Wirtschaft

Verdacht auf Geldwäsche US-Aufseher ermitteln gegen Merrill Lynch

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Wegen Geldwäsche-Vorwürfen ermitteln offenbar US-Aufseher gegen Merrill Lynch und Charles Schwab.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die US-Finanzaufsicht nimmt offenbar Charles Schwab und Merrill Lynch wegen laxer Geldwäsche-Kontrollen ins Visier. Die Brokerhäuser sollen bei Strohfirmen und gefälschten Adressen nicht so genau hingeschaut haben - trotz Verbindungen zur Drogenmafia.

Die US-Aufsichtsbehörden ermitteln offenbar gegen die Handelshäuser Charles Schwab und Merrill Lynch wegen des Verdachts auf Verstöße gegen Anti-Geldwäsche-Vorgaben. Die bisherigen Untersuchungen hätten ergeben, dass beide Brokerfirmen die wahren Identitäten von Kunden nicht ausreichend geprüft hätten, sagten mehrere Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

Vielmehr hätten die Brokerunternehmen Strohfirmen und Personen mit falschen Adressen als Kunden akzeptiert. Bei manchen Konten habe es Verbindungen zu Drogenkartellen gegeben. Die Prüfungen seien noch nicht abgeschlossen. Die Börsenaufsicht SEC wollte sich zu den Informationen nicht äußern. Von Charles Schwab und der Bank-of-America-Tochter Merill Lynch waren zunächst keine Stellungnahmen zu erhalten.

Quelle: ntv.de, hvg/rts

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