

Die eigene Website bestimmt den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens maßgeblich mit. Mit einem Homepage-Baukasten (Website Builder) sind kaum Programmier- oder Webdesignkenntnisse erforderlich, um einen eindrucksvollen Internetauftritt zu garantieren. Die Wahl des richtigen Homepage-Baukastens für die Erstellung der Website kann jedoch den entscheidenden Unterschied ausmachen. Bei der Fülle an Angeboten auf dem Markt ist es jedoch oft eine Herausforderung, den perfekten Baukasten für die individuellen Anforderungen zu finden. Deshalb werfen wir in unserem Website Baukasten Vergleich einen Blick auf die wichtigsten Anbieter und ihre Leistungen. Außerdem geben wir dir wertvolle Tipps für die Auswahl des besten Homepage-Baukastens und erklären dir, welche Funktionen und Features bei Anbietern wie Ionos nicht fehlen dürfen.
Zum AnbieterEin Homepage-Baukasten ist eine Software oder Plattform, mit der eine Homepage ohne umfassende Vorkenntnisse erstellt werden kann. Baukästen bieten in der Regel eine intuitive Benutzeroberfläche, die es dem Anwender ermöglicht, Elemente wie Texte, Bilder, Videos und Formulare einfach per Drag-and-drop zu platzieren und zu bearbeiten. Darüber hinaus stehen in der Regel eine Vielzahl von vorgefertigten Designs und Vorlagen zur Verfügung, aus denen der Nutzer auswählen kann, um seine Website nach seinen individuellen Wünschen zu gestalten.
Des Weiteren enthalten Baukasten-Tools je nach Tarifoption und Anbieter eine Reihe nützlicher Funktionen rund um Themen wie Suchmaschinenoptimierung, KI-Unterstützung und E-Commerce, die es dem User noch einfacher machen, seine Homepage für seine Zwecke zu verwenden. Homepage-Baukästen sind besonders nützlich für Einzelpersonen, kleine Unternehmen oder Organisationen, die eine professionelle Online-Präsenz benötigen, aber nicht das Budget oder die technischen Fähigkeiten besitzen, um eine maßgeschneiderte Website von Grund auf neu zu bauen. Mit Hilfe eines Homepage-Baukastens kannst du schnell und kostengünstig eine ansprechende Website erstellen, die deinen Bedürfnissen entspricht.
Es gibt viele Anbieter von Homepage-Baukästen auf dem Markt, jeder mit seinen eigenen Vor- und Nachteilen. Da kann es schwierig sein, den Überblick zu behalten und den Hersteller und das Angebot zu finden, das den eigenen Anforderungen und Vorstellungen entspricht. In den folgenden Abschnitten zeigen wir dir aus diesem Grund auf, worauf es bei einem Homepage-Baukasten ankommt und welche Features besonders wichtig sind.
Der Funktionsumfang ist bei den verschiedenen Anbietern auf den ersten Blick ähnlich. Betrachtet man das Leistungsangebot jedoch genauer, so zeigen sich zum Teil erhebliche Unterschiede. Wichtig sind unter anderem folgende Features:
Website-Baukästen sind deshalb so attraktiv, weil sie sehr benutzerfreundlich sind. Für die Erstellung einer Website sind nur geringe bis keine Kenntnisse und ein geringer Zeitaufwand erforderlich. Gerade für Technik-Laien kann es schwierig sein, HTML und CSS-Codes zu verstehen und umzusetzen. Ein wichtiges Kriterium von Baukästen ist die Drag-and-drop-Funktion, mit der Elemente wie Bilder oder Texte einfach an die gewünschte Stelle gezogen werden können. Dennoch sind einige Baukästen intuitiver zu bedienen als andere. Es kann sinnvoll sein, die Testphase eines Anbieters zu nutzen, um ohne Risiko herauszufinden, ob du mit der Bedienung gut zurechtkommst.
Für den Betrieb eines Onlineshops ist es unerlässlich, dass der Homepage-Baukasten über entsprechende E-Commerce-Funktionen verfügt. Achte darauf, dass der Baukasten zentrale Features wie Zahlungsabwicklung, Produktlisten, Warenkorb und Versandoptionen für den Betrieb eines Onlineshops unterstützt. Einige Anbieter erlauben überhaupt keine Onlineshop-Funktionen, andere nur für eine sehr begrenzte Anzahl von Produkten. Wenn du also einen Webshop einrichten möchtest, solltest du dir die Details der verschiedenen Tarifoptionen genau ansehen.
Website-Baukästen sind unterschiedlich teuer. Die Preisgestaltung hängt sowohl vom Anbieter als auch vom gewählten Tarif ab. Die meisten Hersteller bieten ein Abo-Modell an, bei dem im Monat ein bestimmter Betrag bezahlt werden muss. Oft gibt es verschiedene Modelle mit aufsteigenden Preis- und Leistungsstufen, beispielsweise in Bezug auf Ladezeiten und Speicherplatz. Die Tarife beginnen bei fünf Euro im Monat, durchschnittlich solltest du aber mit zehn bis 15 Euro rechnen. Wenn du eine sehr umfangreiche Website mit hohem Traffic, viel Inhalt und anspruchsvollen Funktionen benötigst, solltest du etwas mehr Geld einplanen. Einige Homepage-Baukästen können auch kostenlos getestet oder als Freeware für einen begrenzten Zeitraum genutzt werden. Achte darauf, dass eine jährliche Zahlung manchmal günstiger sein kann als eine monatliche, falls der Hersteller diese anbietet.
Jeder Homepage-Builder organisiert seinen Support anders. Während einige Anbieter einen 24-Stunden-Support anbieten, haben andere nur begrenzte Zeiten, in denen der Support erreichbar ist. Außerdem bieten einige Anbieter nur englischen Support an, was bei fehlenden Sprachkenntnissen zu Problemen führt. Auch haben nicht alle Homepage-Builder einen telefonischen Support. Wenn du also auf schnelle Hilfe angewiesen bist und es nur die Möglichkeit der Kontaktaufnahme per E-Mail gibt, musst du längere Wartezeiten bis zur Problemlösung in Kauf nehmen.

Es gibt eine Vielzahl von Anbietern von Homepage-Baukästen, von denen sich einige durch eine intuitive Bedienung und einen überdurchschnittlichen Leistungsumfang hervortun. Informiere dich hier über die Stärken und Schwächen der einzelnen Anbieter und finde so heraus, welcher Baukasten für dich und dein Unternehmen am besten geeignet ist.
IONOS ist einer der größten Webhoster Europas und der führende Hersteller von Homepage-Baukästen in Deutschland. Hier wird viel Wert auf Sicherheit gelegt, außerdem gibt es eine moderne KI-Unterstützung für Elemente wie Bilder und Texte. Die Templates machen einen guten Eindruck und sind für viele Branchen einsetzbar. Einsteiger kommen dank des Einrichtungsassistenten schnell und einfach zu ihrer Wunschhomepage. IONOS ist einer der wenigen Anbieter, der mehrsprachige Websites ermöglicht, derzeit sind Übersetzungen in rund 60 Sprachen verfügbar. Die Einbindung von externen Inhalten wie Fotos, Videos und Social-Media-Profilen ist problemlos möglich. Zudem wird die Website automatisch für die Darstellung auf Smartphones optimiert.
Ein weiterer klarer Vorteil ist der deutschsprachige Support, der rund um die Uhr per Telefon, Chat und E-Mail erreichbar ist. Leider gibt es keine Option, eine Website aus dem Homepage-Baukasten von IONOS MyWebsite in ein externes CMS-System zu exportieren. Die Leistungen von IONOS können im Rahmen eines 30-tägigen Testabos in Ruhe ausprobiert werden.
Lesetipp: In unserem IONOS Erfahrungsbericht haben wir den Anbieter einmal genauer unter die Lupe genommen.
IONOS Tarife und Kosten: Bei IONOS findest du je nach gewünschtem Leistungspaket drei verschiedene Tarifmodelle. Der „Starter“-Tarif kostet regulär zwölf Euro im Monat. Dafür erhältst du eine Website mit zehn GB Webspace und bis zu zehn Seiten beziehungsweise Unterseiten, ein E-Mail-Postfach mit 2 GB Speicherplatz sowie Basic-Tools wie einem KI-Generator für die Erstellung der Website oder einer Tracking-Funktion. Mit dem „Plus“-Tarif für 18 Euro hast du bereits 50 GB Webspace und 200 optionale Unterseiten. Neben einem 12-GB-Postfach kannst du zahlreiche Tools für die Seitenanalyse, die SEO-Optimierung und das Online-Booking nutzen. Das teuerste Modell ist das „KI-Bundle“ für 30 Euro im Monat. Für die Größe der Website gibt es hier keine Begrenzung und das Postfach hat 50 GB Speichervermögen. Zudem profitierst du von unterschiedlichen KI-Anwendungen wie der automatisierten Erstellung von Posts für Social Media oder der KI-Beantwortung von Kundenrezensionen. Bei jedem Modell kannst du für einige Euro optional eine Onlineshop-Option dazubuchen, die deine Website für Shops optimiert. In den ersten sechs Monaten sind sämtliche Modelle mit einem Rabatt von bis zu 47 Prozent versehen. Eine Domain gibt es darüber hinaus im ersten Jahr kostenlos dazu. Bei IONOS kann man seine Website auch von einem Experten erstellen lassen.
Webador ist ein niederländisches Unternehmen für Homepage-Baukästen, die sich speziell an Personen ohne technische Vorkenntnisse richten. Das Angebot daher besonders leicht verständlich und benutzerfreundlich in der Website-Erstellung. Das Portfolio umfasst allerdings nur etwa 50 Vorlagen, die zudem nicht sehr originell sind. Per Drag-and-drop können viele verschiedene Elemente flexibel auf die Unterseiten gezogen werden. Leider fehlen beliebte branchenrelevante Inhaltsvorlagen wie Testimonials für Unternehmen, Speisekarten für Restaurants oder Terminpläne für Arztpraxen. Für Blogs funktioniert Webador gut, auch wenn beispielsweise eine Tag-Kategorisierung nicht möglich ist. Was andere Aspekte des Content-Marketings betrifft, lässt das Repertoire von Webador einige Wünsche offen. So gibt es beispielsweise keine benutzerdefinierten URLs. Sinnvoll für das Blogging ist die Zuweisbarkeit von Rollen („Mitinhaber“ und „Seiteneditor“), so dass die Website gemeinsam bearbeitet werden kann. Eine Mehrsprachigkeit der Website kann gegen einen Aufpreis von fünf Euro pro Monat und Sprache freigeschaltet werden. Die Zahlungs- und Versandoptionen sowie die Produktverwaltung sind bei Webador solide, es gibt also keine Gründe, die gegen die Einrichtung eines Onlineshops sprechen.
Lesetipp: In unserem Webador Erfahrungsbericht geben wir dir mehr Einblicke in das Angebot von Webador.
Webador Tarife und Kosten: Webador bietet vier verschiedene Modelle an. Die Freeversion ist durchweg gratis und eignet sich vor allem für Hobbyblogger. Hier musst du auf eine eigene Domain und die meisten Funktionen verzichten. Der „Lite“-Tarif kostet dich 4,50 Euro im Monat. Auch hier sind kaum Funktionen enthalten, dafür erhältst du aber eine eigene kostenlose Domain. Mit der „Pro“-Version für 8,50 Euro monatlich bekommst du ein Postfach und einen Webshop für bis zu zehn Produkten. Außerdem wird deine Website werbefrei und du kannst diverse Funktionen in Anspruch nehmen, darunter Google Analytics, eine Optimierung für die mobile Nutzung, Passwortschutz und umfangreiche Statistiken. Für Profis eignet sich der „Business“-Tarif mit unbegrenztem Webshop und einer XL-Mailbox. Die Kosten betragen 17 Euro pro Monat. In allen Tarifen ist der Datenverkehr, die Anzahl an Seiten und der Speicherplatz unbegrenzt, sowie das Hosting gratis. Die ersten drei Monate der kostenpflichtigen Module verursachen keine Kosten, außerdem entstehen keine Gebühren für die Einrichtung der Website.
Bei Jimdo handelt es sich um einen deutschen Anbieter von Homepage-Baukästen, der als besonders einsteigerfreundlich gilt. Das fängt schon damit an, dass man sich ganz einfach mit seinem Google- oder Apple-Account, Facebook oder seiner E-Mail-Adresse anmelden kann. Ein Einrichtungsassistent führt durch den Prozess der Website-Erstellung. Es stehen ungefähr 100 Vorlagen zur Verfügung, was etwas wenig, aber ausreichend ist. Leider sind auch die Ladezeiten und die Bandbreite unterdurchschnittlich. Struktur und Editor sind übersichtlich und es gibt viele Layout-Optionen. Eine Versionshistorie oder ein automatisches Backup sind leider nicht vorhanden. Der Jimdo Baukasten ist vollständig DSGVO-konform. Die SEO-Tools sind auf dem neuesten Stand, und Jimdo punktet mit Statistiken zum Besucherverhalten. Der deutschsprachige Support ist nur per E-Mail erreichbar, reagiert aber zuverlässig und schnell. Alles in allem ist Jimdo aufgrund seiner hohen Anwenderfreundlichkeit vor allem für Einsteiger gut geeignet. Nutze die kostenlose Version, um dich mit der Oberfläche vertraut zu machen und zu sehen, ob ein passendes Template für deine Zwecke enthalten ist.
Lesetipp: In unserem Jimdo Erfahrungsbericht findest du mehr Informationen zum Angebot von Jimdo.
Jimdo Tarife und Kosten: Jimdo hat je nach Branche und gewünschten Funktionen acht verschiedene Pakete im Angebot. Zum Ausprobieren und für Hobbyzwecke steht eine kostenlose Play-Version zur Verfügung, die keine eigene Domain beinhaltet. Mit dem „Start“-Tarif erhältst du bereits eine werbefreie Website und eine kostenlose Domain. Für die Suchmaschinenoptimierung und persönlichen Support kannst du das „Grow“-Paket für 15 Euro pro Monat wählen. Planst du eine rechtssichere Homepage für juristische Zwecke, gibt es den „Grow-Legal“-Tarif, mit dem alle Rechtstexte auf der Seite abmahnsicher werden und DSGVO-Konformität sichergestellt wird. Für unbegrenzten Speicherplatz, Premium-Support und einen professionellen Design-Check empfiehlt sich der „Unlimited“-Tarif für monatlich 39 Euro. Darüber hinaus bietet Jimdo drei Leistungspakete für die Erstellung von Onlineshops an. Je nach enthaltenen Features zahlst du 15, 19 oder 39 Euro. Eine sichere Verschlüsselung, eine Optimierung für Mobilgeräte sowie eine Fotodatenbank ist bei allen Tarifen vorhanden. Brancheneinträge auf Google, Facebook und anderen Plattformen lassen sich für vier Euro im Monat optional hinzubuchen (bei „Unlimited“ bereits im Paket enthalten). Eine kostenlose Probephase gibt es derzeit nicht.
Das israelische Unternehmen WIX steht bei den meisten Tests im Bereich der Website-Baukästen auf dem Siegertreppchen. Besonders hervorzuheben ist die große Anzahl an Vorlagen, die zudem eine sehr hohe Qualität aufweisen. Der Editor ist intuitiv, wenn auch manchmal etwas schwerfällig. Leider fehlt ein automatisches Backup. Schön ist die Echtzeitansicht auf Desktop und Smartphone, sodass man unmittelbar sieht, wie das Ergebnis für den Webseitenbesucher aussieht. Die SEO-Funktionen sind umfangreich, wenn auch nicht marktführend. Verbesserungswürdig ist der Supportbereich: Es gibt zwar einen deutschsprachigen Support, aber die Wartezeiten sind teilweise relativ lang. Der Live-Chat ist weiterhin nur von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar. Außerdem existieren keine Vorlagen für Impressum, allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutz, und auch die DSGVO-Konformität ist nicht gegeben. Für die Arbeit mit sensiblen Kundendaten ist WIX daher nicht unbedingt zu empfehlen. Mit WIX können übrigens auch Apps erstellt werden.
Lesetipp: In unserem Wix Erfahrungsbericht zeigen wir dir, welche Erfahrungen wir mit Wix gemacht haben.
WIX Tarife und Kosten: Unabhängig vom gewählten Tarif bekommst du bei WIX eine eigene Domain (kostenlos im ersten Jahr) und automatisierte Marketing-Tools wie den Versand von E-Mails an Besucher. Im günstigsten Paket „Light“ für 13,09 Euro monatlich hast du 2 GB Speicher auf deiner Website, im Paket „Core“ für 26,18 Euro im Monat bereits 50 GB. Hier erhältst du außerdem Kundenkonten und viele weitere Features wie eine Kalenderfunktion und ein professionelles Logo. Benötigst du 100 GB Speicher und umfangreiche Shop-Funktionen, solltest du auf den Tarif „Business“ für 40,46 Euro pro Monat zurückgreifen. Am besten ausgestattet mit unbegrenztem Speicher, 500 Transaktionen monatlich für die Steuerberechnung und eigenen Statistikberichten bist du mit „Business Elite“ für 177,31 Euro im Monat. Leider gibt es aktuell weder Rabatte noch kostenlose Tarife oder Probezeiträume für die einzelnen Pakete.
STRATO ist seit vielen Jahren am Markt etabliert und gilt als Pionier im Bereich Homepage-Baukästen. Als einer der wenigen Anbieter bietet STRATO auch die Homepage-Erstellung mit WordPress an. STRATO zeichnet sich durch einen hohen Funktionsumfang, viele Möglichkeiten für Erweiterungen durch Plugins und eine sehr übersichtliche und einfache Bedienung aus, für die keine Programmierkenntnisse erforderlich sind. Des Weiteren schneidet STRATO bei Verfügbarkeitstests hervorragend ab, und es werden sehr regelmäßig automatische Backups durchgeführt, ohne dass für den Anwender zusätzliche Kosten entstehen. Zusätzlich verfügt STRATO über einen umfangreichen Branchenkatalog, sodass der Einsatz sehr flexibel gestaltet werden kann. Leider gibt es keine Möglichkeit, externe Domains anzubinden. Eine weitere Schwäche ist die eher mäßige Performance, bei der die Konkurrenz deutlich bessere Ergebnisse erzielt.
Lesetipp: In unserem STRATO Erfahrungsbericht erfährst du mehr zum Anbieter.
STRATO Tarife und Kosten: Strato bietet drei Tarifoptionen an. Das „Basic“-Modell für Website-Neulinge kostet sieben Euro im Monat. Es enthält eine kostenlose Domain, eine Website mit fünf Seiten und ein 5 GB-Postfach. Das „Plus“-Modell für 12 Euro pro Monat enthält bereits drei Domains und drei Postfächer mit je 5 GB Speicher. Hiermit lässt sich eine Website mit bis zu 250 Seiten erstellen. Zudem profitieren Nutzer von einem Passwortschutz, Mehrsprachigkeit und dem SEO-Tool marketingRadar. Wird eine professionelle Firmen-Website benötigt, gibt es noch das „Pro“-Modell für 18 Euro monatlich. Neben den Features des „Plus“-Tarifs, fünf Domains, fünf Postfächern und einer Website mit bis zu 500 Seiten kommt noch das SEO-Tool rankingCouch im Wert von zwölf Euro hinzu, ideal für die Optimierung des Google-Rankings. Zusätzlich fallen einmalig 15 Euro für die Einrichtung der Homepage an. Deutliche Rabatte werden bei einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten gewährt. Hier sparst du nicht nur die Einrichtungsgebühr, sondern auch bis zu 132 Euro Abonnementkosten im ersten Jahr. Bei Strato kann man außerdem mit den Tarifen „HOMEPAGE DESIGN & PFLEGE“ Experten beauftragen Websites zu erstellen.
Squarespace verfügt über außergewöhnlich schöne Designvorlagen, die vor allem von künstlerischen Unternehmen und anderen Kreativen geschätzt werden. Profis wissen dagegen aufgrund der festgelegten Anordnung der Elemente auf den ersten Blick, ob eine Website mit Hilfe von Squarespace erstellt wurde. Was die Funktionalität betrifft, ist bei diesem Anbieter alles Elementare vorhanden; Bilder, Videos und Textbausteine können problemlos eingebunden werden. Eine Versionshistorie gibt es nicht, dafür kann man die Website komplett exportieren und mit ihr zum Beispiel nach WordPress umziehen. Der SEO-Umfang ist solide, sodass sich Seitentitel anpassen, Metadaten bearbeiten und Weiterleitungen einrichten lassen. Schwächen gibt es beim Support, der nur auf Englisch verfügbar ist. Auch bei der Sicherheit ist nicht alles optimal. Zwar lassen sich Cookies anzeigen, aber es gibt keine Vorlagen für ein Impressum oder eine Datenschutzerklärung. Außerdem fehlt ein Marktplatz für Applikationen und eine optionale Mehrsprachigkeit der Seiten. Da Squarespace pro Monat recht teuer ist (vor allem für die Errichtung eines Onlineshops), solltest du den Website-Builder vor allem dann in Betracht ziehen, wenn du eine der tollen Designvorlagen verwenden möchtest.
Lesetipp: In unserem Squarespace Erfahrungsbericht nehmen wir den Anbieter noch genauer unter die Lupe.
Squarespace Tarife und Kosten: Bei Squarespace gibt es vier Leistungstarife, zwischen denen du wählen kannst. Grundlegende Features wie Kundensupport, SSL-Sicherheit und Suchmaschinenoptimierung sind in jedem Paket enthalten. Außerdem ist die Bandbreite bei allen Tarifen unbegrenzt, und alle verfügbaren Templates sind vollständig zugänglich und anpassbar. Im günstigsten Modul für 15 Euro im Monat fehlt eine geschäftliche E-Mail-Adresse, und du musst Werbebanner in Kauf nehmen. E-Commerce und Website-Analytics gibt es erst ab dem nächst teureren Modell „Business“, das 24 Euro monatlich kostet. Für E-Commerce ohne Transaktionsgebühren empfiehlt sich das Modell „E-Commerce Basis“ für 28 Euro im Monat. Für fortgeschrittene Verkäufer gibt es noch das erweiterte E-Commerce-Modul, mit dem du unter anderem Rabattoptionen hast und Abonnements verkaufen kannst. Entrichtest du deine Zahlung an Squarespace jährlich, sparst du bis zu 29 Prozent im Jahr. Um den Service von Squarespace risikofrei zu testen, kannst du eine 14-tägige Testphase in Anspruch nehmen, in der keine Gebühren fällig werden.
Bei Site123 ist die Gestaltungsfreiheit bewusst eingeschränkt, was die Erstellung einer Website sehr einfach macht und den Prozess erheblich beschleunigt. Ein Drag-and-drop-Mechanismus fehlt, es gibt also keine Möglichkeit, Elemente frei zu verschieben. Darunter leidet natürlich die Einzigartigkeit der Homepage. Mit dem kostenlosen Tarif kannst du bequem testen, ob du mit der Benutzeroberfläche von Site123 zurechtkommst, auch wenn diesbezüglich keine Probleme auftreten sollten. Viele Pluspunkte bringt der einwandfreie Kundensupport, der im Live-Chat rund um die Uhr innerhalb kürzester Zeit reagiert. Zudem gibt es eine sehr übersichtliche FAQ mit erklärenden Anleitungen und einer Suchfunktion. Auch die Marketing- und E-Commerce-Tools sind als gut zu bewerten. Gängige Bezahlmethoden wie Paypal und Amazon Pay sind teilweise nur in höherpreisigen Tarifen verfügbar. Schade ist der doch sehr eingeschränkte Funktionsumfang. Die Grundlagen sind vorhanden, aber oft nicht so ausgereift wie bei der Konkurrenz. Es gibt eine kleine Auswahl an externen Plugins im App-Store, die für viele Nutzer ausreichen dürften. Auch die Blogging-Funktionen sind in Ordnung, allerdings fehlen einige wichtige Features wie verschiedene Kategorien oder ein Archiv. Dafür kann man seine Website je nach Tarif in bis zu fünf Sprachen übersetzen lassen.
Lesetipp: In unserem Site123 Erfahrungsbericht zeigen wir dir, was sich noch hinter dem Angebot von Site123 verbirgt.
Site123 Tarife und Kosten: Site123 hat fünf unterschiedliche Modelle im Repertoire, ein kostenfreier Tarif und vier Premium-Varianten. Mit der Freeware bekommst du nur eine Subdomain, 250 MB Speicherplatz und 250 MB Bandbreite. Die Website wird zudem mit einem Schwebebanner von Site123 ausgestattet, und es gibt keine Shop-Tools. Besser ausgestattet bist du mit einem der Premium-Pakete. Hier gibt es die Auswahl zwischen den Paketen „Basic“, „Advanced“, „Professional“ und „Gold“. In allen Modulen ist eine eigene kostenlose Domain enthalten, und es stehen 189 Templates für die Gestaltung einer Website zur Verfügung. Weiterhin gibt es in allen Varianten vielfältige Features zur Websiteoptimierung und zur Sicherheit. Die Pakete unterscheiden sich vor allem durch den angebotenen Webspace und die Bandbreite. Während im „Basic“-Tarif für 17,61 Euro im Monat 10 GB Webspace und 5 GB Bandbreite vorhanden sind, erweitert sich dies bis zum „Gold“-Tarif auf 270 GB Webspace und 135 GB Bandbreite. E-Commerce-Tools für die Realisierung eines Online-Shops sind ab dem „Professional“-Tarif für 36,16 Euro pro Monat integriert. Eine kostenfreie Testphase für die Leistungspakete wird derzeit nicht angeboten.
Shopify ist darauf ausgelegt, kleine bis größere Online-Shops zu erstellen und gehört in dieser Hinsicht zu den besten Homepage-Baukästen auf dem Markt. In einer 14-tägigen Testphase kannst du das Tool kostenlos ausprobieren. Der Editor des Baukastens ist simpel aufgebaut und daher leicht verständlich, bietet aber nicht allzu viele Gestaltungsmöglichkeiten. Die Benutzeroberfläche zur Erstellung der Website ist intuitiv und übersichtlich. Da sie mittlerweile auch komplett ins Deutsche übersetzt wurde, sollte die Einrichtung keine Probleme bereiten. Mit Shopify gelingt es sehr komfortabel, über die praktische Sidebar neue Produkte einzustellen, zwischen Bestellungen zu navigieren und Rabatte einzurichten. Im Bereich Inventar kann der ständig aktualisierte Lagerbestand eingesehen werden. Auf diese Weise können auch umfangreiche Shopseiten von Laien verwaltet werden, was natürlich auch seinen Preis hat. So fallen über die monatlichen Kosten hinaus Transaktionsgebühren an, wenn externe Zahlungs-Gateways genutzt werden. Ein kleiner Nachteil ist auch der etwas langsame Support. Hilfebereiche mit Videos und Podcasts klären aber die wichtigsten Fragen.
Lesetipp: In unserem Shopify Erfahrungsbericht findest du noch mehr Informationen zum Anbieter.
Shopify Tarife und Kosten: Shopify bietet drei Tarife mit verschiedenem Leistungsumfang an. Bereits das „Basic“-Modell für 36 Euro im Monat ist auf die Nutzung der Website als Online-Shop optimiert. Du profitierst von Website-Analysen, zehn Inventarstandorten, einem Rund-um-die-Uhr-Support per Chat und einem lokalisierten globalen Verkauf. Die Kartengebühren beginnen beim „Basic“-Modell ab 1,5 Prozent bei persönlichem Verkauf und ab 2,1 Prozent bei Online-Verkäufen. Die Kartengebühren fallen bei den teureren Tarifen geringer aus, was sich gerade für größere Unternehmen erheblich auszahlen kann. So beginnen die Kartengebühren beim „Advanced“-Modell schon bei 1,2 Prozent beim persönlichen Verkauf. Das „Advanced“-Modell kostet stolze 384 Euro im Monat, dafür erhältst du jedoch benutzerdefinierte Berichte, einen verbesserten Support, 15 Mitarbeiterkonten und globale Anpassung pro Markt. Alle Tarife lassen sich kostenlos testen. Zudem wird in den ersten drei Monaten der Laufzeit nur ein Euro pro Monat berechnet. Wer sich für eine jährliche Zahlung entscheidet, spart bis zu 25 Prozent im Monat.

Ob du dich für einen Website-Baukasten oder für WordPress entscheiden solltest, hängt zum Beispiel davon ab, was genau du für eine Homepage brauchst und welche technischen Vorkenntnisse du mitbringst. So ist ein Homepage-Baukasten in der Regel deutlich einfacher zu bedienen, da du vorgefertigte Templates verwenden kannst, mit denen deine Website mit wenigen Klicks und oft innerhalb weniger Minuten erstellt ist. Dafür hast du bei WordPress mehr Flexibilität in puncto Funktionalität und Design und zahlst auf lange Sicht auch weniger Geld. Wenn du WordPress wählst, solltest du noch beachten, dass Hosting und Support in der Regel nicht integriert sind. Als Anfänger ist ein Website-Baukasten die attraktivere Variante. Wenn du ein fortgeschrittenes Unternehmen bist und eine komplexere Website mit vielen Funktionen benötigst, ist WordPress wahrscheinlich eher das Richtige für dich.
Im Gegensatz zu Content-Management-Systemen (CMS) wie WordPress haben Website-Baukästen einen eingeschränkten Funktionsumfang, der sich je nach Anbieter unterscheidet. Daher eignet sich ein Website-Baukasten nicht für jeden Bedarf. Vor allem folgende Arten von Nutzern sind mit einem Homepage-Baukasten in der Regel gut beraten:
Möchtest du als Einsteiger eine Website mit Hilfe eines Website Builders erstellen, brauchst du nicht selbst programmieren, aber ein paar Fähigkeiten können nicht schaden. Zum Beispiel ein gewisses Auge für Layout, Design und Typografie. Zwar geben die Designvorlagen im Prinzip alles vor, aber um der eigenen Website eine individuelle Note zu verleihen, kann es hilfreich sein, im Editor selbst Änderungen vornehmen zu können. So kannst du unter anderem die Schriftgröße, die Schriftart oder die Farbgebung so lange anpassen, bis sie dem gewünschten Konzept der Seite und deinen persönlichen Vorlieben entspricht. Wenn du dir das nicht zutraust oder in einer Branche arbeitest, die besonderen Wert auf ein stimmiges Erscheinungsbild legt, solltest du dich von einem Profi beraten lassen. Sei dir auch darüber im Klaren, dass für die Realisierung bestimmter Funktionalitäten ein Website-Baukasten nicht geeignet ist. Wenn du zum Beispiel ein Benutzerrollenmanagement einführen oder eine mehrsprachige Oberfläche einrichten willst, stößt fast jeder Homepage-Baukasten an seine Grenzen. Hier lohnt es sich, auf ein System wie WordPress oder Neos zurückzugreifen.

Die Erstellung einer Website ist heutzutage für Unternehmen, Freiberufler und sogar Privatpersonen, die online präsent sein möchten, unverzichtbar. Zunächst ist es allerdings notwendig, sich für den besten Anbieter für den eigenen Bedarf zu entscheiden. Bei der Auswahl spielt die Planung eine wichtige Rolle. Damit du weißt, worauf du achten musst, geben wir dir im Folgenden einige grundlegende Hinweise.
Bevor du dich für einen Website-Baukasten entscheidest, ist es unbedingt notwendig, ein klares Konzept für deine geplante Website zu entwickeln. Überlege dir genau, welche Ziele du mit deiner Website erreichen möchtest und welche Funktionen und Inhalte du dafür benötigst. Erstelle idealerweise eine grobe Skizze oder einen Wireframe, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie deine Website aussehen soll. Dieses Konzept hilft dir bei der Auswahl eines Website-Baukastens, da du so besser erkennen kannst, worauf du bei den einzelnen Anbietern und Tarifen achten musst.
Bei der Suche nach einem geeigneten Website-Baukasten solltest du stets dein Budget im Auge behalten. Es gibt eine Vielzahl von Optionen auf dem Markt, von kostenlosen bis hin zu sehr teuren Baukästen mit erweiterten Funktionen. Denke darüber nach, wie viel du bereit bist, für deine Website auszugeben, und wähle einen Baukasten, der deinen finanziellen Rahmen nicht überschreitet. Vergiss dabei nicht, zusätzliche Kosten wie Domaingebühren oder die Integration von E-Commerce-Funktionen zu berücksichtigen. Und Achtung: Einige Pakete erhöhen den Preis nach einem Jahr oder einer anderen Vertragslaufzeit, also schaue dir die Details der Angebote genau an.
Die meisten Anbieter von Homepage-Baukästen bieten eine Testphase, Testversionen oder Demos an. So kannst du kostenlos und ohne Risiko testen, ob der jeweilige Baukasten für dich und dein Unternehmen geeignet ist und ob du mit der Benutzeroberfläche zurechtkommst. Nutze die Testphase auch, um die Zuverlässigkeit des Kundensupports zu überprüfen und die verfügbaren Funktionen auszuprobieren. So kannst du sicher sein, dass du mit einem Baukasten die richtige Entscheidung triffst, bevor du dich an eine kostenpflichtige Vertragslaufzeit bindest.
Die Vielfalt an Baukästen zur Erstellung von Websites macht die Suche nach einem geeigneten Anbieter nicht gerade einfach. Was fast alle Kandidaten gleichermaßen auszeichnet, ist die relativ einfache Bedienung, die es auch Laien ermöglicht, schnell eine schöne und funktionale Website zu basteln. Große Unterschiede gibt es jedoch im Funktionsumfang und in der Auswahlvielfalt der Templates. Umso wichtiger ist es, schon vor dem Kauf zu klären, wie die eigene Website aussehen und was sie leisten soll.
Ja, zum Beispiel bei Site123 oder Webador. Allerdings ist hier der Leistungsumfang nicht sehr groß, man erhält nur eine Subdomain und muss Werbebanner in Kauf nehmen. Für die Erstellung einer professionellen Website ist Freeware daher in der Regel nicht geeignet. Zum Testen der Funktionen sind die kostenlosen Angebote jedoch ideal.
Die Homepage-Baukästen sind so intuitiv wie möglich gestaltet, sodass es dir auch ohne Programmierkenntnisse möglich sein sollte, dich gut zurechtzufinden und dir eine ansprechende Website zu erstellen. Wenn du dennoch an die Grenzen deiner technischen Kapazität stoßt, kann dir vielleicht der Support weiterhelfen. Oft gibt es auch praktische Anleitungsvideos oder einen ausführlichen Einrichtungsassistenten, den du als Anfänger in Anspruch nehmen kannst.
Abhängig von der Komplexität und den eigenen Ansprüchen bedarf die Erstellung einer Website meistens zwischen zwei und acht Wochen. Einen einfachen Onepager kannst du hingegen in weniger als einer Stunde bei entsprechenden Anbietern fertigstellen.
Die Auswahl des besten Homepage-Baukastens hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von deinen individuellen Wünschen, deinen technischen Fähigkeiten, deinem Budget und der Art der Website, die du erstellen möchtest. Vergleiche die Funktionen und Preise verschiedener Anbieter, um dir einen Überblick zu verschaffen und ein passendes Angebot zu finden. Beachte, dass es einen großen Unterschied machen kann, ob du einen Webshop oder einen Blog erstellen möchtest.
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