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Private Label Produkte finden und verkaufen: So baust Du Deine eigene Marke auf🔖

Zuletzt aktualisiert am 31.03.2026
Es gibt eine Menge Gläser mit verschiedenen Produkten darin.

private label produkte

Begriffe wie „Private Labels“ oder „Private Labeling“ betreffen eigene Marken, die man unter einem selbst entwickelten Markennamen im Verkehr bringt. Die beiden Begriffe stammen aus dem Englischen. Der Begriff „Private Label“ kann als eigene „Handelsmarke“ übersetzt werden.

Was ist ein Private Label Produkt?

Private Label Produkte werden im Auftrag von Verkäufern hergestellt. Sie werden unter dem Markennamen des Auftraggebers vertrieben. Erfunden wurde dieser Trend in den USA. Insbesondere Jungunternehmen und Start-ups lassen gerne Private Label Produkte herstellen und verkaufen diese dann selbst.

Im Wesentlichen geht es beim Private Labeling darum, bereits am Markt etablierte Produkte zu verbessern. Auch deutsche Drogerie- und Supermarktketten lancierten gemäß dieses Prinzips Eigenmarken am Markt. Edeka vertreibt seine Private Label Serie „Gut und günstig“. Rossmann vermarktet die Eigenmarke „EnerBIO“, Markant und Famila bewerben „Hofgut“ als eigene Marke und REWE lancierte die preiswerte Eigenmarke „JA“. Alle sind erfolgreiche Handelsmarken.

Beim Private Labeling treten große Drogerie- und Supermarkt-Ketten oder kleine Start-ups als Produzenten von Eigenmarken auf. Sie übernehmen damit die Verantwortung für deren Qualität. In Zeiten des e-Commerce und des Erfolgs von Amazon als e-Commerce-Anbieter, aber auch mit Blick auf aktuelle Preisentwicklungen, haben Eigenmarken nach dem Private Label-Prinzip erhebliche Marktanteile erobert. Neu ist Private Labeling allerdings nicht. Gestiegen ist jedoch die Bedeutung, die Eigenmarken für das Unternehmensprofil haben. Heilpraktiker, Sportstudios und Fitness-Center verkaufen Nahrungsergänzungsmittel oder Logo-Trinkflaschen unter Eigenmarken.

Vorteile eines Private Labels

Mit Private Labeling können Unternehmen Marktvorteile erlangen. Sie optimieren existierende Produkte und verschaffen sich damit eine „Unique Selling Proposition“ (USP). Unter Deiner Eigenmarke kannst Du Dir mit optimierten Private Label Produkten ein Alleinstellungsmerkmal erarbeiten. Interessenten beziehen Deine Private Label Produkte durch Dein Unternehmen. Als Vertriebswege sorgen konventionelle Verkaufswege und Internet Verkaufsplattformen wie Amazon dafür, dass Du Deine Private Label Produkte erfolgreich vermarktest.

Private Labeling erlaubt es Unternehmen, mit relativ geringem Eigenkapital-Aufwand eigene Produkte am Markt zu lancieren. Insbesondere der Verkauf über Amazon verspricht Umsatzsteigerungen und einen hohen Bekanntheitsgrad. Ein Amazon Private Label mit eigenem Logo und einer selbst entworfenen Verpackung erfordert lediglich geringes Startkapital.Deswegen sind Private Label Produkte interessant für junge Unternehmen und Start-ups. Eine Eigenmarke sorgt für Imagegewinne, und ein eigenes Profil. Die Markeninhaber können eigene Standards und Marketingkonzepte verfolgen und die Preisgestaltung selbst kontrollieren. Durch Preisvorteile, niedrigere Produktionskosten oder bessere Qualität können weitere Wettbewerbsvorteile erarbeitet werden.

Nachteile eines Private Labels

Für Drogerie- und Supermarktketten sind Private Label Produkte imagefördernd und lukrativ. Die Kunden greifen gerne zu hochwertigen oder niedrigpreisigen Eigenmarken. Damit werden die Umsätze bereits etablierter Marken minimiert. Ihre Marktmacht wird geschmälert. Kleine Start-up bedürfen erheblicher Marketing-Anstrengungen, um erfolgreich zu werden.

Nachteilig ist auch die Abhängigkeit von Fremdherstellern, bei denen jemand sein Private Label Produkt in Auftrag gibt. Ohne seriöse Fremdhersteller im In- oder Ausland steht und fällt das Private Label-Geschäft. Um neue Handelsmarken zu Umsatzgaranten zu machen, sind aufwendige Marketing-Kampagnen nötig.

Lesetipp: mehr zum Thema „Digitale Produkte verkaufen

Der Unterschied zwischen Private Label Produkt vs. White Label Produkt

Private Label Produkte sind als Eigenmarken von Unternehmen bekannt. Die Markenbezeichnung sorgt für die Kundschaft. Im Unterschied dazu repräsentieren die White Label Produkte die Möglichkeit, ohne Markenbezeichnung Umsätze zu generieren. White Label Produkte werden ebenfalls von Fremdherstellern hergestellt. Doch sie kommen mit einem unbedruckten weißen Label zum Auftraggeber. Dieser bringt dann selbst ein individuellea Markenlogo und das Branding auf dem Produkt an. Der Vorteil des White Labelings liegt darin, dass die Produktentwicklung vor dem Erwerb und dem Vertrieb eines Produktes bereits durch andere Unternehmen erledigt wurde. Der Endverkäufer spart Investitionen ein, weil er einen Teil der Arbeit anderen überlässt. Er profitiert von ihrem fachlichen Know-how und den nicht ausgelasteten Produktionsanlagen.

In dem Moment, in dem ein White Label Produkt mit dem Etikett des Endverkäufers überklebt wird, wird es zum Private Label Produkt gemacht. Damit können Unternehmen ohne große Investitionen und Produktentwicklungskosten eine exklusive Produktlinie unter eigenem Markennamen etablieren. Sie können über das Markendesign und die Verpackung des Produkts selbst bestimmen. Damit erwerben die auftraggebenden Unternehmen nicht nur Marktvorteile, sondern auch Imagegewinne. Sie profilieren sich durch eine Eigenmarke mit einer eigenen Identität. White Label Produkte sind im Grunde neutrale „No-name“-Produkte. Diese werden erst durch das als Private Labeling zu einer unverwechselbaren Handelsmarke mit eigener Markenidentität und einem eigenen Markennamen.

 Geschäftsmodell, für welche  sich Private Labeling besonders eignet

Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch mit einem Laptop und macht etwas.

Globalisierung und Digitalisierungsbestrebungen sorgen dafür, dass heutzutage potenziell jeder eigene Produktlinien auf dem Markt etablieren kann. Genutzt wird das von Geschäftsinhabern, Online-Shop-Betreibern, Heilpraktiker, Outdoor-Geschäften oder Sportstudios. Die Einführung eigener Handelsmarke erfordert heutzutage keine hohe Kapitalaufnahme mehr.

Jeder kann mit White Label Produkten, die er mit einem eigenen Markennamen und seinem Logo versieht, Geld verdienen. Die Voraussetzung für gute Umsätze liegt in umfangreichen Marketingmaßnahmen. Preiswerte Produkte wie Nahrungsergänzungsmittel, Diätshakes oder Lebensmittel sind bevorzugte Güter, die mit geringem Startkapital vermarktet werden. Oft agieren ausländische Großunternehmen als Hersteller. Sobald ein deutscher Auftraggeber sein eigenes Branding aufbringt, wird er verantwortlich für Preisgestaltung, Vertriebswege oder Produktqualität. Ihm obliegen alle Rechte und Pflichten eines Herstellers.

Für die Etablierung profitabler Produktlinien bedarf es einiger Erfahrung. Auch Dienstleister – etwa Reinigungsfirmen – oder Handwerker sowie Einzelunternehmer können ihr Profil mit Private Labeling-Strategien schärfen. Sie können ihren Kunden spezielle Glas-Reinigungsprodukte anbieten oder als Bonus schenken. Daraus resultieren Imagegewinne und eine stärkere Kundenbindung. Man erinnert sich an solche Handelsmarken. Private Labeling ist für Start-ups und Jungunternehmer sowie für „Dropshipper“ bzw. den Direkthandel zwischen Herstellern und Käufern interessant. Zum Beispiel, Alibaba ist ein internationales Unternehmen, das vor allem für sein Private Label-Potenzial bekannt ist.

Lesetipp: mehr zum Thema „White Label Produkte

Welche Produkte eignen sich für Private Label?

Private Label Produkte finden sich heutzutage in zahlreichen Warenkategorien im Handel. Eigenmarken verschiedener Private Label Hersteller finden sich besonders bei

  • Gewürzen
  • Kosmetika
  • Diätmitteln
  • Lebensmitteln
  • Mode-Accessoires
  • Smartphone-Hüllen
  • Trinkflaschen und -bechern
  • Nahrungsergänzungsmitteln
  • bedruckten Einkaufsbeuteln und Taschen
  • sowie Yogazubehör wie Matten, Kissen, Kleidung.

In diesen Bereichen finden sich die meisten Private Label Produkte. Wer mit Shopify einen Onlineshop ins Netz stellt, muss nur noch einen seriösen Hersteller finden, der den Weg zur Eigenmarke ebnet. Er muss geeignete Produkte finden, einen Markennamen und ein Logo überlegen und sich die Markenrechte dafür sichern. Er benötigt ein Marketingkonzept, das der Gewinnerwartung entspricht. Wichtig ist bei solchen Geschäftsmodellen, die Kundenbedürfnisse zu kennen. Man muss eine Nische finden, in der etwas Neues oder Besseres geboten wird. Beim Private Labeling entscheiden das Marketingkonzept und überzeugende Produktqualität über Erfolg und Misserfolg. Zwar wird die Produktentwicklung für die eigene Marke anderen überlassen. Dennoch steht man als Anbieter, der das Produkt verkaufen möchte, zu 100 Prozent für dessen Qualität gerade.

Private Label Produkte: Darauf solltest Du achten

Um durch ein Private Label zu nennenswerten Markterfolgen zu kommen, sind einige Dinge zu beachten. Wichtig ist ein seriöser Hersteller, der Deine geplanten Eigenkreationen unterstützt. Er sollte erfahren, professionell und ein Spezialist auf seinem Gebiet sein. Er darf sich jedoch als eigentlicher Produzent nicht in den Vordergrund drängen. Folgende Punkte sind relevant:

#1 Hohe Qualität

Der eigentliche Hersteller Deiner Private Label Produkte sollte gleichbleibend hohe Qualität liefern können. Du stehst als Markeninhaber, dessen Name auf dem Produkt-Etikett steht, dafür gerade. Nur qualitativ überzeugende Produkte lassen sich gewinnträchtig vermarkten.

#2 Alleinstellungsmerkmal

Markenname und Produktqualität sollten geeignet sein, Dir Alleinstellungsmerkmale zu verschaffen. Viele Iden wurden schon von der Konkurrenz umgesetzt. Alleinstellungsmerkmale erkennst Du nur, wenn Du die Marktsituation, die Trendrichtung und den tatsächlichen Bedarf an bestimmten Produkten studiert hast. Du musst Produkte finden, die Bedürfnisse befriedigen und eine freie Nische ausfüllen.

#3 Zuverlässiger Private Label Hersteller

Zuverlässige Private Label Hersteller sind als Geschäftspartner unerlässlich. Sie können im In- oder Ausland ansässig sein. Der eigentliche Hersteller Deiner Waren muss gleichbleibende Qualität, planbare Lieferzeiten, stabile Produktionskapazitäten und die Einhaltung deutscher Produktionsstandards gewährleisten können. Du musst sicher sein, dass bei der Herstellung Deiner Produkte hohe Standards bezüglich der Herstellungsprozesse, des Schadstoffgehalts oder der Produktqualität angelegt werden. Möglichst viele Risiken müssen ausgeschlossen werden.

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So findest Du Ideen für neue Produkte und startest dein eigenes Private Label Business

Blick auf einen sitzenden Mann im Anzug vor einer großen Fensterfront, der auf einen Laptop schaut und sich fragend den Bart streicht. Wir zeigen dir, ob ein Onepager zu dir passt!

Um ein eigenes Business zu starten, ist ein Businessplan nötig. Von der Marktanalyse über die Sicherstellung der Finanzierung bis hin zur Umsetzung muss alles sorgfältig berechnet, analysiert und umgesetzt werden.

1. Nischenmarkt und Produktidee identifizieren

Ohne eine Nische unter den bereits vorhandenen Produkten zu entdecken, wird es schwer, eine erfolgreiche Eigenmarke zu entwickeln. Es braucht innovative Produktideen, die auf bereits bestehenden Produktideen basieren. Oftmals werden Private Label auf Nischenprodukte angewendet.  Die schon existierenden Produkte erfüllen Kundenwünsche nicht zufriedenstellend. Möglicherweise sind einige ihrer Zutaten umstritten. Die Produkte anderer existieren noch nicht in veganer, Palmöl-freier oder reduzierter Ausführung oder sie enttäuschen auf preislicher Ebene. Durch sorgfältige Marktanalysen entsteht nach und nach eine Produktidee.

Marktplätze durchsuchen

Auf der Suche nach einer Produktidee solltest Du gängige Marktplätze wie Amazon oder andere Vertriebsplattformen durchforsten, um Dich über die bereits existierenden Produkte und ihre Eigenschaften zu informieren. Du solltest auch die Sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram oder TikTok durchsuchen, um mögliche Vertriebskanäle oder Marketingstrategien zu ermitteln. Konzentriere Dich auf Produkte mit hoher Nachfrage, die in Größe und Gewicht für den Versand geeignet sind.Zudem werden potenzielle Konkurrenzprodukte möglicherweise nur über die Hersteller selbst vermarktet. Diese gilt es ebenfalls zu ermitteln. Alle Konkurrenzprodukte müssen auf ihre Qualität, ihre speziellen Eigenschaften und die potenziellen Verkaufs-Chancen analysiert werden. Etwa 30 Prozent aller erzielten Umsätze entfallen in Deutschland auf Handelsmarken, die auf einem Private Label beruhen. Seine Konkurrenten sollte man kennen. Erst dann kann man eigene Marktvorteile herausarbeiten.

Analysetools einschalten

Um eine Nische oder Marktlücke zu finden und neue Produkte zu einrichten, sollte man Analysetools nutzen. Fakt ist, dass Start-ups häufig scheitern, weil sie die Marktlage und den Bedarf bestimmter Produkte falsch einschätzen. Sie erhoffen, mit eigenen Markennamen beträchtliche Umsätze generieren zu können. Einen eigenen Markenamen zu etablieren, einen Hersteller zu finden und mit einem eigenen Onlineshop loszulegen, genügt aber nicht. Zu unterscheiden sind echte Marktlücken, für die ein Bedarf ermittelt werden kann, von latenten Nischen. Im letztgenannten Fall existieren bereits Produkte, die den Bedarf abdecken – aber nicht ausreichend. Hier könntest Du mit einer bedarfsgerechteren Marke erfolgreich einsteigen. Du müsstest allerdings wissen, dass die potenziellen Käufer eines Nischenproduktes Deine Produkte finden, aber wahrscheinlich nicht in die Millionen gehen.Eines der nutzbaren Analysetools ist die Marktbedarfsanalyse. Eine andere ist die Konkurrenzanalyse. Außerdem ist Marktforschung sinnvoll. Auch Märkte unterliegen Trends und verändern sich mit diesen. Nutzbar sind beispielsweise Tools wie

  • der Market Explorer (allgemeine Marktforschung)
  • der Social Searcher (allgemeine Marktforschung)
  • Traffic Analytics (allgemeine Marktforschung)
  • Owletter (allgemeine Marktforschung)
  • Competeshark (allgemeine Marktforschung)
  • Prisync (E-Commerce Wettbewerbsforschung)
  • EyeOn (E-Commerce Wettbewerbsforschung)

Trends auf Social Media beobachten

Um Social Media-Trends zu beobachten und analysieren, könntest Du natürlich viel Zeit mit sozialen Netzwerken verbringen. Klüger wäre es, die Trends mit Marktforschung oder Umfragen zu ermitteln oder mit dem „Social Searcher“-Tool zu beobachten. Diese Suchmaschine zeigt zukünftige Trendthemen auf, die zu Deiner geplanten Marke passen könnten. Mit diesen Tool kannst Du gezielt nach bestimmten Inhalten suchen.

Keyword-Trends recherchieren

Auch hier bietet das „Social Searcher“-Tool eine Möglichkeit, die meistgenutzten Keywords in sozialen Medien zu checken. Für Start-ups, die vor allem das Internet nutzen wollen, ist dieses Tool eine unschätzbare Hilfe.

2. Kontakt mit Herstellern aufnehmen

Um einen eigenen Markennamen zu etablieren, musst Du einen verlässlichen und kompetenten Hersteller finden. Dieser kann im In- oder Ausland angesiedelt sein. Gespräche mit verschiedenen Herstellern sind empfehlenswert. Nicht alle Hersteller produzieren Private Label. Manche arbeiten bereits für einen Konkurrenten. Nicht zu unterschätzen sind die geschäftlichen Gepflogenheiten, die im Kontakt mit Businesspartnern im Ausland beachtet werden müssen. Die Sprachbarriere ist dabei noch das geringste Problem.

3. Muster anfordern

Um eine Entscheidung für oder gegen ein herstellendes Unternehmen zu treffen, genügen weder Statistiken noch persönliche Gespräche. Die Muster-Anforderung für das gewünschte Produkt ist zwingend. Es muss am Ende alle gewünschten Eigenschaften haben, denn für ein Private Label trägt derjenige die Verantwortung, der es verkauft.

4. Onlineshop erstellen

Wenn Du Deine eigene Marke erfolgreich lancieren möchtest, empfiehlt sich, mit dem kostenfreien Test-Tools von Shopify einen eigenen Onlineshop ins Netz zu stellen. Das ist dank des Shopify Baukasten-Prinzips mit zahlreichen Ergänzungen für jeden machbar. Hochwertige Produktbilder und suchmaschinenoptimierte, aussagekräftige Produktbeschreibungen sind verkaufsfördernd. Die Preiskalkulation sollte so vorgenommen werden, dass Gewinne generiert werden. Eine Gewerbeanmeldung ist zwingend.

5. Private Label Produkte vermarkten

Um einen erfolgreichen Start für den eigenen Onlineshop zu erreichen, sind umfangreiche Marketingmaßnahmen inklusive der Präsenz des Shop-Inhabers in sozialen Medien unerlässlich. Um den Bekanntheitsgrad des Onlineshops zu steigern, bieten bezahlte Werbeanzeigen auf Kanälen wie Facebook, Instagram oder Google eine Möglichkeit.

Private Label Business: Das solltest du wissen

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Privat Label Produkte

Auch wenn aller Anfang schwer ist: Etwa 30 Prozent aller auf Amazon oder bei Google zu findenden Produkte sind Private Label. Was zwingend für den ersehnten Erfolg ist, sind zuverlässige Lieferanten, gute Marketingiden und Durchhaltevermögen. Von nichts kommt nichts, weiß der Volksmund.

1. Zuverlässige Lieferanten sind das A und O

Von der Länge der Lieferwege und der Zuverlässigkeit der Lieferanten hängt viel ab. Wenn jemand sich in eine Abhängigkeit von Zulieferern begibt, ohne ein eigenes Lager zu haben, wird es eng, wenn der Lieferant nicht pünktlich liefert. Außerdem werden Qualitätsmängel von den Käufern sofort moniert. Der Lieferantensuche ist daher höchste Aufmerksamkeit zu widmen. Die potenziellen Käufer wissen nichts von den Eigenheiten eines Private Label-Business.

2. Ohne Marketing wird es schwer

Gutes Marketing ist essenziell, wenn jemand den eigenen Markennamen groß machen möchte. Immerhin hat man es mit Tausenden von Konkurrenten und zahllosen Konkurrenzprodukten zu tun. Die Vorzüge des eigenen Markennamens müssen erkennbar werden. Er muss sich einprägen, Alleinstellungsmerkmale enthalten und einen hohen Wiedererkennungswert haben. Wer sich mit seiner Marke erfolgreich in den sozialen Medien und auf dem Amazon Marketplace positionieren kann, hat den ersten Schritt bereits getan. Eine eigene Produktseite mit einem Blog ist ein weiterer Schritt, um durch Suchmaschinen wie Google gefunden zu werden.

3. Amazon Private Label: Produkte über Amazon verkaufen | Vorteile von Amazon

Für Einsteiger ist der Verkauf von Private Label-Waren mit dem Amazon FBA-Service erste Wahl. Mit dem „Fulfillment by Amazon“-Service (FBA-Service) werden Lagerung, Versand  und Retouren-Bearbeitung durch Amazon übernommen. Das kostet zwar Gebühren, aber die gesamte Logistik ist für Private Label Verkäufer nur noch mit minimalen Aufwand verbunden.

Fazit: Privat Label-Verkäufer werden und eigene Marke aufbauen

Mit geringen Kapitalaufwand kann heutzutage praktisch jeder ein eigenes Business aufziehen, Marke erfolgreich zu etablieren und erfolgreich Private Label Produkte vermarkten. Statt auf No-name-Produkte solltest Du auf einen eigenen Markennamen setzen. Ein ansprechender Onlineshop, intelligentes Marketing und ein erfahrener Private Label-Hersteller als Partner sind die Grundvoraussetzung für Deinen Markterfolg.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Private Label Produkte

Was versteht man unter Private Label?

Der englische Begriff „Private Label“ bezeichnet das, was wir als Handelsmarke bezeichnen. Leicht veränderte Produkte werden von anderen Unternehmen im Auftrag eines Verkäufers produziert und unter dessen eigenen Handelsmarke verkauft.

Was sind Private Label Produkte?

Als Private Label-Produkte werden von anderen hergestellte Waren bezeichnet, die jemand unter eigenem Markennamen verkauft. Die eigene Marke bietet einen Mehrwert gegenüber der Konkurrenz, obwohl deren Produkte ähnlich angelegt sind.

Wie ist Amazon Private Label?

Mit dem Amazon FBA-Service bietet sich ein erfolgreicher Einstieg in einen eigenen Business. Fast die gesamte Logistik wird gegen Gebühren von Amazon übernommen. Die eigene Handelsmarke wird auf dem Amazon Marketplace angeboten und verkauft.

Was ist ein Private Label Hersteller?

Es handelt sich um ein in- oder ausländisches Unternehmen, das neben eigenen Produkten auch Handelswaren im Auftrag anderer herstellt.

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