Wirtschaft

"GM hat Land im Stich gelassen" Trump knöpft sich General Motors vor

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Hat eine klare Vorstellung davon, was die amerikanische Autoindustrie zu tun hat: Donald Trump.

(Foto: AP)

Durch die Umstellung auf Elektroautos sind mehrere Werke von General Motors in den USA von Schließungen betroffen. Tausende Stellen werden gestrichen. US-Präsident Trump gefällt diese Entwicklung ganz und gar nicht. Seinen Unmut darüber macht er einmal mehr auf Twitter publik.

Angesichts geplanter Werksschließungen durch General Motors (GM) in den USA hat US-Präsident Donald Trump den Autobauer scharf angegriffen. "GM hat unser Land im Stich gelassen, aber andere, bessere Autofirmen kommen scharenweise in die USA", schrieb Trump auf Twitter.

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Am Samstag hatte Trump GM aufgefordert, die Produktion in dessen vor der Schließung stehendem Werk im US-Bundesstaat Ohio wieder aufzunehmen. "Weil die Wirtschaft so gut läuft, muss General Motors seine Fabrik in Lordstown, Ohio, öffnen", schrieb Trump. Das müsse "vielleicht in einer anderen Form oder mit einem neuen Besitzer" geschehen, auf jeden Fall aber "schnell". Der japanische Konkurrent Toyota investiere dagegen mehr als 13 Milliarden Dollar in den USA.

Am heutigen Sonntag forderte Trump dann den örtlichen Chef der einflussreichen US-Autogewerkschaft UAW, David Green, auf, aktiv zu werden und Ergebnisse zu liefern. "Ich will schnell Taten bei Lordstown. Hör auf, Dich zu beschweren und erledige den Job."

In Lordstown war nach US-Medienberichten vergangene Woche das vorerst letzte Auto vom Band gerollt. General Motors schließt mit der Umstellung auf Elektroautos mehrere Werke und streicht bis zu 15.000 Stellen - sehr zum Unwillen Trumps. Nach der entsprechenden Ankündigung des Fahrzeugherstellers im vergangenen November hatte der Republikaner mit einem Stopp von Subventionen gedroht.

General Motors (GM)
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Quelle: n-tv.de, fzö/dpa/rts

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