Wirtschaft

Mehr als 220.000 neue Jobs US-Arbeitsmarkt boomt

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Der Arbeitsmarkt ist derzeit in den USA stark.

(Foto: REUTERS)

In den USA ist die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Stand seit 18 Jahren gesunken. Grund dafür ist der Wirtschaftsaufschwung, der rund 223.000 Jobs geschaffen hat. US-Präsident Trump reklamiert die niedrige Arbeitslosigkeit als positives Signal seiner Politik.

Die Arbeitslosigkeit in den USA ist auf den niedrigsten Stand seit 18 Jahren gesunken. Die Arbeitslosenquote lag im Mai bei 3,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Das waren 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat und der niedrigste Stand seit April 2000. Die allerniedrigste Quote gab es im April 1953 mit 2,7 Prozent.

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Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist einerseits durch den robusten Aufschwung der US-Wirtschaft bedingt und andererseits dadurch, dass dem US-Arbeitsmarkt insgesamt immer weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Rund 223.000 neue Jobs wurden unter dem Strich im Mai geschaffen. Dies ist ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zum April, als 159.000 neue Jobs entstanden.

Damit ist die US-Notenbank (Fed) ihrem Ziel der Vollbeschäftigung ganz nahe. Sie entscheidet Mitte Juni wieder über den Leitzins. Fachleute erwarten, dass die Währungshüter nach ihrer Erhöhung vom März nachlegen und den Schlüsselsatz auf die Spanne von 1,75 bis 2,00 Prozent anheben werden. Einer Faustregel zufolge reichen bereits rund 100.000 neue Jobs monatlich, um mit dem Bevölkerungswachstum Schritt zu halten.

Die Erwartungen der Analysten wurden damit deutlich übertroffen. Sie hatten mit 190.000 neuen Stellen gerechnet. US-Präsident Donald Trump bewertet die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt als Erfolg seiner Wirtschaftspolitik, die auf Steuersenkungen und Deregulierungen setzt. Vor der Veröffentlichung der Zahlen hatte er schon getwittert, dass er sich auf die Zahlen freue. Allerdings hatte der deutliche Rückgang der Arbeitslosigkeit schon unter seinem Vorgänger Barack Obama eingesetzt.

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Quelle: n-tv.de, sgu/AFP/rts

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