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Die beliebtesten Shopsysteme im Vergleich: So findest Du das richtige Shopsystem

Zuletzt aktualisiert am 10.04.2026
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Die besten Shopsysteme im Vergleich: So findest Du das richtige Shopsystem

Wer im professionellen Bereich online Waren oder Dienstleistungen zu verkaufen will, stößt mit Amazon oder eBay schnell an Grenzen. Shopsysteme bieten Dir die Möglichkeit, deinen eigenen Webshop aufzubauen, ohne dass Du viele Vorkenntnisse im Programmieren brauchst.

Wix
1.
Favicon
4.9/5
ab 13,09 Euro mtl.
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IONOS
2.
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4.8/5
ab 1 € mtl.
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Webador
3.
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4.7/5
ab 4,50 Euro mtl.
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STRATO
4.
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4.6/5
ab 7,00 Euro mtl.
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WordPress
5.
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4.5/5
ab 4,00 Euro mtl.
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Als Einsteiger im E-Commerce wie auch als Profi bekommst Du mit Shopsystemen alles, was Du benötigst, um als Onlinehändler durchzustarten. Welche Shopsysteme am besten sind, welche Kosten für Dich entstehen und worauf Du beim Funktionsumfang achten solltest, erfährst Du hier.

Was sind Shopsysteme? Was bieten Shopsysteme?

Bei einem Shopsystem handelt es sich um eine Softwarelösung, die es ermöglicht, Produkte und Dienstleistungen online zu verkaufen. Im E-Commerce bildet ein Shopsystem damit die technische Grundlage für einen Onlineshop und enthält Funktionen wie Bestellmanagement, Warenkörbe und Zahlungsabwicklung.

Shopsysteme eignen sich sowohl für Einzelpersonen als auch für Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen zum Verkauf im Internet anbieten möchten. Auch Non-Profit-Organisationen nutzen Shopsysteme, um zum Beispiel Spenden entgegenzunehmen. Nicht jedes Shopsystem ist dabei ideal für jeden Shopbetreiber.

Welche Shopsysteme gibt es?

Auf dem Markt findet man unzählige Shopsysteme, die sich teils stark voneinander unterscheiden. Nicht nur gibt es viele verschiedene Anbieter, sondern auch verschiedene Varianten von Shopsystemen. Zu den bekanntesten Shopsystemen gehören zum Beispiel Shopify, WIX, Magento oder Shopware.

Das richtige Shopsystem finden: Die beliebtesten Shopsysteme im Vergleich

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Das richtige Shopsystem finden: Die beliebtesten Shopsysteme im Vergleich

Es ist nicht leicht, bei der großen Auswahl an Shopsystemen den Überblick zu behalten und das Tool auszuwählen, das den eigenen Bedürfnissen am ehesten entspricht. Damit Du schnell herausfindest, welches Shopsystem zu Dir passt, stellen wir Dir die derzeit wichtigsten Vertreter im Folgenden vor:

  • Shopware: Shopware gehört zu den erfolgreichsten Shopsystemen mit über 100.000 Kunden, zu denen beispielsweise auch POCO, KoRo und Fleurop gehören. Zu den Vorteilen gehört die flexible Anpassbarkeit durch eine hohe Anzahl an Plugins. Die Preise sind nicht pauschal, sondern werden auf Anfrage individuell kalkuliert. Sie beginnen bei circa 600 Euro im Monat. Der Anbieter richtet sich vor allem an größere Unternehmen, die einen professionellen Onlineshop betreiben möchten.
  • WIX: WIX eignet sich auch für Internet-Neulinge, da keine technischen Vorkenntnisse vonnöten sind. Es gibt ein leicht bedienbares Baukastensystem, optimierte Designs für mobile Geräte und sichere Zahlungsmethoden. Die Mietpreise liegen zwischen 13,09 Euro und 177,31 Euro im Monat. Eine gratis Domain ist für ein Jahr im Preis enthalten. Bei Unzufriedenheit gibt es für die ersten 14 Tage der Vertragslaufzeit eine Geld-zurück-Garantie.
Wix
Website Builder
4.9/5
ab 13,09 Euro mtl.
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Wix Highlights
  • Intuitiver Editor
  • Umfangreiche KI-Funktionen
  • DSGVO-konform
  • Shopify: Für die Nutzung von Shopify brauchst Du zwingend Kenntnisse in HTML und CSS. Die Marketingtools sind fortschrittlich. Du profitierst weiterhin von einem weltweiten Verkauf und einem 24/7-Support in jedem wählbaren Paket. Diese verschiedenen Pakete lassen sich für gerade einmal einen Euro im ersten Monat kostengünstig antesten. Das Advanced Modul kostet derzeit 384 Euro monatlich.
  • 1&1 IONOS: 1&1 IONOS überzeugt mit einem Baukastensystem, das intuitiv und einfach zu bedienen ist. Es gibt zahlreiche integrierte Zahlungsanbieter und leistungsstarke Marketingtools. Das Shopsystem bietet vier Module von Starter bis Experte an. Das Experten-Modul ist mit 42 Euro im Monat (nach sechs Monaten 92 Euro) verhältnismäßig günstig. Damit kannst Du eine unbegrenzte Anzahl digitaler und haptischer Produkte verkaufen.
  • JIMDO: JIMDO hat ein tolles Angebot für kleinere Onlineshops und Einsteiger. Alle wichtigen Grundfunktionen sind in einem Basispaket für 18 Euro pro Monat enthalten. Unbegrenzten Speicherplatz gibt es schon ab 45 Euro pro Monat. Es gibt einen zuverlässigen Kundendienst, viele Zahlungsoptionen und keine Transaktionsgebühren.
  • WooCommerce: Hierbei handelt es sich um eine Plugin-Erweiterung für WordPress. Ideal für jeden, der eine WordPress-Website hat und dort eine Shopfunktion integrieren möchte. Beim Anbieter WooCommerce bekommst Du die CSS-Erweiterung kostenlos. Einige Designs erhältst Du jedoch nur gegen jährliche Bezahlung.
  • Magento: Magento (gehört seit 2018 zu Adobe) ist der größte Konkurrent zu Shopware und wird von etwa einem Drittel aller Onlineshops der Welt verwendet. Es gibt unzählige Plugins und viele Anbindungen, die eine hohe Anpassbarkeit zulassen. Adobe weist keine Preise aus, da diese individuell berechnet werden. Die Open Source Version ist kostenlos erhältlich.
  • Gambio: Gambio bietet seinen Kunden viele verschiedene Designvorlagen und eine intuitive Bedienung, sodass auch Anfänger gut mit der Softwarelösung zurechtkommen. Die Preise beginnen bei 24,95 Euro im Monat und bei jährlicher Zahlung lassen sich zusätzlich zehn Prozent sparen. Besonders angenehm: Es werden keinerlei Transaktionsgebühren erhoben.

Die Gretchenfrage: Welches Shopsystem passt zu Dir? Beste Shopsystem für Dich

Für welches Shopsystem Du Dich entscheiden solltest, hängt unter anderem von deinem Budget, dem Umfang deines Sortiments und den gewünschten Funktionen ab. So kommen für Einzelverkäufer ganz andere Softwarelösungen infrage als für große Unternehmen. Damit Du ein besseres Verständnis davon bekommst, wie sich die verschiedenen Shopsysteme unterscheiden, erklären wir die wichtigsten Fakten in den nächsten Abschnitten.

Arten von Shopsystemen

Wenn Du einen eigenen Online-Shop starten möchtest, stehen Dir verschiedene Arten von Shopsystemen zur Auswahl. Jede Art von Shopsystem hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, abhängig von deinen technischen Kenntnissen, Budget und individuellen Anforderungen. Hier erfährst Du mehr über die verschiedenen Optionen, die Dir zur Verfügung stehen.

SaaS-Lösungen

SaaS bedeutet „Software as a Service“. Hierunter fallen die meisten Shopsysteme für Neulinge, da sie einfach einzurichten und zu verwalten sind. Technisch braucht der User hier nicht viel zu tun und auch die Wartung wird vom Anbieter selbst übernommen. Das Shopsystem ist cloudbasiert verfügbar und funktioniert mit dem Baukastenprinzip. Oft sind SaasS-Lösungen im unteren Preissegment zu finden, dafür wird die Nutzung gemietet. Es fallen also dauerhaft Kosten an. Die Menge an Designvorlagen gibt vor, wie flexibel Du deinen Shop gestalten kannst. Bekannte Beispiele sind Shopify und WIX.

Open-Source-Shopsysteme

Bei Open Source-Lösungen werden die Shops als Freeware mit öffentlich zugänglichem Quellcode angeboten. Dadurch kannst Du in deinem Shop ganz nach deinen individuellen Wünschen Anpassungen vornehmen. Natürlich brauchst Du dafür jede Menge Know-how in Sachen Programmierung. Wer sich technisch aber gut auskennt und viel Zeit mitbringt, ist mit einem gratis Open-Source-Shopsystem wie dem von Adobe Commerce oder OpenCart gut beraten.

Plugin-Lösungen

Möchtest Du keinen eigenen Onlineshop errichten, sondern eine Shopfunktion in deiner bestehenden Website als Erweiterung einbauen, bietet sich eine Plugin-Lösung an. Webshop-Plugins sind erweiterbar und daher auch für kleine Unternehmen interessant. Der größte Vertreter in diesem Bereich ist WooCommerce, einem Plugin für das CMS WordPress. WooCommerce ist kostenlos in seiner Grundfunktion.

On-Premise-Lösungen

Bei einer On-Premise-Lösung erwirbst Du lediglich eine Software-Lizenz. Das Hosting musst Du hingegen eigenständig organisieren. Da es viel Aufwand bedeuten kann, die Gestaltung komplett selbst zu übernehmen, kontaktieren viele User hierfür eine Agentur. On-Premise-Lösungen sind praktisch, wenn ein großes Maß an Individualität gewünscht ist und ein besonders hoher Sicherheitsstandard benötigt wird. Dafür sind die Kosten recht hoch. On-Premise wird vor allem von größeren Unternehmen in Anspruch genommen.

Wahl eines Shopsystems: Welche Funktionen braucht dein Online-Shop?

eine Karikatur eines Bildschirms, Geld, einer Tasche und einer Kreditkarte

Wahl eines Shopsystems: Welche Funktionen braucht dein Online-Shop?

Die Auswahl eines Shopsystems hat einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg deines Geschäfts. Damit deine Kunden zufrieden sind und sich auf deiner Website gut zurechtfinden, dürfen bestimmte Funktionen nicht fehlen. Das sind vor allem:

  • Warenkorbsystem: Mithilfe eines Warenkorbsystems können sich deine Kunden die Produkte ihrer Wahl in den Einkaufswagen legen, um sie danach im Kassenbereich zu bezahlen. Diese Funktion ist bei Onlineshops gängig und erhöht die Benutzerfreundlichkeit enorm.
  • Produktverwaltung: Eine übersichtliche Produktverwaltung verbessert den Verkauf automatisch, da sich deine Kunden im Shop gut durchklicken können, ohne sich zu „verlaufen“ oder Waren angeboten zu bekommen, für die sie sich gar nicht interessieren. Idealerweise bietet Dir das Shopsystem die Optionen, Produktkategorien, Produktbeschreibungen, Preise, Bilder und andere relevante Informationen zu integrieren.
  • Zahlungsintegration: Dein Onlineshop sollte im besten Fall mehrere Zahlungsmethoden anbieten, um deinen Kunden den Zahlungsprozess so bequem wie möglich zu machen. Zu den beliebtesten Zahlungsmethoden in Deutschland gehören Paypal, Kreditkarte, Kauf auf Rechnung und Lastschriftverfahren.
  • Kundenverwaltung: Wenn der Kunde sich ein eigenes Kundenkonto erstellen kann, ist das für für ihn und Dich sinnvoll. Der Kunde erhält eine Übersicht zur Bestellhistorie und kann seine Daten (Adresse, Zahlungsinformationen etc.) speichern lassen, die ihm die Bestellung beim nächsten Mal vereinfachen. Du als Verkäufer kannst das Kaufverhalten deiner Kunden gezielter untersuchen, personalisierte Angebote machen und andere Maßnahmen zur Kundenbindung und -Erweiterung ergreifen.
  • Schnittstellen zu Versandanbietern: Durch entsprechende Schnittstellen profitieren deine Kunden von einer transparenten Versandabwicklung. Außerdem hast Du stets den Überblick über alle Lieferungen. Automatisch generierte Versandetiketten nehmen Dir einen wichtigen Arbeitsschritt ab.
  • Suchfunktion: Eine Suchfunktion erleichtert es deinen Kunden, gezielt nach Produkten Ausschau zu halten, die sie interessieren. Ähnlich praktisch sind Filter- und Sortierfunktion, wodurch der Kunde seine Suche einschränken und so effizienter gestalten kann.
  • Optimierung auf unterschiedlichen Geräten: Viele User tätigen ihre Onlineeinkäufe via Smartphone. Es ist heute daher unerlässlich, dass die Shop Oberfläche für die mobile Nutzung optimiert ist. Manchmal ist diese Funktion im kostenlosen oder im Basis-Paket noch nicht enthalten.
  • Ansprechende Templates: Der erste Eindruck kann viel ausmachen. Wenn Du also eine cloudbasierte Software verwendest, sollten thematisch passende und attraktive Templates verfügbar sein. Wirf am besten schon mal einen Blick in die Auswahl, bevor Du Dich an einen Vertrag bindest.
  • Internationalisierung: Strebst Du einen globalen E-Commerce an, sollte dein Onlinestore möglichst international sein. Dazu gehört, dass er sich zumindest auf Englisch umstellen lässt und verschiedene Währungen unterstützt. Einige Shopsysteme erleichtern die Einrichtung eines internationalen Onlinestores.
Wix
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IONOS
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WordPress
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Hinzu kommen Funktionen, die Dir bei der Einrichtung und der Verwaltung des Webshops helfen. Zu den wichtigsten gehören:

  • Baukastensystem: Gerade wenn Du wenig Ahnung von IT hast, ist ein Baukastensystem die perfekte Lösung, um trotzdem zu einem optisch ansprechenden und benutzerfreundlichen Onlineshop zu kommen. Bei der Einrichtung ziehst Du Dir die verschiedenen Elemente per Drag-and-Drop dorthin, wo Du sie haben willst. Vorlagen richten Dir den Shop mit wenigen Mausklicks so ein, dass Du nur noch deine Produkte hinzufügen musst. Gibt es eine kostenlose Probeversion, hast Du die Möglichkeit, zu testen, wie intuitiv das Backend für Dich ist.

Lesetipp: Hier findest Du die besten Baukasten Website Builder  im Vergleich

  • Flexibilität: Du solltest deinen Onlineshop an deine individuellen Bedürfnisse anpassen können. Dazu gehört auch, dass dein Webshop skalierbar ist. Wenn Du mit deinem Onlineshop durchstartest und wächst, wäre es schade, wenn Du dann den Anbietern wechseln müsstest.
  • Buchhaltungsfunktionen: Mit Buchhaltungsfunktionen wird Dir ein großer Teil der Arbeit abgenommen. Rechnungen werden zum Beispiel automatisch erstellt und Du erhältst Berichte über alle Transaktionen. Automatisierte Steuerberechnungen und Möglichkeiten zum Export in eine schon bestehende Buchhaltungssoftware sind ebenfalls wertvolle Features.
  • SEO und andere Marketingfunktionen: Gutes Marketing erhöht die Sichtbarkeit deines Shops und sorgt dafür, dass Du mehr Kunden generierst. Einige Pakete enthalten bereits leistungsstarke Marketingtools, die beispielsweise über eine KI ermöglichen, dass alle Texte und URLs für das Google-Ranking optimiert werden. Auch weitere integrierte Marketingfunktionen wie Werbeaktionen, Gutscheine, Produktbewertungen etc. können wichtige Tools sein, die die Aufmerksamkeit für deinen Shop erhöhen.
  • Analysetools: Dank Analysetools kannst Du beobachten, wie sich die Besucherzahlen und dein Umsatz entwickeln, was deine Kunden interessiert usw. Mit Hilfe von Analytics hast Du die Chance, ganz gezielt Verbesserungsmaßnahmen zu unternehmen und dadurch deine Verkäufe zu steigern.
  • Genügend Speicher: Viel Speicherplatz ist elementar, um eine große Anzahl von Produkten mit zugehörigen Bildern, Informationen etc. zu speichern und anzeigen zu können. Damit alle Vorgänge reibungslos vonstatten gehen, darf es zu keinem Zeitpunkt zu Engpässen kommen. Höherpreisige Pakete bieten oft unendlich viel Speicherplatz an.
  • CRM-Anbindung: Durch die Integration eines CRM-Systems (CRM: Customer-Relationship-Management) lassen sich Kundendaten zentralisieren. Auf dieser Grundlage kannst Du gezielte Marketingkampagnen durchzuführen und deine Kundenbindung optimieren.
  • ERP-Anbindung: Um den Bestellprozess nahtloser zu gestalten, lohnt sich eine ERP-Anbindung (ERP: Enterprise Resource Planning). Da viele Vorgange wie die Lagerverwaltung und die Auftragsabwicklung auf diese Weise automatisiert werden können, erhöht eine ERP-Anbindung deutlich die Effizienz deines Shops.
  • Sicherheit: Die Daten deiner Kunden müssen sicher sein. Außerdem bist Du verpflichtet, die Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einzuhalten. Viele Shopsysteme haben entsprechende Sicherheiten schon in ihre Software eingebaut, so dass es später nicht zu Sicherheitslücken kommen sollte. Achte außerdem auf die SSL-Verschlüsselung deines Shops, die oft im Preis mit inbegriffen ist.
  • Support: Klappt mal etwas nicht oder gibt es andere Probleme mit der Softwarelösung, ist es elementar, dass man einen Ansprechpartner hat. Für diesen Zweck stellen die meisten Anbieter einen Kundendienst bereit, der Dir bei deinem Anliegen weiterhilft. Es ist natürlich ein Bonus, wenn er 24 Stunden am Tag erreichbar ist, deine Sprache beherrscht und zeitnah antwortet.

Was kostet das Shopsystem?

Wie viel Du für ein Shopsystem ausgeben musst, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So bietet der Markt eine große Anzahl an Lösungen mit unterschiedlichem Leistungsportfolio an. Einige Anbieter haben zudem mehrere Pakete im Repertoire, zwischen denen Du Dich je nach gewünschten Funktionen und der Größe deines geplanten Shops entscheiden kannst. Einige Systeme sind sogar kostenlos nutzbar. Achte auch darauf, dass der Preis oftmals nach einigen Monaten oder nach einem Jahr steigt.

Für Einsteiger oder Personen, die kleinere Shops betreiben möchten, reicht eine günstige Version in der Regel aus. Hier musst Du mit etwa 5 bis 35 Euro im Monat rechnen. Umfangreichere Systeme für einen großen Webshop und mit vielen Funktionen können in den drei- bis vierstelligen Bereich gehen.

Darüber hinaus gibt es für viele kostenpflichtige Modelle de Möglichkeit, sie zunächst kostenlos zu testen. Kostenlose Varianten sind eine tolle Chance, um die einzelnen Shopsysteme risikofrei auszuprobieren. Denke jedoch daran, die kostenlose Testversion rechtzeitig zu kündigen, wenn Du nicht zufrieden bist.

Was möchtest Du im E-Commerce verkaufen?

Ein Bild einer Illustration, die das Konzept des Online-Shoppings darstellt. Ein Computerbildschirm zeigt eine Webseite mit einem Einkaufswagensymbol und einem Mauszeiger. Im Hintergrund sind eine Kreditkarte, Geldscheine, Münzen und eine Einkaufstasche zu sehen, die verschiedene Zahlungsmethoden und den Kaufprozess symbolisieren.

Was möchtest Du im E-Commerce verkaufen?

Bevor Du einen Onlineshop eröffnest, solltest Du Dir genau überlegen, was Du eigentlich verkaufen willst. Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur deine Zielgruppe und dein Geschäftsmodell an sich, sondern auch die Auswahl des passenden Shopsystems.

Handelt es sich um physische oder digitale Produkte? Nicht alle Software-Lösungen erlauben den Verkauf von digitalen Waren wie Dienstleistungen. Bei physischen Produkten musst Du zusätzlich auf Faktoren wie Versandlogistik und Bestandsverwaltung achten.

Führe eine sorgfältige Marktanalyse durch, um den Erfolg deines Geschäfts zu sichern. Stelle dir Fragen wie: Gibt es eine Marktlücke, die ich nutzen kann? Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen und was benötigt diese? Wie heben sich meine Produkte von der Konkurrenz ab? Legt meine Zielgruppe besonders großen Wert auf eine nachhaltige Produktion?

Kostenlose Shopsysteme: Lohnt sich das?

Die Entscheidung für ein kostenloses Shopsystem kann verlockend sein, gerade wenn nicht viel Budget vorhanden ist. Leider weisen gratis Produkte viele Nachteile auf, über die man nur schlecht hinwegsehen kann.

Ein großes Problem ist der Mangel an wichtigen Funktionen. Kostenlose Varianten haben oft kaum originelle Templates, Marketing-Tools oder Analytics. Außerdem ist der Speicherplatz in der Regel so gering, dass nur ein sehr kleiner Shop betrieben werden kann. Fehlender Support und Sicherheitsrisiken sind weitere nicht außer Acht zulassende Faktoren, die gegen ein kostenloses System sprechen. Oft gibt es zudem versteckte Kosten, beispielsweise für das Hosting oder bestimmte Erweiterungen. Manchmal kommt man mit einem Komplettpaket günstiger weg und hat mehr davon.

Hast Du eigene Programmierkenntnisse und viel freie Zeit, kannst Du über ein kostenfreies Open-Source-System nachdenken. Hier musst Du alles selbst einrichten, dafür kannst Du aber auch deinen Vorstellungen und deiner Kreativität bei der Gestaltung freien Lauf lassen.

Sehr günstige oder kostenlose Shopsystem sind eine solide Möglichkeit, einen Onlineshop zu starten und erste Erfahrungen mit E-Commerce zu machen. Langfristig gesehen wirst Du aber nicht um eine kostenpflichtige Lösung herum kommen.

Lesetipp: mehr zum Thema „Onlineshop erstellen kostenlos“

Fazit

Das richtige Shopsystem zu finden, ist nicht immer einfach. Es gibt zahlreiche Optionen, von kostenlosen Open-Source-Lösungen bis hin zu umfassenden, kostenpflichtigen Plattformen, die jeweils unterschiedliche Anforderungen und Budgets abdecken. Als Grundlage für deine Entscheidung können zum Beispiel die Funktionen dienen, auf die Du im Betrieb deines Onlineshops nicht verzichten möchtest. Auch deine Vorkenntnisse sind ein elementares Kriterium, da nicht alle Softwares für Einsteiger geeignet sind. Nutze am besten kostenlose oder günstige Probeversionen verschiedener Anbieter, um Dir ein Bild machen zu können. So findest Du schnell ein Tool, dass deinen Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprichst und schaffst den schnellen Einstieg in den E-Commerce.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Shopsysteme

Was ist ein Shopsystem?

Ein Shopsystem ist eine Software, die Dich beim Betrieb deines Onlineshhops unterstützt. Durch ein Shopsystem kannst Du deine Produkte professionell verkaufen, ohne die Dienste wie eBay oder Amazon zurückgreifen zu müssen. Das erlaubt Dir, deine eigenen Anpassungen vornehmen zu können und den Shop so zu gestalten, wie Du möchtest. Viele Shopsysteme lassen sich einfach bedienen, so dass Du kaum bis keine technischen Vorkenntnisse benötigst. Funktionen wie Buchhaltung, Logistik und Marketing sind je nach Paket bereits in die Software integriert.

Welche Shopsysteme gibt es?

Es gibt verschiedene Varianten von Shopsystemen. Die einsteigerfreundlichsten sind die cloudbasierten SaaS-Lösungen. Sie lassen sich einfach einrichten und sind auch für IT-Neulinge intuitiv bedienbar. Bei vorhanden Programmierkenntnissen kannst Du Dich jedoch auch für Open-Source- oder On-Premise-Lösungen entscheiden. Hierbei bist Du freier in der Gestaltung, brauchst aber auch viel Know-how und verfügbare Zeit. Wer bereits eine inhaltsorientierte Website hat und eine dort eine Verkaufsoption einfügen möchte, kann sich auch für ein Plugin wie das kostenlose WooCommerce entscheiden.

Beliebte Shopsysteme größerer Unternehmen sind Shopware und Magento. Für Anfänger eignen sich jedoch eher Anbieter wie WIX, 1&1 IONOS und Gambio. Wer gerne selbst viele Anpassungen vornehmen möchte, entscheidet sich am besten für Shopify. Der Markt ist allerdings voll von Angeboten. Es kann sich lohnen, sich verschiedene Shopsysteme anzuschauen und so herauszufinden, welches zum eigenen Shopkonzept passt.

Welche Shopsysteme sind kostenlos?

Kostenlose Shopsysteme sind keine Seltenheit, vielen fehlt es jedoch leider an Professionalität und zahlreichen wichtigen Funktionen. Sind Programmierkenntnisse vorhanden, ist ein Open-Source-Modell eine gute Möglichkeit, kostenlos an einen Onlineshop zu kommen. Natürlich ist der hohe Zeitaufwand bei der Berechnung aber nicht zu vernachlässigen.

Ein gutes kostenloses Baukastensystem ist Ecwid. Die gratis Version ermöglicht den Verkauf von zehn Produkten. Es gibt keinen Support, dafür aber verschiedene Marketing-Tools, DSGVO-Konformität und Smartphone-Optimierung. Möchtest Du also nur wenige Produkte verkaufen, bist Du mit Exwid gut beraten. Betreibst Du schon eine WordPress-Seite, empfiehlt sich außerdem das gratis Plugin von WooCommerce.

Einige Anbieter wie Shopware oder PrestaShop haben zudem ein kostenfreies Paket im Repertoire. Diesem fehlt es zwar an einigen Funktionen, für Einzelpersonen kann das Angebot aber trotzdem attraktiv sein.

Brauche ich Programmierkenntnisse für ein Shopsystem?

Das kommt darauf an, für welches Shopsystem Du Dich entscheidest. Handelt es sich um eine Software im Baukastenprinzip, brauchst Du in der Regel keine Vorkenntnisse im Bereich Programmierung. Hier fügst Du alle Komponenten mit Drag-and-Drop in die Benutzeroberfläche ein. Bei OpenSource- oder On-Premise-Lösungen musst Du allerdings fast alles selbst programmieren. Du kannst hierfür eine Agentur beauftragen, die jedoch oft kostspielig ist. Für Personen ohne Programmierkenntnisse lohnen sich SaaS-Lösungen im Baukastenprinzip in der Regel, trotz der monatlich anfallenden Kosten.

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