Wirtschaft

Erstmals seit 26 Jahren Sony muss sich Geld von Aktionären holen

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Sony kündigt Emission von neuen Aktien und Wandelanleihen an

(Foto: REUTERS)

Mit Sony geht es auf und ab: Nach Hoffnung auf Besserung der Lage kann das Papier zunächst zulegen, dann der Hinweis, man müsse sich frisches Geld am Aktienmarkt holen. Die Händler sind enttäuscht und verkaufen. Die Papiere rauschen in den Keller.

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Der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony will seine schwache Finanzlage mit einem milliardenschweren Verkauf von Aktien und Wandelanleihen stärken. Insgesamt sollen dabei 440 Milliarden Yen (rund 2,9 Mrd Euro) erlöst werden, teilte Sony in Tokio mit.

Das Unternehmen kam zuletzt auf einen Börsenwert von rund vier Billionen Yen. Kurz vor der Mitteilung hatte die japanische Zeitung "Nikkei" über die Pläne einer Kapitalerhöhung in dieser Größenordnung berichtet.

Dem Bericht zufolge wäre es das erste Mal seit 26 Jahren, dass sich Sony frisches Geld bei den Aktionären holen muss. Da der Artikel noch während der Handelszeit veröffentlicht wurde, wirkte sich dieser stark auf den Kurs aus. Die Sony-Aktie stürzte kurz nach der Veröffentlichung des Artikels um bis zu 9 Prozent ab.

Das Papier des angeschlagenen Unternehmens hatte sich in den vergangenen Jahren wegen der Hoffnung auf Besserung der Lage deutlich von seinen Tiefständen Ende 2012 erholt.

Quelle: ntv.de, ppo/dpa

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