Wirtschaft

Noch viel Arbeit vor Konzernchef Teyssen bleibt auf der Eon-Brücke

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Für Johannes Teyssen gibt es "noch mehr als genug zu tun".

(Foto: picture alliance / Bernd Thissen)

Aller Spekulationen zum Trotz: Johannes Teyssen bleibt auch nach Fusion mit Innogy Vorstandsvorsitzender von Eon. Das stellt Aufsichtsratschef Kley klar. Teyssen hat bei dem Versorger einen Vertrag bis Ende 2021.

Eon-Chef Johannes Teyssen wird auch nach der Fusion mit Innogy den neuen Konzern führen. "Johannes Teyssen ist und bleibt Chef von Eon und wird das gemeinsame Unternehmen zum Erfolg führen", sagte Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley dem "Handelsblatt": "Es gibt noch mehr als genug für ihn zu tun. Es reicht ja nicht, einen Deal zu machen. Viel wichtiger ist es, dass man ihn auch zum Erfolg führt."

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Die Klarstellung ist unmissverständlich, aber auch nicht selbstverständlich. In den vergangenen Monaten war im Umfeld von Eon und Innogy wiederholt spekuliert worden, Teyssen könnte sich nach Abschluss der Transaktion zurückziehen, um den Neuanfang perfekt zu machen.

"Ich kenne Johannes Teyssen gut genug, und er wird bis zu seinem letzten Arbeitstag intensiv und hart arbeiten", sagte Kley. Dabei ist sich Kley sicher, dass dieser letzte Arbeitstag erst Ende 2021 sein wird. An dem Zeitplan gebe es nichts zu ändern.

Von der Spitzenpersonalie abgesehen überlegt Kley aber, wie die künftige Führung aussehen soll und wie eventuell Innogy-Manager eingebunden werden können: "Ich muss mir ja zunächst Gedanken über die künftige Struktur des Vorstandes machen - und dann überlegen, wer die besten Manager dafür sind", sagt Kley. "In diesem Prozess bin ich natürlich schon gedanklich drin." Wenn Eon alle Genehmigungen vorliegen habe, müsse er bereit sein.

Quelle: n-tv.de, wne/DJ