit den besseren Konditionen aufwarten. Ein Vergleich lohnt sich immer.
Hierbei vertreibt Dein Onlineshop Waren, welche von einem Großhändler gelagert und versandt werden. Das Dropshipping bezeichnet eine der gängigsten Praktiken im E-Commerce. Der Online-Händler muss sich nicht um Lagerung und Versand kümmern, sondern überlässt diese Aufgabe dem Großhändler. Der Kunde bekommt davon zumeist nichts mit, sondern kauft nur direkt beim kleinen Onlineshop ein.Einen bestimmten Anbieter für das Dropshipping gibt es nicht, stattdessen bezeichnet man damit eine gängige Praxis. Ursprünglich sind damit Waren gemeint, die ohne Zwischenlagerung vom Hersteller an den Einzelhandel geliefert werden. Der Großhändler ist dabei der Partner, welcher sich um Lagerung und Versand kümmert. Dass der Großhändler auch gleich das Produkt selbst erstellt, ist nicht automatisch inbegriffen. Amazon wäre ein populäres und erfolgreiches Beispiel für das Dropshipping.
Innerhalb Deutschlands gehört Printful zu den größten POD-Anbietern mit einer großen Auswahl an möglichen Produkten.
Bis zu 250 Produktkategorien kannst Du damit vertreiben. Von T-Shirts bis zu Postern und Handyhüllen ist im Grunde alles dabei. Verschiedene Individualisierungsoptionen geben Dir zusätzlichen Spielraum, dem Produkt und dem Paket eine persönliche Note zu verleihen. Neue Designs und Konzepte lassen sich mit dem Online-Mockup-Generator ausprobieren und am Bildschirm begutachten. Dieser Service lässt sich recht einfach bedienen. Zudem arbeitet der Anbieter mit verschiedenen in Deutschland gängigen Versandunternehmen zusammen und ermöglicht dadurch eine schnelle Lieferung über mehrere Wege.
Bei Printful fallen Kosten für die Produktion der Ware und für den Versand an. Das ist wichtig für die Berechnung der Gewinnmarge. Printful gibt zunächst die Gesamtkosten an, Händler können dann für die Gewinne den Preis erhöhen. Nützlich für Händler: Die Kosten für den Versand lassen sich dank verschiedener Versandmodelle und Flatrates flexibel anpassen. Die Kosten für den Versand liegen bei mindestens 3,69 Euro und Stoffe gibt es bereits ab 5 Euro. Ebenso flexibel sind die Optionen beim Druckverfahren. Ob günstige Produkte mit geringen Herstellungskosten oder Premium-Ware auf der Basis hochwertiger Verfahren, das bleibt Dir überlassen. Zudem lässt sich Printful recht leicht in bestehende Shopsysteme integrieren. Der gesamte Prozess ist sehr einfach und gut organisiert, und wenn etwas schief geht, ist der Kundenservice immer zur Stelle.Printful als Partner hat nicht nur Vorteile. So sind die Preise für den Versand unübersichtlich aufbereitet, was gerade Einsteiger verwirren könnte. Und im Vergleich zur Konkurrenz sind die Preise allgemein recht hoch.
Shirtigo fokussiert sich auf Textil- und Modeprodukte wie Shirts, Polo- und Sweatshirts, bietet aber auch Poster und Fußmatten an. Die Auswahl ist im Vergleich zu vielen Konkurrenten eingeschränkt, jedoch ist die Qualität der Textildrucke hoch. Shirtigo bietet umfangreiche White Labeling-Möglichkeiten, die es dir erlauben, Produkte unter Deiner eigenen Marke zu verkaufen. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Verpackungen und Etiketten unterstützen Dein Branding. Diese hochwertigen Textilien und Gestaltungsmöglichkeiten sind teurer, lohnen sich aber für Shops, die sich auf hochwertige Textilprodukte spezialisieren wollen. Druckpreise beginnen bei 5 Euro für ein Poster, ein Hoodie kostet etwa 30 Euro. Die Preisspanne kann verwirrend sein, jedoch fallen nur Kosten pro Druck an, was Shirtigo auch für kleine Shops attraktiv macht. Die Produkte werden innerhalb von ein bis zwei Tagen in Deutschland geliefert, was nicht jeder POD-Dienstleister bietet.
Print on Demand lohnt sich für besondere Arten von Shops ab und unter einer bestimmten Größe. Es kann eine bestimmte Geschäftsidee erst möglich machen, andere Geschäftsmodelle sind jedoch mit einer eigenen Produktion besser beraten. In erster Linie muss es sich finanziell lohnen. Es ist durchaus möglich, in Zusammenarbeit mit dem passenden Print-on-Demand-Anbieter sich ein erfolgreiches Business aufzubauen. Entscheidend ist die Marge. Zwar erspart Dir die Zusammenarbeit einige Kosten hinsichtlich der Lagerung und der Produktion. Dafür veranschlagt der Anbieter auch eine Gebühr. Auch für den Anbieter ergibt sich ein Vorteil, da die Produkte erst dann abgewickelt werden, wenn Dein Kunde eine Bestellung aufgibt. Die Marge ergibt sich aus dem Einkaufspreis und dem Verkaufspreis. Größere Unternehmen können eher günstig einkaufen oder produzieren, für kleinere Unternehmen kann ein Print on Demand Shop jedoch sehr vorteilhaft sein.Zudem bietet Print on Demand eine gute Gelegenheit, sich erst einmal auszuprobieren und klein anzufangen. Sollte sich das Branding etablieren und die Nachfrage steigen, dann lässt sich noch immer auf eine eigene Produktion umschwenken.
Natürlich hat POD nicht nur Vorteile. Es gilt, die verschiedenen Stärken und Schwächen gut abzuwägen. Letztlich muss der Service zu Deinem Geschäftsmodell passen.
Durch die Zusammenarbeit mit einem externen POD-Unternehmen verringert sich Dein Risiko, denn Du bleibst nicht auf unverkaufter Ware sitzen. Produkte werden nur dann geschaffen und ausgeliefert, wenn sie verkauft werden. Zudem verringern sich dadurch Deine Kosten, denn Du musst keine Lagerfläche anmieten. Auch der Aufwand in Sachen Lagerung, Inventarisierung und Versand entfällt.Zudem kannst Du mit einem Print on Demand Shop besser Produkte anbieten, die sich nur in geringer Stückzahl verkaufen. So kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen und eigene Designs online stellen, ohne Dich um die Lagerung kümmern zu müssen. Das ist auch ein Vorteil für kleinere Shops, die als nebensächliche Einnahmequelle dienen. Oder für jene, die sich nur etwas ausprobieren und gestalten wollen.Print on Demand Shops sind flexibel aufgestellt und können ebenso flexibel auf Veränderungen reagieren. Ein neues oder verändertes Design ist sogleich hochgeladen und steht schon zum Kauf bereit. Somit kannst Du schnell auf Trends reagieren oder neue Designs austesten, ohne ein Risiko eingehen zu müssen.
So viele Gestaltungsmöglichkeiten die POD-Unternehmen auch anbieten, letztlich sind sie doch eingeschränkt. Das gilt etwa für die verwendeten Drucktechniken oder angebotenen Größen der Textilprodukte. Auch in Sachen Verpackungen und Versand steht Dir nur eine begrenzte Auswahl zur Verfügung. Mit einer eigenen Produktion sind Dir dagegen keine Grenzen gesetzt. Hier kannst Du experimentieren oder ganz individuelle Versandmethoden wählen. Vor allem im Bereich Unboxing sind Dir keine Hände gebunden.Ein weiterer Nachteil sind die Stückkosten pro versandter Ware. Die sind höher als bei einem Masseneinkauf, was zu geringeren Einnahmen führen kann. Zudem bist Du in Sachen Preisbildung eingeschränkter und musst die Stückkosten drauf rechnen. Entweder erhöhst Du den Preis, um die Kosten wieder einzufahren, und nimmst dadurch weniger Kunden in Kauf. Oder Du verringerst den Verkaufspreis und damit Deine Gewinne.
POD ist der ideale Weg vor allem für Nischenprodukte und kleine Shops. Das fängt mit Einsteigern und Kleinunternehmern an, die gerade am Anfang ihrer Karriere stehen und sich zunächst einarbeiten müssen. Der Einkauf einer großen Stückzahl stellt in dieser Phase ein gewisses Risiko dar, welches sich mit POD-Plattformen leicht umgehen lässt. Dadurch können sie sich zunächst auf das Branding und den Aufbau einer Marke fokussieren.Weiterhin profitieren Produkt- und Themennischen von den Dienstleistungen der POD-Unternehmen. Diese verkaufen ganz besondere Produkte mit einem kleinen Kundenkreis, weswegen sich Masseneinkäufe und großflächige Lagerungen nicht rechnen. Eventuell ist der Shop lediglich ein Nebenzweig des eigenen Geschäftsmodells, wie etwa als Anlaufstelle für Merchandise und Fanartikeln.
Kunden achten immer mehr auf nachhaltig gefertigte Produkte und CO2-neutrale Lieferwege. Damit Onlineshops diese Nachfrage bedienen können, bieten viele POD-Anbieter ebenfalls nachhaltige Produkte an. Je nach gewähltem Anbieter gibt es verschiedene Optionen, angefangen bei zertifizierten Textilen bis hin zu Verpackungen ohne Plastik oder Tinte ohne Schwermetalle. Informiere Dich vor der Wahl des POD-Services, welche Optionen Dir zur Verfügung stehen würden. Allerdings musst Du dafür zusätzliche Kosten in Kauf nehmen.

Ware von der Stange hat hier keinen Platz, die lagert bereits zuhauf in den Hallen der Großhändler. Jedoch musst Du kein Designer oder Künstler sein, um mit eigenen Kreationen punkten zu können. Zudem gibt es ein paar technische Aspekte zu beachten. Die Print-on-Demand-Anbieter arbeiten mit Druckdateien und Vorlagen, mit transparenten Hintergründen sowie DPI- sowie PPI-Angaben. Prüfe die Vorgaben des Anbieters genau. Sollte das Design nicht den Spezifikationen entsprechen, dann sitzt das Motiv schief, sind die Farben verwaschen, Bilder zu groß oder zu klein etc. Lade immer hochwertige und große Dateien hoch, selbst wenn das Motiv gar nicht so groß sein soll. Andernfalls hast Du eventuell mit Qualitätsverlusten zu kämpfen.
Print-on-Demand-Services nehmen einem nicht die ganze Arbeit ab. Es liegt an Dir sicherzustellen, dass alle Muster und Drucke passen, die Motive und Designs ihre Zielgruppe für sich gewinnen und dass die Produkte auch schnell und unkompliziert zum Kunden gelangen.
Nicht immer lässt sich die Qualität des Produkts am Bildschirm und am Editor beurteilen. Erst nach dem Druck zeigt sich, ob bei der Produktion auch alles korrekt abgelaufen ist. Damit Dein Kunde nicht zum Produkttester werden muss (und somit bitter enttäuscht werden könnte), bestellst Du Dir ein paar Muster vor dem Verkauf. Zudem kannst Du sie für Werbezwecke verwenden und zum Beispiel Fotos mit den Drucken auf den sozialen Kanälen posten. Im besten Falle bietet der POD-Service einen Musterrabatt an.
Unter Mock-Ups versteht man grundlegende Designs oder Platzhalter, stellvertretend für das Produkt, welches der Kunde am Ende geliefert bekommen soll. Sie können dabei helfen, Ideen zu kommunizieren und zu visualisieren. So verdeutlichen sie mit einfachen Grafiken die Funktionen, das Layout und die Eigenschaften eines Produkts. Manche Anbieter verfügen über einen integrierten Mock-Up-Editor oder kostenlose Vorlagen.
Zwar leitest Du die Verantwortung für den Versand an den POD-Service weiter. Dennoch liegt es an Dir, dem Kunden zu kommunizieren, wie und wann er sein Paket bekommt. Die Lieferzeiten setzen sich aus den Druckzeiten plus dem eigentlichen Versand zusammen. Gib also nicht nur die Lieferzeiten an, andernfalls wartet der Kunde länger als erwartet und fragt bei Dir an, wo sein Produkt bleibt. Du sorgst ebenfalls für Transparenz, indem Du die Versandkosten klar angibst und nicht im Preis versteckst. Im besten Falle offerierst Du dem Kunden mehrere Optionen, zum Beispiel einen kostenlosen Versand mit längeren Wartezeiten. Oder ein bedingt kostenloser Versand bei Bestellungen ab einem bestimmten Wert.
Als Nischen-Shop sprichst Du eine Kundschaft gezielt an, ohne gegen zu viel Konkurrenz antreten zu müssen. Definiere Deine Zielgruppe genau und bediene ihre Bedürfnisse mit speziellen Produkten, die sie sonst nirgendwo findet. Da der Konkurrenzdruck nicht so hoch ist, halten sich auch die Kosten und Mühen für das Marketing vergleichsweise in Grenzen. Verschiedene soziale Kanäle lassen sich für die Zielgruppenansprache nutzen, wie etwa Instagram oder Werbung auf Facebook. Zudem lassen sich Influencer gewinnen, die Dein Produkt ihrer Anhängerschaft präsentieren.
Gebühren, Lieferoptionen, Produktauswahl, Qualität und weitere Optionen – beleuchte die verschiedenen Print-on-Demand-Anbieter gut, bevor Du Dich für einen entscheidest. Es nützt Dir nichts, den Shop auf Postern auszurichten, wenn die Möglichkeiten hinsichtlich der Gestaltung dieser Produktkategorie beim Anbieter eingeschränkt sind. Generell sollte der Anbieter viele Möglichkeiten für die Personalisierung ermöglichen. Zudem sollte die Qualität stimmen, der Versand sollte schnell und verlässlich die Pakete verschicken und die Gebühren sollten vertretbar sein. Schließlich willst Du auch Einnahmen generieren. Wichtig ist auch eine leichte und unkomplizierte Einbindung in die bestehenden Shop-Systeme.
Im Detail ist der Ablauf je nach Anbieter immer etwas anders. Zunächst erhält der Anbieter eine Druckdatei, welche für das in Deinem Shop erhältliche Produkt steht. Sobald der Kunde dieses Produkt nachfragt und die Zahlung eingegangen ist, geht der Auftrag sofort an den Print-on-Demand-Anbieter weiter. Der druckt, bestickt, näht und fertigt das Produkt gemäß den Vorgaben in der Druckdatei. Nach der Fertigung (was ein paar Tage dauern kann), kümmert er sich um die Verpackung mitsamt zusätzlichen Paketbeilagen, wie Karten oder Etiketten. Dann geht es an den Versand.
Mit POD können kleine Shops, Freiberufler und Kleinunternehmer ihre eigenen Kreationen verkaufen, ohne sich um die Fertigung, Lagerung und Lieferung kümmern zu müssen. Das lagern sie an einen externen Anbieter weiter. Zwar ersparen sie sich damit viel Aufwand, gleichzeitig sind sie auf die Vorgaben des Anbieters angewiesen und es kommen zusätzliche Kosten auf die Händler zu. Dafür laufen sie nicht Gefahr, auf der Ware sitzen zu bleiben. Kleine Shops und Nischen-Themen sind besonders gut für Print-on-Demand-Services geeignet.
Hierunter versteht man einen Service für Onlineshops und Händler, bei dem ein externer Dienstleister die Produktion und den Versand der Ware übernimmt. Der Shop selbst muss sich lediglich um das Design und die Vermarktung kümmern.
Dieses Geschäftsmodell ist mittlerweile so erfolgreich, dass sich verschiedenste POD-Plattformen etabliert haben. Sie bieten ihre eigenen Vor- und Nachteile, mitunter haben sie sich auf bestimmte Produktkategorien spezialisiert.
Achte auf die Zusatzkosten für den Druck, auf die Versandoptionen sowie auf die Qualität der Textilien und Verarbeitung. Zudem sollte der Service viele Individualisierungsmöglichkeiten bieten und sich leicht in die bestehenden Shop-Systeme integrieren lassen.
Dieses Geschäftsmodell ist so erfolgreich, dass immer mehr Print-on-Demand-Plattformen aufkommen und Händler für sich gewinnen. Damit steigt auch der Konkurrenzdruck unter den Onlineshops und Händlern, die solche Services in Anspruch nehmen.
Die Anbieter unterscheiden zwischen allgemeinen Kosten und den Versandkosten. Die allgemeinen Kosten beziehen sich auf das Produkt, sodass der Preis einen bestimmten Wert haben muss, damit es sich noch rechnet. So kann der Druck eines T-Shirts etwa 5 Euro kosten. Die Versandkosten kommen obendrauf. Beides ergibt dann die Gesamtkosten.
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