Wirtschaft

Erneut Prognose angehoben T-Mobile US verbucht Rekordquartal

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Das beste zweite Quartal der Unternehmensgeschichte - T-Mobile-Chef John Legere.

(Foto: REUTERS)

Die US-Tochter der Deutschen Telekom bleibt das Lieblingskind der Bonner. Allein vom Kundenzuwachs im zweiten Jahresviertel kann die Konkurrenz nur Träumen. Und so nimmt sich das Unternehmen mehr vor für die Restmonate.

Der Mobilfunkanbieter T-Mobile US hat nach dem besten zweiten Quartal seiner Unternehmensgeschichte bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die Prognose sowohl für das Kundenwachstum als auch für das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) angehoben. Die Telekom-Tochter, die sich mit dem Wettbewerber Sprint zusammenschließen will, gewann von April bis Juni erneut deutlich mehr Kunden als die Wettbewerber.

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So konnte T-Mobile US im Berichtszeitraum 686.000 lukrative Vertragskunden für sich gewinnen. Fusionspartner Sprint brachte es auf 87.000 neue Vertragskunden. Die beiden Platzhirsche Verizon und AT&T lockten dagegen nur 199.000 und 46.000 neue Vertragskunden an. Insgesamt wuchs der Kundenstamm von T-Mobile US auf 75,62 Millionen zum Quartalsende. Ende Juni 2017 hatte die Telekom-Tochter 74,04 Millionen Kunden gezählt.

Netto verdiente T-Mobile US im zweiten Quartal mit 782 Millionen Dollar fast 35 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie betrug 92 Cent nach 78 Cent vor einem Jahr. Der Umsatz legte um 3,5 Prozent auf 10,57 Milliarden Dollar zu. Das bereinigte Ebitda stieg um 7,3 Prozent auf 3,23 Milliarden Dollar. Das abgelaufene Quartal sei das bislang beste zweite Quartal der Unternehmensgeschichte gewesen, sagte T-Mobile-Chef John Legere.

T-Mobile geht angesichts der starken Entwicklung im zweiten Quartal nun davon aus, im laufenden Jahr 3,0 bis 3,6 Millionen lukrative Vertragskunden zu gewinnen. Nach dem ersten Jahresviertel hatte das Unternehmen dieses Ziel bereits auf 2,6 bis 3,3 Millionen angehoben. Für das bereinigte Ebitda stellt die US-Tochter der Deutschen Telekom nun 11,5 bis 11,9 Milliarden Dollar in Aussicht nach bislang angepeilten 11,4 bis 11,8 Milliarden.

Quelle: n-tv.de, jwu/DJ

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