Wirtschaft

Rückschläge in der Reha ZEW-Index gibt nach

Die Optimisten unter den Konjunkturbeobachtern haben einen festen Stand am deutschen Aktienmarkt: Die Zuversicht der Experten stellt sich im März robuster dar als zunächst erwartet.

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"Die deutsche Konjunktur ist aus der Intensivstation in die Reha gewechselt", sagt ZEW-Präsident Franz.

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Die Konjunkturzuversicht deutscher Finanzexperten hat sich im März etwas weniger als erwartet eingetrübt. Die ZEW-Konjunkturerwartungen seien um 0,6 Punkte auf 44,5 Punkte gesunken, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mit. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 44,3 Punkte gerechnet. Die Beurteilung der aktuellen Lage verbesserte sich um 2,9 Punkte auf 51,9 Punkte.

Trotz des nur leichten Rückgangs haben sich die Konjunkturerwartungen nunmehr den sechsten Monat in Folge eingetrübt. Das ZEW interpretierte das Ergebnis gleichwohl positiv: Die befragten Finanzmarktexperten erwarten demnach, dass sich die deutsche Konjunktur weiter von der Wirtschaftskrise erholen wird.

Die Genesung lässt auf sich warten

Zuletzt positive Zahlen zur Industrieproduktion und zu den Auftragseingängen dürften die Experten in ihrem Urteil bestärkt haben. "Die deutsche Konjunktur ist aus der Intensivstation in die Reha gewechselt, aber von einer kräftigen Gesundung kann noch keine Rede sein", sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz.

Für den Euroraum ergibt sich eine ähnliche Tendenz wie für Deutschland. Die Konjunkturerwartungen sanken um 2,3 Punkte auf 37,9 Punkte. Die Lagebeurteilung stieg um 0,8 Punkte auf minus 61,3 Punkte.

Quelle: ntv.de, mmo/dpa

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