Wirtschaft

Welt-Index Jahresendrally oder Bärenmarkt?

Die Schwergewichte der relevanten Volkswirtschaften aus Asien, Nordamerika und Europa befinden sich unterm Strich auf Expansionskurs, auch wenn der Output der Industrie weniger wird, während die gesamtwirtschaftlichen Erträge aus dem Dienstleistungssektor noch weiter zunehmen.

Der Oktober hatte es in sich. Nicht wenige sprechen von einem blutigen Oktober an den globalen Aktienmärkten, egal ob Dax, die Wallstreet oder in Asien - die Weltbörsen gerieten deutlich unter Druck. Die letzten Handelstage dagegen waren geprägt von deutlichen Erholungsmustern. Hintergrund war die langersehnte Beruhigung an der politischen Front, welche die teilweise irrationale Risiko-Aversion an den Weltmärkten wieder positiv einfing. Es war überfällig, dass die Weltpolitik endlich die eigenen politischen Risikocluster zumindest in ersten Ansätzen reduziert, um der Welt wieder die Luft zum Atmen zu geben, sprich mehr Stabilität und erhöhte Kalkulierbarkeit hinsichtlich der politischen Prozesse. Gerade die Themen Handelskrieg zwischen den USA und China, der Brexit oder die Krise in Italien, deren Ausgänge wiederum fundamental entscheidend sind für die globalen Geschäftsprozesse und Investitionsbedingungen der Unternehmen und damit für die globalen Konjunktur, haben weltweit für eine starke Verunsicherung gesorgt. Einiges könnte allerdings derzeit für einen versöhnlichen Winter an den globalen Aktienmärkten sprechen.

"Der kurzfristig wichtigste Katalysator für die Weltbörsen war die Bereitschaft von Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi, sich spätestens Ende November anlässlich des G20 Treffens in Argentinien zusammenzusetzen und den Handelskrieg zwischen den USA und China politisch besprechen. Die Aussagen aus beiden Lagern stimmen mich und scheinbar auch andere Großinvestoren zuversichtlich, und genau diese Zuversicht führte zu einer sachlicheren und positiveren Diskontierung der Aktienpreise und anderen Anlageklassen" fasst Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung aus Köln, welche monatliche den "Welt-Index" veröffentlicht, die Lage zusammen.

Mit Blick auf die saisonalen Faktoren an der Börse spricht allerdings derzeit viel für eine Jahresendrallye bzw. für eine Rallye darüber hinaus. Seit 1950 entwickelten sich die breiten Börsenkurse in den zwölf Monaten nach den US-Zwischenwahlen ausschließlich positiv. "Ebenso entscheidend ist, dass die "Blackout Period" zu Ende geht, sprich viele Unternehmen ihre Bilanzzahlen für das vergangene Quartal veröffentlicht haben, so dass die Aktienrückkaufprogramme der Unternehmen wieder aufgenommen bzw. gestartet werden können. Wir sprechen hier global um horrende Milliardenbeträge die monatlich an Aktien zurückgekauft werden und damit Nachfrage nach Aktien erzeugen. Allein in den USA können dieses schnell über 150 Milliarden US-Dollar pro Monat ausmachen, welche die Unternehmen für Aktienrückkäufe einsetzen. Das wird wiederum die künftige Rentabilität und die Attraktivität der Aktien weiter steigen", so Zschaber weiter.

Noch wichtiger als die saisonalen Faktoren ist aber die Tatsache, dass sich die politischen Risikocluster weiter reduzieren. "Fakt ist, dass es den Eindruck macht, dass die Trump-Administration endlich die Gefahr eines eskalierenden Handelskriegs mit China wahrnimmt. Viele US-Unternehmen haben auf potenzielle Negativfolgen auf ihre Geschäftsmodelle im Zuge ihrer Bilanzveröffentlichungen zum dritten Quartal hingewiesen, sollte der Handelsstreit mit China nicht beschwichtigt werden. Ich glaube der Unternehmer Trump hat diese Warnungen von seinen Unternehmer-Kollegen endlich gehört, so dass der US-Präsident Trump jetzt entsprechend Lösungen forciert, welche die Bedingungen für ein nachhaltig funktionierendes Geschäftsumfeld stabilisiert wird. Es steht wie in Stein gemeißelt fest, ein Kompromiss ist unabdingbar, will man seitens der US-Regierung konjunkturelle Schäden für die USA und viele andere Regionen in der Welt verhindern", konstatiert der Kölner Vermögensverwalter.

Politische Risiken auf dem Rückzug?

Dr. Markus C. Zschaber

Dr. Markus C. Zschaber

Ein weiteres Thema welches Zschaber in diesem Gesamtkontext besonders hervorhebt, ist, dass der chinesische Staat eine ganze Reihe an Maßnahmen derzeit umsetzt, um die eigene Dynamik des Konjunktur- und Wachstumsmodells zusätzlich zu stimulieren bzw. negative Einflüsse, welche durch die US-Zölle auf die Nachfrage nach chinesischen Gütern, Waren und Dienstleistungen einwirken könnten, überkompensieren sollen. "Das Maßnahmenpaket umfasst rund 300 Mrd. US-Dollar und wird eine ganze Reihe an positiven Akzenten nicht zuletzt auch für einen Großteil der Weltwirtschaft bedeuten. Hinzu wird sich China strukturell gegenüber der Weltwirtschaft für Investitionen und Kapitalströme weiter öffnen sowie die eigenen Importquoten an Vorleistungsgütern sowie Hoch-technologie und industrienahen Dienstleistungen signifikant erhöhen", so Zschaber weiter.

"Wir befinden uns zugegebenermaßen noch in einer Zwischenphase an den Weltfinanzmärkten und es zeichnet sich seitens der politischen Risiken eine gewisse Entspannung eindeutig ab. Wir gehen auch davon aus, dass die irrationalen Marktbewegungen der letzten Wochen in Folge extremer Sektor- und Stilrotationen wieder einen rationaleren Kalkulationsmodus, gemessen an den fundamentalen Relationen, einnehmen werden. Sprich die teils panischen Marktbewegungen sollten sich normalisieren. Dies bedeutet allerdings noch nicht, dass unser Haus von strukturell niedrigeren Volatilitäten in den kommenden Wochen und Monaten ausgeht, welches schon allein auf Grund der restriktiveren geldpolitischen Operationen der US-Notenbank unwahrscheinlich ist. Allerdings sollten klarere Entwicklungschancen, gerade was den Faktor "Value" betrifft, gute Chancen auf Performanceerfolg haben", fasst der zuversichtliche Verwalter Markus C. Zschaber die Ausgangslage an den Märkten zusammen.

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

Wie steht es um die globale Konjunktur? "Nach wie vor quantifizieren wir gewisse Dynamikverluste im verarbeitenden Gewerbe, sprich in denen Industriezweigen die Rohstoffe und Zwischenprodukte weiterverarbeiten und dabei auch Endprodukte (Bau, Landwirtschaft, Chemie, Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau) erzeugen und zwar in allen relevanten Nationen bis auf in den USA, Schweden, Japan, Indien, Südkorea und Mexiko. Die stärksten Dynamikverluste verzeichnen weiterhin die Schwellenländer, vor allem Indonesien, Taiwan, Russland und Brasilien. "An dieser Stelle möchten wir allerdings erwähnen, dass noch keine relevante Region, außer die Türkei und einige andere kleinere Volkswirtschaften ein stagnierendes, respektive rezessives Ausgangslevel erreicht haben, sondern wir hier über Abschwächungen des Wachstumstempos sprechen", so Markus C. Zschaber.

Nach wie vor ganz anders sieht es im globalen Dienstleistungsbereich aus. Ganz besonders stehen hier Softwarehäuser, Hardwareberatung, Datenverarbeitungsdienste, Instandhaltung und Reparatur von Maschinen, aber auch Rechts-, Steuer- und Unternehmensberater im Fokus. Hintergrund ist, dass die immer differenziertere Arbeitsteilung, von der Dienstleister am meisten profitieren, die Entwicklung ist, welche immer mehr nachgefragt wird. "Ein weiterer ganz wichtiger Faktor ist, dass die Forschung, Informations- und Kommunikationstechnologien immer mehr an Bedeutung gewinnen. Genauso wie die allgemeine Datenverarbeitung und den Dienstleistungen im täglichen Straßen- und Flugverkehr, sprich logistische Dienstleistungen befinden sich auf dem Vormarsch", hält der Stratege fest. Zusammen-gefasst, die außergewöhnliche Konjunktur in der Dienstleistung und zwar in allen relevanten Wirtschaftsregionen (EU, USA und Asien), präsentiert sich weiterhin sehr stark hinsichtlich der eigenen Dynamik, respektive in den fundamentalen und operativen Zuwachsraten.

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Die Schwergewichte der relevanten Volkswirtschaften aus Asien, Nordamerika und Europa befinden sich unterm Strich auf Expansionskurs, auch wenn der Output der Industrie weniger wird, während die gesamtwirtschaftlichen Erträge aus dem Dienstleistungssektor noch weiter zunehmen. Die entsprechenden Arbeitsmärkte aus besagten Regionen entwickeln sich nach wie vor positiv, so dass auch von Seiten der Konsumdynamik eher mit einem positiven Novembermonat zu kalkulieren ist. Die globalen Kreditmärkte werden ebenfalls ein positives Mengenwachstum erreichen, allerdings werden die finanziellen Bedingungen restriktiver, was aber kurzfristig noch keinen Einfluss nehmen sollte. Im Saldo verdeutlichen die Determinationen des "Welt-Index" eine Weltwirtschaft die sich annualisiert oberhalb der 3 Prozentmarke in den kommenden Wochen entwickeln sollte. Der aktuelle Expansionslevel der Weltwirtschaft, gemessen am "Welt-Index", liegt erneut bei 65% (65% im Vormonat).

Zusammengefasst bleibt die Ausgangslage der Weltwirtschaft damit moderat positiv. Oder anders ausgedrückt, die Großwetterlage der Weltwirtschaft ist nach wie vor ruhig, auch wenn gewisse Wolkenkonstellationen am Horizont aufziehen und das Klima bereits rauer wird. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren für die Weltwirtschaft und deren Zukunft gehört der Handelskrieg zwischen den USA und China. Bei einer vollständigen Eskalation, sprich einer Verzollung von 25 Prozent aller chinesischen Waren und Güter (rund 512 Mrd. US-Dollar Jahresvolumen), welche in die USA importiert werden und den daraus entstehenden wechselseitigen gesamtwirtschaftlichen Negativfolgen, könnten sich gemäß unseres Stresstest das jährliche Wachstum der Weltwirtschaft um bis zu 1,5 Prozentpunkte reduzieren.

Hintergrund für diese Entwicklung ist, dass neben den direkten Handelseffekten in einem solchen Szenario, auch nochmals vermehrt mit hohen Kapitalabflüssen aus Gesamtasien in die USA zu rechnen wäre. Dies wiederum würde die bereits verschlechterten Handelsbilanzen besagter Nationen zusätzlich unter Druck bringen, weil sich die Importe durch die schwachen Wechselkurse weiter verteuern würden. Dies würde die Zahlungsschwierigkeiten besagter Nationen hinsichtlich der Auslandsschulden, die wiederum im US-Dollar notieren, deutlich erhöhen. "Die Chancen, dass eine Eskalation verhindert werden kann, stehen allerdings gar nicht so schlecht, wie man den letzten Monaten und dem politischen Getöse aus Washington, entnehmen konnte. Es wird spannend, ob zum Ende des Monats auf dem G20 Gipfel eine Einigung des Handelsstreits zwischen den USA und China gelingen wird. Die Unternehmen in der EU, in Asien und auch in den USA benötigen nachhaltige Sicherheit, dass ihre Wett-bewerbsfähigkeit nicht politisch konterkariert oder verzerrt wird", so Markus C. Zschaber weiter.

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Die Erwartungen an die Weltkonjunktur und an die Unternehmen durch die professionellen Markt-teilnehmer, Analysten und Anleger konnten in den vergangenen vier Wochen erneut mehrheitlich übertroffen werden. Hintergrund ist, dass die Skepsis aufgrund der politischen Risiken Monat für Monat angestiegen ist. Zwar steigen auch die Risiken tatsächlich an, allerdings war der Pessimismus der Anleger durch die Realität nicht einzuholen, was auch die schwachen Aktienkurse im Oktober erklärt. "Die Lage war somit stets besser als die Erwartungen, auch wenn die Lage durch die Politik stark gedämpft wurde", so Zschaber weiter. Aber auch die Ergebnisse aus der globalen Konjunkturlage sowie seitens der Unternehmen hatten viele professionelle Marktteilnehmer schlichtweg überrascht. Die meisten haben viel höhere Negativfolgen erwartet. Beispielsweise konnten die Unternehmen sich von ihren guten Seiten präsentieren. Alleine in den USA konnten über 80 Prozent der Unternehmen aus dem S&P500 die erwarteten Gewinne positiv übertreffen. Alle Experten gingen gerade bei den beiden Konfliktnationen von deutlich schlechteren Ergebnissen aus. 65% (zuvor 63%) der analysierten gesamtwirtschaftlichen und unternehmens-spezifischen Daten haben die Erwartungen übertroffen.

Fazit & Ausblick für Anleger

Die Korrektur an den internationalen Finanzmärkten in den letzten Wochen war sicherlich komplex und umfangreich, da diese eindeutig durch die politischen Einflüsse induziert wurde. Eine Anlagestrategie auf politische Faktoren zurückzuführen ist sicherlich keine gute Idee. Im Gegenteil, ein Portefeuille sollte stets unter Berücksichtigung der fundamentalen Relationen aus Ökonomie, Unternehmen und des Finanzmarktes an sich vorgenommen werden. Politische Themen wie ein Handelskrieg zwischen den USA und China können temporäre Entwicklungen dominieren, genauso wie ein ungeordneter Brexit, langfristig entscheiden allerdings andere Parameter, ob eine Anlagestrategie erfolgreich ist oder nicht. Zu den prägnanteren Einflussfaktoren gehören die Zinsentwicklungen und hierbei die Frage, ob die allgemeinen Zinsen in den kommenden Jahren wieder deutlich ansteigen könnten, welches wiederum die Kausalitätsketten aller relevanten Anlagen betreffen würde. Im aktuellen Umfeld deutet noch kein relevanter Frühindikator auf hohen Inflationsdruck hin.

In diesem Fall – und wenn sich die Zinsen stabilisieren (unser Basis Szenario) – gilt ein Engagement in Aktien als absolut favorisiert. "Aktien bleiben für mich unter Berücksichtigung aller Faktoren die essentielle Renditequelle für ein ausgewogenes Portfolio. Nur wichtig hierbei wird sein, dass mit breiten Marktinvestments niemand mehr so richtig erfolgreich sein dürfte, da in der Zukunft einzelne Stilrichtungen oder Sektoren besonders performen dürften. Meine Überzeugung ist, dass in der Zukunft der Faktor "Value" eine große Rolle einnehmen wird. Das bedeutet, es werden vor allem die Unternehmen gesucht werden, deren aktueller Kurs unter dem Wert der künftigen Cashflows eines Unternehmens liegt. Oder einfach ausgedrückt, dass die erwarteten künftigen Cash-Zuflüsse des Unternehmens einen höheren Aktienkurs rechtfertigen", führt der Kölner Vermögensverwalter aus.

Hinzu kommt, dass auch die Ausgangslage der Unternehmen durchaus positiv zu beschreiben ist. Die Unternehmensgewinne sollten weltweit in diesem Jahr um 15 Prozent ansteigen, im kommenden Jahr um 10 Prozent. Bei einem angepeilten Wachstum der Weltwirtschaft oberhalb der 3 Prozentmarke im kommenden Jahr, werden somit ausreichend Skaleneffekte für gesunde und profitable Unternehmen, mit solider Marken- und Produktstellung innerhalb ihres Wettbewerbs, möglich sein. "Fakt ist, dass gerade in politischen Zeiten die Märkte stets anfällig für Kursschwankungen sind. Die so oft beschriebenen "effizienten Märkte" existieren nur phasenweise. Zukünftige Preisschwankungen sollten Anleger zu Ihren Gunsten nutzen", so Zschaber weiter. Die Chancen stehen gut, dass eine Jahresend- und Jahresübergangsrallye bevorsteht.

Strategie & Veränderungen im Musterportfolio

  • Gewichtung von insgesamt 17,5% in mittelständischen europäischen, deutschen und US - Unternehmen (Hidden Champions – Fokus) US – Anteil wird strategisch weiter aufgebaut.
  • Value - Titel werden bei neuen Allokationen präferiert
  • Schweizer Large Caps werden taktisch erhöht
  • Europäische Large – Caps werden weiter reduziert
  • Ausnahme bilden europäische und US - Zykliker (Chemie, IT, Pharma und Maschinenbau)
  • Ebenfalls im Fokus stehen weiterhin qualitative Industrie- und Konsumwerten explizit aus Deutschland und aus Japan.
  • Large Caps aus den USA wurden nochmals erhöht, favorisiert werden aber binnenmarktorientierte Geschäftsmodelle
  • Die Beimischungen von beispielsweise asiatischen Aktien bleiben Bestandteil
  • Die aktuelle Aktienquote innerhalb des Musterportfolios liegt bei 57,5%.
  • Die Cash – Quote liegt bei 6% um bei weiteren Schwankungen Zukäufe bei Qualitätsaktien umzusetzen
  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet
    • Hochzinsanleihen bleiben weiterhin außen vor
    • Wandelanleihen untergewichtet positioniert
    • Unternehmensanleihen untergewichtet positioniert
    • Aufbau von hypothekenbesicherten Wertpapieren wird mittelfristig fortgesetzt
    • Aufbau von US – Treasuries mittlerer Duration
  • Die eher niedrige Edelmetallquote wird beibehalten
  • Kryptowährungen kommen weiterhin als Anlagevehikel nicht in Betracht.
  • Integration einer Absicherungskomponente (Derivat auf steigende Volatilität)

Musterportfolio:

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Asset-Allokation:

Erhöht / Neu aufgenommen werden: Aktien (Large Caps) USA von 9% auf 10%; Aktien (Large Caps) Schweiz von 4% auf 5%; Unternehmensanleihen von 2,5% auf 5%; Staatsanleihen USA von 0% auf 5%.

Beibehalten werden: Aktien (Large Caps) Deutschland von 7,5%; Aktien (Large Caps) Europa von 7,5%; Aktien (Nebenwerte) USA von 7,5%; Aktien Emerging Markets von 2,5%; Staatsanleihen Emerging Markets von 4%; Hypothekenbesicherte Wertpapiere von 7,5%; Wandelanleihen von 5%; Edelmetalle von 5%.

Reduziert werden: Aktien (Nebenwerte) Deutschland von 5% auf 2,5%; Aktien (Nebenwerte) Europa von 9% auf 7,5%; Aktien Japan von 8% auf 7,5%; Cash von 10% auf 6%; VSTOXX Future (Absicherung) von 6% auf 5%.

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit fünf Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF´s auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Nähere Informationen hierzu unter www.zschaber.de

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv".

Quelle: n-tv.de

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