Wirtschaft

Wer wird neuer Bahn-Chef? Pofalla ist aussichtsreichster Kandidat

Der Vertrag von Rüdiger Grube als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn läuft Ende 2017 aus. Einem Bericht zufolge hat Ex-Kanzleramtsminister Pofalla große Chancen, ihn zu beerben. Der CDU-Politiker sollte früher in den Vorstand einziehen.

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Ronald Pofalla darf nur nicht viel falsch machen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der frühere Kanzleramtsminister Ronald Pofalla hat einem Medienbericht zufolge gute Chancen auf die Nachfolge von Bahn-Chef Rüdiger Grube. Im Zuge des von Grube geplanten Konzernumbaus solle Pofalla früher als bislang geplant in den Vorstand einziehen, berichtet der "Spiegel".

Dem Bericht zufolge gilt der CDU-Politiker damit schon jetzt als aussichtsreichster Anwärter auf  Chefposten beim Staatskonzern. "Wenn Pofalla nicht viel falsch macht, läuft es wohl auf ihn hinaus", heißt es dem Nachrichtenmagazin zufolge im Unternehmen.

Pofalla ist seit Jahresbeginn bei der Deutschen Bahn Generalbevollmächtigter für politische und internationale Beziehungen. Bereits vor dem Antritt dieses Postens war klar, dass er perspektivisch in den Vorstand wechseln soll. Grube leitet den Konzern seit Mai 2009, sein Vertrag als Vorstandsvorsitzender läuft noch bis Ende 2017.

Weniger Vorstandsmitglieder

Medienberichten zufolge will Grube den Bahn-Vorstand verkleinern, voraussichtlich um mindestens zwei Mitglieder. Auch der "Spiegel" berichtete nun, dass der Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg und Logistik-Vorstand Karl-Friedrich Rausch ausscheiden werden.

Dem Bericht zufolge will Grube in den nächsten fünf Jahren allein in der Konzernzentrale mindestens 626 Millionen Euro einsparen, nach Möglichkeit auch deutlich mehr.

Quelle: n-tv.de, wne/AFP

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