Wirtschaft

Farbenfroh und fälschungssicher Neue 100-Dollar-Note kommt in Umlauf

100d.jpg

Im April 2010 stellten der damalige Notenbankchef Bernanke und der damalige US-Finanzminister Geithner die neuen 100-Dollar-Noten vor. Nun kommen sie endlich in Umlauf.

(Foto: picture alliance / dpa)

Nach Schätzungen der Fed kursieren derzeit weltweit 100-Dollar-Scheine im Wert von rund 900 Milliarden Dollar. Die in Anlehnung an das auf ihnen prangenden Konterfei Benjamin Franklins "Benjamins" genannten Scheine stehen aber auch bei Fälschern hoch im Kurs. Neue Sicherheitsmerkmale sollen das ändern.

100.jpg

Das Konterfei Benjamin Franklins (hier auf einer alten Note) prangt auch auf den neuen 100-Dollar-Scheinen.

(Foto: REUTERS)

Nach mehr als zweieinhalb Jahren Verzögerung sollen am Dienstag endlich die neuen 100-Dollar-Scheine in Umlauf gebracht werden. Die wertvollste Banknote mit dem Konterfei von US-Gründervater Benjamin Franklin sei besonders fälschungssicher, teilte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) mit. Die Scheine enthalten neben dem traditionellen Dollar-Grün auch andere Farbtupfer: Durch die Mitte der Banknote zieht sich etwa vertikal ein blauer Sicherheitsstreifen, die Zahl 100 prangt in einem Orangeton auf der Rückseite.

Die US-Behörden hatten im Frühjahr 2010 das neue Design der 100-Dollar-Note vorgestellt. Die "Benjamins", wie die Banknoten im Volksmund heißen, wurden dabei erstmals seit 1996 aufpoliert.

Ursprünglich war geplant, die Scheine im Februar 2011 einzuführen. Doch dann traten Probleme mit den Druckmaschinen auf, die das Papier der neuen Dollar-Noten zerknitterten.

Die Fed geht davon aus, dass bis zu zwei Drittel aller 100-Dollar-Scheine außerhalb der USA kursieren. "Es ist unsere globalste Banknote", sagte Sonja Danburg von der US-Notenbank. Zugleich seien die Hunderterscheine am stärksten von Fälschung betroffen. Die alten Banknoten werden auch nach der Einführung der Nachfolger weiter gültig sein - nach Schätzungen der Fed kursieren derzeit weltweit 100-Dollar-Scheine im Wert von rund 900 Milliarden Dollar.

Quelle: n-tv.de, AFP

Mehr zum Thema