Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Belarus-Krise setzt russischem Rubel zu

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In Bedrängnis: Alexander Lukaschenko.

(Foto: AP)

Besorgt schauen die Anleger nach Osteuropa. Sie befürchten eine Einmischung Russlands im Zusammenhang mit der politischen Krise in Belarus. Leidtragender dieser Entwicklung ist der Rubel. Der US-Dollar wertete heute zur russischen Währung um 1,4 Prozent auf 74,98 Rubel auf. Damit war der Rubel so wenig wert wie seit Anfang Mai nicht mehr. Zum Euro fiel er auf den tiefsten Stand seit Ende März.

Auslöser waren Aussagen von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, der sagte, Russland werde alles in seiner Macht stehende tun, um zur Lösung der Situation in Belarus beizutragen, sollte der Minsker Machthaber Alexander Lukaschenko um Hilfe bitten. Präsident Wladimir Putin nahm kurz danach etwas Dampf aus dem Kessel. Er forderte Lukaschenko zum Dialog mit den belarussischen Bürgern auf.

Lesen Sie hier einen Artikel meines Kollegen Uladzimir Zhyhachou über Folterungen in belarussischen Gefängnissen nach der Wahl am 9. August.

Quelle: ntv.de

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