Dienstag, 19. Februar 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Diana Dittmer
17:47 Uhr

Dax vermasselt Attacke auf Jahreshoch

Still ruht der See an den europäischen Börsen: Die deutschen Standardwerte beenden den Handel nahezu unverändert bei 11.309 Punkten, der Euro-Stoxx-50 gibt 0,1 Prozent nach.

DAX
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Eine erste Attacke auf das Jahreshoch von Anfang Februar musste der Dax am Dienstag abblasen. Mit 11.371 Punkten verfehlte er das Hoch von Anfang Februar dabei lediglich um 0,3 Punkte. Marktteilnehmer gehen von weiteren Attacken aus. Der Euro-Stoxx-50 konnte immerhin das Februarhoch bereits am Freitag überwinden und damit ein Kaufsignal erzeugen.

Vom ZEW-Index kamen keine Impulse. Er deutet weiterhin auf Konjunkturschwäche hin, auch wenn er nicht ganz so schwach ausgefallen ist wie befürchtet. Euro und Anleihenrenditen veränderten sich nur wenig. Nur der Goldpreis setzte derweil seine Rally fort, mit 1334 Dollar notiert die Feinunze auf dem höchsten Stand seit fast einem Jahr.

Schwach präsentierten sich die Banken. Im Dax führten Deutsche Bank mit einem Minus von 2,1 Prozent die Verliererliste an, im MDax zeigten sich Commerzbank mit 1,7 Prozent ähnlich schwach.

Das war der Börsen-Tag für heute. Ab jetzt hält Sie die Spätschicht informiert. An dieser Stelle geht es morgen Früh munter weiter. Bis dahin!

17:31 Uhr

London kritisiert deutsches Rüstungsembargo für Saudi-Arabien

Vor seinem Besuch in Berlin hat der britische Außenminister Jeremy Hunt den von der Bundesregierung verhängten Lieferstopp für Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien laut einem Medienbericht scharf kritisiert.

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Das Eurofighter-Modell "Typhoon"

(Foto: AP)

Der "Spiegel" zitiert aus einem Schreiben Hunts an Bundesaußenminister Heiko Maas, in dem der Brite über negative Folgen des Embargos für britische Firmen klagt. In dem Brief zeigt sich Hunt demnach "tief besorgt" über die Auswirkungen des deutschen Exportstopps "auf die britische und die europäische Rüstungsindustrie und die Konsequenzen für die Fähigkeit Europas, seine Nato-Zusagen zu erfüllen". Britische Rüstungsunternehmen könnten mehrere Verträge mit den Saudis nicht erfüllen.

Als Beispiele nennt Hunt das Eurofighter-Modell "Typhoon" oder den Kampfjet "Tornado". Beide enthielten deutsche Bauteile, die vom Lieferstopp betroffen seien, heißt es laut "Spiegel". Maas empfängt Hunt morgen in Berlin.

17:13 Uhr

Spekulationen auf Brexit-Einigung treiben Pfund

Weg vom Euro, hin zum britischen Pfund:

Britisches Pfund / Euro
Britisches Pfund / Euro 1,11

Das britische Pfund legt am Nachmittag auf 1,3032 Dollar zu und überwindet dabei auch die 200-Tagelinie bei 1,3000 Dollar. Die britische Premierministerin Theresa May wird am Mittwoch erneut zu Verhandlungen über den Brexit nach Brüssel kommen.

Das Pfund werde von der Erwartung getrieben, dass letztlich doch eine Brexit-Einigung zustandekomme, sagt Devisenstrategin Jane Foley von der Rabobank. Der Markt neige zu Optimismus, was das Ergebnis der Brexit-Verhandlungen angehe. Das könnte sich allerdings als Irrtum herausstellen, warnt Foley.

17:02 Uhr

Euro fährt Achterbahn: Maschinenbauer fordern Reform

Der Euro legt heute eine Berg- und Talfahrt hin. Nachdem die Gemeinschaftswährung gegen Mittag auf 1,1276 US-Dollar fiel, stieg sie am späten Nachmittag auf 1,1325 Dollar. Der Handel zwischen Euro und Dollar war zweigeteilt: Zunächst wurde der Euro durch schwache Konjunkturdaten aus der italienischen Industrie belastet. Die Auftragseingänge und Umsätze der Branche waren im Dezember stark gefallen. Die ohnehin bestehenden Sorgen um die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone wurden dadurch noch verstärkt.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat derweil die Krisenanfälligkeit des Euro beklagt und eine Reform gefordert. "Wir brauchen endlich eine grundlegende und intelligente Reform, die einen weiteren Schuldenzuwachs verhindert und nationale Schuldenquoten reduziert", erklärt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,18

Der Erfolg der Maschinenbauer aus Deutschland auf den Weltmärkten sei eng verbunden mit der Einführung des Euro; 20 Jahre nach dem Start der europäischen Gemeinschaftswährung sehe der VDMA allerdings mit Sorge, dass die Wirtschafts- und Währungsunion nach wie vor zu krisenanfällig ist.

 "Vor allem die geplanten Neuverschuldungen in Italien treiben uns den Schweiß auf die Stirn", so Brodtmann. Knapp die Hälfte aller deutschen Maschinenexporte gehen ins EU-Ausland, allein rund 30 Prozent in die Länder der Eurozone. 

16:44 Uhr

Rentenfonds stoßen Italien-Bonds ab

Die Stimmung gegenüber der drittgrößten Volkswirtschaft des Euro-Währungsgebiets verschlechtert sich:

Wie "Bloomberg" unter Berufung auf EZB-Daten schreibt, haben Rentenfonds im vergangenen Jahr Italien-Bonds im Wert von 60 Milliarden Euro verkauft. Das ist der zweithöchste Wert seit Ausbruch der Finanzkrise 2008. Nur 2016 wurden noch mehr italienische Staatsanleihen abgestoßen.

 

16:25 Uhr

Audi erwägt Streichung einer Nachtschicht im Stammwerk

Die wegen des Dieselskandals und des schärferen Abgasprüfzyklus WLTP unter Druck geratene VW-Tochter Audi will auf die Kostenbremse treten.

"Eine Nachtschicht auf einer Linie zu streichen ist eine Überlegung unter anderen", sagte ein Audi-Sprecher. Es gebe Gespräche darüber, wie man Audi wieder flott bekommt, aber noch keine Entscheidung. Das "Handelsblatt" hatte zuvor berichtet, der neue Audi-Chef Bram Schot wolle einen Teil der Nachtschichten im Stammwerk Ingolstadt streichen. Entsprechende Pläne habe Betriebsratschef Peter Mosch gegenüber dem Blatt bestätigt.

Die Zeitung beziffert das Einsparpotenzial unter Berufung auf Unternehmenskreise auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr.

16:05 Uhr

Dax und Dow schielen auf Handelsgespräche

Nach dem langen Feiertagswochenende starten die US-Börsen mit kleinen Verlusten. Der Dow-Jones-Index fällt 0,1 Prozent auf 25.865 Punkte, wobei das Plus der Walmart-Aktie ein deutlicheres Minus verhindert (plus 3,8 Prozent). Der S&P-500 notiert unverändert, ebenso wie der Nasdaq-Composite.

Die bisher erzielten Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen China und den USA hatten die Wall Street am Freitag auf einen Höhenflug geschickt. Nun warten die Anleger ab, ob die Verhandlungen, die am Dienstag in Washington fortgesetzt werden sollen, so gut weiterlaufen wie bisher.

Die Dax-Anleger halten sich ebenfalls zurück. Der deutsche Leitindex schwankt um seinen Vortagesschlusskurs und fällt zuletzt 0,1 Prozent auf 11.288 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verliert 0,4 Prozent auf 24.351 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gibt 0,3 Prozent nach.

15:47 Uhr

Moskau beziffert Milliardenschäden durch Sanktionen

Sanktionen vor allem der USA und der Europäischen Union gegen Russland haben laut der Regierung in Moskau im vergangenen Jahr 5,57 Milliarden Euro Schaden angerichtet. Allein die Sanktionen der EU schlugen hierbei mit 2,14 Milliarden Euro zu Buche.

Das geht aus einem Papier des Wirtschaftsministeriums hervor, aus dem die Nachrichtenagentur Tass zitiert. Strafmaßnahmen der USA hätten 1,5 Milliarden Euro und die von der ukrainischen Regierung erlassenen Maßnahmen knapp 686 Millionen Euro Schaden zur Folge gehabt.

Am stärksten betroffen seien die Metallbetriebe, die Landwirtschaft und die Chemieindustrie gewesen. 62 Länder hatten demnach insgesamt fast 160 Strafmaßnahmen gegen Russland verhängt. Die russische Regierung gibt sich dennoch immer wieder kämpferisch und betont, dass sich die Wirtschaft des Landes gut auf die Strafmaßnahmen eingestellt habe.

Die Sanktionen der EU und der USA wegen der russischen Übergriffe auf die Ukraine gelten seit 2014.

15:07 Uhr

Wie viel werden die deutschen Autobauer für Trumps Zölle berappen?

Die Deutsche Bank hat in einem Branchenupdate laut "Der Aktionär" die Rechnung für die deutschen Autobauer aufgemacht:

Gemessen an den absoluten Zahlen kommt der Stuttgarter Hersteller Daimler demnach am günstigsten davon. Deutsche Bank-Analyst Tim Rokossa taxiert den Schaden auf 1,6 Milliarden Euro, schreibt der Börsenbrief. In dieser wie in allen anderen Schätzungen legt Rokossa dabei einen Einfuhrzoll in Höhe von 25 Prozent zugrunde.

Bei BMW würde ein solcher Zoll mit zwei Milliarden Euro zu Buche schlagen. Der Volkswagen-Konzern, der größte der drei, müsste mit zusätzlichen Kosten von 2,5 Milliarden Euro rechnen. Getroffen würden hier die Töchter Audi und Porsche, wogegen die Marke VW weitestgehend ausgenommen bleiben sollte, heißt es weiter. Denn: VW produziert in den USA und in Mexiko.

Zu den Hintergründen der US-Strafzölle erfahren Sie später noch mehr. Mein Kollege Hannes Vogel schreibt gerade für Sie auf, warum Donald Trump die deutschen Autobauer so hasst.

14:49 Uhr

Insider: Deutschland verschiebt Entscheidung zu Huawei

Die Bundesregierung wird vor der Versteigerung der 5G-Lizenzen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr über den künftigen Umgang mit chinesischer Netzwerktechnik etwa der Firma Huawei entscheiden.

Es werde wohl keinen schnellen Beschluss geben, sagte eine mit der Sache vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Bereits am Wochenende hatte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier davon gesprochen, dass sich die Frage, welche Anbieter für den Netzausbau von den Telekomfirmen beauftragt werden, erst in einigen Monaten stelle. Die 5G-Auktion soll in der zweiten Märzhälfte starten.

14:27 Uhr

Batteriezellfertigung: Paris und Berlin bündeln Kräfte

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will zusammen mit Frankreich den Aufbau einer lokalen Batterieproduktion fördern, um die Dominanz asiatischer Anbieter zu schmälern.

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Die Batterieproduktion gilt als Schlüsseltechnologie. Sie spielt bei Elektroautos und der Energiewende eine wichtige Rolle.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Thema habe er mit seinem französischen Amtskollegen Bruno Le Maire intensiv beraten, sagte Altmaier in Berlin. "Wir müssen die Kräfte bündeln." Die Batterieproduktion sei ein erster Anwendungsfall für eine stärker verzahnte Industriepolitik in Europa.

Zeitnah soll entschieden werden, wo die Fabriken stehen werden, wie CDU-Politiker Altmaier ergänzte. Der Staat wolle sich nicht unmittelbar beteiligen, sondern nur bei der Förderung helfen. Frankreich stelle dafür 700 Millionen Euro zur Verfügung, Deutschland eine Milliarde.

13:56 Uhr

Honda-Rückzug trifft britische Autoindustrie ins Mark

Das Honda sein einziges Werk in Großbritannien schließt, ist fatal für die Zukunft der britischen Autoindustrie, schreibt "Bloomberg". Die britische Insel gehört zu den Top-Produzenten Europas, nachdem sie vor ein paar Jahrzehnten nahezu nicht mehr existent war.

Wie angreifbar der Automobil-Standort Großbritannien ist, hat die Finanzagentur einmal grafisch aufbereitet:

 

13:45 Uhr

VW-Dieselskandal: Dämpfer für VW-Kunden vor Gericht

Das Oberlandesgericht Braunschweig hat der Hoffnung eines VW-Kunden auf Schadenersatz für sein Dieselauto einen Dämpfer erteilt. Die Berufung sei zwar zulässig, aber unbegründet, so die Richterin.

VW Vorzüge
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Der Kläger war zuvor mit seiner Forderung auf Rückzahlung des Kaufpreises von rund 41.000 Euro oder zumindest Schadenersatz für sein 2010 gekauftes Auto beim Landgericht Braunschweig gescheitert.

Die Abweisung der Berufung (Az.: 7 U 134/17) ist das erste Urteil des Oberlandesgerichts Braunschweig im Zuge des Abgas-Skandals.

Nach Angaben eines VW-Sprechers gibt es damit mittlerweile 22 Urteile von Oberlandesgerichten, die zugunsten von Volkswagen oder den Händlern entschieden wurden. Zudem gebe es zahlreiche andere Entscheidungen auf OLG-Ebene, von denen die Mehrheit zugunsten von Volkswagen oder den Händlern ergangen sind. Der Dieselskandal kommt wahrscheinlich vor den Bundesgerichtshof (BGH).

12:53 Uhr

Kommt jetzt der Schieferölboom in China?

Laut Morgan Stanley könnte ein Ölfund in einer abgelegenen Ecke im Nordwesten Chinas Schieferölbohrungen in der Volksrepublik zum Durchbruch verhelfen.

Wie die Finanzagentur "Bloomberg" meldet, hat Petrochina bei einer Testbohrung im Feld Jimsar in der Provinz Xinjiang eine Tagesproduktion von 100 Tonnen Öl (733 Barrel) erzielt. Schieferöl könnte damit erstmals kommerzielles Potenzial haben.

China hat bislang nur bei Schiefergas Erfolge vorzuweisen, Schieferöl hätte eine andere Bedeutung. Die Volksrepublik ist der weltweit größte Ölimporteur. Laut Morgan Stanley ist es allerdings unwahrscheinlich, dass China die Höhe des US-Schiefers wirklich übertreffen kann. Schieferöl macht etwa die Hälfte der amerikanischen Produktion aus.

Das haben unsere TV-Kollegen für Sie vorbereitet:

 

12:21 Uhr

Gold auf Zehnmonatshoch - Ziel: 1400 Dollar je Unze?

"Wenn es läuft, dann läuft es", so Anlagestratege Christoph Geyer von der Commerzbank zu der Preisentwicklung beim Gold. Als Ziel der aktuellen Bewegung nennt der die Marke bei 1400 Dollar.

Gold in USD
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Für die "Gelbbank" ist Gold dank politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit im Aufwind. Zudem profitiert das "zinslose" Gold von fallenden Renditen an den Anleihemärkten. Die großen Zentralbanken sind jüngst taubenhafter geworden, die Zinsen der Saatsanleihen fallen.

Auf japanische Anleihen gibt es seit Jahren kaum Zinsen, für Bundesanleihen gibt es kaum noch positive Renditen, aber auch US-Staatsanleihen werfen deutlich weniger ab als noch vor Monaten. So rentieren die zweijährigen US-Anleihen aktuell bei 2,51 Prozent, nach 2,90 im Oktober. Die zehnjährigen werfen aktuell 2,66 Prozent ab, nach 3,22 Prozent Ende Oktober. Gold handelt mit 1.329 Dollar auf einem Zehnmonatshoch.

12:04 Uhr

Heulsusen-Alarm? Aareal Bank fliegen aus den Depots

Die Kürzung der Dividende ist bei den Investoren der Aareal Bank nicht gut angekommen. Die Aktien rutschen um bis zu 1,9 Prozent auf 27,2q Euro ab und damit gehören damit zu den größten Verlierern im Nebenwerteindex MDax.

Der Immobilienfinanzierer will für das vergangene Jahr eine Dividende von 2,10 je Aktie ausschütten. Das wären 40 Cent weniger, als für 2017 gezahlt wurden. "Das ist eine kleine Enttäuschung, aber eine Dividende von 2,10 Euro bedeutet immer noch eine Dividendenrendite von 7,6 Prozent", sagte ein Händler. "Also hört auf zu heulen!"

11:47 Uhr

Italien ist schuld: Konjunktursorgen drücken Bankensektor

Bankentitel sind bisher der schwächste Sektor in Europa. Der Sektorindex im Stoxx-600 fällt 1,6 Prozent und hebt sich damit weit ab vom zweitschwächsten mit minus 0,6 Prozent.

Als Grund nennen Händler eine plötzliche Abflachung der Zinsstrukturkurve gewesen, die wahrscheinlich auf neue Konjunktursorgen zurückgehe. Auslösen könnten schwache Konjunkturdaten aus Italien sein. Entsprechend setzt sich auch am breiten Markt ein Risk-Off-Modus durch: Die langen Renten-Futures ziehen an, die Aktienmärkte geben leicht nach.

Im Dax fallen Deutsche Bank um 2,3 Prozent, Commerzbank um 3,0 Prozent, in Paris geben BNP Paribas 1,6 Prozent nach.

11:34 Uhr

Britischer Arbeitsmarkt boomt trotz Brexit-Sorgen

Angesichts der niedrigsten Arbeitslosigkeit in Großbritannien seit Mitte der 70er Jahre steigen die Löhne der Beschäftigten kräftig. Für den Zeitraum Oktober bis Dezember meldete das Statistikamt ONS  eine Erwerbslosenquote von 4,0 Prozent. Zugleich blieb das Tempo des Lohnwachstums mit 3,4 Prozent auf dem höchsten Niveau seit Mitte 2008.

Der Arbeitsmarkt zeigt sich damit weitgehend immun gegen die Konjunkturabkühlung, die mit dem Brexit-Votum vom Sommer 2016 einsetzte. Vor dem Ende März anstehenden EU-Austritt Großbritanniens hat nun allerdings der japanische Autobauer Honda mit der Ankündigung für Aufsehen gesorgt, ein Werk mit immerhin 3500 Beschäftigten zu schließen.

11:21 Uhr

ZEW-Index deutlich unter langfristigem Durchschnitt

Die gute Nachricht zuerst: Börsenprofis blicken nach der Flaute in der zweiten Jahreshälfte 2018 zumindest etwas optimistischer auf die deutsche Konjunktur.

Das Barometer für ihre Erwartungen im nächsten halben Jahr steigt im Februar um 1,6 auf minus 13,4 Punkte, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu seiner monatlichen Umfrage unter 195 Analysten und Anlegern mitteilt. Ökonomen hatten lediglich einen Anstieg auf minus 14,0 Zähler erwartet.

Das Barometer verharrt dafür aber immer noch deutlich unter seinem langfristigen Durchschnitt von plus 22,4 Punkten. Zudem wird die Lage deutlich schlechter eingeschätzt.

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11:08 Uhr

Osram-Chef Berlien räumt Fehler ein

Angesichts eines äußerst schwachen Geschäftsjahres ist Osram-Chef Olaf Berlien selbstkritisch vor die Aktionäre des Münchner Lichtkonzerns getreten. "Auch ich bin mit dem Geschäftsjahr 2018 und dem Aktienkurs nicht zufrieden", sagte er zu Beginn der Hauptversammlung in München. "Und wir haben auch Fehler gemacht."

Osram Licht AG
Osram Licht AG 51,02

Absatzschwächen in der Automobilindustrie und bei Smartphones - die wichtigsten Abnehmer für Osram-Produkte - hatten den Konzern zum Geschäftsjahresauftakt in die roten Zahlen rutschen lassen. Hunderte Mitarbeiter müssen am Standort Regensburg gehen.

Berlien räumte ein, in der Planung für das abgelaufene Jahr zu optimistisch gewesen zu sein. Zwei Gewinnwarnungen waren die Folge. "Das schmerzt mich persönlich", sagte er. Während die Aktionäre ihre Unzufriedenheit über die Vorstandsmitglieder in Einzelabstimmungen deutlich machen konnten, bekam der Konzernchef Rückendeckung von Aufsichtsratschef Peter Bauer.

 

10:24 Uhr

Nun auch Honda: Japaner schließen Werk in Großbritannien

Nun ist es amtlich:  Der japanische Autobauer Honda wird seine Fabrik mit 3500 Beschäftigten in Großbritannien 2021 schließen. Das Werk in Swindon ist Hondas einzige Fertigungsstätte in Europa.

Die Entscheidung habe nichts mit dem geplanten Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union zu tun, betonte Konzernchef Takahiro Hachigo am Dienstag in Tokio. Man reagiere damit vielmehr auf "globale Veränderungen", teilte der sechstgrößte Autobauer der Welt mit.

Honda Motor
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Was auch immer das genau heißen mag, Honda ist damit ein weiterer Autobauer, das die Geschäfte auf der Insel zurückfährt. Zuletzt hatte Nissan - nur wenige Wochen vor dem am 29. März anstehenden EU-Austritt Großbritanniens - mitgeteilt, die nächste Generation seines SUV-Modells X-Trail für den europäischen Markt werde in Japan statt in England gebaut. Man wolle die Produktion des X-Trails im Werk in Kyushu zusammenführen, hieß es. Hier mehr

Zur Einordnung: Die Furcht vor dem Brexit hat in der britischen Autoindustrie bereits tiefe Spuren hinterlassen. 2018 ging die Fahrzeugproduktion auf der Insel laut Branchenverband um mehr als neun Prozent zurück. Damit markierte sie das stärkste Minus seit der Rezession während der Bankenkrise 2008/2009.

Insgesamt ist der Brexit für Unternehmen eine riesige Herausforderung. Lesen Sie hier, welche Szenarien drohen und was in den Führungsetagen zur Abwehr eines großen Schadens geplant ist:

10:08 Uhr

Reformstau in Athen: Dreht die Eurozone wieder den Geldhahn zu?

Wenn uns der Handelskonflikt schon wie eine unendliche Geschichte vorkommt, dann ist das Tauziehen zwischen Brüssel und Athen um vereinbarte Reformen eine richtig alle Leier. Aber auch das Thema bleibt uns nicht erspart:

Laut Insidern könnte Athen wegen dieser ausbleibenden Reformen demnächst 750 Millionen Euro von den Euro-Zonen-Partnern vorenthalten werden.

Ein für den 27. Februar erwarteter Bericht der EU-Kommission dürfte zu dem Schluss kommen, dass sich die griechische Regierung nicht an Vereinbarungen halte, sickerte aus informierten Kreisen durch. Die Finanzminister dürften sich deshalb bei ihrem Treffen am 11. März gegen die geplante Auszahlung der Summe entscheiden.

Das Geld stammt unter anderem aus griechischen Bonds, die bis 2022 von den Euro-Zonen-Ländern gehalten werden. Griechenland hat sich unter anderem zu Reformen im Gesundheitswesen und beim Insolvenzrecht verpflichtet.

09:48 Uhr

Stimmung der Anleger wegen Handelskonflikt gedrückt

Die Furcht vor einer Eskalation im Handelskonflikt zwischen Europa und den USA dämpft die Laune an der Börse. Der Dax startet 0,2 Prozent schwächer, macht aber schnell wieder die Verluste wett, so dass er mit 11.301 Punkten zuletzt immerhin auf Vortagesniveau notiert.

DAX
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"In den europäischen Börsensälen überwiegt eine gewisse Zurückhaltung", sagt Marktanalyst Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank." Das US-Handelsministerium hatte am Wochenende einen Prüfbericht über die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch Auto-Importe aus Europa an den US-Präsidenten übergeben. Er soll nun entscheiden, ob er Zölle von bis zu 25 Prozent auf Auto-Einfuhren verhängt.

Wenig überraschend gehören Autoaktien erneut zu den größten Verlierern im Dax. Die Titel von Volkswagen und Daimler geben 0,6 bzw. 0,3 Prozent nach. BMW-Papiere rutschen um 0,1 Prozent ab.

09:25 Uhr

Huawei-Gründer siegesgewiss: "USA sind nicht die Welt, der Osten wird scheinen"

Der Streit mit Huawei entwickelt sich zu einem handfesten Battle zwischen Ost und West:

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Huawei-Chef Ren Zhengfei

(Foto: REUTERS)

Die Anfeindungen gegen seinen Konzern nimmt Huawei-Chef Ren Zhengfei zum Anlass, die Technik des chinesischen Telekommunikationsriesen international für unverzichtbar zu erklären. "Die Welt kann uns nicht entbehren, weil wir weiter fortgeschritten sind", sagte er der britischen BBC. Es gebe keine Möglichkeit, dass die USA "uns zerdrücken" könnten.

Für die Zukunft des Konzerns, dem in mehreren Ländern eine zu große Nähe zu den Behörden in Peking vorgeworfen wird, zeigte sich Ren zuversichtlich: "Wenn die Lichter im Westen ausgehen, wird der Osten scheinen", sagte er. "Amerika steht nicht für die Welt."

Huawei ist einer der weltweit führenden Netzwerkausrüster, unter anderem für den Aufbau von 5G-Mobilfunknetzen, die den Grundstein für diverse Zukunftstechnologien wie etwa autonome Fahrzeuge legen sollen. Vor allem auf Betreiben der USA stuften allerdings mehrere Länder Huawei als potenzielle Gefahr für die Cybersicherheit ein.

Hier mehr zum möglichen Sicherheitsrisiko durch Huawei-Technik:

08:52 Uhr

Autozoll-Streit: Juncker erinnert Trump an dessen Zusage

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(Foto: dpa)

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker glaubt trotz gegenteiliger Befürchtungen daran, dass die USA vorerst keine Autozölle gegen Europa verhängen werden. Das habe ihm US-Präsident Donald Trump zugesichert, sagte der Luxemburger der "Stuttgarter Zeitung".

  • "Trump hat mir sein Wort gegeben, dass es vorerst keine Autozölle gibt. Ich halte diese Zusage für belastbar."

Andernfalls werde die EU umgehend reagieren, warnte Juncker:

  • "Sollte er sein Wort brechen, werden wir uns an unsere Zusage, mehr US-Soja und Flüssiggas zu kaufen, nicht mehr gebunden fühlen."

 

Guten Morgen! Die Frühschicht hat gute Vorarbeit geleistet. Trump, Zollstreit, Huawei, Griechenland ....  bereits am frühen Morgen treiben uns wieder mal die üblichen Themen und Verdächtigen um. Mein Name ist Diana Dittmer, ich versuche für Sie weiter den Überblick zu behalten. Los geht's!

08:42 Uhr

Nikkei schließt auf höchstem Stand seit zwei Monaten

Hoffnungen von Anlegern auf eine nahende Einigung im Zollstreit zwischen China und den USA haben heute die Börsen in Asien gestützt. In Tokio schloss der Nikkei 0,1 Prozent fester bei 21.302 Punkten und erreichte damit den höchsten Schlusskurs seit Mitte Dezember. Der breiter gefasste Topix-Index rückte um 0,3 Prozent vor.

Anleger in China sicherten sich die gestrigen Gewinne. Der Bluechip-Index CSI300 und der Index an der Börse in Shanghai notierten beide etwas schwächer.

08:31 Uhr

Deutschland bei Leistungsbilanz Weltspitze

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(Foto: picture alliance/dpa)

Deutschland hat dem Ifo-Institut zufolge 2018 wegen seiner Exportstärke erneut weltweit den größten Überschuss in der Leistungsbilanz erzielt. Mit umgerechnet 294 Milliarden US-Dollar sei er größer ausgefallen als der von Japan und Russland zusammen, die mit einem Plus von 173 Milliarden beziehungsweise 116 Milliarden Dollar auf Rang zwei und drei folgen.

  • "Damit liegt Deutschland zum dritten Mal in Folge vor allen anderen Ländern", sagte Ifo-Experte Christian Grimme.
08:17 Uhr

Deutsche Industrie mit solidem Auftragspolster

Eine gute Nachricht gibt es von der deutschen Industrie zu vermelden: Sie verfügt nämlich über ein solides Auftragspolster. Die Reichweite kletterte im Dezember auf 5,7 (Vormonat: 5,6 Monaten), wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Selbst wenn die Auftragseingänge abrupt stoppen würden, könnten die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes im Durchschnitt ein knappes halbes Jahr weiter produzieren.

Verglichen mit dem Vormonat stieg der Auftragsbestand um 0,2 Prozent. Der Orderbestand aus dem Inland erhöhte sich um 1,0 Prozent, der aus dem Ausland sank hingegen um 0,3 Prozent.

08:08 Uhr

Brent-Öl etwas billiger, WTI-Öl etwas teurer

Brent Rohöl
Brent Rohöl 42,40

Die Ölpreise haben am Morgen keine klare Richtung gefunden. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel 66,39 US-Dollar. Das waren elf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg hingegen um 30 Cent auf 55,89 Dollar. Die Ölpreise können damit ihre kräftigen Gewinne der vergangenen Handelstage vorerst halten. Zum Wochenauftakt hatte der Brent-Preis bei 66,83 Dollar den höchsten Stand seit drei Monaten erreicht.

Zu den Preistreibern am Ölmarkt zählen die derzeit laufenden Verhandlungen für ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA sowie die Förderkürzung der in der sogenannten "Opec+" zusammengefassten Staaten des Ölkartells und anderer Förderländer, darunter Russland.

07:48 Uhr

Handelsstreit USA-EU: Altmaier erwartet harte Gespräche

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Peter Altmaier

(Foto: imago/photothek)

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist auf einen steinigen Weg im Handelsstreit zwischen den USA und Europa eingestellt. Der schwierigste Teil der Verhandlungen komme jetzt, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk.

Hinsichtlich der kürzlich von US-Präsident Donald Trump ins Spiel gebrachten Zölle von bis zu 25 Prozent auf Auto-Einfuhren meinte Altmaier, er halte Trumps Argument hinsichtlich der nationalen Sicherheit in diesem Fall für nicht tragfähig.

07:31 Uhr

Dax im Zeichen des US-Handels - Autoaktien im Blickpunkt

Mit Spannung blicken Händler heute auf die europäischen Aktienbörsen. Mit dem gestrigen Feiertag in den USA und der entsprechend geschlossenen Wall Street habe es keine Vorgaben oder große Reaktionen auf Nachrichten gegeben. Vor allem die Reaktion in New York auf mögliche Autostrafzölle stehe im Fokus, meinte ein Händler mit Blick auf US-Anleger, die in Europa handeln.

Der Dax pendelte gestern nur um die 11.300er-Marke unter der er auch starten dürfte. Vorbörslich notierte der Frankfurter Leitindex mit 11.303 Punkten nur unwesentlich höher.

Bei den Konjunkturdaten steht der ZEW-Index als erster Indikator für die Konjunkturerwartungen im Februar im Blick. Im Fokus stehen zudem die Autowerte - bei diesen wird mit vorsichtigem Verkaufsdruck bis zur US-Handelseröffnung gerechnet.

07:23 Uhr

Tom Tailor soll chinesisch werden

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die angeschlagene Bekleidungskette Tom Tailor soll in chinesischen Besitz übergehen. Das Konglomerat Fosun erklärte, es habe sich entschieden, ein Übernahmeangebot für das Modeunternehmen vorzulegen. Dieses sieht demnach eine Zahlung von 2,26 Euro pro Tom-Tailor-Aktie vor. Die Veröffentlichung der sogenannten Angebotsvorlage muss den Angaben zufolge noch von der Finanzaufsicht Bafin genehmigt werden.

Kurz vor Bekanntgabe des geplanten Übernahmeangebots hatte Fosun seine Beteiligung an Tom Tailor über eine Kapitalerhöhung deutlich ausgebaut. Fosun habe für gut 3,8 Millionen Aktien 8,6 Millionen Euro gezahlt, teilte Tom Tailor mit. Der chinesische Konzern hält demnach nun bereits 35,35 Prozent der Anteile der Hamburger Kette.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:12 Uhr

Heidelbergcement vermeldet Gewinnrückgang für 2018

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Heidelbergcement 54,16

Gestiegene Energiekosten, widriges Wetter und ungünstige Wechselkurse haben dem Baustoffkonzern Heidelbergcement im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang eingebrockt. Der Dax-Konzern verdiente 2018 operativ 3,07 Milliarden Euro - knapp sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Wie das Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen weiter mitteilte, kletterte der Umsatz um 4,7 Prozent auf gut 18 Milliarden Euro.

Heidelbergcement schnitt damit etwas besser ab als am Markt erwartet. Analysten hatten einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 3,06 Milliarden Euro prognostiziert bei einem Umsatz von 17,8 Milliarden Euro. Die Kurpfälzer hatten im Herbst wegen verschlechterter Aussichten die Prognose für den Betriebsgewinn gesenkt.

06:56 Uhr

Aareal Bank streicht Dividende zusammen

Die Aareal Bank kürzt wegen des zunehmend unsicheren Marktumfelds ihre Dividende deutlich. Der Hauptversammlung soll auf Basis der vorläufigen Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018 eine Dividende von 2,10 Euro je Aktie vorgeschlagen werden, teilte der MDax-Konzern mit. Für das Jahr 2017 hatten die Wiesbadener noch 2,50 Euro je Anteil als Gewinnbeteiligung an ihre Aktionäre ausgeschüttet.

Der Immobilienfinanzierer nannte keine Einzelheiten zur Gewinnentwicklung und verwies darauf, dass die Ergebnisse wie geplant am 27. Februar veröffentlicht werden.

06:48 Uhr

HSBC verfehlt die Gewinnerwartungen

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(Foto: picture alliance / Rolf Vennenbe)

Licht und Schatten bei der HSBC: Die britische Großbank hat im vergangenen Jahr zwar deutlich mehr verdient, die Erwartungen der Analysten aber dennoch verfehlt. Nach Angaben des Konzerns kletterte der Gewinn vor Steuern 2018 nicht zuletzt dank guter Geschäfte in Asien um 16 Prozent auf 19,89 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten dem Geldinstitut mit im Mittel 21,41 Milliarden Dollar allerdings noch mehr zugetraut.

Die Einnahmen legten auf 53,78 von 51,45 Milliarden Dollar zu. Unterm Strich verdiente HSBC 12,61 Milliarden Dollar nach 9,68 Milliarden im Jahr davor.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:39 Uhr

Hoffnung im Handelsstreit stützt Asiens Märkte

Nikkei
Nikkei 23.525,89

Die Hoffnung auf einen Durchbruch bei den amerikanisch-chinesischen Handelsgesprächen hat die asiatischen Aktienmärkte gestützt. Die nächste Verhandlungsrunde sollte noch heute in Washington beginnen. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt signalisiert, den bis zum 1. März geltenden Burgfrieden zu verlängern, wodurch höhere Zölle auf chinesische Einfuhrwaren im Wert von 200 Milliarden Dollar zunächst vom Tisch wären.

In Tokio notierte der Nikkei-Index 0,2 Prozent höher bei 21.315 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,1 Prozent auf 1572 Zähler zu. Außerhalb Japans legten die Kurse zu, der MSCI-Index notierte knapp 0,9 Prozent im Plus.

06:23 Uhr

Euro sinkt unter die 1,13er-Linie

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,18

Im Devisenhandel setzt sich der Abwärtstrend der vergangenen Wochen fort. Der Kurs des Euro gibt in den ersten Stunden des Dienstagsgeschäfts leicht nach.

  • Am frühen Morgen notiert der Euro 0,11 Prozent im Minus bei 1,1296 Dollar.
  • Den täglichen Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) zu Wochenbeginn auf 1,1328 (Freitag: 1,1260) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8828 (0,8881) Euro.
  • Auffallend war die Entwicklung beim Gold: Der Preis für eine Feinunze fiel nach dem Tageshoch vom Wochenstart bei 1326,78 Dollar wieder zurück auf 1323,77 Dollar.