Wirtschaft

Extra-Wünsche gibt es nicht Gazprom fährt Liefermenge hoch

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Der Hahn wird wieder aufgedreht

(Foto: picture alliance / dpa)

Der russische Energiekonzern Gazprom hat einem Agenturbericht zufolge seine Gaslieferungen nach Europa wieder auf das normale Niveau heraufgefahren. Allerdings könnten die Wünsche der westeuropäischen Großkunden nach Sonderlieferungen nicht erfüllt werden, sagte Gazprom-Finanzvorstand Andrej Kruglow laut Nachrichtenagentur Interfax. In den vergangenen Tagen waren wegen der Kältewelle im Heimatmarkt die Lieferungen nach Angaben des Monopolisten um rund zehn Prozent gedrosselt worden.         

In Deutschland kam am Freitag rund ein Drittel weniger Gas an als gewöhnlich, wie die Importeure E.ON -Ruhrgas und RWE bestätigten. Die Bundesregierung wie die Unternehmen betonten aber, aufgrund gut gefüllter Gasspeicher sei die Versorgung über längere Zeit gesichert.

Die Kältewelle hat weite Teile Europas weiter fest im Griff. Besonders Osteuropa leidet unter dem Hoch über Russland. Innerhalb von 24 Stunden starben allein in der Ukraine 21 Menschen, womit die Zahl der Kältetoten in dem osteuropäischen Land auf 122 stieg.     

Quelle: n-tv.de, rts

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