Wirtschaft

Welt-Index Politische Risiken, Achillesferse der Wirtschaft

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Umsturz in Italien: Matteo Renzi geht und Paolo Gentiloni kommt.

(Foto: dpa)

Donald Trump als US-Präsident, das Referendum in Italien und der Brexit beschäftigen Banken, Aktienanleger und Konzerne. Doch welche Auswirkungen haben die politischen Veränderungen auf die Weltwirtschaft?

Das Referendum in Italien hat einmal mehr bewiesen, dass die Unzufriedenheit in den Bevölkerungen der europäischen Mitgliedsländer sehr ausgeprägt ist. Italien ist seit fast zehn Jahren der kranke Mann Europas und nach wie vor liegt das reale Wachstum um -7,7 Prozent unter dem Hoch im Jahr 2007. Das Bankensystem ist großen operationellen Risiken ausgesetzt, die Kapitalflucht steigt dynamisch, die Staatsschulden eilen von Rekord zu Rekord. Durch die Einheitswährung Euro schwindet die Wettbewerbsfähigkeit von Jahr zu Jahr, sodass die Industrieproduktion und am Bau keine Fortschritte erkennbar sind und damit verharrt die Arbeitslosigkeit auf einem hohen Niveau. Noch nie in der Geschichte Italiens wuchs das reale Wachstum so schwach, wie als Mitglied der Eurozone und mit der gemeinsamen Währung. Diese Zusammenhänge haben viele Italiener für sich ausgemacht und ihren Unmut mittels der jüngsten Abstimmung kundgetan. Auch dieses Ergebnis wird dem Populismus im Westen weiteren Auftrieb verleihen und die politischen Unsicherheiten größer werden lassen.

Dr. Markus C. Zschaber

Dr. Markus C. Zschaber

Das für die italienische Regierung verlorene Referendum zur Verfassungsänderung in Italien, oder der Brexit und die Wahl von Donald Trump auf der anderen Seite, untermauern unmissverständlich den strukturellen Bruch in unseren westlichen Organisationsformen der Gesellschaften. "Die jüngsten Entwicklungen sollten dem letzten Politiker in Europa die Augen geöffnet haben, dass wir uns in eine Existenzkrise der EU mit großen Schritten hineinbewegen. Fakt ist, die Wahl von Trump wird sich am stärksten auf die Politik in Europa auswirken, da sie Wahlsiege von populistischen Parteien sowohl rechts als auch links im politischen Spektrum in Frankreich, den Niederlanden und Italien wahrscheinlicher macht. 2017 ist ein Superwahljahr in Europa, welches die Kraft hat, den politischen langfristigen Kurs völlig auf den Kopf zu stellen", warnt Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, welche monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Das entscheidende Datum für den Kölner Vermögensverwalter ist aber der 23. April 2017 und der 07. Mai 2017, denn dort finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt. Die ökonomischen Probleme, wie die hohe Arbeitslosigkeit, das schwache Wachstum und die vielen sozialen Probleme einerseits, genauso wie der widerfahrene sehr blutige Terrorismus in den letzten Jahren auf der anderen Seite, haben zu Schockwellen in der französischen Gesellschaft geführt und die Stimmung stark verdüstert. Der Ausnahmezustand, der durch die Regierung verhängt wurde, hält bis zu den kommenden Wahlen an und erinnert jeden Tag jeden Franzosen an die politische Ohnmacht in diesen schweren Zeiten.

"Hauptprofiteur ist eindeutig der Front National, denn die Partei hat für sich erkannt, nicht im Inneren des Landes die Ursachen der Probleme zu suchen, sondern die Schuld der gegenwärtigen Misere Frankreichs bei den externen Rahmenbedingungen zu finden, sprich in der EU und in der Währungsunion. Ähnlich wie bei der Brexit-Kampagne ist dieser Ansatz sehr gefährlich, da sie Zustimmung aus vielen Schichten der Gesellschaft erhalten, die sich große Sorgen machen. Gleichzeitig können besagte Wähler aber die Komplexität der Zusammenhänge nicht im Ganzen nachvollziehen. Die Politik hat versäumt, ihre Pläne kundzutun, sodass jetzt Parteien, die einfache Lösungen liefern, die leider aber nicht realistisch sind, entsprechend Auftrieb haben", konstatiert Zschaber.

Kurzum: Der zunehmende Populismus in Europa ist neben dem neuen US-Präsidenten das größte Risiko für die Weltwirtschaft geworden. Zur Wahl von Trump fasst Zschaber zusammen: "Es wird sich zeigen ob der neugewählte Präsident ein nachhaltig unterstützender oder eher belastender Faktor für die internationalen Börsen sein wird. Wir kennen alle seine Wahlkampfparolen, welche er teilweise zwar wieder richtig gestellt hat, aber es ist weiterhin mit vielen Überraschungen zu rechnen. Klar ist allerdings, dass er ein Konjunkturprogramm umsetzen wird, sprich die Staatsausgaben erhöhen und gleichzeitig die Steuern senken. Exakt diese Maßnahmen werden ja auch aktuell am US-amerikanischen Aktienmarkt gefeiert. Ob dieses so bleibt, müssen wir natürlich abwarten, denn wir sind uns ziemlich sicher, dass Donald Trump auch noch die eine oder andere Herausforderung ins Feld führen wird, welche den US-Märkten dann nicht so gut gefallen wird".

Ob Trump tatsächlich bereit ist, wie im Wahlkampf angekündigt, bereits existierende Handelsabkommen, wie das Nafta (North American Free Trade Agreement) aufzukündigen, wird sich zeigen. Auch der Punkt, ob dieses rechtlich überhaupt möglich ist - ohne Mehrheit im Kongress - wird sich klären. "Ich denke wir werden in den USA eine protektionistischere Politik erwarten können, die auch gegen das Nafta und andere Handelsabkommen verstoßen wird. Es wird spannend ob die Handelspartner die USA dann nicht verklagen werden beziehungsweise ebenfalls Handelsbeschränkungen einführen werden. Dies dürfte Zulieferketten unterbrechen und damit zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit für die USA bedeuten", so Zschaber weiter. Andererseits sollte die Bereitschaft Trumps, die Beziehungen zu Russland wieder zu verbessern, dazu führen, dass die wirtschaftlichen Sanktionen aufgehoben werden.

Das politische Risiko bleibt auch im kommenden Jahr 2017 der wichtigste Einflussfaktor für die Weltkonjunktur und die internationalen Finanzmärkte. Der Experte stellt klar, dass die internationale Anlegerschaft insgesamt mit höherer Volatilität rechnen muss: "Donald Trump und seine Geo- und Handelspolitik sowie die eventuellen politischen Umwälzungen in Europa im Zuge der Neuverhandlung der Beziehung zwischen Großbritannien und der EU (Brexit) und den Wahlen in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland werden uns im kommenden Jahr vor große Herausforderungen stellen."

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

Die gesamtwirtschaftliche Datenanalyse im Rahmen des Welt-Index für das Jahr 2016 bestätigt, dass sich das Weltwirtschaftswachstum trotz der politischen Störfeuer zuletzt beschleunigt hat. Die hauptsächlichen Einflussfaktoren hierfür waren und sind eine Stabilisierung der Rohstoffpreise im zweiten Halbjahr, die fiskalischen Stimulationen in China sowie die weltweit günstigeren Finanzierungsbedingungen.  Die gute Nachricht ist, dass diese auch im neuen Jahr den globalen gesamtwirtschaftlichen Wachstumstrend unterstützen sollten, sodass die Weltwirtschaft weiter ordentlich wachsen sollte. Dies belegen die Frühindikatoren innerhalb des Welt-Index deutlich. "Für die Weltwirtschaft gibt es seitens der Politik hohe Risiken in 2017, allerdings dürften das weltweite Konjunkturbild mehr Maßnahmen für mehr Wachstum und Inflation erreichen und positiv ankurbeln.

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Welt-Index Konjunktur

Die stärkste Wachstumsdynamik erwarten wir hierbei in den USA. Im Euroraum und in Japan dürfte sich die Wirtschaft ähnlich stark wie 2016 beleben. Etwas weniger Wachstum als in diesem Jahr erwarten wir dagegen in Großbritannien, China und in den meisten Schwellenländern. Unter Letzteren dürften dagegen Brasilien und Russland endlich die Rezession hinter sich lassen und leichte positive Wachstumsraten vermelden können", fasst Zschaber den Wachstumsausblick für 2017 zusammen. Der "Index der Konjunkturdaten" weist für den Monat November ein Niveau von 65 Prozent (Vormonat: 62 Prozent) aus, welches durchaus als robust beschrieben werden kann. Nachdem die politischen Unsicherheiten durch die US-Wahl im letzten Monat die Dynamik der Weltkonjunktur leicht negativ beeinflusst hat, konnte der "Index der Konjunkturdaten" jüngst somit wieder zulegen.

In den letzten Monaten hat die US-Wirtschaft weiter an Fahrt aufgenommen. Das ist mittels der regionalen Analyse des Welt-Index zur US-Wirtschaftsaktivität ersichtlich. Da die politische Agenda des neugewählten Präsidenten noch nicht bekannt ist, können nur begrenzt detaillierte Wachstumserwartungen berechnet werden. "Fest steht, dass der Konsum auch 2017 ein wichtiger Wachstumstreiber bleiben wird. Darauf lassen der enge Arbeitsmarkt, steigende Löhne und die angedachten fiskalpolitischen Stimulationen in Form von Steuersenkungen schließen.

Auf der einen Seite sollten die steigenden Energiepreise und die Unternehmenssteuerreform die Investitionen ankurbeln. Wir erwarten keinen Boom im kommenden Jahr, aber das positive Comeback des Investitionszyklus könnte das Wirtschaftswachstum 2017 beschleunigen", fasst der Vermögensverwalter zusammen. Mit Blick auf das aktuelle Konjunkturbild in Europa kann festgehalten werden, dass ein stabiles Wirtschaftswachstum für das Gesamtjahr 2016 erwartet werden kann. Nach wie vor bleibt der durch die gestiegenen Reallöhne angekurbelte private Konsum ein wichtiger Konjunkturtreiber. Allerdings führen die politischen Krisen in den letzten Monaten immer wieder zu temporär schwächeren Verbrauchervertrauen und weniger Zuversicht. Gleichzeitig sorgen die angestiegenen Energiepreise für höhere Kosten.

Auf der anderen Seite haben sich die Kreditkonditionen erneut verbessert, von der Fiskalpolitik geht mehr Unterstützung aus und 2017 ist mit zusätzlichen Lockerungsmaßnahmen zu rechnen. Gleichzeitig sollte die Geldpolitik expansiv bleiben und ebenfalls unterstützend wirken. Das Verfassungsreferendum in Italien wird die politische Führung des Landes schwieriger gestalten, vorgezogene Neuwahlen in 2017 können wir nicht ausschließen. Außerdem werden die Wahlen in Frankreich, den Niederlanden und in Deutschland Auswirkungen haben. Nach dem Brexit-Votum und den US-Wahlen sind Wahlüberraschungen in Europa nicht auszuschließen.

Für China erwartet unsere Datenmatrix innerhalb des Welt-Index zwar grundsätzlich weiterhin ein Wachstum oberhalb der Fünf-Prozent-Marke, allerdings waren die Eckpfeiler des Wachstums in diesem Jahr die horrende Liquidität für einheimische Banken, höhere Ausgaben der Lokalregierungen und reaktivierte Förderprogramme für den Immobilienmarkt. Dieses hat zu gewissen Überhitzungen in verschiedenen Wachstumssektoren geführt, sodass damit zu rechnen ist, dass die chinesische Regierung wieder den Umbau des eigenen Wachstumsmodells forcieren wird.

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Welt-Index Erwartungen

Insbesondere am Immobilienmarkt erwarten wir ein restriktiveres Klima in 2017, sprich die fiskalpolitischen Stimuli sollten gekürzt werden. Abzuwarten bleibt, ob eine Drosselung besagter Stimuli für den Immobilien- und Kreditmarkt in geordneten Bahnen gelingen kann. "Ich bleibe nach den eher negativen Erfahrungen aus den politischen Steuerungsversuchen der Regierung hinsichtlich des Aktienmarktes und der eigenen Währung aus dem ersten Quartal in diesem Jahr, eher skeptisch", konstatiert Zschaber.

Die bitteren Erfahrungen aus den letzten Jahren haben Spuren hinterlassen, da hinter jeder Ecke die große nächste Krise zu lauern scheint. Die US-Wahlen und das italienische Referendum haben die Erwartungen der Marktteilnehmer an einen versöhnlichen Jahresausklang gesenkt, niemand wagte es, eine wirklich optimistische Prognose für die Zukunft aufzustellen. Gleichzeitig zeigte sich aber noch eine ganze Reihe an Konjunkturdaten sehr robust. Insofern wurden erneut die Erwartungen an die Weltwirtschaft übertroffen. Der "Index der Markterwartungen" steigt auf ein Niveau von 67 Prozent (Vormonat: 62 Prozent).

Fazit und Ausblick für Anleger:

"Das Motto der internationalen Finanzmärkte wird 2017 lauten – das Unerwartete ist Normalität geworden, denn die Kapitalmärkte werden 2017 noch eine höhere Volatilität haben. Eine Absicherung gegen mögliche Extremereignisse könnte sich 2017 als sinnvoll erweisen, beispielsweise durch Engagements am Gold oder eben in sehr qualitativen Substanzaktien", fasst Zschaber zusammen.

Auf den Bondmärkten wird 2017 ein hohes Maß an Selektion gefragt sein. Hintergrund ist, dass der aktuelle und zukünftige Trend an den Refinanzierungsmärkten eher zu steigenden Zinsen neigt, welche wiederum Kursverluste für Bondinvestoren bedeuten. Aus diesem Grund kommt auf die Aktienmärkte als Renditequelle noch mehr Verantwortung in 2017 zu. "Unserer Einschätzung nach besteht hier auch das größte Potenzial an den Finanzmärkten, solide Renditen zu erzielen. Mit Blick auf das zu erwartende Gewinnwachstum zeigt sich, dass in den USA die Gewinne der Unternehmen rund 5 bis 6 Prozent ansteigen sollten, in Europa sogar über 7 Prozent. Neben den Aktienmärkten sehen wir auch das Thema Rohstoffe im Jahr 2017 für interessant an, hier sollte die Erholung in den Preisen weiter positiv voranschreiten. Dieses gilt auch insbesondere für die Ölpreise. Wir erwarten ein neues Gleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot im ersten Quartal 2017, sodass die Ölpreise weiter ansteigen werden", so Zschaber weiter.

Unser Haus sieht im kommenden Jahr den Trend zum starken US-Dollar sich fortsetzen, sodass durchaus eine nominale Parität im Wechselkurs zum Euro vorstellbar ist. Allerdings wird der starke US-Dollar nur die Inflationsraten abmildern, wir gehen von Kerninflationsraten oberhalb von 2 Prozent im kommenden Jahr in den USA aus. Dieses wird wiederum auch die US-Notenbank zu stringenterem Handeln im kommenden Jahr zwingen. Wir rechnen in 2017 mit weiteren moderaten Zinsschritten, vermutlich mit weiteren zwei oder drei Zinsanhebungen.

Veränderungen im Musterportfolio:

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Welt-Index Musterdepot

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten vier Wochen: United Healthgroup, Home Depot, Netflix, Caterpillar, 3M, Ebay, Newmont Mining¸ Fresenius, General Electric, SAP, Bayer, Chevron, Procter&Gamble, Leoni, Rheinmetall, Microsoft, BASF

Haltepositionen: Deutsche Post, Münchener Rück, Allianz, Covestro, Stroeer, Boeing, Anheuser Busch, Henkel, Cisco, Linde, Schaeffler, Symrise, Kion Group, Reckitt Benckiser, Acuity Brands, Dow Chemical, Daimler, Continental, Beiersdorf, Dürr, AT&T, Pfizer, Tyson Food, Bertrandt, Geberit, Duke Energy, Unilever, RATIONAL, Bechtle, Jungheinrich

Verkäufe aus den letzten vier Wochen: GRENKE, Visa, HeidelbergCement, GEA Group, Orange

Asset-Allokation:

Erhöht werden: Aktien (Large Caps) USA von 18 Prozent auf 20 Prozent; Aktien (Large Caps) Europa von 7,5 Prozent auf 9 Prozent; Aktien (Nebenwerte) USA von 9 Prozent auf 12 Prozent; Aktien Japan von 5 Prozent auf 6,5 Prozent

Beibehalten werden: Aktien (Large Caps) Deutschland von 18 Prozent; Aktien (Nebenwerte) Europa von 5 Prozent; Staatsanleihen Emerging Markets von 2 Prozent; Unternehmensanleihen 10 Prozent; Edelmetalle 5 Prozent

Reduziert werden: Aktien (Nebenwerte) Deutschland von 9 Prozent auf 7 Prozent; Wandelanleihen von 7,5 Prozent auf 4,5 Prozent; Cash von 4 Prozent auf 1 Prozent

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit fünf Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, sodass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF's auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Informationen hierzu und den Gedankengängen bei der Auswahl der Anlageklassen finden Sie unter www.zschaber.de/vmz/kapitalmarktstudie

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1.000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren, sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um diesen zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlageratschlag. Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www.kapitalmarktanalyse.com

Quelle: n-tv.de