


Vertriebskanäle
Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie Unternehmen potentielle Kunden ansprechen und ihre Verkaufschancen erhöhen. Um im heutigen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, ist die digitale Präsenz des Unternehmens unabdingbar. Zur Hilfe kommen viele online Vertriebskanäle, die nicht nur für die Steigerung der Markenbekanntheit sorgen, sondern auch qualifizierte Sales Leads generieren. In diesem Beitrag findest Du viele praktische Tipps rund um die besten Vertriebskanäle im Internet.
Online-Vertriebskanäle lassen sich als Wege bezeichnen, die Produkte oder Dienstleistungen vom Anbieter bis zum potentiellen Kunden nehmen. Sie stellen einen wichtigen Bestandteil der Distributionspolitik dar und deren Auswahl ist auf die Zielgruppe ausgerichtet. Unabhängig von Kanal, den das Unternehmen gemäß seiner Vertriebsstrategie wählt, findet der ganze Vertriebsweg im digitalen Raum statt. Wie viele Zwischenstationen die digitale Vertriebsstrategie einschließt, hängt von individuellen Bedürfnissen und Zielen des Unternehmens ab.

Dem Unternehmen stehen verschiedene Vertriebskanäle zur Auswahl. Diese weisen unterschiedliche Merkmale auf, die bei der Entwicklung einer Vertriebsstrategie zu beachten sind. Zunächst lassen sich Vertriebskanäle in zwei Hauptkategorien unterteilen: direkte Vertriebskanäle und indirekte Vertriebskanäle. Beide können online und offline betrieben werden und haben Vor- und Nachteile, die jedes Unternehmen bei der Entscheidung rund um seinen Vertriebsweg abwiegen muss.
Dem Unternehmen stehen verschiedene Vertriebskanäle zur Auswahl. Diese weisen unterschiedliche Merkmale auf, die bei der Entwicklung einer Vertriebsstrategie zu beachten sind. Zunächst lassen sich Vertriebskanäle in zwei Hauptkategorien unterteilen: direkte Vertriebskanäle und indirekte Vertriebskanäle. Beide können online und offline betrieben werden und haben Vor- und Nachteile, die jedes Unternehmen bei der Entscheidung rund um seinen Vertriebsweg abwiegen muss.
Wie der Begriff schon sagt, verkauft das Unternehmen beim Direktvertrieb sein Produkt oder eine Dienstleistung direkt an den Kunden. Keine Zwischenhändler oder Vertriebspartner sind involviert und das Unternehmen fungiert als erste Ansprechstelle für seine Zielgruppe. Direkter Vertrieb galt lange Zeit als gängige Praxis im B2B. Heute merken viele Unternehmen, dass der Direktverkauf im Zuge der Digitalisierung nicht ausreichend ist. Deshalb bieten sie neben persönlicher Beratung und Anleitung, die einen großen Vorteil für potentielle Kunden darstellen, zusätzlich auch Ansprechmöglichkeiten auf neuen Vertriebskanälen. Wichtige Beispiele für den Direktvertrieb sind:
Vorteile:
Nachteile:
Anders als beim Direktverkauf beziehen indirekte Vertriebskanäle Zwischenhändler und Vertriebspartner ein, deren Rolle darin besteht, Sales zu unterstützen und zum Umsatz beizutragen. Einerseits senkt eine solche Zusammenarbeit Personalausgaben, andererseits generiert sie Kosten für entsprechende Schulungen und Koordination von strategischen Partnerschaften. Ein großer Vorteil indirekter Vertriebskanäle liegt darin, dass sich ein flächendeckendes Vertriebssystem schnell aufbauen lässt und das Unternehmen seine Reichweite erhöhen kann. Dabei können involvierte Partner online und offline arbeiten, um die Zielgruppe des Unternehmens zu erreichen und strategisch anzusprechen. Wichtige Beispiele für indirekten Vertriebsweg sind:
Vorteile:
Nachteile:

Die Auswahl der Vertriebskanäle ist keine leichte Aufgabe und für neue Unternehmen, die ihre Distributionspolitik festzulegen haben, eine echte Herausforderung. Viele von denen fragen sich, wie sie ihre Produkte oder Dienstleistungen direkt und indirekt verkaufen sollen und was sind die richtigen Vertriebskanäle. Die Antwort ist klar: Alle Maßnahmen, die Unternehmen vornehmen, um ihre Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt zu bringen, hängen von strategischen Zielen und Angebot ab. Weil nicht jeder Vertriebsweg für jedes Angebot geeignet ist, empfiehlt es sich, jene Vertriebskanäle zu wählen, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Um ein paar Beispiele zu nennen: Direkte Vertriebskanäle erweisen sich als sinnvoll bei Produkten und Dienstleistungen, die stark auf potentielle Kunden bezogen sind und eine personalisierte Kundenbetreuung erfordern. Für einen Maßschneider, Friseur und Arzt eignet sich direkter Vertrieb am besten, denn hier erfolgt nichts ohne Anwesenheit des Endkunden. Auch der Verkauf von teuren Luxuswaren wie Schmuck und Uhren findet selten über indirekten Vertriebskanal wie Groß- und Einzelhandel statt. Demgegenüber können Grosshändler und Einzelhändler beim Verkauf von standardisierten Produkten helfen, die nicht viel Lagerplatz benötigen und keine direkten Kundenbeziehungen verlangen.
Vertriebskanäle lassen sich im digitalen Raum flexibel und maßgeschneidert einsetzen. Je nach Vertriebsstrategie kann sich der Anbieter auf einen einzigen Kanal konzentrieren oder verschiedene Vertriebskanäle als Teil von Multichannel Marketing verwenden. Im zweiten Fall wird er positive Synergieeffekte erzeugen und zur Umsatzsteigerung beitragen. Die Frage lautet nun: Wie wähle ich die richtigen Vertriebskanäle, um mein Online-Marketing erfolgreich zu implementieren? Es folgen praktische Tipps, die bei der Entscheidung helfen.

Ein Online-Shop ist ein häufig eingesetzter Kanal, über den B2B-Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen vermarkten. Hier sprechen sie potentielle Kunden direkt an und entscheiden selbst, wie sie mit ihrer Zielgruppe kommunizieren und zum Kauf überzeugen. Dieser Vertriebsweg ermöglicht gleichzeitig, die vollständige Kontrolle über das Markenimage und die Customer Experience zu behalten. Ein Online-Shop ist in der Regel weltweit und rund um die Uhr für Endkunden zugänglich. Durch den Wegfall der Zwischenhändler und Vertriebspartner können Unternehmen ihre Gewinnmargen erhöhen, was sich positiv auf den Umsatz auswirkt. Integrierte Datenanalyse und die Möglichkeit der Verknüpfung eines Online-Shops mit anderen digitalen Vertriebskanälen lassen eine Vertriebsstrategie optimieren und Sales langfristig ankurbeln.
Vorteile:
Herausforderungen:
Jeder Online-Shop enthält eine E-Commerce-Plattform wie Shopify, Magento oder WooCommerce, die eine Vielzahl an Funktionen zur Verfügung stellt. Die wichtigsten davon sind Einkaufswagen, Produktkatalog, Zahlungsabwicklung, Produktverwaltung, Bestell- und Bestandsmanagement sowie Sales Analytics. Diese technischen Lösungen erlauben nicht nur, Vertriebsoptionen und Markenpräsenz individuell zu gestalten, sondern sie lassen auch ein gut funktionierendes Customer Relationship Management (CRM) aufbauen. Durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit (Usability) und sichere Zahlungsmethoden steigern Unternehmen die Kundenzufriedenheit. Eine effektive Suchmaschinenoptimierung (SEO) hilft hingegen dabei, die Sichtbarkeit und das Ranking eines Online-Shops zu verbessern.

Online-Marktplätze sind Plattformen, die den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen verschiedener Anbieter ermöglichen. Sie fungieren als Vermittler zwischen Händlern und Endkunden. Online-Marktplätze können eine regionale oder überregionale Marktabdeckung haben. Bekannte Beispiele für erstere sind Otto (Deutschland), Cdiscount (Frankreich), Allegro (Poland), eMag (Ungarn), Kaup24 (Estland) und CDON (Schweden). Amazon, eBay, Alibaba und Kaufland legen hingegen großen Wert auf eine internationale Ausrichtung. Neben hoher Reichweite und Bekanntheit profitieren Händler von zahlreichen Erleichterungen wie Produktempfehlungen, Kundenbewertungen, zeitliche Flexibilität und datenbasierte Targeting-Optionen. Zudem gewährleisten Online-Marktplätze eine hohe Preistransparenz sowie Funktionen für eine schnelle und reibungslose Verkaufsabwicklung.
Vorteile:
Herausforderungen:
Das 1994 von Jeff Bezos gegründete und in Seattle, Washington angesiedelte Online-Versandhaus ist weltbekannt für den Online-Verkauf von Büchern. Amazon Kindle und Tablet Amazon Kindle Fire sind zwei wichtige Produkte für Buchliebhaber, die das Versandhaus unter eigener Marke anbietet. Seit 2000 stellt Amazon Privathändlern und etablierten Unternehmen seinen Online-Marktplatz zur Verfügung, über den sie eine breit gefächerte Produktpalette vermarkten können. Seit 2014 ist es auf der Plattform möglich, Werbeanzeigen zu schalten. Die Funktionen wie „1-Click Shopping“, „Wunschzettel” und „Blick ins Buch“ sind darauf ausgerichtet, ein individuelles Einkaufserlebnis auf Amazon zu gewährleisten.
Der 1995 von Pierre Omidyar gegründete und in San Jose, Kalifornien angesiedelte Online-Marktplatz positionierte sich ursprünglich als Auktionshaus, das Privathändler und Käufer miteinander verband. Heute liegt sein Fokus auf dem Verkauf von Gebraucht- und Neuwaren. Die Vielfalt an Verkaufsoptionen genauso wie die Vielfalt an beteiligten Händlern (Privathändler, KMU und Großunternehmen) ist die Besonderheit von eBay. Durch sein zukunftsprägendes Mobile Commerce und die Möglichkeit zur Angebotsoptimierung auf „eBay-Suchmaschinenkriterien“ will eBay seine Marktposition weiterhin ausbauen.
Der zur Schwarz-Gruppe gehörende Kaufland-Marktplatz hat im Oktober 2020 den Online-Shop von real übernommen. Seit dieser Zeit nehmen seine Einnahmen aus E-Commerce kontinuierlich zu. Um seine Führungsposition als Online-Marktplatz zu etablieren, setzt Kaufland auf eine internationale Expansion. Seit Anfang 2023 ist das Unternehmen nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Slowakei und Tschechien vertreten. In 2024 plant es seine Expansion nach Polen und Österreich. Ursprünglich bekannt als Lebensmitteleinzelhändler zählt Kaufland heute zu einem schnell wachsenden Online-Marktplatz mit einer umfangreichen Produktpalette.
Als ehemaliger Katalogversender (mit der letzten Printausgabe in 2018) hat Otto seinen Umzug in die digitale Welt perfekt gemeistert. Heute ist dieser Online-Marktplatz primär im deutschsprachigen Raum bekannt und für seine strenge Prüfung potentieller Verkäufer hochgeschätzt. Zudem macht Otto wichtige Schritte in Richtung Nachhaltigkeit, indem es langfristig betrachtet auf kreislauffähige Lösungen setzt. Bereits bis 2025 will der Online-Marktplatz die Anzahl nachhaltiger Produkte verdoppeln und eigene Versandverpackungen so umweltfreundlich wie möglich zu machen. Mode, Technik, Möbel, Haushalt und Heimtextilien sind Beispiele für die beliebtesten Kategorien bei Otto.
Viele Einzelhändler entscheiden sich dafür, ihre Produkte und Dienstleistungen auf den Online-Marktplätzen wie Amazon, eBay, Kaufland oder Otto zu verkaufen. Um den Erfolg zu sichern, müssen sie folgendes beachten: Nicht alle Online-Marktplätze sind gleich. Manche konzentrieren sich auf einzelne Produktkategorien, andere bieten ein breit gefächertes Produktsortiment. Manche agieren global, andere sind durch ihre regionale Präsenz und Beliebtheit bei nationaler Kundschaft gekennzeichnet. Auch Gebühren-Modelle und Funktionen wie beispielsweise Logistikabwicklung können variieren, deshalb müssen sie beim Aufbau des Marktplatzes Berücksichtigung finden. Letztendlich geht es darum, einen solchen Online-Marktplatz zu wählen, der auf individuelle Bedürfnisse des Einzelhändlers zugeschnitten ist und eine optimale Customer Experience entlang der Customer Journey garantiert.

Social Media Marketing
Soziale Netzwerke gewinnen als Vertriebskanäle stark an Bedeutung. Dies liegt darin begründet, dass sie neben Interaktionsmöglichkeiten mit potentiellen Kunden integrierte Verkaufs- und Marketingtools bereitstellen. Zu den beliebtesten Plattformen, die mit modernen Vertriebsfunktionen ausgestattet sind, gehören heute Instagram, Facebook und Pinterest. Auf Instagram profitieren Nutzer von Shops, Produkt-Tags und Checkout. Demgegenüber bietet Facebook einen personalisierten Marktplatz und Shop-Sektionen. Liebhaber von Pinterest nutzen hingegen Produkt-Pins und Shopping-Ads. Wer im B2B-Bereich tätig ist, kann auf LinkedIn zugreifen und Vorteil aus Sales Navigator ziehen.
Vorteile:
Herausforderungen:
Immer mehr B2B-Unternehmen sehen ein, dass Social Selling neue Möglichkeiten zum Beziehungsaufbau und zur Kommunikation mit B2B-Entscheidern eröffnet. Um das Erfolgspotential zu steigern, lohnt es sich, in eine gezielte Werbung und regelmäßige Content-Updates zu investieren. Auch Influencer Marketing bietet eine hervorragende Gelegenheit für die Erhöhung der Sichtbarkeit und des Bekanntheitsgrades. Das Vertrauen und eine hohe Glaubwürdigkeit, die Influencer genießen, lässt die Verkäufe ankurbeln und eine langfristige Kundenbindung erreichen. Die gewählte Plattform als Vertriebskanal sorgt für ein nahtloses Einkaufserlebnis und eine wirkungsvolle Imagebildung.

E-mail Marketing
Obwohl das E-Mail Marketing schon alt ist, hat es nicht an Relevanz verloren. Bis heute stellt es einen der besten Vertriebskanäle für Unternehmen im B2B- und B2C-Bereich dar. Als digitale Form des Direktmarketings ermöglicht das E-Mail Marketing eine direkte Ansprache der Zielgruppe, wobei es sich immer mehr von Massen-Mails und Spam abgrenzt. Ein professionelles E-Mail Marketing gibt einer zielgruppenspezifischen Kommunikation hohe Priorität, indem es nur jene Inhalte bietet, die auf individuelle Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind. Dabei lassen sich Marketing E-Mails in zwei Arten unterteilen: Werbe-Mails und Info-Mails.
Vorteile:
In der Regel wird das E-Mail Marketing durch einen professionellen E-Mail Service Provider (ESP) unterstützt. MailChimp, Brevo (ehemals Sendinblue) und Constant Contact sind bekannte Beispiele für Softwares, mit denen sich personalisierte E-Mail-Marketing-Kampagnen effektiv umsetzen lassen. Neben technischen Funktionen, die diese Tools zur Verfügung stellen, ist es wichtig, operative Maßnahmen (klare Call-to-Actions und ansprechende Betreffzeilen) zu setzen und Performance kontinuierlich zu messen.
Vertriebskanäle lassen sich auf Provisionsbasis einsetzen. Das Affiliate-Marketing ist ein Beispiel dafür. Hier vermarkten Affiliates (Publishers) Produkte von Händlern (Werbetreibenden) gegen eine vereinbarte Provision. Eine hohe Transparenz bezüglich der Provisionsgestaltung (Cost-per-Action, Cost-per-Lead, Cost-per-Click) und Automatisierung von Verkaufsprozessen sind unerlässlich für eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Affiliates und Händlern. Letztere stellen auch alle benötigten Werbemittel zur Verfügung. Dazu gehören vor allem Werbebanner, Textlinks, Produktinformationen, E-Mail-Texte sowie Aktions- und Rabattcodes.
Vorteile:
Es gibt verschiedene Kooperationsmodelle, die beim Affiliate-Marketing zur Anwendung kommen. Die drei wichtigsten Möglichkeiten, eine Affiliate-Partnerschaft einzugehen, sind:
Affiliate-Netzwerke wie Amazon Associates, Commission Junction und ShareASale fungieren als Vermittler zwischen Händlern und Affiliates. Beim direkten Affiliate-Marketing stehen Händler – wie der Name schon sagt – im direkten Kontakt mit Affiliates. Cashback besteht darin, einen gewissen Prozentsatz des Produktwertes direkt an den Endkunden rückzuerstatten. Unabhängig von eingesetztem Kooperationsmodell ist es ratsam, den richtigen Affiliate-Partner zu finden sowie eine attraktive Provisionsstruktur und eine kontinuierliche Optimierung von Verkaufsprozessen zu gewährleisten.
Der digitale Wandel bietet zahlreiche Chancen, sich als Unternehmen im Internet zu positionieren und neue Vertriebswege zu erschließen. Dabei stehen viele online Vertriebskanäle zur Auswahl und lassen sich im Rahmen einer Vertriebsstrategie vielseitig einsetzen. Um die richtigen Vertriebskanäle auszuwählen, bedarf es sorgfältiger Überlegungen, wie die Markenpräsenz im digitalen Raum aussehen sollte und welche Vertriebskanäle online die Zielgruppe am liebsten nutzt. Im Rahmen von Multichannel Marketing ist es möglich, verschiedene Vertriebskanäle gleichzeitig zu verwenden und so den Verkaufserfolg zu multiplizieren.
Damit gemeint sind digitale Plattformen, über die Unternehmen ihre Produkte oder Dienstleistungen zum Verkauf anbieten. Bekannte online Vertriebskanäle sind eigene E-Commerce-Websites (Online-Shops), Online-Marktplätze wie Amazon und eBay, Social-Media-Plattformen wie Instagram und Facebook, E-Mail-Marketing und Affiliate-Programme. Der Einsatz von diesen Vertriebskanälen hat im Zuge der Digitalisierung zugenommen und stellt heute einen integralen Bestandteil einer Vertriebsstrategie dar.
Wer seine Vertriebskanäle online verschieben will, entscheidet sich oft für den eigenen Online-Shop, weil er viele Gestaltungsmöglichkeiten sowie Unabhängigkeit von Zwischenhändlern und Vertriebspartnern bietet. Damit behaltet der Anbieter die volle Kontrolle über sein Markenimage und die Customer Experience entlang der Customer Journey. Er kann auch die Leistung seiner E-Commerce-Website durch maßgeschneiderte Analytics überwachen und diese mit anderen Vertriebskanälen integrieren.
Online-Marktplätze wie Amazon und eBay sind darauf ausgerichtet, den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen verschiedener Anbieter zu ermöglichen. Sie gewähren Zugang zu einer großen und vielfältigen Kundenbasis. Unternehmen, die dort vertreten sind, profitieren von internationaler Marktabdeckung und etablierter Glaubwürdigkeit. Demgegenüber gewährleisten E-Commerce-Websites die völlige Unabhängigkeit und Kontrolle über das Kundenerlebnis und die Markenpräsentation im Internet.
Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook und Pinterest dienen verstärkt als online Vertriebskanäle, denn sie stellen wertvolle Vertriebsfunktionen zur Verfügung. Auf diese Weise ermöglichen sie nicht nur eine direkte Interaktion mit der Zielgruppe, sondern sie bieten auch visuell ansprechende Produktpräsentationen, die Direct Sales und den Umsatz steigern lassen. Im internationalen B2B-Umfeld dominiert LinkedIn als Vertriebskanal und Business-Netzwerk.
Wer Vertriebskanäle online nutzt, kann auf leistungsstarkes E-Mail Marketing zugreifen. Es handelt sich hierbei um die digitale Form des Direktmarketings, das eine personalisierte Kommunikation mit bestehenden und potentiellen Kunden ermöglicht. Damit das E-Mail Marketing messbare Erfolge bringt, gilt es Inhalte zielgruppengerecht zu formulieren. Empfänger freuen sich ebenfalls auf klare Call-to-Actions und ansprechende Betreffzeilen. Die Segmentierung, Automatisierung und eine regelmäßige Analyse der Performance sorgen für eine reibungslose Funktionsweise.
Das Affiliate-Marketing stammt ursprünglich aus den USA und definiert sich als Vermittlungsmarketing, das komplett auf Provisionen angelegt ist. Diese werden zwichen dem Händler als Werbetreibender und Affiliate als Publisher vereinbart. Die Aufgabe des Publishers ist es, auf seiner Website verlinkte Partnerinhalte zu veröffentlichen. Nach jedem generierten Verkauf erhält er eine Provision. Das Affiliate-Marketing erweitert die Reichweite und ist leistungsorieniert. Automatisierung und Transparenz sind wichtige Aspekte, die den Erfolg dieses kosteneffizienten Modells determinieren.
Bei der Auswahl der Vertriebskanäle muss sich das Unternehmen nicht auf einen einzigen Kanal beschränken. Nutzt es verschiedene Vertriebskanäle als Teil von Multichannel Marketing, erhöht es seine Reichweite und diversifiziert das Risiko. Außerdem kann es unterschiedliche Kundenpräferenzen ansprechen und seine Umsatzmöglichkeiten im digitalen Raum verbessern.
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