


Suchmaschinenoptimierung – Sichtbarkeit verbessern
Deine eigene Website oder einen Onlineshop zu starten, ist heute nicht mehr schwer. Dank Baukastensystemen und kostenlosen Contentmanagement Lösungen ist der Launch Deiner Seite auch mit kleinem Startkapital kein Problem mehr. Doch nach dem Launch der Seite beginnt die Arbeit oft erst. Vor allem gilt es jetzt, Besucher auf Deine neue Seite zu locken. Wichtig ist dafür meist vor allem eines: Suchmaschinenoptimierung.
Dabei geht es darum, Deine Seite in den Ergebnissen der Google Search und anderer Suchmaschinen möglichst weit nach vorne zu bringen. Denn die meisten Google-Nutzer klicken nur auf die ersten paar Treffer einer Suche. Wenn Deine Seite erst nach einigem Scrollen oder gar auf der zweiten Ergebnisseite auftaucht, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie gefunden wird. SEO-Projekte werden häufig von spezialisierten Agenturen umgesetzt.
Mithilfe praktischer, oft sogar kostenloser SEO-Tools kannst Du diese Arbeit zumindest für kleinere Projekte aber auch selbst erledigen. Im folgenden Beitrag erfährst Du mehr darüber, wie Du Deine Seite mit vertretbarem Aufwand bei Suchmaschinen wie Google auf die vorderen Plätze bringst.
Mit Suchmaschinenoptimierung ist gemeint, dass Du Deine Website so optimierst, dass sie bei Suchmaschinen wie Google gut auffindbar ist. Dabei spielt neben einigen technischen Optimierungen vor allem Content eine Rolle. In der Praxis optimierst Du Deine Seite dabei mit Blick auf sogenannte „Keywords“. Das sind die Begriffe, die die Nutzer bei Google und Co. suchen. Wenn Du eine Seite für ein Café in Hamburg betreibst, möchtest Du schließlich bei Suchen nach „Kaffeetrinken Hamburg“ gefunden werden und nicht, wenn jemand nach „Nordic Walking Stöcke Test“ sucht.
Damit Google und andere Suchmaschinen verstehen, worum es auf Deiner Seite geht und sie bei entsprechenden Suchen anzeigen, müssen die entsprechenden Keywords auf der Seite auch auftauchen. Eine einfache und gute Möglichkeit, das zu erreichen, ist es beispielsweise auf der Seite ein Blog zu führen. Indem Du interessante Artikel zu Deinem Thema veröffentlichst, schaffst Du bereits ein besseres Ranking.
De facto spielen bei der Search-Engine-Optimization aber auch viele externe Faktoren eine Rolle. Vor allem Links von anderen Seiten, die auf Dein Angebot verweisen, sind wichtig, um Google zu signalisieren, dass Deine Seite relevant ist.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe technischer Eigenschaften, die Deine Seite erfüllen sollte, um von Google hoch gerankt zu werden. Speziell die Ladezeiten der Seite auf Smartphones spielen dabei eine große Rolle. Wie die Suchmaschinen ihre Ergebnisse ganz genau ranken, ist allerdings nicht bekannt. Insbesondere wird der Google-Algorithmus ständig weiterentwickelt und ist eines der größten Geschäftsgeheimnisse des Techriesen.

Suchmaschinenwerbung (SEA) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind zwei wesentliche Strategien im digitalen Marketing, die darauf abzielen, die Sichtbarkeit einer Website in den Suchmaschinenergebnissen zu erhöhen.
SEO umfasst verschiedene Techniken und Taktiken, um die organische (unbezahlte) Platzierung einer Website in den Suchmaschinenergebnissen zu verbessern. Dies beinhaltet:
Ziel von SEO ist es, eine langfristige, nachhaltige Verbesserung der Suchmaschinenplatzierung zu erreichen.
SEA bezieht sich auf bezahlte Anzeigen, die auf Suchmaschinen wie Google erscheinen. Diese Anzeigen, oft als Pay-per-Click (PPC) Werbung bezeichnet, erscheinen meist über oder neben den organischen Suchergebnissen. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:
SEA bietet schnelle Ergebnisse und gezielte Sichtbarkeit, da Anzeigen sofort nach der Erstellung erscheinen und spezifische Zielgruppen ansprechen können.
Während SEO auf langfristige, organische Reichweite abzielt, bietet SEA schnelle und gezielte Sichtbarkeit durch bezahlte Anzeigen. Beide Strategien sind komplementär und können zusammen eine umfassende Online-Marketingstrategie bilden, die sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele abdeckt.
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Bessere Google-Rankings erhalten
Um mit der Suchmaschinenoptimierung zu beginnen, ist es wichtig, Dir zunächst zu verdeutlichen, wie eine Suchmaschine eigentlich arbeitet. Zunächst erfassen die Suchmaschinen Seiten in zwei Schritten.
Mithilfe sogenannter Crawler (zu Deutsch: „Krabbler“) grasen die Konzerne das Web ab. Internetseiten werden von diesen Programmen automatisch geöffnet, analysiert und kopiert. Dabei folgen die Crawler Links auf den Seiten und verschaffen sich so ein umfassendes Bild des offenen Webs. Diese Erfassung findet Tag für Tag, rund um die Uhr statt. Milliarden von Websites werden so regelmäßig erfasst und auf Aktualisierungen geprüft.
Parallel indexieren die Suchmaschinen die so gesammelten Daten. Der Index ist die zentrale Suchdatenbank. Sehr stark vereinfacht beschrieben ähnelt der Suchindex einem Schlagwortverzeichnis, wie es in wissenschaftlichen Sachbüchern vorkommt. Dort wird dann zum Beispiel festgehalten, dass auf einer Seite Wörter wie „Kaffeetrinken“, „Café“ oder „Hamburg“ vorkommen. Sucht nun jemand nach diesen Begriffen, wird die Seite als Suchtreffer ausgegeben.
An dieser Stelle kommt das Ranking ins Spiel. Google versucht den Nutzern immer die besten und relevantesten Treffer als Erstes anzuzeigen. Die Kriterien, nach denen die Ausgabe sortiert wird, sind streng gehütete Geschäftsgeheimnisse. In der SEO-Szene wird deshalb viel Mühe darauf verwandt, zu erschließen, wie das Ranking genau funktioniert.
Beim Optimieren geht es in der Regel vor allem darum, die Seite für Google einzurichten. Mit einem Marktanteil von über 90 % ist die Google-Suche schließlich die mit Abstand wichtigste Suchmaschine der Welt. Dennoch kann es sich auch lohnen, die Ergebnislisten bei anderen Suchmaschinen wie Bing im Auge zu behalten.

Bei der Onpage-Optimierung geht es darum, dass Du Deine Seite inhaltlich für die Suchmaschinen optimierst. Besonders wichtig sind dabei:
Am bedeutendsten ist für den Google-Index nach wie vor Text. Ganz einfach deshalb, weil Texte von den Google-Systemen am besten ausgelesen und analysiert werden können. Lange Zeit kam es bei der Optimierung von Text vor allem auf die Keyword-Dichte an. Sprich: Je häufiger Dein Ziel-Keyword im Text vorkam, desto besser. Inzwischen wird dabei allerdings auch die Frequenz des Keywords im Verhältnis zum übrigen Text gewichtet und mit anderen Seiten verglichen, die die betreffenden Schlagwörter auch enthalten. Man spricht dabei von Within Document Frequency und Inverse Document Frequency oder kurz WDF*IDF.
Fast genauso wichtig ist es, dass Du Deinen Content strukturiert aufbaust. Indem Du Zwischenüberschriften, Listen und andere strukturierende HTML-Elemente einsetzt, zeigst Du den Suchmaschinen, welche Inhalte wichtig sind. Ebenso spielen nach wie vor Meta-Informationen eine Rolle. Titeldaten und Seitenbeschreibungen sind zwar für die User nicht unmittelbar sichtbar, geben den Search-Engines aber wichtige Hinweise zur Einordnung Deiner Inhalte.
Auch multimedialer Content wie Bilder oder Videos werden von Google bei der Auswertung der Seiten berücksichtigt. Insbesondere hast Du damit eine Chance, auch über die Bildersuchfunktionen der Suchmaschinen gefunden zu werden. Es ist zudem davon auszugehen, dass Google Bilder mithilfe moderner Machine-Learning-Technik zunehmend auch nach semantischen Kriterien auswerten wird.
Bei der Offpage-Optimierung geht es um Ranking-Faktoren, die Du nicht auf Deiner eigenen Website beeinflusst. Zu den wichtigsten Offpage-Optimierungen zählen:
Linkbuilding. Welche Urls sind für Deine Webseite relevant?
Wie oben beschrieben, sind sogenannte Backlinks für die Suchmaschinenalgorithmen ein wesentlicher Ranking-Faktor. Von anderen Seiten häufig verlinkte Websites werden als relevanter und wertvoller eingestuft.
Aus SEO-Perspektive gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Verlinkungen zu erhalten. Einerseits kannst Du versuchen, „organische“ Backlinks zu generieren, indem Du wertvollen Content bereitstellst und andere darauf aufmerksam machst. Das ist naturgemäß der aufwendigste und, wenn Du den Content einkaufst, teuerste Weg. Langfristig sind solche „echten“ Links aber häufig am effektivsten. Auch (gute) Gastbeiträge auf anderen Seiten und Blogs zu verfassen kann eine sinnvolle Möglichkeit sein, Deine Seite bekannter zu machen und eingehende Verlinkungen zu erhalten.
Dem stehen verschiedene Möglichkeiten gegenüber, künstlich Links zu erzeugen. Dazu gehören zum Beispiel Linkfarmen und gekaufte Partnerschaften mit Influencern. Insbesondere Linkfarmen, also Seiten, deren einziges Ziel es ist, Links zu erzeugen, erweisen sich dabei allerdings allzu häufig als teures Strohfeuer. Denn sobald Google erkennt, dass eine Seite nur künstliche Links enthält, werden die davon ausgehenden Verlinkungen für das Ranking entwertet. Schlimmstenfalls findet sogar ein Downranking der verlinkten Inhalte statt.
Technische Suchmaschinenoptimierung
Eng mit der Onsite-Optimierung verwandt ist technische SEO. Google hat im Laufe der Zeit mehr und mehr Rankingfaktoren eingeführt, die nicht Inhalt, sondern Technik der gecrawlten Seiten bewerten. Zu den wichtigsten technischen SEO-Maßnahmen zählen:
Die Optimierung der Ladegeschwindigkeiten geht oft unmittelbar in die Onsite-Optimierung über. Indem Du Bilddateien mit geringer Größe verwendest, kannst Du häufig bereits wichtige, für Google ausschlaggebende Sekundenbruchteile gewinnen. Wenn Du ein CMS wie WordPress nutzt, kann es zudem sinnvoll sein, Plug-ins für die Optimierung zu nutzen. Sogenannte Static-Cache-Erweiterungen, die die sonst dynamisch erstellten Seiten vorab generieren und zwischenspeichern, erhöhen die Geschwindigkeit Deiner Website.
Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der technischen Optimierung ist, dass Deine Seite auf mobilen Endgeräten gut funktionieren muss. Man spricht auch von „responsivem Design“, wenn die Seite sich dynamisch an die Größe des genutzten Bildschirms anpasst. Da heute ein wesentlicher Teil des Webtraffics von Smartphones und Tablets kommt, setzt Google das mittlerweile voraus. Wenn Du ein CMS nutzt und Deine Seite auf einem einigermaßen aktuellen Theme aufbaut, ist sie vermutlich bereits responsive designt.
Prüfen solltest Du das aber natürlich dennoch noch einmal. Zu guter Letzt gilt inzwischen auch die Verschlüsselung per TLS/SSL als wichtiger Ranking-Faktor. Die meisten Hostingprovider und Anbieter von Homepagebaukästen wie Wix oder Jimdo aktivieren das HTTPS-Protokoll mittlerweile automatisch. Wenn Deine Seite noch kein HTTPS unterstützt, kannst Du es, soweit Du unbeschränkten Zugriff auf den Server hast, über ein kostenloses Let’s-Encrypt-Zertifikat aktivieren.

Wie oben beschrieben, optimierst Du Deine Seite auf bestimmte Suchanfragen. Dabei ist es wichtig, Deine knappen Ressourcen nicht in unnötige Optimierungen zu investieren. Daher ist es sinnvoll, Dir im Voraus Gedanken über die Keywords zu machen, auf die Du Dich konzentrieren möchtest.
Keyword-Research-Tools wie Semrush helfen Dir dabei, Keywords zu identifizieren, nach denen häufig gesucht wird. Gerade wenn Du mit Deiner Seite ganz frisch an den Start gehst, ist es sinnvoll, eine solche Recherche durchzuführen. Eine sehr einfache Einstiegsmöglichkeit sind die Google-Suchvorschläge. Wenn Du zum Beispiel „Hundefutter“ in die Google-Suche eingibst, werden Dir Ergänzungen wie „Test“, „Trockenfutter“ oder „selber kochen“ vorgeschlagen. Die Vorschläge basieren auf häufigen Google-Suchanfragen und sind damit potenziell sinnvolle Optimierungsziele.
Wenn Deine Seite bereits eine Weile existiert, kannst Du zusätzlich Analytics-Daten auswerten, um zu ermitteln, welche Deiner Unterseiten besonders gut angenommen werden. Auch das hilft Dir, wichtige Keywords zu identifizieren. Ein besonders wertvolles Tool ist dabei die Google Search Console. Das Analysewerkzeug von Google unterstützt Dich dabei, all jene Unterseiten zu identifizieren, die bereits viel Google-Traffic erzeugen. Zusätzlich zeigt es Dir sogenannte „Opportunity Keywords“ an, auf die Du Dich konzentrieren solltest. Besonders effektiv ist die Nutzung der Google Search Console, wenn Du zusätzlich Google Analytics als Analyselösung auf Deiner Website zum Einsatz bringst.
Die Basis aller modernen Suchmaschinen ist das Prinzip des sogenannten PageRanks, das die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin 1997 etablierten. Die Bedeutung von Websites wird damit vor allem daran festgemacht, wie häufig sie von anderen Seiten erwähnt und verlinkt werden. Auch wenn die Ranking-Algorithmen von Google und Bing heute um ein Vielfaches komplexer sind, sind Backlinks noch immer das wichtigste Kriterium für die qualitative, inhaltliche Beurteilung von Websites.
Gerade für kleine Seiten ist Linkbuilding dabei oft eine Frage der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Wenn Du die Möglichkeit dazu hast, kann es sinnvoll sein, Gastbeiträge auf anderen Seiten zu schreiben. Auch das einfache Kommentieren fremder Blogposts kann bereits sinnvoll sein. Interviews auf anderen Seiten zu geben, Vorträge zu halten oder als Unternehmen Jobs auf Deiner Seite auszuschreiben, sind ebenfalls hilfreiche Maßnahmen. Alles, was potenziell für Aufmerksamkeit sorgt, ist eine gute Möglichkeit, organisches Linkwachstum zu erzeugen.

Die besten SEO-Praktiken
Für kleine, vor allem lokal aktive Unternehmen spielt auch das Thema „Local SEO“ eine große Rolle. Längst wurden die Gelben Seiten bei der Suche nach lokalen oder regionalen Unternehmen von den großen Internetsuchmaschinen abgelöst. Restaurants, Geschäfte und regional aktive Handwerker und Dienstleister konzentrieren sich häufig auf Keywords wie „leckerste Pizza Magdeburg“, „billiger Elektroinstallateur Bonn“ oder „Kinderschuhe Augsburg“. SEO für solche Anfragen funktioniert letztlich ganz ähnlich wie bei anderen Keywords.
Etwas komplexer wird es bei Anfragen, die Google implizit als lokale Suchen auffasst. Wenn Du als Nutzer auf Deinem Smartphone nach „Pizza essen“ oder „Pizza in der Nähe“ suchst, versucht Google Dir nach Möglichkeit Pizzerien in der unmittelbaren Umgebung anzuzeigen. Dabei werden sowohl Ergebnisse aus „Google My Business“ ausgespielt als auch nativ im Google-Index erfasste Websites.
Damit Dein Unternehmen in der Infobox zu den lokalen Treffern (dem sogenannten „Map Pack“) gelistet wird, ist es wichtig, dass Du Deine Daten bei Google My Business einträgst. Auch mit Blick auf Suchen bei Google Maps spielen diese Daten eine große Rolle. Damit Deine normale Website auch unabhängig davon bei lokalen Suchen berücksichtigt wird, solltest Du eine sogenannte NAP-Citation einfügen. Das sind Name, Adresse und Telefonnummer (Phone).
Achte darauf, dass diese Daten auf Deiner Website, Deiner Google-My-Business-Seite und Deinen Social-Media-Profilen identisch sind. Für Google ist das wichtig, um eindeutig zu erkennen, dass all diese Seiten ein und dasselbe Unternehmen repräsentieren. Auch ansonsten ist „Google My Business“ ein wichtiger Faktor für die Auffindbarkeit Deines Unternehmens. Versuche auch, zufriedene Kunden zu einer Bewertung zu ermutigen. Das erhöht Dein lokales Ranking weiter. Zudem sind gute Bewertungen auf Google Maps gerade für kleinere Unternehmen meist echtes Marketing-Gold.
Um den Erfolg von SEO-Maßnahmen zu beurteilen, blicken die meisten Websitebetreiber zunächst vor allem auf das unmittelbare Ranking und die Abrufzahlen (Organic Traffic). Das ist natürlich auch nicht falsch, schließlich ist das Ziel Deiner SEO-Maßnahmen in der Regel zunächst ein höheres Besucheraufkommen zu generieren. Doch es gibt auch eine ganze Reihe weiterer Metriken und Performance-Indikatoren:
Daneben sind KPIs wie Ladezeit, Verweildauer und Anzahl der Backlinks wichtige Metriken für die Messung Deines SEO-Erfolgs.
Viele Website-Builder bieten integrierte SEO-Tools an, um Nutzern zu helfen, ihre Websites für Suchmaschinen zu optimieren und eine bessere Sichtbarkeit zu erreichen. Hier sind einige der führenden Anbieter:
Wix ist bekannt für seine benutzerfreundliche Drag-and-Drop-Oberfläche und bietet eine breite Palette an SEO-Tools. Dazu gehören:
Squarespace ist eine elegante Plattform, die sich besonders für Kreative eignet. Ihre SEO-Tools umfassen:
WordPress.com bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten und eine Vielzahl von Plugins für SEO, darunter:
Für E-Commerce-Websites ist Shopify eine der besten Optionen. Ihre SEO-Funktionen umfassen:
Jimdo ist eine benutzerfreundliche Plattform, die insbesondere für kleine Unternehmen geeignet ist. Ihre SEO-Tools umfassen:
Wer sich selbst an der Suchmaschinenoptimierung versucht, macht dabei mitunter vermeidbare Fehler. Häufige SEO-Fehler, die Du leicht vermeiden kannst, sind beispielsweise:
Google reagiert sehr ungnädig auf Inhalte, die auch bereits an anderer Stelle im Web zu finden sind und wertet Seiten mit kopiertem Inhalt stark ab. Das kann auch passieren, wenn Deine Seite und der Content unter mehr als einer URL abrufbar sind.
Einfach möglichst viele gleichartige Keywords auf Deiner Seite unterzubringen ist oft keine gute Idee. Ließen Google und andere Suchmaschinen sich davon früher noch in die Irre führen, erkennen sie das sogenannte Stuffing inzwischen als Manipulationsversuch.
Title- und Description-Tag sind für die Suchmaschinen wichtige Informationen. Versuche sie sowohl bei Content als auch auf reinen Navigations- und Übersichtsseiten effektiv einzusetzen.
Bilder sollten nicht zu groß sein. Ein mit einer hochwertigen Kamera aufgenommenes Foto ist oft bis zu 20 MB und mehr groß. Für die Nutzung im Web sollten Bilder zumindest außerhalb von Galerien aber nicht mehr als 1 MB groß sein. Achte zudem darauf, Bilder mit Alt- und Title-Deskriptoren auszustatten, um Google zusätzliche Informationen zum Inhalt zu geben. Insbesondere die Alt-Informationen sind zudem für Menschen mit begrenzter Sehkraft wichtig.
Suchmaschinen wie Google werten auch aus, wie gut Deine URLs lesbar sind. Sorge dafür, dass der sogenannte Slug einer klaren Logik folgt. Der Slug ist der Teil der URL, der auf die Domain folgt. Für Nutzer und Suchmaschinen macht es einen großen Unterschied, ob dort so etwas kryptisches wie „?p=1311“ steht oder „/blog/Die_zehn_besten_Buecher_des_Jahres“.

SEO ist ein langfristiger Prozess. Insbesondere müssen Backlinks allmählich entstehen und „reifen“, damit Google sie erkennt und als sinnvolles Signal auswertet. Je länger Deine Seite besteht, desto besser wird sie bei Google ranken. Das bedeutet leider auch, dass Du erste Ergebnisse Deiner SEO-Bemühungen typischerweise erst nach einigen Monaten spüren wirst. Ob Du bei der Optimierung alles richtig gemacht hast, stellt sich letztlich also erst dann heraus.
Gewisse Faktoren kannst Du aber bereits frühzeitig genauer unter die Lupe nehmen. Wirf dazu auch noch einmal einen Blick in den Abschnitt „Das sind die wichtigsten SEO-Metriken und KPIs“ weiter oben auf dieser Seite. Die Anzahl der Backlinks kannst Du bereits frühzeitig auswerten, Bounce- und Conversion-Rate schon bei geringem Besucheraufkommen messen.
Die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung lernst Du vergleichsweise schnell. Davon solltest Du Dich allerdings nicht täuschen lassen. Es gibt unglaublich viele Feinheiten, die bei der Optimierung Deiner Website eine Rolle spielen können. Zudem ändern Google und Bing ihre Ranking-Algorithmen regelmäßig. Um Deine Seite professionell zu optimieren, musst Du also bereit sein, langfristig immer wieder dazuzulernen. Wenn Dich das zunächst einschüchtert: keine Panik. Denn eine Grundregel gilt bei der Suchmaschinenoptimierung immer. Google versucht, wertvollen Content besser zu ranken als anderen.
Wenn Du Dir Mühe gibst, Deine Seite so zu optimieren, dass Deine Besucher etwas davon haben, sie aufzurufen, wird das letztlich auch Dein Google-Ranking verbessern. Parallel dazu solltest Du versuchen, Dich regelmäßig auf dem Laufenden zu halten. Online findest Du zahlreiche Blogs und Websites, die Dich über Veränderungen bei den Search-Engine-Algorithmen auf dem Laufenden halten. Auch allgemeiner aufgestellte IT-Medien berichten inzwischen regelmäßig zu Themen rund um SEO.
Um Deine Website für Suchmaschinen zu optimieren, kannst Du auf eine ganze Reihe sinnvoller Tools und Services zurückgreifen. Eine der wichtigsten Kategorien sind dabei Services, die Dich bei der Keyword-Recherche unterstützen. Dazu zählen zum Beispiel:
Semrush: Der Dienst stellt eine Datenbank mit mehreren Millionen internationalen Keywords zur Verfügung. Mithilfe von Analyse-Features hilft er Dir dabei, zu verstehen, welche Suchanfragen für Deine Seite wertvoll sind.
Google Search Console: Die Google Search Console ist nicht in erster Linie als Keyword-Research-Tool konzipiert. Dafür erhältst Du dort kostenlos echte Google-Daten, anhand derer Du analysieren kannst, welche Suchbegriffe Nutzer auf Deine Seite lenken.
Der Dienst analysiert Deine Onsite-Optimierungen und trackt für Dich das Ranking Deiner Seite bei Google. So kannst Du nach einiger Zeit sehr genau erkennen, wie sich Deine Optimierungen auswirken.
Screaming Froh ist ein mächtiges Onsite-Analysetool. Vor allem die Visualisierungen machen die damit erhobenen Daten wertvoll.
SISTRIX ist eine der meistgenutzten Cloud-SEO-Lösungen. Das Tool vergleicht die Leistung und Sichtbarkeit Deiner Seite mit der Performance Deiner Konkurrenten.
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Als „Organic Traffic“ werden Klicks auf unbezahlte Suchmaschinentreffer gewertet. Für Websitebetreiber sind diese Besucher oft besonders wertvoll. Nicht nur, weil Suchmaschinentraffic grundsätzlich erst einmal gratis ist. Vor allem genießen die von Google ausgegebenen Treffer nach wie vor ein hohes Vertrauen bei den Usern. Bezahlte Anzeigen oder Influencer-Posts werden oft als weniger authentisch wahrgenommen und die darüber gewonnenen User sind von Anfang an skeptischer und zurückhaltender.
Die Erhöhung des organischen Traffics ist deshalb das Ziel jeglicher SEO-Maßnahmen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Onsite-Optimierung in Form von wertvollem Content und einer technisch einfwandfreien Website. Hinzu kommen Offsite-Maßnahmen, die vor allem darauf abzielen, hochwertige Backlinks zu generieren. Weiter oben erfährst Du mehr darüber, wie das funktioniert.
Search Engine Optimization ist weder Hexenwerk noch Raketentechnik. Dennoch solltest Du Dir, wenn Du das Marketing Deiner Seite selbst bestreitest, genügend Zeit nehmen, Dich in das Thema einzuarbeiten. Denn voreilige SEO-Maßnahmen nach veralteten Standards können das Gegenteil von dem bewirken, was Du eigentlich beabsichtigst. Gerade Maßnahmen wie Keyword-Stuffing oder die Generierung minderwertiger Backlinks werden von Google und Co. oftmals als Manipulation erkannt und abgestraft.
Langsame Optimierungen und die Nutzung der richtigen Analysetools sind der bessere Weg, Deine Seite langfristig zu optimieren. Bedenke dabei, dass es gerade bei ganz neuen Seiten oft eine Weile dauert, bis die SEO-Maßnahmen Wirkung zeigen. Umso wichtiger ist es, nicht nach den ersten Wochen aufzugeben, sondern am Ball zu bleiben. Nutze die Zeit, um Dich weiter über das Thema zu informieren.
Grundsätzlich gilt hier wie so oft: Learning by Doing ist die beste Methode. Fang dazu, wenn das möglich ist, erst einmal mit einem kleinen Projekt an. Achte außerdem darauf, die größten SEO-Fehler von Anfang an zu vermeiden. Keine Optimierung kann besser sein, als schlechte Maßnahmen. Versuche, Dich während der Umsetzung Deines ersten Projekts kontinuierlich fortzubilden, um die Feinheiten der Optimierung zu erfassen.
Wenn Du Deine ersten Gehversuche bereits gemacht und verstanden hast, worum es bei der Optimierung eigentlich geht, können (Online-)Seminare eine sinnvolle Option sein, Dich fortzubilden. Zudem kann es sinnvoll sein, Dich in entsprechenden Online-Communitys umzutun. Im Dialog mit anderen (angehenden) Suchmaschinen-Optimierern lernst Du meist mehr, als wenn Du einfach nur Artikel und E-Books zum Thema SEO liest.
Ja, grundsätzlich kannst Du einfache SEO-Maßnahmen auch in Eigenregie umsetzen. Mach Dir aber klar, dass gute Suchmaschinenoptimierung aufwendig ist und viel Arbeit bedeutet. Gerade wenn Du versuchst, Dein Ranking für hart umkämpfte Keywords zu verbessern, wird es für Dich schwer werden, Dich gegen die Profis durchzusetzen. In weniger stark besetzten Nischen hast Du aber eine echte Chance. Mit gutem Content und mithilfe der auf dieser Seite vorgestellten SEO-Tools bringst Du Deine Seite bei Google nach vorne.
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