Wirtschaft

Infrastrukturprojekte fahren an Griechenland wagt Neustart

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Baustelle in Athen (Archivbild): Kehrt Griechenland langsam zur Normalität zurück?

(Foto: dpa)

Hoffnungsvolle Zeichen aus Griechenland: Nachdem die Finanzkrise Teile der Wirtschaft nahezu lahmgelegt hat, werden nun mehrere Infrastrukturprojekte wieder in Angriff genommen. An vier Autobahnprojekten wird jetzt weitergearbeitet.

Nach zwei Jahren Stillstand aufgrund der Finanzkrise fährt Griechenland mehrere Infrastrukturprojekte wieder hoch. An vier großen Autobahnprojekten soll in den kommenden Wochen die Arbeit wieder aufgenommen werden, sagte der griechische Wirtschaftsminister Kostis Chatzidakis. "Der Neustart der vier Autobahnen symbolisiert den Neustart der griechischen Wirtschaft", sagte der Minister. Etwa 25.000 Arbeitsplätze würden geschaffen, fügte er hinzu.

2007 hatte Griechenland Vereinbarungen mit regionalen und ausländischen Investoren zum Bau der Autobahnen geschlossen, darunter die Hochtief AG, die französische Vinci SA und die spanische Ferrovial SA. Die Strecken befinden sich auf dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Während der Finanzkrise wurden die Projekte allerdings gestoppt, da die Regierung die Infrastrukturausgaben einschränkte, um die Haushaltsziele zu erreichen. Außerdem hielten sich die Banken des Landes bei der Kreditvergabe zurück.

Im Dezember 2012 wurden Finanzhilfen für Griechenland in Höhe von 50 Mrd. Euro freigegeben, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln und den Bankensektor zu rekapitalisieren.

Nun, nach monatelangen Verhandlungen, teilte Chatzidakis mit, dass die Regierung sich mit den Vertragspartnern geeinigt habe, um die Arbeiten an dem größten Infrastrukturprojekt Griechenlands wieder aufzunehmen. "Nach harten Verhandlungen und monatelangen Bemühungen haben wir uns geeinigt", so der Minister. Die Arbeit an den Projekten werde noch vor dem griechisch-orthodoxen Osterfest, das dieses Jahr auf den 5. Mai fällt, ohne weiteren Aufschub aufgenommen.

Quelle: n-tv.de, DJ

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