Wirtschaft

Electrolux hinter den Erwartungen AEG-Mutter abgestraft

Zwar schreibt Electrolux wieder Gewinne, die Skepsis bleibt beim weltweit zweitgrößten Haushaltsgerätehersteller aber bestehen. Der Aktienkurs des AEG-Mutterkonzerns bricht ein.

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Electrolux-Werk in Ungarn: Schwäche in den Kernmärkten belastet Geschäfte.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die schwedische AEG-Mutter Electrolux blickt mit großer Skepsis auf das Gesamtjahr. "Es gibt keine Hinweise auf eine starke Erholung in irgendeinem der Kernmärkte der Gruppe", teilte der weltweit zweitgrößte Haushaltsgeräte-Hersteller mit. "Daher gehen wir davon aus, dass die Nachfrage nach Haushaltsgeräten im Jahr 2010 lediglich leicht über dem gegenwärtig niedrigen Niveau liegen wird." Der Konzern warnte zudem vor steigenden Rohstoffkosten.

Im vierten Quartal verdiente Electrolux vor Zinsen und Steuern sowie ohne Sonderposten umgerechnet rund 201 Mio. Euro (2,02 Mrd. Kronen) nach einem Verlust von 38,6 Mio. Euro vor einem Jahr. Damit verfehlte der Konzern die Analysten-Erwartungen von 216 Mio. Euro knapp. Der Umsatz lag mit 2,8 Mrd. Euro im Rahmen der Erwartungen.

Aktienkurs rauscht in den Keller

An der Börse sorgten die Zahlen für große Enttäuschung: Electrolux-Titel stürzten mehr als 13 Prozent ab. "Die Erwartungen an den Zwischenbericht waren ziemlich hoch", sagte ein Händler in Stockholm. Viele Analysten hätten wohl ein zu positives Szenario gezeichnet.

Quelle: ntv.de, rts

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