Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag China-Flaute lässt VW-Absatz einbrechen

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Schwieriges Terrain für die Autoindustrie

Europas Automarkt schwächelt - darüber haben wir bereits berichtet. Noch gravierender aber ist auch für die deutschen Hersteller, was in China passiert, dem größten und vor allem wichtigsten Wachstumsmarkt der vergangenen Jahre. Das spiegelt sich in den jüngsten Absatzzahlen von Volkswagen wieder.

Weltweit brachte der Konzern in dem Monat 866.400 Fahrzeuge an die Kunden und damit 6,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen mitteilte. Auf dem größten Einzelmarkt China musste VW den Angaben einen Rückgang um 9,6 Prozent auf 302.600 Stück hinnehmen. Die Absatzschwäche führte Konzernvertriebschef Christian Dahlheim zum einen auf die eingetrübte Konjunktur und zum anderen auf die angespannte geopolitische Lage zurück. Trotz der Mehrwertsteuersenkung seien die Kunden in China zurückhaltend. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA mit wechselseitigen Zollerhöhungen belaste die Stimmung in der Wirtschaft.

Quelle: n-tv.de