Wirtschaft

Nicht ganz 2000 neue Flitzer Ferrari verkauft mehr Ferraris

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Das Pferd, das Autoliebhaber glücklich macht: Blick ins Innere eines gut gepflegten Ferrari-Oldtimers.

(Foto: REUTERS)

Wenige Tage nach dem Börsendebüt in New York enthüllt Ferrari Ergebnisse aus dem abgelaufenen Quartal, die zur Legende des Sportwagenbauers passen: Umsatz und Gewinne ziehen an. Der Absatz bleibt allerdings überschaubar.

Solche Zahlen sehen Investoren gerne: Der Sportwagenhersteller Ferrari hat seinen Gewinn im zurückliegenden Vierteljahr dank höherer Verkaufszahlen deutlich gesteigert. Das Nettoergebnis kletterte im dritten Quartal um 62 Prozent auf 94 Millionen Euro.

Der Umsatz stieg auch dank positiver Wechselkurseffekte um 9,2 Prozent auf 729 Millionen Euro. In den zurückliegenden drei Monaten konnte Ferrari 1949 Fahrzeuge verkaufen. Der Absatz liegt um 21 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Mit diesen Zahlen bleibt Ferrari selbst im Luxus-Segment mit seinen vergleichsweise geringen Stückzahlen ein hoch spezialisierter Nischenanbieter. Zum Vergleich: Der Pkw-Absatz bei dem Massenhersteller Volkswagen lag allein im September 2015 bei weltweit 513.500 Fahrzeugen.

Im laufenden Jahr soll der Absatz bei Ferrari den Unternehmenszielen zufolge von rund 7200 Sportwagen im Vorjahr auf 7700 Fahrzeuge steigen. Der Umsatz soll demnach ein Volumen von 2,8 Milliarden Euro erreichen. Der bereinigte operative Gewinn dürfte laut Zielvorgabe bei 725 bis 745 Millionen Euro liegen. Die Verschuldung wird sich auf 1,98 bis 2,03 Milliarden Euro belaufen.

Die Ergebnisse liegen im Rahmen dessen, was Ferrari bereits in seinem Börsenprospekt umrissen hatte. Die Sportwagentochter des amerikanisch-italienischen Automobilkonzerns Fiat Chrysler ist seit letzter Woche an der New Yorker Börse unter dem Kürzel RACE gelistet.

Quelle: ntv.de, mmo/DJ