Wirtschaft

Schwerer Einbruch in Griechenland Europas Automarkt schrumpft

Der Autoabsatz sinkt in Europa auch im September. Griechenland verzeichnet dabei ein Minus von fast 50 Prozent. Zweistellige Minusraten verzeichnen auch Spanien, Deutschland und Italien.

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Neufahrzeuge von Audi und VW auf dem VW-Autoterminal in Emden.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Autoverkäufe in Europa sind im September den sechsten Monat in Folge gesunken. Wie der Verband der Europäischen Autohersteller (ACEA) in Brüssel mitteilte, verringerte sich die Zahl der verkauften Neuwagen in den 27 EU-Staaten um 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,228 Millionen Fahrzeuge. Zusammen mit den Pkw-Verkäufen der EFTA-Länder Island, Norwegen und Schweiz ergab sich den Angaben zufolge ein Rückgang um 9,2 Prozent auf 1,262 Millionen Fahrzeuge.

Absatzrückgänge wurden auf allen großen Märkten verzeichnet. Am stärksten gingen dabei die Neuzulassungen in Spanien zurück (minus 27,3 Prozent), gefolgt von Deutschland (minus 17,8), Italien (minus 18,9), Großbritannien (minus 8,9) und Frankreich (minus 8,2). Den stärksten Einbruch innerhalb der EU verzeichnete mit einem Minus von 49,9  Prozent der Automarkt Griechenlands.

Besonders starke Zuwächse wurden hingegen in Irland (plus 93,9 Prozent) und Lettland (plus 79,6 Prozent) registriert. Dies lag der ACEA zufolge an der niedrigen Vergleichsbasis im Vorjahr.

Mitsubishi mit ordentlichem Zuwachs

Die Volkswagen-Gruppe verkaufte im September in Europa (EU und EFTA) 4,3 Prozent weniger Golf, Audi und Skoda. BMW setzte dagegen europaweit 0,4 Prozent mehr Neuwagen ab, bei dem Konkurrenten Daimler legte der Autoabsatz sogar um 6,2 Prozent zu.

Deutlich mehr Kunden konnte Mitsubishi verzeichnen: Bei dem japanischen Hersteller stiegen die Autoverkäufe im September um 38,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Quelle: n-tv.de, DJ

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