Wirtschaft

Massiver Preisanstieg China stoppt Rohstoff-Einkauf

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In einer Fabrik in Peking werden Kupferkabel hergestellt.

(Foto: REUTERS)

China hat ein Programm zum massiven Aufkauf von Metallen wieder ausgesetzt, weil der staatliche Eingriff die Preise nach oben schießen ließ. In den vergangenen Monaten habe China unter anderem fast 600.000 Tonnen Aluminium und 235.000 Tonnen Kupfer gekauft, berichtete die chinesische Staatspresse unter Berufung auf die chinesische Wirtschaftsplanungsbehörde. Die Maßnahmen führten aber inzwischen dazu, dass viele Firmen mit staatlicher Hilfe hohe Gewinne machen könnten. Zudem profitierten vor allem Zwischenhändler, nicht die Produzenten, die eigentlich unterstützt werden sollten.

Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise hatte der chinesische Staat begonnen, Metalle, aber auch Öl und Kohle in großem Stil anzukaufen, um die Preise zu stützen. China tat dies, obwohl die Nachfrage der eigenen Industrie nach den Rohstoffen deutlich gesunken war, weil die einst beispiellos boomende Nachfrage des Auslands nach chinesischen Produkten in der Krise deutlich abgenommen hatte.

Quelle: n-tv.de, AFP