


Private Webseiten erstellen
Heutzutage kann praktisch jeder private Webseiten betreiben. Programmierkenntnisse sind dafür genauso wenig notwendig wie eine eigene Serverinfrastruktur. Alles, was es dafür braucht, ist der richtige Homepage Baukasten.
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Fast jeder ist auf mindestens einer Social-Media-Plattform unterwegs. Sei es Facebook, Instagram, X oder TikTok: Ein eigener Internetauftritt gehört zum digitalen Dasein dazu wie eine E-Mail-Adresse. Private Webseiten haben dennoch ihre Berechtigung. So bieten sie eigene Vorteile, Du hast mehr Gestaltungsmöglichkeiten und professioneller wirken sie ebenfalls.
Mit einer privaten Webseite ist es Dir überlassen, wie Du sie gestalten willst, wie Du Dich auf ihr präsentierst und auch wie Du Deine Inhalte aufbereitest. Zudem sorgt eine eigene Webseite für zusätzliche Sichtbarkeit. Sie kann als Dein Aushängeschild dienen, wodurch Du leichter gefunden wirst oder Du Dich besser bewerben kannst.
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Künstler, Grafikdesigner und Musiker nutzen private Webseiten unter anderem für die Zurschaustellung ihres Portfolios. Darunter etwa die Webseite von Lena Steinkühler https://www.lenasteinkuehler.com, welche den Besucher sogleich mit 3D-Grafiken und Motion Designs fasziniert. Unter den Musikern sticht die mit Squarespace erstellte Webseite von Dustin Lynch https://www.dustinlynchmusic.com/ hervor. Hier gibt es eine Spotify-Playlist, aktuelle Konzerte und Musikvideos auf einen Blick. Und die Webseite https://dimitriossykovaris.netlify.app/ von dem Entwickler Sykovaris Dimitri öffnet sich dem Besucher erst dann, wenn er herunterscrollt.

Erstellung einer Homepage
Mit dem richtigen Baukasten ist es Dir möglich, auch ohne Programmierkenntnisse eine private Website aufzubauen. Oder Du nutzt ein Content-Management-System wie WordPress. Der ganze Vorgang kann innerhalb weniger Stunden bis Tage abgeschlossen werden, abhängig vom Aufwand.
CMS steht für „Content-Management-System“ und meint in erster Linie WordPress. Millionen private Homepages weltweit nutzen WordPress und damit eines der vielseitigsten Werkzeuge, mit dem Du eine private Homepage erstellen kannst. Wordpress ist open source und damit kostenlos. Allerdings sind viele nützliche Plugins kostenpflichtig und der Umgang erfordert etwas Eingewöhnung. Ein Homepage Baukasten ist dagegen leichter zu bedienen. So stehen Dir verschiedene Designvorlagen zur Verfügung. Oftmals reicht Drag&Drop aus, um die private Webseite zu erstellen. In Sachen Zusatzfunktionen bist Du hingehen darauf beschränkt, was der Baukasten-Anbieter zur Verfügung stellt. Das heißt nicht, dass die Funktionen schlecht sein müssen oder die Auswahl klein ist. Abgesehen von den abgespeckten Test-Versionen sind die Baukasten-Anbieter kostenpflichtig.
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Erkundige Dich vorher, ob die gewünschte Domain zur Verfügung steht. Unter einer Domain versteht sich die URL, die Adresse der Webseite. Baukasten-Anbieter können die Registrierung der Domain gleich für Dich übernehmen, es ist im Tarif mit inbegriffen. Bei WordPress musst Du die Domain über einen separaten Hosting-Anbieter anmelden. Die Domain sollte zu Dir und zum Thema Deiner privaten Webseite passen und im Gedächtnis bleiben. Dein Name etwa eignet sich gut als digitale Visitenkarte.
Bei der Gestaltung der eigenen Webseite hast Du freie Hand, vor allem, wenn Du Dich für ein Content-Management-System wie WordPress entschieden hast. Bei den Baukästen-Anbietern greifst Du auf die vielen Design-Vorlagen zurück. Welche genau Du zur Auswahl hast, hängt vom Anbieter ab. Beim Homepage aufbauen solltest Du nicht nur darauf achten, dass die Webseite optisch ansprechend wirkt. Sie sollte auch leicht zu navigieren sein und den Nutzer schnell zu den Inhalten führen, die er sucht. Mit den passenden Bildern und Inhalten lässt sich auch eine einfach gestaltete private Website erstellen, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Inhalte hinzufügen
Nachdem der Aufbau steht, fütterst Du die private Webseite mit Bildern, Texten, Videos und weiteren Funktionen. Texte umfassen kurze und ausführlichere Beschreibungen Deiner selbst, Hobbys und Inhalte. Mit einem Lebenslauf lernt der Besucher Dich besser kennen, sollte jedoch an geeigneter Stelle platziert sein. Ein paar Bilder auf der Startseite können als Blickfang dienen. Erschlage den Besucher aber nicht mit zu vielen Inhalten und Bildern, sondern verteile sie besser auf verschiedene Unterseiten.
Mit einer privaten Seite, die allein Dir gehört, bist Du rechtlich verpflichtet, ein paar grundlegende Angaben zu machen. Dabei geht es um die Themen Datenschutzerklärung, Impressum und AGB.
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Du musst auf der Webseite Deinen Namen und Anschrift angeben, damit man Dich rechtlich belangen kann. Für die meisten privaten Webseiten beschränkt sich das Impressum auf Angaben zur schnellen Kontaktaufnahme (E-Mail-Adresse und Telefonnummer), den Namen und eine ladungsfähige Adresse.
Die Datenschutzerklärung informiert den Besucher darüber, welche Daten Du über ihn erhebst. Bei privaten Webseiten sollte sich das in Grenzen halten. Die AGB zum Beispiel spielen bei Online-Shops eine wichtige Rolle. Hier werden die Vertragsbedingungen zwischen Nutzer und Webseitenbetreiber geklärt.

Tips and Tricks
Private Webseiten können auch ohne Programmierkenntnisse oder ausgefallene Design-Vorlagen ästhetisch ansprechend aussehen. Mit ein paar einfachen Tricks gelingt es auch Anfängern.
Sinnvolle Absätze gliedern Deinen Text, erhöhen die Lesbarkeit und sorgen für eine längere Verweildauer. Übertreibe es aber nicht, sonst wirkt der Text zu zerfasert. Mache lieber einen neuen Absatz nach zwei bis vier Sätzen und beschränke Dich pro Absatz auf eine Aussage. Damit sich der Besucher schnell zurechtfindet, solltest Du das Wichtigste mithilfe von Formatierungen wie Fettungen oder Kursivschrift hervorheben. Achte ebenso auf gute, aber nicht zu extreme Kontraste zwischen Texten, Hintergrundfarben und Bildern.
Verschiedene Tools und Plugins können Dir dabei helfen, eine private Homepage zu erstellen. So kannst Du mit ihnen leicht Social-Media-Seiten einbinden oder schnell und unkompliziert bloggen. SEO-Tools geben Dir Hinweise zur Suchmaschinenoptimierung, Sicherheitstools schützen gegen Spam. Tools ermöglichen es Besuchern, ein Kommentar zu hinterlassen, Inhalte besser einzubinden oder automatisch abspielen zu lassen.
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Selbst der, der nur eine private Homepage erstellen möchte, sollte sich über die Suchmaschinenoptimierung Gedanken machen. Denn was nützt einem die private Webseite, wenn niemand sie findet? Gut geschriebene Inhalte mit Schlüsselwörtern, Bilder, interne und externe Verlinkungen helfen dabei, auf der Suchmaschine von Google hohe Rankings zu erzielen. In erster Linie will Google aber gehaltvolle und auf den Nutzer zurechtgeschnittene Inhalte mit guten Suchergebnissen belohnen.
Dank Baukästen und CMS-Systemen ist es heutzutage jedem möglich, eine private Website zu erstellen. Dabei musst Du keine Zeile Code schreiben. Generell gilt: Je einfacher das Tool zur Webseitenerstellung, desto weniger Freiheiten hast Du. Doch das kommt auf das gewählte Tool und den Anbieter an.
Die Homepage Baukasten sind vor allem für Anfänger zu empfehlen. Per Drag&Drop und auf der Grundlage von Designvorlagen entstehen dabei mit wenigen Handgriffen funktionelle und optisch ansprechende Webseiten. Je nach Anbieter stehen Dir viele zusätzliche Funktionen zur Verfügung, sodass sie so professionell wirken können wie die Webseiten von großen Unternehmen.
Content-Management-Systeme geben Dir mehr Freiheiten und Gestaltungsmöglichkeiten, erfordern dafür aber mehr Einarbeitungszeit und HTML-Kenntnisse. Viele greifen sogleich zu WordPress, dem beliebtesten CMS weltweit. Doch es gibt weitere CMS-Tools, teils kostenlos, teils mit einem monatlichen Tarif. Drupal, Joomla, dotCMS, Craft CMS und Grav sind ebenfalls frei erhältlich. Andere wie Shopify, Kentico oder Magento veranschlagen eine monatliche Gebühr und richten sich häufig an professionelle Nutzer, wie zum Beispiel Online-Shops.

Website
Die Unterscheidung zwischen einer rein privaten Homepage und einer kommerziellen Seite ist für den Gesetzgeber relevant, kann in bestimmten Fällen jedoch schwer einzuschätzen sein. An kommerzielle Webseiten werden andere rechtliche Anforderungen gestellt.
Ein kommerzieller Webspace unterscheidet sich von einer rein privaten Webseite in der Absicht der Gewinnerzielung. Kommerzielle Webseiten wie Online-Shops, Unternehmensseiten, Portfolio-Seiten von Künstlern und Designern oder Seiten von Ärzten und Anwälten dienen letztlich dazu, ein Produkt oder Dienstleistung anzubieten oder zu bewerben. Eine private Homepage verfolgt einen rein privaten Zweck, zum Beispiel als Blog, Tagebuch oder für bestimmte Hobbys. Vereine, soziale Organisationen oder Behörden sind ebenfalls nicht kommerziell.
Die Übergänge zu einer geschäftsmäßigen Seite können fließend sein. Sobald die eigene Homepage Affiliate-Links oder Banner-Werbung von Google enthält, verdienst Du an ihr und machst sie dadurch zu einer kommerziellen Webseite. Schwierig wird es bei Fällen, bei denen die Einnahmen lediglich die Kosten für das Webhosting einspielen sollen. Journalistische und redaktionelle Inhalte sind ebenfalls ein komplexes Thema.
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Bei einer kommerziellen Webseite werden höhere Anforderungen an das Impressum gestellt. Das Telemediengesetz § 5 Abs. 1 regelt, welche Informationen im Impressum enthalten sein muss. Neben den Kontaktdaten gehören hier auch Angaben zur Rechtsform und zum Vertreter, berufsrechtliche Vorschriften, Umsatzsteuer-ID, Aufsichtsbehörden und Registernummer, wenn vorhanden, und eventuell Angaben zu reglementierten Berufen.
Wenn Du eine private Website erstellen möchtest, um z.B. Fotos oder Videos mit Freunden und Verwandten zu teilen, gibt es viele Plattformen, die Dir helfen können. Hier sind einige der besten Website Builder, die Dir dabei helfen, Deine persönliche Webseite zu gestalten und zu verwalten.
Bei Wix handelt es sich um den weltweit beliebtesten Baukasten für private Webseiten. Grund dafür sind die vielen Design-Vorlagen und die einfache Benutzeroberfläche. Auch für professionelle Zwecke lässt sich das Baukasten-System dank seiner Gestaltungsmöglichkeiten und der Plugins verwenden.
Der Baukasten-Anbieter Hostinger setzt auf einen günstigen Preis, verschiedene Assistenten für den Aufbau der Homepage und einen verlässlichen Support. Dafür laden Webseiten in der Regel langsamer, da sie nicht in Deutschland gehostet werden.
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Jimdo zeichnet sich vor allem durch eine intuitive und einfache Handhabung aus und ist deswegen bei privaten Homepages sehr beliebt. Zudem bietet es eine gute integrierte AGB. Allerdings ist die Auswahl an Designvorlagen eingeschränkt und einen Support gibt es nur per E-Mail oder im Online-Chat.
IONOS gehört zu den größten deutschen Anbietern und bietet neben dem Baukasten für private Homepages auch das WordPress-Hosting an. Der Support steht 24 Stunden zur Verfügung, der Speicherplatz ist mehr als ausreichend und die Server stehen in Deutschland. Jedoch kannst Du den Anbieter nicht kostenlos testen.
Squarespace ist ein beliebter internationaler Anbieter, fokussiert sich vor allem auf kommerzielle Webseiten und ist dabei trotzdem leicht zu bedienen. Optisch sind die Designvorlagen vor allem stylisch und modern. Dagegen ist der Support nur per E-Mail und Online-Chat zu erreichen, die Server werden in den USA gehostet und rechtssichere Texte für deutsche Seiten sind nicht integriert.
Wie der Name bereits andeutet, richtet sich Shopify an Online-Shops. Damit wird aus der rein privaten Homepage eine kommerzielle Webseite für den Verkauf Deiner Produkte. Shopify ist komplex aufgebaut, sicher und recht flexibel.
Eine eigene Website zu erstellen ist auch ohne Programmierkenntnisse schnell und unkompliziert machbar. Dafür reicht ein fähiges Baukasten-System oder ein CMS aus. Rein privat ist die Seite jedoch nur dann, wenn sie keinem kommerziellen Zweck dient. In jedem Fall brauchst Du rechtssichere Texte. Der Rest ist Deinem Gestaltungswillen und Deinen Vorstellungen überlassen.
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Darunter versteht sich eine eigene Website, mit der Du keinerlei geschäftliche Absichten verfolgst. Du generierst durch sie keine Einnahmen oder nutzt nutzt sie nicht für irgendein Gewerbe. Sie dient rein privaten Zwecken.
Es gilt Impressumspflicht für jegliche Sorte von Webseite in Deutschland. Selbst rein private Webseiten müssen über Daten zur Kontaktaufnahme sowie eine Anschrift und Namen des Eigentümers verfügen.
Mit den Baukästen-Systemen von Anbietern wie Wix, Jimdo oder IONOS ist die Erstellung einer Webseite machbar, ohne eine Zeile Code schreiben zu müssen.
Sobald Du auf Deiner eigenen Webseite Werbung schaltest, gilt sie als kommerzielle Seite. Auch wenn Du für andere Einnahmen generierst, ist sie nicht mehr privat.
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